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28. Mai 2011 6 28 /05 /Mai /2011 17:04

Neubau des Vereinsheimes vorgeschlagen.

Kurz vor Beginn der Sanierung des bisherigen Sportheimes des FSV hat Ehrenmitglied Heinrich Beigel eine neue Variante ins Gespräch gebracht. Es wurde vorgeschlagen, ein komplett neues Sportheim an der Südseite des FSV- Platzes auf einem Teil des Schießwasens zu errichten und zwar genau dort, wo bisher immer das Kirchweih- Bierzelt stand. Das Gelände dazu soll die Stadt Bad Windsheim per Erbpachtvertrag kostenlos an den FSV abtreten. Die Parkplätze dazu würden einen weiteren Teil des Schießwasens beanspruchen.

Im Gegenzug würde der FSV das Gelände des bisherigen Sportheimes an die Stadt zurück geben, der Erbpachtvertrag hierzu läuft noch ca. 30 Jahre. Die Stadt BW soll dann dieses Gelände zum marktüblichen Preis an einen Investor verkaufen, der dort einen Bäckerladen mit Cafe und einen Metzgerladen errichtet und an einen oder mehrere Betreiber verpachtet. Damit soll auch die Nahversorgung der Galgenbuckbewohner sicher gestellt werden.

Genau dieser Investor soll dann dem FSV das marode Gebäude des FSV- Heimes zu einem ansehnlichen Betrag abkaufen. Damit könnte dann der FSV einen Teil der erheblichen Mehrkosten eines Neubaues abdecken. Dieses Denkmodell wirft erhebliche Probleme auf und wird sich kaum verwirklichen lassen.

  • Der Schießwasen als Festplatz wäre wohl erledigt, wenn auf einem Teil des Platzes das neue Vereinsheim mit Gerätehalle und Parkplätzen errichtet wird.
  • Ein Investor kann nicht eben mal so nebenbei z. B. 50.000 oder 100.000 € zusätzlich an den FSV für ein marodes Gebäude überweisen. Dieser Betrag müsste dann an anderer Stelle eingespart werden, z. B. beim Qm- Preis für den Bauplatz.
  • Es ist also eine Illusion, zu glauben, die Stadt BW könne einen marktüblichen Preis für den Bauplatz bekommen und es wäre dann noch Luft für einen erheblichen Betrag für den FSV. Es ist doch vielmehr so, dass diese alten Gebäude eher einen Negativbetrag für Abriss und Entsorgung verursachen. Das Ganze sieht eher nach Verschiebebahnhof und Milchmädchenrechnung aus.
  • Der FSV hat erst vor kurzem die letzten Schuldenlöcher gestopft, die durch die damaligen Überheblichkeiten (FC Cosmos, Landesliga) aufgerissen wurden. Während man bei einer Sanierung mit 80.000 € plus sehr viel Eigenleistung zurecht kommen würde, muss bei einem Neubau mit sehr viel höheren Kosten und mit einer neuen erheblichen Verschuldung gerechnet werden.
  • Diese neue Variante sieht eher nach einer Totgeburt aus und wird sich kaum verwirklichen lassen. Der FSV möchte bis Ende Juni eine Stellungnahme der Stadt vorliegen haben. Im Ablehnungsfalle soll dann im Juli mit der bereits geplanten und ausgearbeiteten Sanierung des alten Vereinsheimes begonnen werden.
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