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20. Mai 2011 5 20 /05 /Mai /2011 19:15

Kein Foto vom Spatenstich.

Man mag unserem Bürgermeister Ralf Ledertheil vieles nachsagen, aber Untätigkeit im Falle des Europäischen Schullandheimes wird ihm wohl niemand unterstellen. Sein Einsatz in dieser Sache war energisch und vorbildlich. Umsomehr musste man sich wundern, dass die Windsheimer Zeitung es nicht einmal für nötig hielt, ein Bild vom Spatenstich mit Ledertheil zu veröffentlichen. Zu Amtszeiten von Vorgänger Wolfgang Eckardt war das tägliche Konterfei des Bürgermeisters in der WZ eine fast absolute Unabdingbarkeit, auch Nebensächlichkeiten mussten herhalten, damit jemand von der WZ zwecks Fototermin anreiste. Jetzt, im Falle des Spatenstiches beim Europäischen Schullandheim, lief die ganze Berichterstattung fast unter ferner liefen. Geradeso links unten in der Ecke hatte man noch Platz in der WZ.

Interessant in diesem Zusamenhang ist auch, dass der eigentliche Urheber eben nicht Altbürgermeister Eckardt ist, sondern der Vorsitzende des Mittelfränkischen Schullandeimwerkes, Maximilian Gaul. 

Die Initialzündung kam von Maximilian Gaul, Wolfgang Eckardt hatte das Projekt zuerst zügig vorangetrieben. Als sich jedoch der ideale Standort in der Nähe des Neumühlenweges abzeichnete, wurde Eckardt zusammen mit seinen am Neumühlenweg wohnenden FWG- Genossen zum erbitterten Gegner. Durch mehrere Gerichtsverfahren wurde das Projekt stark verzögert. Alle Zuschussgeber blieben jedoch bei der Stange und letztendlich kann das Bauvorhaben jetzt in Angriff genommen werden.

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14. Dezember 2010 2 14 /12 /Dezember /2010 21:45

VGH weist Antrag auf Zulassung einer Berufung ab.

Weihnachtsgeschenk für die Stadt Bad Windsheim.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat den Antrag von Karin und Frank Opelt auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil das Verwaltungsgerichtes Ansbach abgewiesen. Damit kann das Europäische Schullandheim gebaut werden, Bad Windsheim kann seinen Bekanntheitsgrad in ganz Europa wesentlich steigern.

Bürgermeister Ledertheil kann damit seinen ersten großen Erfolg in seiner jetzt fast dreijährigen Amtszeit verbuchen. Der Spatenstich wird baldmöglichst erfolgen, laut Ledertheil wegen des Frostes notfalls mit dem Presslufthammer.

Für die FWG bedeutet diese Entscheidung des VGH ein Fiasko, nachdem sie bis zuletzt gegen das Projekt mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten Sturm gelaufen war. Der frühere Bürgermeister Wolfgang Eckardt (FWG) hatte das Projekt ursprünglich sogar initiiert, konnte jedoch keinen geeigneten Standort abseits des Neumühlenweges finden, wo mehrere FWG- Stadträte und Anhänger wohnen. Als sich dann das Mühlfeld in der Nähe des Neumühlenweges als optimaler Standort heraus kristallisierte, wurde das Schullandheim massiv von Eckardt und der FWG bekämpft.

Die Klage beim VG und der Antrag auf Zulassung einer Berufung beim VGH waren ja von vorneherein aussichtslos. Die Hoffnungen, dass durch diese zeitlichen Verzögerungen mehrere Sponsoren abspringen und damit eine Verwirklichung des Schullandheimes unmöglich machen würden, haben sich nicht erfüllt. Was bleibt, sind Kosten für die klagende Partei inklusive Unterstützer und eine wesentliche zeitliche Verzögerung mit damit höchstwahrscheinlich einhergehenden Baukostensteigerungen wegen der jetzt anziehenden Konjunktur.

http://www.nordbayern.de/region/bad-windsheim/weg-fur-europaisches-schullandheim-ist-frei-1.380152 

Europäisches Schullandheim  

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5. Oktober 2010 2 05 /10 /Oktober /2010 08:45

Bauschäden am eigenen Wohnhaus befürchtet.

In der WZ vom 25.09.2010 verlangte die Familie Opelt, dass für den Bau des Europäischen Schullandheimes wegen eventuell zu befürchtenden Bauschäden an eigenen Häusern der Neumühlenwegsbewohner eine Beweislastumkehr vom Bauherrn oder von der Stadt Bad Windsheim zugesichert werden solle.

