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22. Oktober 2017 7 22 /10 /Oktober /2017 09:24

Die Belebung der Altstadt mittels eines größeren Textilmarktes scheint gescheitert. Die Firma Isarkies zieht den/die Investoren für das Kochbräu- Areal zurück. Die Vorgabe der Stadt für Isarkies war ja, dass ein geplanter ALDI- Supermarkt plus DM- Drogeriemarkt am Häspelein gegenüber der Frankentherme nur dann gebaut werden darf, wenn am Kochbräu- Areal mehrere die Altstadt belebende Geschäfte gebaut werden. Dazu wurde ein angeblich wasserdichtes Vertragswerk von der Stadtverwaltung ausgearbeitet.

Bereits in der letzten öffentlichen Stadtratssitzung äußerten mehrere Stadträte Bedenken, ob da nicht irgendwelche Hintertürchen wären, die es Isarkies eventuell doch ermöglichten, den Aldi- Markt zu bauen, ohne am Kochbräu- Areal zu investieren. Hier wurde entgegnet, dass Isarkies dann eine erhebliche Konventionalstrafe bezahlen müsste. Damit sei dann die Investition am Häspelein wirtschaftlich nicht mehr darstellbar.

Angeblich soll die negative Information von Isarkies schon länger bei der Stadt vorliegen. Hier stellt sich dann die interessante Frage, ob man beim Stadtrundgang der CSU am letzten Samstag nur über "böhmische Dörfer" erzählte, oder ab man zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der Isarkies-Absage wusste. Insider wollen wissen, dass Isarkies den ALDI- Markt jetzt trotzdem bauen kann, weil das Vertragswerk wegen eines "Formfehlers" eben doch nicht wasserdicht ist. Die Stadträte werden am Mittwoch zu diesen Vorgängen informiert, selbstverständlich wieder nichtöffentlich

 

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16. Oktober 2017 1 16 /10 /Oktober /2017 08:14

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12. Oktober 2017 4 12 /10 /Oktober /2017 07:47

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2. Oktober 2017 1 02 /10 /Oktober /2017 14:48

Bürgermeister Kisch auf Tauchstation?

An der Bad Windsheimer Kirchweih Ende August erfuhren mehrere Stadträte von der geplanten Abschaffung OP- Bereitschaft in der Nacht und am Wochenende am Bad Windsheimer Krankenhaus. Bürgermeister Kisch verlor darüber in seiner Rede zum Kirchweihmontag- Frühschoppen kein einziges Wort.

Die Liste WiR stellte dann am 08.09.2017 einen Antrag auf Behandlung im Stadtrat und bat gleichzeitig um Weitergabe an die Fraktionsvorsitzenden. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass erfahrungsgemäß durchaus auch Notfälle nach in Bad Windsheim durchgeführten Hüftgelenks- Operationen eintreten können. Diese müssten dann zur Neustädter Klinik gefahren werden. Man wies auch darauf hin, dass es den geplanten Hochschulstandort Bad Windsheim ohne Op- Bereitschaft kaum geben werde.

Offenbar sollte die Öffentlichkeit außen vor gelassen werden. Als man dann im Landratsamt mitbekam, dass viele Bürger per WZ- Artikel und durch Informationen im Blog doch Wind von der Sache bekommen hatten, ging man in die Offensive und stellte am 26.09.2017 eine Information der Fraktionsvorsitzenden des Windsheimer Stadtrates in Aussicht. Transparenz geht anders! Bürgermeister Kisch scheint auch hier wieder seine Neigung zur Geheimniskrämerei auszuleben.

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29. September 2017 5 29 /09 /September /2017 08:51

Von: "Kahler, Rainer" <Rainer.Kahler@kreis-nea.de>

Betreff: OP-Bereitschaft an der Klinik Bad Windsheim

Datum: 27. September 2017 um 09:39:02 MESZ

Sehr geehrte Frau stv. Landrätin, sehr geehrter Herr stv. Landrat,

sehr geehrte Fraktionsvorsitzenden, sehr geehrte Verwaltungsräte der Kliniken,

sehr geehrte Kreisräte,

im Bad Windsheimer Stadtrat und in der Bevölkerung des westlichen Landkreises wird die Entscheidung des Verwaltungsrates zur OP-Bereitschaft in der Klinik Bad Windsheim diskutiert. Mit dem beiliegenden Schreiben wendet sich Herr Landrat Weiß als Verwaltungsratsvorsitzender der Kliniken des Landkreises an die Stadtratsfraktionen der Stadt Bad Windsheim.

Neben dem Schreiben wird der Vorstand der Kreiskliniken die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates bei einem Gespräch in der Klinik Bad Windsheim am Donnerstag, 05.10.2017, informieren.

