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27. September 2018 4 27 /09 /September /2018 08:46

Pächter des Wirtshauses am Freilandmuseum rausgeekelt.

Die Bezirkstags- CSU mit ihrem Präsidenten Richard Bartsch ist in der Affäre um die Bezirkskliniken schwer unter Beschuss geraten. Nachdem die CSU dem Klinikmanager Nawratil trotz mehrfacher schwerer Vorwürfe und eindeutiger Hinweise in Nibelungentreue beigestanden hatte, ist der politische Flurschaden jetzt gewaltig. Bezirkstagspräsident Bartsch hat zusammen mit seinen Parteifreunden eine totale Bruchlandung hingelegt.

Die Bad Windsheimer Bürger erinnern sich auch an den Rausschmiss der beliebten Pächterfamilie Rienecker, die eine Erfolgsgeschichte sondersgleichen mit dem Wirtshaus am Freilandmuseum bewirkt hatte. Die Rieneckers hatten die ursprünglich geplante Weinstube zu einem umsatzstarken Wirtshaus mit fränkischen Spezialitäten weiter entwickelt. Eine gängige Aussage von Bad Windsheimer war: " Wenn der Rienecker was in die Hand nimmt, dann klappt das auch zu 100 % ".

Davon hatte auch der Bezirk durch hohe Pachteinnahmen profitiert. Dies hinderte jedoch den Bezirk nicht, eine Veränderungskündigung der Rieneckers zum Anlass zu nehmen, unter Federführung von Bartsch die Familie Rienecker komplett rauszuwerfen. Eine Ausschreibung gewann dann ein Gastronom aus Baden Württemberg, der dann seine Zusage blamabel wieder zurück zog. Auch in einer weiteren Ausschreibung wurden die Rieneckers nicht berücksichtigt. Diese Vorgehensweise erfuhr von sehr vielen Bad Windsheimern massive Kritik, man ließ sich jedoch seitens des Bezirkes  nicht beirren.

Bei den kommenden Bezirkstagswahlen sollte dieses rüde Vorgehen der Bezirkstags- CSU berücksichtigt werden. Mein Vorschlag: Keine Stimme für die Bezirks- CSU, insbesondere keine Stimme für Herrn Bartsch!

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10. Dezember 2013 2 10 /12 /Dezember /2013 08:12

Nominierungsversammlung am 16.01.2014

Auch der Ortsverband der FDP wird für die Stadtratswahl Kandidaten nominieren. Es sind noch einige Listenplätze frei. Interessierte Bürger, die kandidieren möchten, können sich bei Wolfgang.Seiboth@web.de melden. Eine Parteimitgliedschaft wird nicht verlangt.

Die Grünen werden keine Stadtratsliste aufstellen.

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3. Dezember 2013 2 03 /12 /Dezember /2013 18:35

Wählertäuschung oder ganz normales Vorgehen?

Was bei den Bürgermeister- Kandidaten Ismene Dingfelder (SPD) und Jürgen Heckel (WiR) niemand stört, bereitet vielen nachdenklichen Wählern im Falle von Kisch (CSU) und Henkel (FWG) erhebliche Probleme. Es geht um die Kandidatenlisten zur Stadtratswahl, wo jetzt die CSU Bernhard Kisch auf Platz 1 gesetzt hat. Während Dingfelder und Heckel im Falle ihrer BM- Nichtwahl ihr Stadtratsmandat sicher annehmen werden, ist dies bei Bernhard Kisch und Jürgen Henkel ausgeschlossen. Kisch wird dann sicher weiter Bürgermeister in Wilburgstetten bleiben, da die dortige Wahl zeitversetzt stattfindet. Auch Jürgen Henkel wird seine Pfarrstelle in Erkersreuth weiterhin betreuen.

Kisch und Henkel kandidieren also zusätzlich für ein Stadtratsmandat, das sie niemals annehmen werden. Parteistrategen sagen, ein BM- Kandidat auf Platz 1 der Stadtratsliste bringt etwa 4000 bis 5000 Stimmen, das ist in etwa ein zusätzlicher Stadtratssitz. Kisch und Henkel könnten nun argumentieren, dass sie im Falle einer BM- Wahl eine möglichst starke Fraktion hinter sich haben wollen. Genausogut kann man aber auch von Wählertäuschung sprechen.