Hier wäre nachzufragen, ob die Familie Opelt beim Bau ihres eigenen Wohnhauses allen Nachbarn ebenfalls eine Beweislastumkehr zugesichert hatte. Wenn das so einfach und vorteilhaft ist, könnte Herr Opelt in seiner Arztpraxis ja auch dazu übergehen, für eventuelle ärztliche Kunstfehler eine Beweislastumkehr einzuführen. Wenn dann jemand 3 Wochen anch einer Behandlung bei Herrn Opelt Kopfweh bekommt, müsste Herr Opelt nachweisen, dass dies nicht von seiner Behandlung herstammt.

Die Dankbarkeit der Familie Opelt: 

Um auf ihrem zuvor von Stadtrat Wild gekauften Grundstück bauen zu können, musste damals erst der Bezirk Mittelfranken um die Abgabe eines schmales Streifens Land gebeten werden, um für das Grundstück überhaupt eine Zufahrt zu haben. Der Bezirk erklärte sich bereit, diesen schmalen Streifen an die Familie Opelt zu verkaufen, erst dadurch wurde dieses Baugrundstück erheblich aufgewertet und erfuhr eine erhebliche Wertsteigerung. Ob Herr Stadtrat Wild davon auch profitiert hat, ist nicht bekannt, aber durchaus denkbar.

Die Dankbarkeit der Familie Opelt ist jedenfalls bekannt!

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23. Juni 2010 3 23 /06 /Juni /2010 10:11

Versuch einer Zwischenbilanz zum Europäischen Schullandheim.

Am Mittwoch, 16.06.2010 war ich zusammen mit einem interessierten Bekannten am Neumühlenweg und am Mühlfeld unterwegs, um mir selber Eindrücke zu verschaffen. Herr Thallmeyer zeigte uns zuerst Problempunkte am Neumühlenweg, die mit schlechten Erfahrungen beim Bau des Seniorenheimes zu tun hatten, aber nichts mit dem geplanten Bauvorhaben Europäisches Schullandheim.

Brücke über die Aisch: Hier steht ein handgemaltes Schild " Zulässiges Gesamtgewicht 15 to", bei Einhaltung dieser Gewichtsgrenze dürfen schwere Baufahrzeuge und Omnibusse nicht über die Brücke fahren.

Anm.: Für Baufahrzeuge kann die Brücke während der Bauphase sicherlich problemlos verstärkt werden. Vollbesetzte Busse dürfen bei vorhandener Beschilderung nicht über die Brücke fahren, anders wäre dies bei Beschilderung mit 15 to Achslast. Dieses Problem wird wohl durch Neuberechnung oder durch Verstärkung der Brücke gelöst werden können.

Probleme beim Bau des Seniorenheimes: Das Seniorenheim wurde unterkellert, dazu wurde der Grundwasserspiegel abgesenkt, durch Grundwasserströme traten auch noch nach der Fertigstellung Bodenabsenkungen auf. So hat sich die Straße längs des Seniorenheimes auf der linken Seite etwas abgesenkt, eine im Boden eingebrachte Stützwand ist seitlich leicht verdrückt. Im Giebel der Garage Thallmeyer ist ein mittelgroßer Riss aufgetreten, die Bodenplatte der Garage hat jetzt seitliches Gefälle. Beim damaligen einbringen von Spundwänden zitterten benachbarte Wohnhäuser.

Anm.: Alle diese Argumente haben mit dem Bau des Schullandheimes nichts zu tun, da dort weder das Grundwasser abgesenkt wird, noch werden Spundwände eingebracht.

Parksituation am Neumühlenweg: Hier waren um 11 Uhr kaum freie Parkplätze vorhanden, offensichtlich waren durch Patienten und Personal der Gemeinschafts-Zahnartztpraxis (4 Zahnärzte) und Beschäftigte des Seniorenheimes alle Plätze belegt.

Anm.: Hier wäre zu überprüfen, ob die erforderlichen Stellpätze korrekt nachgewiesen werden können, oder ob es eine einvernehmliche Lösung gab. Durch entsprechende Beschilderung kann das Parkproblem gelöst werden. Dies hat jedoch unmittelbar auch nichts mit dem Schullandheim zu tun.