Anlagen:

1 Schreiben des Landrates und Verwaltungsratsvorsitzenden der Kliniken vom 26.09.2017

1 Leserbrief Windsheimer Zeitung vom 27.09.2017

1 Presseartikel Windsheimer Zeitung vom 23.09.2017

1 Beitrag auf www.windsa.net vom 23.09.2017

 Mit freundlichen Grüßen

Rainer Kahler
Büro des Landrats, Haupt- und Personalverwaltung
Sachgebietsleiter

 

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22. September 2017 5 22 /09 /September /2017 07:20

Salamitaktik wie üblich bei den Windsheimer Geschichten?

Vor kurzem ist mir zu Ohren gekommen, dass wieder mal an der Bad Windsheimer Klinik etwas abgebaut werden soll. Die Abteilung, welche für uns Bürger/innen und die vielen älteren Menschen, die in unseren vielen Heimen ihren Lebensabend verbringen, mit die wichtigste Sicherheit im Leben ist. Die Notaufnahme im Bad Windsheimer Klinikum und zwar rund um die Uhr.

 

Aber genau diese Abteilung will man scheinbar salamisieren? Wahrscheinlich soll dann nachts und an den Wochenenden alles nach Neustadt Aisch gekarrt werden? Hiervon sind bestimmt Personen bzw. Personal  im zweistelligen Bereich betroffen? OP-Bereitschaft usw.

 

Wenn das wirklich stimmt und keiner unserer Politiker diese Umstände bekannt macht, passt das auch wieder mal zu den Windsheimer Geschichten. Wieder mal die 3 Affen. Von der Windsheimer Zeitung nichts! Vom Stadtrat und Bürgermeister nichts! Warum? Wird unsere angebliche Gesundheitsstadt krankenhausmäßig so ausgedünnt bzw. benachteiligt? Sind wir so unfähig?

 

Hat man längerfristig vor, unser Krankenhaus in ein Altenheim umzuwandeln? Mit der typischen Salamitaktik? Dann sollte man sich aber in Obernzenn genau überlegen, ob die wirklich in Bad Windsheim ein neues Alten-Heim bauen wollen. Die neue Demenzstation, die man auf dem alten Feuerwehrareal bauen möchte, wird dann natürlich ohne eine rund um die Uhr Notaufnahme in Bad Windsheim nicht gerade vor Freude hüpfen? Man kann nur noch den Kopf schütteln wenn diese Planspiele Wirklichkeit werden sollten. Der Termin soll sogar schon Anfang 2018 sein?

 

Ich dachte früher immer, der Landrat Schneider von der FWG ist das Problem? Jetzt haben wir den Weiß von der CSU als Landrat und die Gesundheitsstadt Bad Windsheim wird weiter ausgedünnt. Es geht scheinbar nicht mehr um die Menschen, sondern nur noch um den Profit! Da kann einem nur noch schlecht werden! Vielleicht sind das alles aber auch nur Schei.hausparolen? Weil eben gar nichts nach außen gelangt? Oder eben wieder unsere Windsheimer Geschichten?

Bin gespannt was da noch kommt?

 

Detlef Schulenburg

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Bad Windsheim den 27.09.17

Ausverkauf der Stadt!

So stand es am 27.09.17 mit Überschrift in einem Leserbrief im Heimatteil der WZ.

Ein Bad Windsheimer hat hier mal "Tacheles" geschrieben.
Angefangen bei den Einzelhandelsflächen, der Luftbelastung, dem Abbau der Notversorgung nachts und an den Wochenenden im Krankenhaus von Bad Windsheim. Geld ist wichtiger als Gesundheit schreibt er!

Weiteres wörtliches Zitat:
Und unser Bürgermeister schweigt- obwohl das mehr sagt, als tausend Worte. Ich glaube, dass ihn das vielleicht nicht so sehr stört, weil er sich zu Höherem berufen fühlt und seine Zukunft mittelfristig in anderen Städten und Ämtern sieht. Kein Vorwurf, das ist sein gutes Recht. Aber das kann passieren, wenn man sich von auswärts einen karrierebewussten Legionär für die Heimat sucht. Gut, dass Amtszeiten begrenzt sind. Zitat Ende.

Diese und die Geheimratstätigkeiten fallen also scheinbar nicht nur mir negativ auf. Ich dachte schon, die Windsheimer merken gar nicht was hier "gespielt" wird?! Und seine CSU- Stadträte lassen sich diese Taktik wirklich gefallen? Keine Reaktion!? Na, die Wahlen werden die CSU zum Handeln zwingen. So einfach ist das!

Die erste Schlappe ist am Wochenende bei der Bundestagswahl geschehen. Und wenn die CSU nicht aufpasst und solche Personen noch hofiert, wird Teil 2 folgen.
Also stellt den "Wettkönig" mal in den Senkel! Auch dafür ist der Stadtrat gewählt worden.
 