Einen ähnlichen Fall gab es zur Wahl 2002, als der SPD- Kandidat Matthias Oberth zum Stadtrat kandidierte, obwohl vor der Wahl allgemein bekannt war, dass Oberth nach der Wahl Chefredakteur bei der Windsheimer Zeitung werden würde und damit sein Mandat nicht annehmen konnte. Trotzdem wurde dies im Wahlkampf nicht thematisiert, jedoch erfolgte nach der Wahl eine Strafaktion der anderen Fraktionen, man verweigerte der SPD einen BM- Stellvertreterposten.

Ebenfalls zur Wahl 2002 verzichtete die CSU auf einen BM- Gegenkandidaten zum damaligen Bürgermeister Eckardt, nachdem man seitens der FWG zugesichert hatte, dass man Eckardt nicht auf der Stadtratsliste der FWG nominieren werde. Die FWG verlor dann auch prompt einen Stadtratssitz.

Es wird jetzt wohl drauf ankommen, wie sich die FWG verhält. Nominiert sie Jürgen Henkel auch auf der Stadtratsliste, wird dieses Thema wohl kaum hochgejubelt werden. Wenn man einen betont "ehrlichen" Wahlkampf führen und speziell bei einem Pfarrer verstärkt auf Glaubwürdigkeit achten will, bleibt der FWG wohl nichts anderes übrig, als Henkel nicht auf die Stadtratsliste zu setzen. Eigentlich könnte man auch auf den mündigen Wähler verweisen, der ja dieses Angebot von CSU und eventuell FWG nicht wahrnehmen muss.

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30. November 2013 6 30 /11 /November /2013 11:40

BM- Kandidat Bernhard Kisch auf Platz 1

CSU

 

Die Kandidatenriege mit dem Landratskandidaten Helmut Weiß und MdL Hans Herold

 

 

 

 

CSUListe

 

 

 

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29. November 2013 5 29 /11 /November /2013 20:57

500 € - Spende für den FSV

Ca. 50 Besucher waren zur Nominierungsveranstaltung der Liste WiR erschienen. Dem FSV wurde eine Spende von 500 € für die Umbaumaßnahmen des FSV- Heimes überreicht. Weiteres demnächst bei www.liste-wir.de

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Die Stadtratskandidaten der Liste WiR

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28. November 2013 4 28 /11 /November /2013 21:47

Mindestens drei Stadtratssitze sollen erkämpft werden.

Nach der Begrüßung durch 2. Vorsitzenden Erhard Wolf stellte STRM Reinhold Krebelder die 24 Kandidaten plus drei Ersatzkandidaten vor. Es kandidieren 2 Frauen und 22 Männer. Außer Unterntief und Erkenbrechtshofen sind alle Ortsteile vertreten. Die beiden erstplatzierten Krebelder und Dehner werden zum letzten Mal kandidieren, zur Wahl 2020 soll dann der Nachwuchs nachrücken.

Manfred Gößwein stellte die neuerstellte Homepage vor, die nach der Versammlung freigeschaltet wurde, www.Listeland.de, hier sind dann auch die Kandidaten einzeln zu sehen.

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20. November 2013 3 20 /11 /November /2013 18:37

Jetzt ist es aber mal gut
Das Vorgehen der SPD war ziemlich herb, und sicher hätte es eine feinere Art gegeben, Herrn Ledertheil zu ver­stehen zu geben, dass man ihn nicht mehr nominieren möchte. Spätestens seit dem letzten Wahlkampf war allerdings bekannt, dass die SPD in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich ist. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob Menschen, die andere verbal auf den Scheiterhaufen bringen, die Richti­gen sind, das Vorgehen der SPD zu kritisieren. Dies nur nebenbei. Man kann also zur Vorgehensweise stehen, wie man will, die Entscheidung der SPD, Ralf Ledertheil nicht mehr als Bürgermeisterkandidaten aufzustel­len, war und ist logisch und richtig und sie kam auch nicht aus heiterem Himmel. Die Ursache ist Herr Le­dertheil selbst, und zwar nur er. Wenn man einen Fehler erkannt hat, muss man ihn beheben, so ist das eben. Wiederholen jedenfalls darf man ihn nicht.