Zufahrt zum Mühlfeld: Hier ist eine Fahrbahnverengung durch die Zufahrt zum Wohnhaus Opelt vorhanden. Der Teerweg am Mühlfeld hat mehrere Risse und kleinere Absenkungen. An einer Stelle scheint sich der Weg insgesamt abgesenkt zu haben. Laut Aussage von Maximilian Gaul sollen Besucher des Schullandheimes über den Weg vom Freilandmuseum her zum Schullandheim geleitet werden. Von der Neumühle her sind lediglich Versorgungs- und Personalanfahrten, sowie die wöchentliche An- und Abfahrt der Schüler geplant. 

Anm.:Diese Engstelle bei der Abzweigung Opelt wird auf Dauer so nicht zumutbar sein. Falls es hier zu keiner einvernehmlichen Lösung kommt, wird man um die Enteignung einiger qm nicht herumkommen. Der am Mühlfeld entlang führende Weg ist im momentanen Zustand nicht als Zufahrt geeignet und steht sowieso zur Sanierung an, hier werden die Stadtwerke dann gleichzeitig Versorgungsleitungen einbringen. Es wird mindestens eine Ausweichstelle an der Fahrbahn benötigt. Die Stabilisierung des Weg-Untergrundes wird mit heutiger Bautechnik kein Problem sein.

Versorgungsleitungen: Die eventuelle Verlegung einer Erdgasleitung muss wohl eher skeptisch gesehen werden, hier ist die Gefahr von Rohrbrüchen durch Erdabsenkungen wohl eher zu groß. Kanalbau, Wasserleitung und Stromversorgung sind mit entsprechenden Maßnahmen ohne weiteres möglich.

Gebäude des Schullandheimes: Mit moderner Bautechnik ist die Errichtung mittels Betonpfahlgründung problemlos möglich, siehe Seniorenheim am Neumühlenweg. Eine Grundwasserabsenkung wird nicht stattfinden, das Gebäude wird nicht unterkellert. Das Gelände für den Gebäudestandort liegt sowieso um einiges höher als der Neumühlenweg.

Kommunalpolitische Situation: Von 25 Stadtratsmitgliedern haben die 6 Stadträte der FWG gegen das Europäische Schulldheim gestimmt, von diesen 6 FWG-Stadträten wohnen 3 und der Vater des Ex-Bürgermeisters Eckardt am Neumühlenweg. Von allen Gegnern des Schullandheimes wurden bisher ausschließlich bautechnische und Kostengründe geltend gemacht. Damit unterstellt man den anderen Stadtratsmitgliedern und dem Stadtbauamt indirekt, dass sie keine Ahnung haben von Kostenkalkulation und Bautechnik.

Wohnsituation am Neumühlenweg: Es ist sicher sehr verständlich, wenn man weiterhin seine Ruhe haben will, am Neumühlenweg. Es gibt sicher in Deutschland massenhaft ähnliche Fälle, wo in unmittelbarer Nähe einer Wohnsiedlung ein weiteres Baugebiet ausgewiesen wird. In allen solchen Fällen werden sich Verkehrssituation, Lärmsituation und Freie Aussicht ändern.

Bedenken wegen Kosten: Das Kultusministerium bezuschusst den Bau mit 60 %, auf Antrag der Anwohner hat der Bund für Steuerzahler die Kostenkalkulation überprüft und keinen Grund für ein einschreiten gesehen. Im übrigen hätte es schon genügend andere Möglichkeiten gegeben, Bauvorhaben der Stadt Bad Windsheim als unwirtschaftlich zu kritisieren, man denke z. B. nur an den zwar wünschenswerten, aber nicht zwingend notwendigen Rathausaufzug und an die Feuerwehrhäuschen auf den Ortsteilen.

Versuch einer Gesamtbewertung: Es ist verständlich, dass man seine bisherige sehr ruhige Wohnlage am Neumühlenweg erhalten will. Die nur vagen Klagebegründungen, die eindeutige Äußerungen des Richters am VG Ansbach und das Urteil haben gezeigt, dass der Neubau des Europäischen Schullandheimes nicht verhindert werden kann. Ich gehe davon aus, dass bereits nach Erhalt der Urteilsbegründung mit Zustimmung des Bayerischen Kultusministeriums mit dem Bau begonnen wird. Die Kläger können sich wohl den Antrag auf Zulassung einer Berufung Bayerischen Verwaltungsgerichtshof sparen, weil damit keine weitere Verzögerung erreicht werden kann.

