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8. März 2013 5 08 /03 /März /2013 13:26

Beim Komitee für Städtepartnerschaften geht’s rund.

Intrigen, Machtkämpfe, Zickenkriege, Einschreibebriefe zwischen Vorstandsmitgliedern, Mitgliederwerbeaktionen zwecks Mehrheitsbeschaffung und Zuständigkeitsrangeleien waren und sind kennzeichnend für die derzeitige Situation im Bad Windsheimer Komitee für Städtepartnerschaften.

Bereits während des vergangenen Jahres war es wiederholt zu Unstimmigkeiten gekommen. So hatte man beim Altstadtfest wegen des am Samstagabend aufgetretenen Sturmes ein Defizit erwirtschaftet. Im Kern der Sache ging es dann um eine 50 %ige Gewinnbeteiligung, die man einem erst kurz zuvor eingetretenen Mitglied für den Ausschank zugestanden hatte. Als es dann ums begleichen des unerwarteten Defizits ging, gab es Probleme, diese 50 % auch vom Ausschankbetreiber einzutreiben. Die Stadt Bad Windsheim sprang dann bei allen in die Bresche und erstattete teilweise den Verlust.

Eine sehr turbulente vorgezogene Mitgliederversammlung gab es dann im Saal des Gasthauses Le Anfore. Die Versammlung hatte einen Rekordbesuch zu verzeichnen, es waren 76 der insgesamt 111 Mitglieder erschienen. In den Wochen zuvor wurde von Plaschka- Gegnern eine massive Mitgliederwerbeaktion durchgeführt, die vermutlich in Geschäftsräumen am Marktplatz organisiert und durchgeführt wurde. Man gewann 15 neue Mitglieder, die dann höchstwahrscheinlich im Sinne ihrer Werberin abstimmten und die Mehrheitsverhältnisse bei den Wahlen kippten.

Als Vorstands- Gegenkandidatin Bettina Beierl in ihrer Vorstellung erklären wollte, mit wem sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnte, rumorte es gewaltig im Saal. Ein Mitglied versuchte, das Ansinnen Beierls zu verhindern. Darüber wurde dann abgestimmt, die Mehrheit von 40 gegen 32 Stimmen war dafür, dass Beierl ihre Wunschkandidaten benennen durfte. Auch Anette Plaschka stellte dann ihr Wunschteam vor. Wahlleiter Wolf-Dieter Enser hatte ständig mit 3. Bürgermeister Heckel zu kämpfen, der ihm dauernd das Heft aus der Hand nehmen wollte.

Die neue Vorsitzende Beierl erhielt dann 42 Stimmen, auf die bisherige Vorsitzende Plaschka entfielen 30 Stimmen. Beierls Personaldecke war offensichtlich so dünn, dass man eine unerfahrene Azubi zur Kassiererin wählte. Neben Beierl wurden dann noch Dagmar Ludewig-Sandig (Frankreich) und Marion Caputo (Italien) als Stellvertreter gewählt. CSU- Stadtrat und Vereinsvorstandsmitglied Volkert und Kassiererin Bratke hatten zuvor resigniert und standen unter der neuen Vorstandschaft nicht mehr zur Verfügung.

Es ist damit höchst fraglich, ob die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen im Mai in voller Harmonie durchgeführt werden können. Mehrere Mitglieder haben bereits ihren Austritt angekündigt.

Eine wohlwollende Berichterstattung in der Windsheimer Zeitung dürfte in Zukunft aber trotzdem gesichert sein, Komiteemitglied Günter Blank ist der Lebensgefährte der neuen Vorsitzenden Bettina Beierl und auch Mitarbeiter der Windsheimer Zeitung.

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