Und damit wären wir bei den benö­tigten 180 Unterstützer-Unterschrif­ten für den noch amtierenden Bürger­meister. Ihm eine dieser Unterschrif­ten zu geben, heißt, Herrn Ledertheil einen ersten Schritt in eine zweite Amtszeit als erster Bürgermeister der Stadt Bad Windsheim zu ermög­lichen. Schon die erste war ein Fehler und hat der Stadt mehr geschadet als genützt. Was in dieser Zeit erreicht wurde, wurde größtenteils nicht wegen, sondern trotz Ralf Ledertheil erreicht. Zum Glück gibt es ja auch noch fähige Mitarbeiter in Stadtrat und Verwaltung, die dafür sorgen und sorgten.

Jede Vereinsfeier und jeden Ge­burtstag selbst zu besuchen, ist viel­leicht menschlich nett, aber nicht die erste Pflicht des Bürgermeisters. Herr Ledertheil mag ein netter Mensch sein, das ist aber keine ausrei­chende Qualifikation für eine so ver­antwortungsvolle Aufgabe, die Visio­nen, reichlich Energie, Entschei­dungsfreude, Führungsstärke, Fin­gerspitzengefühl und viel Tatkraft er­fordert. Die Stadt hat sechs mühsame Jahre nun fast überstanden. Aus Mit­leid eine zweite Ledertheil-Amtszeit – nein, das hat Bad Windsheim wirk­lich nicht verdient!

Karin Opelt Bad Windsheim

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17. November 2013 7 17 /11 /November /2013 10:28

Ernst Schneiders Büttenrede löst Empörung aus + K

Was bei der BWB- Versammlung zuerst wie eine unbedachte Herumblödelei erschien, löst jetzt erhebliche Reaktionen aus. Ernst Schneider, der Sprecher der neugegründeten BWB, zitierte bei seiner Begrüßung aus einer von ihm selber für den Rüdisbronner Sängerfasching 2013 verfassten Büttenrede, wo es unter Anspielung auf die SPD- Bürgermeisterkandidatin Ismene Dingfelder sinngemäß heisst, "diese Frau habe Glück gehabt, dass man nicht mehr im Mittelalter leben würde, weil damals solche Frauen auf dem Scheiterhaufen gelandet wären". Diese Äußerung hatte schon beim Sängerfasching Befremden ausgelöst. Möglicherweise wird dieser Vorgang rechtliche Konsequenzen haben.

Selbstverständlich hielt es BM Ledertheil nicht für erforderlich, sich von dieser Aussage zu distanzieren. Der Vorgang zeigt auch, dass es viele Mitbürger noch nicht begriffen haben, worum es bei der Nichtnominierung Ledertheils eigentlich ging. Indirekt erklärt man ja auch alle Stadträte zu Deppen und Stänkerern, weil kein einziger Ralf Ledertheil unterstützt. STRM sind nunmal diejenigen, die neben den Mitarbeitern der Stadtverwaltung am meisten mit Ledertheil zu tun haben, sie sind damit prädestiniert für eine Bewertung Ledertheils und haben samt und sonders ihre Konsequenzen gezogen.

Was diese sogenannte menschliche Seite der Rüdisbronner Sänger betrifft, muss auch einiges deutlich klargestellt werden. Die Hauptaufgaben eines BM liegen nicht darin, möglichst viele Geburtstage, Sängertreffen und Kirchweihfrühschoppen zu besuchen. Zu allererst muss der Laden, sprich die Stadtverwaltung laufen, dann erst ist das Vergnügen und das repräsentieren an der Reihe. Wenn man niemand durch eine Abwahl weh tun wollte, dürfte man keinen Amtsträger mehr abwählen. Auch den damaligen Bürgermeistern Eckardt, Gerhäuser und Krebelder hat man mit ihrer Abwahl sicher sehr weh getan.

Die Aussage von Ledertheil, dass er nur wegen der Initiativen einiger SPD- Mitglieder aus der SPD ausgeschlossen werden würde, ist blanker Unsinn. In den Statuten der Bundes- SPD ist eindeutig festgeschrieben, dass ein SPD- Mitglied, das gegen ein zuvor offiziell nominiertes SPD- Mitglied kandidiert, automatisch aus der Parteil ausgeschlossen werden muss. Es hat also absolut nichts mit einer speziellen Initiative der Bad Windsheimer SPD zu tun, wenn Ledertheil jetzt ausgeschlossen wird. Im übrigen war die Nominierungsversammlung der SPD ein demokratischer Vorgang, dem sich Ledertheil gestellt hat, damit hat er auch das Ergebnis zu akzeptieren.