Dankbarkeit sieht anders aus! Eine Hand wäscht die andere, oder erst Kasse machen und dann klagen? Nur durch das abtreten einer Zufahrtsmöglichkeit durch das Fränkische Freilandmuseum konnte FWG-Stadtrat Wild sein Grundstück an die Familie Opelt (FWG-Kandidat) verkaufen. Durch diese Zufahrtsmöglichkeit erfuhr dieses Baugrundstück also eine erhebliche Wertsteigerung. Als "Dank" versucht jetzt genau jene Familie Opelt mit Unterstützung des Stadtrates Wild das Europäische Schullandheim am angrenzenden Grundstück zu verhindern.

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16. Juni 2010 3 16 /06 /Juni /2010 20:29

Gut besuchte Veranstaltung des Schullandheimwerkes

Nichts mit dem aktuellen Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichtes Ansbach habe die aktuelle Veranstaltung zu tun, betonte der Vorsitzende des Schullandheimes, Maximilian Gaul. Man habe bewusst diesen Zeitpunkt nach der Gerichtsverhandlung gewählt, um etwaigen Vorwürfen von Einflussnahme von vorneherein zu entgehen, man wolle die Öffentlichkeit über Sinn und Zweck des Schullandheimwerkes informieren, hier insbesondere auch über die Gründe für diese Standortwahl am Mühlfeld. Man werde weiterhin auf jeden Fall an diesem durch die Verbindung mit dem Fränkischen Freilandmuseum optimalen und idealen Standort festhalten. Maximilian Gaul bedankte sich bei der Stadt Bad Windsheim dafür, dass Stadtverwaltung und neuer Bürgermeister auch nach der Abwahl des Bürgermeisters Eckardt zu dem Projekt stehen.

Als Sinn und Zweck des Schullandheimwerkes wurden Schwerpunkte genannt:

  • Lernumgebung verändern, pädagogische Möglichkeiten erweitern
  • Soziales Lernen, Gemeinschaft erleben, Teamfähigkeit erlernen und verstärken
  • Umweltbildung, Natur erkunden, Umwelt aktiv erfahren
  • Kultur und Geschichte erleben und entdecken
  • Gesundheitserziehung, Wohlbefinden fördern, Selbstvertrauen erhöhen
  • Künstlerisch-kulturelle Bildung, Persönlichkeit entfalten, Kreativität freisetzen
  • Zeitgeschichte und politische Bildung, Vergangenes verstehen, Toleranz entwickeln
  • Berufsorientierung, Motivation stärken, Chancen erhöhen
  • Als sehr bedeutsam wurden auch die sehr günstigen Unterbringungskosten je Kind und Tag von ca. 17 bis 25 € erwähnt.
  • Es haben bereits Probeaufenthalte von Schulklassen stattgefunden, die zur vollsten Zufriedenheit ausfielen.
  • Es wurde darauf hingewiesen, dass es hier nicht darum gehe, dass irgendjemand durch dieses Projekt einen großen Reibach machen wolle. Alle Führungskräfte des Schullandheimwerkes seien ehrenamtlich tätig und hätten nur das Wohl der Kinder im Auge.

DSC00029.JPG

Bild: Interessierte Zuhörer beim Vortrag des Markt Taschendorfer Bürgermeisters Oeder. Er berichtete über seine sehr positiven Erfahrungen mit dem Schullandheim im Ortsteil Obersteinbach.

In der anschließenden Diskussion meldeten sich zahlreiche Anwohner des Neumühlenweges zu Wort. Es wurde insbesondere der aus ihrer Sicht ungeeignete Baugrund benannt und die angeblich ungeeignete Zufahrt. Man befürchte auch Bauschäden an den Wohnhäusern am Neumühlenweg und gab insbesondere seiner Sorge über mögliche Verschwendung von Steuergeldern Ausdruck.

Ein anderer Diskussionsteilnehmer wies deutlich darauf hin, dass alle Anlieger am Neumühlenweg auf genau demselben angeblich löchrigen Baugrund gebaut hätten. Ein paar Meter weiter hinterm Gartenzaun solle jetzt dieser angeblich ungeeignete Untergrund beginnen. Anscheinend müsse es in Bad Windsheim immer so sein, dass alle größeren Vorhaben erst einmal zerredet werden müssten. Alle Gründe seien nur vorgeschoben und dienten lediglich dem Zweck, den Baubeginn des Schullandheimes zu verzögern und damit verhindern.