Ledertheil behauptete, alle seine Wahlversprechen eingehalten zu haben. Mir selber ist als wichtiges Versprechen in Erinnerung, dass Ledertheil die Verschuldung innerhalb von 10 Jahren beseitigen wollte. Mir ist keine einzige Äußerung Ledertheils bekannt, wo er gesagt hätte, "wir können das nicht finanzieren, weil wir unsere Verschuldung zurückführen müssen". Auch bei dieser unnötigen Wasserrutsche für über 200.000 € für das Freibad hat Ledertheil zugestimmt. Gleichzeitig gibt es in der Spitalgasse noch Anwesen ohne Kanalanschluss, hier hat der Bürgermeister aller Bürger deutlich versagt.

Man darf jetzt gespannt sein, ob sich die übrigen BM- Kandidaten von solchen unmöglichen, frauenfeindlichen und beleidigenden Äußerungen distanzieren. Es wird ihnen wohl nichts anderes übrig bleiben, wenn der kommende Wahlkampf nicht zu einer Schlammschlacht werden soll. Die "Dorfdeppen"- Äußerung des damaligen Bürgermeisters Eckardt über Jürgen Heckel hat sicher einiges zu Eckardts Abwahl beigetragen, daran sollten alle Kandidaten denken. 

Mit dieser BWB- Versammlung wird auch ein erhebliches Informationsdefizit der Ledertheil- Unterstützer sichtbar. Man sieht vordergründig nur, dass da ein Kandidat geholt wurde, der nach seinem überraschenden Wahlsieg wieder abgeschoben wird. Die vielen Hintergründe kennt kaum jemand, Stadtratssitzungen besucht man sowieso nicht. Ledertheil hatte die Möglichkeit, auf eine Kandidatur zu verzichten, nachdem ihn kein einziger Stadtrat und keine einzige der im Stadtrat vertretenen Gruppierungen oder Parteien unterstützt. Damit bleibt jetzt nichts anderes übrig, als diese erheblichen Defizite Ledertheils nach und nach öffentlich zu machen, ich (RM) werde meinen Beitrag dazu leisten. Nochmal 6 Jahre Ledertheil kann dieser Stadt sicher nicht zugemutet werden.

Eins ist jetzt schon klar: Jede Stimme für Ledertheil ist eine verschenkte Stimme, die bei einem(r) anderen Bewerber(in) möglicherweise fehlen wird, wenn es um die Entscheidung geht, wer die Stichwahl erreicht. Ledertheil läuft auch Gefahr, sein Gesicht zu verlieren.

Es muss klar sein, dass das Wohl der Stadt Bad Windsheim absoluten Vorrang haben muss. Jeder, der sich um ein Amt bewirbt, muss damit rechnen, abgewählt zu werden. Vielleicht sollten sich auch die anderen Stadträte auf einiges gefasst machen. Nachdem jetzt die mit 6310 Stimmen und damit mit dem weitaus besten Wahlergebnis in den Stadtrat gewählte Ismene Dingfelder per Schneiderschem Büttenredenzitat offensichtlich zur Verbrennung freigegeben wurde, müssen die anderen STRM wohl ebenfalls mit dem schlimmsten rechnen, wenn sie sich nicht Rüdisbronner- Singkreis- konform verhalten.

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14. November 2013 4 14 /11 /November /2013 22:47

Alle 15 Stimmen für den amtierenden Bürgermeister + K

Bei der Nominierungsversammlung der Liste Bürger für Bad Windsheim (BWB) wurde Ledertheils zweite Stufe gezündet. Der Sprecher der Gruppe, Ernst Schneider aus Rüdisbronn, eröffnete mit launigen Worten die Versammlung und erläuterte die Gründe, den amtierenden Bürgermeister Ralf Ledertheil bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Schneider kritisierte den Umgang der SPD mit ihrem damaligen Kandidaten und gab dann bekannt, dass die Liste BWB keine Stadtratsliste aufstellen werde. Die Zuhörer wurden aufgefordert, sich noch in die Mitgliederliste der BWB einzutragen, die Mitgliedschaft sei kostenlos und man könne dann noch mit abstimmen. Von diesem Angebot machte aber niemand Gebrauch. Von 17 Mitgliedern waren 15 erschienen.

Bürgermeister Ralf Ledertheil verwies dann in seiner Rede auf seine vielfältigen Erfolge in seiner Amtszeit. Während sein Vorgänger Denkmale gebaut habe, sei er selber darauf bedacht gewesen, hauptsächlich für den kleinen Mann und die Allgemeinheit zu arbeiten. Er sei inclusive seiner Familie in Bad Windsheim bestens eingebunden. So sei er selber Mitglied in unzähligen Vereinen und auch seine Frau sei in mehreren Vereinen aktiv. Viele Projekte seien unter seinem Vorgänger liegengeblieben, die er, RL, jetzt selber auf den Weg gebracht habe, wie z. B. die Abwasserentsorgung der nördlichen Ortsteile. Er sei stolz darauf, dass er alle Wahlversprechen komplett eingehalten habe. Ledertheil versprach, im Falle einer Wiederwahl ein unabhängiger Bürgermeister für alle Bad Windsheimer zu sein. Zwecks Registrierung und Zulassung zur Wahl sind 180 Unterschriften erforderlich, hierzu bat Ledertheil um Unterstützung.

Danach gab Helmut Raab aus Dettendorf eine Sympatieerklärung für Ledertheil ab. Normalerweise sollten sich Auswärtige nicht in Bad Windsheimer Angelegenheiten einmischen, aber nachdem ein Trautskirchener Pfarrer bei einer anderen Nominierungsveranstaltung eine Laudatio sprach, müsse eine Stellungnahme seinerseits auch erlaubt sein. Raab ist Hauptorganisator des Rüdisbronner Wirtshaussingens und stellte fest, dass sich Ledertheil im Gegensatz zu anderen auch eingeladenen Promis regelmäßig am Singen beteilige. Er, Raab, habe vor 13 Jahren in seiner kommunalpolitischen Tätigkeit im Diespecker Gemeinderat erfahren, was es bedeutet, von Ratskollegen gemobbt zu werden. Er könne sich deshalb in die Situation von Ledertheil hineinversetzen. Raab habe beobachtet, dass der gesamte Stadtrat von Anfang an auf Ledertheil herumgehackt habe. Es gehe ihm deshalb darum, den Menschen Ralf Ledertheil moralisch zu unterstützen. In den Wahlkampf wolle er sich aber nicht einmischen, die Wahlentscheidung sei ausschließlich Sache der Bad Windsheimer Bürger.

In der anschließenden Wahl erhielt Ledertheil dann alle Stimmen der 15 anwesenden und wahlberechtigen BWB- Mitglieder. Ledertheil bedankte sich und nahm die Wahl an. Eine vorgesehene Diskussionsmöglichkeit wurde kurzfristig gestrichen. 

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  Zirka 70 Zuhörer waren gekommen.

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Ernst Schneider gratuliert Ralf Ledertheil zur Nominierung

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10. November 2013 7 10 /11 /November /2013 21:36

Rekordbesuch bei der Nominierungsveranstaltung.

Den weitaus besten Besuch aller bisherigen Bürgermeister- Nominierungsversammlungen hatte die Liste WiR am Sonntagabend. Unter den Besuchern waren auch viele junge Leute. Vorsitzender Wolfgang Roth begrüßte die Gäste und verlas ein Empfehlungsschreiben des nicht anwesenden WiR- Stadtrates Dr. Wolfgang Stadler. Roth kritisierte dann nocheinmal das Verhalten der Stadt zum Sternstundenweihnachtsmarkt. Wenn man verhindern wolle, dass es weiter mit der Stadt bergab geht, führe kein Weg an einem zukünftigen BM Jürgen Heckel vorbei. Heckel sei ein Organisationstalent, das den Stadtrat mit seiner Kompetenz endlich zur Einigkeit führen werde.

Eine Laudatio auf den BM- Kandidaten Heckel hielt dann der Trautskirchener Pfarrer und Heckelfreund Hermann Ruttmann. Heckel habe wiederholt bewiesen, dass er sehr gut initieren und organisieren könne. Heckel sei auch ein Mann der Wirtschaft, was er mit mehreren erfolgreichen Fotogeschäften unter Beweis stelle. Unter wiederholtem mehrfachen nicken des Kandidaten bemerkte Ruttmann, Heckel sei genügsam, vertrauenswürdig und mit einem tief sitzenden Glauben kirchlich engagiert. Heckel lebe nicht auf Kosten anderer, sei nicht beratungsresistent, man könne ihm die Stadt vertrauensvoll übergeben.