Von Vorsitzendem Gaul wurde bemängelt, dass von den Beschwerdeführern alle Gesprächsangebote nicht wahrgenommen wurden. Auf Anfrage wurde mitgeteilt, dass noch keine Entscheidung über den Baubeginn gefallen sei. Man wolle erst die Urteilsbegründung abwarten, falls dann die Klageführer eine Rechtskräftigkeit des Urteils weiterhin verzögern sollten, werde man abwägen, ob man dann mit Zustimmung des Kultusministeriums mit dem Bau beginnen werde.

In seinem Schlusswort fasste Bürgermeister Ledertheil nochmals zusammen. Die Stadt Bad Windsheim werde weiterhin voll hinter dem Projekt Europäisches Schullandheim stehen, man bekomme dadurch einen bedeutenden Werbeträger und einen bedeutsamen Wirtschaftsfaktor in die Stadt, gleichzeitig könne man sinnvolle Jugendarbeit unterstützen. Ledertheil bedankte sich bei allen Unterstützern des Bauprojektes und stellte fest: "Das Europäische Schullandheim wird gebaut!"

Der Bayerische Rundfunk war anwesend und machte mehrere Interviews, ein Bericht wird wohl am Donnerstag gesendet werden.

 


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10. Juni 2010 4 10 /06 /Juni /2010 11:55

Toller Erfolg für BM Ledertheil und die Stadt BW!

Die Klage der Familie Opelt wurde vom Verwaltungsgericht zurückgewiesen, die Kläger haben die Kosten des Verfahrens zu tragen. Man wird jetzt wohl bei der FWG sammeln gehen. Eine Berufung wurde vom VG Ansbach ausdrücklich nicht zugelassen. Um die Rechtswirksamkeit des Urteils zu verhindern, bleibt den Klägern als letzte Möglichkeit nur noch, beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof die Zulassung einer Berufung zu beantragen. Die Aussichten der Kläger sind hier aber verschwindend gering, sodass man wohl jetzt von Seiten des Schullandheimwerkes den Baubeginn in Angriff nehmen wird.

Anm. RM: Auch nach meiner erfolgreichen Klage gegen die Stadt Bad Windsheim wegen illegalen Siebenergebühren hatte das VG ja die beantragte Zulassung einer Berufung ausgeschlossen. Hier stellte die Stadt BW dann Antrag auf Zulassung einer Berufung bei VGH. Hier sind jetzt demnächst 2 Jahre um, ohne dass eine Entscheidung des VGH gefallen wäre.

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9. Juni 2010 3 09 /06 /Juni /2010 15:41

VG Ansbach: Urteilsverkündung bereits morgen

Es sieht gut aus für die Stadt Bad Windsheim. Bei der heutigen Verhandlung am Verwaltungsgericht Ansbach wurde der klagenden Partei vom Richter zu verstehen gegeben, dass die Kläger mit dem Bauvorhaben Schullandheim sehr gut bedient seien. Es wären noch weitaus größere und belastendere Bauvorhaben möglich.

Es waren nur wenige Anwohner des Neumühlenweges im Gerichtssaal anwesend. Das Urteil wurde bereits gefällt und wird morgen bekannt gegeben.

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19. April 2010 1 19 /04 /April /2010 16:11

Das Recht der Familie Opelt

Es ist das gute Recht der Familie Opelt als mittelbarer Nachbar des zu bauenden Europäischen Schullandheimes hiergegen zu klagen.

Betrachten wir allerdings die Taktik und Hintergründe hierzu genauer, bekommt die ganze Angelegenheit ein Geschmäckle. Man kann auch sagen, einen FWG (Bei)Geschmack!

Wenn man sich an die letzte Bürgermeister- und Stadtratwahl erinnert, weiß man, dass genau diese Familie Opelt mit der FWG verbunden ist. Dr. Opelt war auf der Liste der FWG für die Stadtratswahl als Kandidat vorgeschlagen.

Ein Zufall? Oder wird diese Verbundenheit jetzt konsequent von den gewählten FWG Vertretern, die auch am Mühlfeld wohnen und unmittelbare Nachbarn des neu zu bauenden Europäischen Schullandheimes sind (aus)genutzt?


Es macht sich natürlich besser und ist für den Eigennutz erträglicher, wenn man sagen kann, dass die FWG das Europäische Schullandheim voll unterstützt und die Klage durch einen "Nichtgewählten" FWG'ler eingereicht wird.

Ein Schelm, der annimmt, dass dieses ganze Vorhaben, lange und strategisch vorbereitet wurde. Keiner würde im Entferntesten auf die Idee kommen, dass der ehemalige Offizier und Altbürgermeister Wolfgang Eckardt dahinter stecken könnte?!

Schade nur, dass ein wie ich ihn kennen gelernt habe, hervorragender Arzt und Urologe hierfür den Weg bereiten muss, den die Anderen dann gehen möchten.

Bad Windsheim wird der große Verlierer sein!

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16. April 2010 5 16 /04 /April /2010 06:50

Ein Neustädter Urologe als Bauexperte?

Meinungen und Hintergründe zum Europäischen Schullandheim

Standort: Der Stadtrat und hier insbesondere die Bauexperten Gerhäuser und Seiboth haben sich ausführlich mit der Standortfrage befasst und kamen ebenso wie Stadtbauamt und Stadtbaumeister zu der eindeutigen Erkenntnis, dass ein Neubau des Schullandheimes am Mühlfeld bautechnisch ohne weiteres möglich ist. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein Urologe aus Neustadt/Aisch über mehr Sachkenntnisse verfügt als ausgewiesene Bauexperten. Die Kompetenz eines Stadtrates und Architekten Spieler wird nach diesem Millionendesaster bei der Sanierung des Neustädter Schulzentrums von vielen Bürgern sowieso stark in Frage gestellt.

Die Familie Opelt und andere prominente Bewohner des angrenzenden Neumühlenweges haben ihre Wohnhäuser auf fast demselben angeblich löchrigen Baugrund errichtet, ohne dass ein Haus bisher im Erdboden verschwunden wäre. Es grenzt an Volksverdummung, wenn man jetzt anderen weismachen will, genau hinter dem eigenen Gartenzaun beginne eine Art Todesstreifen.

Ein großer Teil der Altstadt von Bad Windsheim ist unterkellert, immer wieder werden bei Bauarbeiten Hohlräume gefunden. Bisher hat man alle deswegen auftretenden Probleme in den Griff bekommen. Auch am Mühlfeld wird man Probleme mit natürlichen Hohlräumen in den Griff kriegen.

Finanzierung: Das gesamte Bauprojekt soll 5,8 Millionen € kosten, davon hat der Bayerische Staat 60 % Zuschüsse zugesagt, der Regierungsbezirk Mittelfranken wird 500.000 € geben und von den „Sternstunden“ sollen 500.000 € kommen. Weitere Förderzusagen haben der Landkreis, die Sparkassenstiftung, die Landesstiftung und die Stadt Bad Windsheim zugesagt. Es steht der Familie Opelt sicher nicht zu, sich um Zuschüsse des Landes Bayern Gedanken zu machen.

Intakt: Ein Lieblingswort war zu Bürgermeisterzeiten von Wolfgang Eckardt der sehr oft strapazierte Begriff „intakte Dorfgemeinschaft“. Es kann wohl nicht sein, dass Gemeinschaften nur auf dem Dorf intakt zu sein haben, auch eine Stadt wie Bad Windsheim sollte nach 12 Jahren Amtszeit eines Wolfgang Eckardt wenigstens ansatzweise so etwas wie Gemeinschaftssinn vorweisen können. Genau dieses Prinzip wird hier im Zusammenhang mit dem Bau des Schullandheimes mit Füßen getreten. Es ist wohl eindeutig so, dass für Mitglieder der FWG das Wort „intakt“ nur Gültigkeit hat, wenn es den Freien Wählern in den Kram passt. 50 % der FWG- Stadträte und der Vater des Ex-Bürgermeisters wohnen am Neumühlenweg und führen jetzt vor, was „intakt“ aus ihrer Sicht bedeutet.

Bemerkenswert: Sehr bemerkenswert und beeindruckend ist auch die Nicht- Resignation des Schullandheimwerkes, es ist bewundernswert, wie man auch in dieser sehr schwierigen Phase zu Bad Windsheim steht. Dies zeigt auch, für wie einmalig und wertvoll man diesen Standort am Mühlfeld hält. Auch und gerade deswegen ist ein deutliches Signal aus Bad Windsheim erforderlich, Bad Windsheim muss deutlich machen, dass es mehr zu bieten hat, als diese Neumühlen- FWG!