In seiner detailliert ausgearbeiteten Vorstellungsrede berichtete Heckel dann von ungebrochenem Zuspruch und Rückhalt aus der Bevölkerung. Die Liste WiR habe in diesem Jahr einen Mitgliederzuwachs von mehr als 100 % erreicht. Heckel berichtete dann von unzähligen zukunftsträchtigen und erfolgversprechenden WiR- Anträgen, die vom Stadtrat abgelehnt wurden. Es müsse ein unkompliziertes Förderprogramm für Altstadt, Ortsteile und Problemgebiete aufgelegt werden, der Leerstand in der Altstadt dürfe nicht nur verwaltet werden, wie es durch die bisherigen Citymanagerinnen geschah. Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros müssten bürgerfreundlicher gestaltet werden und die Kur- und Kongress- Touristik müsse eine Anlaufstelle in der Altstadt haben. In der Altstadt müsse nach dem Beispiel von Ipsheim und Uffenheim ein Lebensmittelmarkt angesiedelt werden. Der Marktplatz müsse wieder der Lebensmittelpunkt der Stadt werden, es dürfe nicht mehr vorkommen, dass Markttage abgehalten werden, wenn in mehreren Ortsteilen Kirchweih gefeiert wird. Mit einem Bürgermeister Heckel würde auch den Neubürgern mehr Beachtung geschenkt, hier werden dann halbjährliche Empfänge nur für Neubürger stattfinden. Alle Neubürger sollen bei ihrer Anmeldung einen 20 € Gutschein erhalten, ähnlich dem damaligen Begrüßungsgeld bei der Wiedervereinigung.

Ein BM Heckel wird die seit 20 Jahren geforderte Verbindungsachse zwischen Therme, Altstadt und Freilandmuseum schaffen. Das einzige Heilbad Mittelfrankens müsse aufgewertet werden, es könne nicht sein, dass jetzt nach der AOK auch noch die Barmer nach Neustadt/Aisch abwandert. Für die Therme sind weitere Alleinstellungsmerkmale und Öko- Strategien zu entwickeln. Mehrere Ideen Heckels sollen ein erheblich aufgewertetes Kulturangebot bewirken.

Für geplante Dorferneuerungsmaßnahmen müssten deutlich mehr Mittel im Haushalt eingestellt werden, der dsl- Ausbau sei vordringlich zu bewerkstelligen. Zu einer von vielen Chefsachen erklärte Heckel die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die Ansiedlung von neuen Betrieben. Obwohl die Einwohnerzahl gleich bleibe, vergrößere sich die Fläche Bad Windsheims durch neue Baugebiete. Damit entstünden immer mehr Folgekosten für Straßenunterhalt, Kanalisationsunterhalt und Winterdienst. Dies könne durch Abbruch und Neubebauung von unbewohnten Althofstellen insbesondere auf den Ortsteilen abgemindert werden.

Als Bürgermeister werde er sich nicht als Meister des feierns betrachten, er werde nicht jede Kirchweiheinladung aus dem Landkreis annehmen, Geburtstagsgratulationen würden überwiegend telefonisch erfolgen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werde er durch Vorbild und Interesse an ihrer Arbeit motivieren. Abschließend bemerkte Heckel, dass dies alles keine Utopien seien, sondern durchaus umsetzbare Gedanken und Ziele.

Bei der nachfolgenden Wahl erhielt Jürgen Heckel dann alle 27 Stimmen der anwesenden Wahlberechtigten. Heckel nahm die Wahl unter großem Beifall der Anwesenden an.

- Wenn man den Rekordbesuch mit knapp 150 Besuchern als Maßstab nimmt, müsste Jürgen Heckel die BM- Wahl schon fast gewonnen haben, aber es gibt auch noch andere Seiten des Kandidaten, die viele der Besucher sicher noch nicht kennen. Hier wird der kommende Wahlkampf für Transparenz sorgen. -

 

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  Blick in den überfüllten Versammlungsraum.

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Jürgen Heckel mit Ehefrau Annette und Vorsitzendem Wolfgang Roth

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