Möglichkeiten: Man sollte den FWG- Landesvorsitzenden Aiwanger darauf aufmerksam machen, was diese Racheengel seiner Chaostruppe hier in Bad Windsheim anrichten. Auch Landrat Schneider sollte dieses Mal mehr tun, als nur ein salbungsvolles Grußwort anlässlich der Einweihung zu sprechen. Bei der Familie Opelt sollte ausgelotet werden, ob durch ein finanzielles Angebot eine Rücknahme der Klage erreicht werden kann.

Vor etwas mehr als zwei Jahren war ja eine Demonstration am Marktplatz letztendlich nicht ganz un-erfolgreich. Wie wäre es, wenn diesmal CSU, SPD, WIR und FDP gemeinsam so etwas organisieren würden? Als Weg für einen Demonstrationszug mit anschließender Kundgebung wäre die Route von der Jakob-Mühlholzer- Straße über Walkmühlweg und Neumühlenweg zum Mühlfeld in Erwägung zu ziehen. Ich appelliere an Elisabeth Döbler- Scholl, Dieter Hummel, Ismene Dingfelder, Thomas Gröbel, Uta Gampe und Albert Regel, hier doch etwas zu unternehmen.

Für Ralf Ledertheil bedeutet diese jetzige Situation zugleich auch eine große Chance. Je härter der FWG- Widerstand gegen das Schullandheimprojekt, desto größer wird der Erfolg sein, den man dann dem Bürgermeister zurechnen kann. Mit anderen Worten: Dieser Elfmeter muss rein, ins FWG- Tor!!

Fazit, meine Meinung: Ohne massiven Rückhalt bei den Genossen von der FWG würde die Familie Opelt diese Sache kaum durchstehen können. Fast alle Gründe sind offensichtlich nur vorgeschoben, um das Projekt zu verzögern und zu verhindern. Was als Klagegrund bleibt, ist die bisher ungetrübte Aussicht auf das Fränkische Freilandmuseum. Man will sich hier eben nicht behindern lassen und von Behinderten schon gleich gar nicht. Mit diesem Argument wird man aber vor Gericht nicht durchkommen. Es geht der Familie Opelt schlicht nichts an, wie und wo der Nachbar baut, wenn die Vorschriften eingehalten werden.



 

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11. April 2010 7 11 /04 /April /2010 08:40

Eine Schande für die Stadt

Wer die FWG und deren Protagonisten die letzten 18 Monate betrachtet hat, der brauchte viel Geduld und noch mehr Verständnis, um diesen 6 FWG-Stadtratsmitgliedern geistig folgen zu können.

 

Die Stadtratsfraktion der FWG fährt einen selbstzerstörerischen Kurs, der so pfeilgerade auf den Eisberg führt, dass man den blinden Gehorsam der Liste Land nicht mehr verstehen kann. Dass die FWG seit der Abwahl von Eckardt Totalopposition fährt, ist noch hinnehmbar, weil die anderen (SPD, CSU, FDP/WIR) über eine kleine Mehrheit verfügen. Mit anderen Worten: Der demokratische Schaden ist gering.

 

Weitaus schlimmer ist der feste Wille der FWG, lieber eine Politik der verbrannten Erde zu fahren, als dass sie zumindest zum Wohle der Stadt aktuelle Projekte nicht sabotieren würde. Die FWG schwächt nicht nur durch Unterlassen einer politischen Handlung die Stadt und damit die eigenen Wähler, sie sabotiert ganz bewusst das Wohl der Stadt Bad Windsheim, nur um dem von ihr nicht geschätzten BGM Ledertheil zu schaden.

 

Man blicke nochmals zurück auf den unsäglichen FWG- Eiertanz um das Thema Krankenhaus. Da kündigt man selbst ein Bürgerbegehren an und wirft dann später den Initiatoren vor, dass man ein Krankenhaus nicht mit einem Bürgerbegehren retten kann. Wer jetzt glaubt, dass das nur ein Ausrutscher dieser Gruppierung war, der nur darin begründet lag, dass man einem Landrat aus den eigenen Reihen nicht in den Rücken fallen durfte, liegt total daneben. Es wird immer schlimmer.

 

Eines der Hauptprojekte des damaligen Bürgermeisters Eckardt war das Europäische Schullandheim. Man hätte es auch "SEIN" Schullandheim nennen können. Er hatte doch alles quasi in trockenen Tüchern. Noch vor der Abwahl tönte er, dass das Europäische Schullandheim kommt. Interessant, denn sollte man nicht wissen, dass ohne Baugenehmigung nichts sicher ist? Wirft seine FWG heute Ledertheil nicht genau das vor?

 

Was diese FWG, aber immer verschweigt, ist, dass es dieser Wolfgang Eckardt war, der mit dem falschen Grundstück agiert hat. Das falsche Grundstück nämlich auch deshalb, weil laut FWG doch jeder weiß, dass man gegen den Nachbarn nicht bauen kann und gegen den Willen des Bauherrn schon überhaupt nicht.

 

Das von Eckardt damals ins Spiel gebrachte Grundstück wurde von Seiten des Schullandheimwerks nämlich stets und immer und vor allem noch zu dessen (Eckardts) Amtszeit abgelehnt. Niemand würde sein Haus unter oder neben eine Hochspannungsleitung bauen, es muss jedem zwingend einleuchten, dass dies auch das Schullandheimwerk niemals tun wird. Das verschweigt uns diese Feine Wählergemeinschaft nur zu gerne und ihr Gefolgsmann von der Liste Land folgt bedingungslos.

 

Eckardt hat es dieser Stadt eingebrockt - im positiven wie im negativen Sinne. Er hat den

Kontakt zum Schullandheimträger hergestellt, er hat dafür gesorgt, dass man sich für

Bad Windsheim entschieden hat. Und weil er es nicht ertragen kann, dass nun Ledertheil die Ernte einfährt, zieht er alle Register, um dieses Projekt zu kippen. Stadträtin Horneber liegt absolut richtig, wenn sie das Verhalten eines in seiner Eitelkeit gekränkten Altbürgermeisters kritisiert, der lieber zum Totengräber eines Projektes wird, das er so viele Jahre mit Engagement vorangetrieben hat, als seinem Nachfolger einen Erfolg zu gönnen.

 

Wie sagt er, bzw. sein FWG- Sprachrohr Werner Spieler, so schön: Man wird konstruktiv mitarbeiten. Was bitte ist denn daran konstruktiv? Hat man jemals einen alternativen akzeptablen Standort gefunden? Nein, denn den hat man schon unter der Regierung Eckardt verzweifelt gesucht und nicht gefunden.

 

Man hat ganz anders  konstruktiv gearbeitet: Man entsann sich seines bestehenden Netzwerkes alter treuer FWG- Kameraden, mit denen man schon so manche Schlacht geschlagen hatte.

 

Als direkte und indirekte Anwohner hatte man ja auch eine Klagemöglichkeit. Für alle, die sich dessen nicht bewusst sind: Vier Stadtratskandidaten der FWG wohnen am Neumühlenweg. Wild, Laue, St. Eckardt und eben jeder sagenumwobene Opelt, der wie Phoenix aus der Asche hervorkam. Dass noch der Papa des Altbürgermeisters in besagter Straße wohnt, ist sicher nur Zufall.

 

Man wählte sich mit Opelt einen Klageführer, der offenbar nichts zu verlieren hat. Die Praxis in Bad Windsheim ist eh geschlossen, man praktiziert jetzt in Neustadt/Aisch. Man stelle sich nur vor, ein Fliesenleger Wild,  ein Zahnarzt Eckardt oder ein Laue hätten geklagt.

 

Alles nur mit einem Ziel: Das Schullandheim darf unter Ledertheil nicht kommen. Und dafür müssen heute Lärm und morgen Löcher, gestern Sicht und übermorgen der Verkehr herhalten. Man will sich nicht behindern lassen, von Behinderten schon gar nicht.

 

Dass in einer Stadt sterbender Industrie Dienstleistung und Tourismus die einzigen Chancen sind, scheint man vergessen zu haben. Dutzende Arbeitsplätze, Millionen Investitionen, überregionale Bekanntheit - all das zählt nichts gegen das ursprüngliche Credo der FWG: Allgemeinheit geht stets über Eigennutz.

 

Und hier stimmt etwas nicht: Hier rund um das Schullandheim geht der FWG ja Eigennutz (und wenn es nur der ungetrübte Blick vom Garten auf das Freilandmuseum ist) vor Gemeinwohl. Und damit zeigen diese FWG und mit ihr die bedingungslos folgende Liste Land endlich ihr Gesicht: Wenn man dem Ledertheil eins auswischen kann, macht man es, und wenn es die Stadt wie in diesem Falle Millionen kostet. Eigennutz geht dieser FWG anscheinend über alles.

 

Man hat die Wähler verraten und spielt den Beleidigten. Es gibt immer mehr Bürger, die sich für diese FWG schämen.

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