Detlef Schulenburg
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15. September 2017 5 15 /09 /September /2017 19:47
Heute am Donnerstag, dem 14.09.2017, war um 20:00 Uhr der öffentliche Teil der Stadtratsitzung im Rathaus von Bad Windsheim angesetzt. Vor diesen öffentlichen Teil hat unser "Märchen"- und Wetten- Bürgermeister wieder mal einen nichtöffentlichen Teil vorgelagert. Vor der Tür warteten wieder mal ca. 14 Bürger/innen und die Windsheimer Zeitung wie die Trottel auf Einlass. Um ca. 20:45 Uhr haben meine Frau und ihre Freundin verärgert diesen Ort der Verarscherei verlassen. Wie lange der Rest noch warten musste, weiß nur unser Wettkönig.

Bin gespannt, ob die WZ sich zu dieser Ungezogenheit mal äußert? Was sich dieser Bürgermeister den Bürgern gegenüber leistet, spottet jeder Beschreibung. Warum sollte die Bürgerschaft diesen Bürgermeister der CSU noch einmal wählen? Weil sie weiter so behandelt werden will? Ich glaube auch, das ist ein Märchen!!!  Meistens bekommt auch jeder das, was er verdient hat! Aber auch zum Sprungbrett für Höheres braucht man unsere Stimmen. Dieses Verhalten dem Wahlvolk gegenüber ist für mich unbegreiflich. Wer glaubt, dass dieses bis zu nächsten Wahl vergessen wird, irrt gewaltig.
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Erstmalig hat sich heute am Samstag, dem 16.09.17, auch die Windsheimer Zeitung zu dieser, der öffentlichen Stadtratsitzung vorgelagerten nichtöffentlichen Sitzung im Heimatteil geäußert. Mit der Überschrift: "Nicht im Flur zermürben". Die vor der Tür Wartenden hatten wirklich noch länger, nämlich ca. eine Stunde vor versperrten Türen auf Informationen der "Selbstherrlichkeit" gewartet. Diese Information (Unwichtigkeiten) dauerte dann ca. 15 Minuten. Dann durften die so lange Wartenden wieder gehen und ein weiterer nichtöffentlicher Teil folgte. So langsam fällt dieses System Kisch also nicht nur mir negativ auf. Ich bin gespannt wann der Wettkönig es geschafft hat, dass kein Bürger/in mehr an diesen Sitzungen teilnehmen will? Dann kann "unsere Obrigkeit" ihre Märchenstunden alleine abhalten und ist unter sich.
 
Detlef Schulenburg, 16.09.2017
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Selbstherrlicher Märchenbürgermeister?
So langsam scheint unser Bürgermeister den Bezug zur Realität zu verlieren. Es spricht auch nicht für perfekte Sitzungsvorbereitung der Stadtverwaltung, wenn auch nach einer vorgelagerten und zusätzlich einer nachgelagerten nichtöffentllichen Sitzung kein Ergebnis rauskommt und die Zuhörer mit Nichtssagendem abgespeist werden. Dies erinnert mich auf fatale Weise an die Vorgehensweise zur pleite gegangenen Klärschlammverwertungsanlage Dinkelsbühl. Auch damals mussten/durften wir fast eine Stunde vor der Türe warten, um danach mit "frohen Botschaften" abgespeist zu werden. Es werde alles gut werden, hieß es damals. Als Ergebnis kam dann die Insolvenz der KSV raus, mit einem Verlust von mehr als einer Million Euro für die Stadt.
 
Wegen Geheimnistuerei hatte man schon den früheren Bürgermeister Eckardt kritisiert. Unter Ledertheil war sowieso keine Besserung zu erwarten und Kisch schaffte es jetzt tatsächlich, den Bürgern der Stadt Bad Windsheim noch mehr Informationen vorzuenthalten.
 
Viele Bürger klagen über Schwierigkeiten, beim Bürgermeister eine einigermaßen zeitnahe Gesprächs- Audienz zu bekommen. So sollen doch auch tatsächlich bei einem vom Bürgermeister zugesagten Termin nur der Kämmerer und der Stadtbaumeister erschienen sein, ein Mitarbeiter des Drogeriemarktes Rossmann wollte Möglichkeiten für Bad Windsheim ausloten. Ortsteilversammlungen wurden erheblich reduziert, in Oberntief wurde eine Versammlung schon um 21:30 Uhr vom Bürgermeister abgewürgt, obwohl noch erheblicher Diskussionsbedarf bestand.
 
Im letzten Jahr 2016 wurde ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung durch den Bürgermeister verabschiedet. Leider kannte Herr Kisch seine Mitarbeiter auch nach mehreren Jahren Amtsausübung noch nicht und überreichte einem sehr überraschten Arbeitskollegen den Verabschiedungs- Bocksbeutel!!
 
Während die erste Kirchweihwette noch originell war, war die Einlösung Wette 2016 mehr als peinlich. Obwohl Kisch die Wette gewonnen hatte, verteilte er als Schneewittchen verkleidet Äpfel am Marktplatz.
 
Getoppt wurde jedoch alles noch durch die Dreistigkeit, am CSU- Kandidatenstuhl des bewährten und langjährigen MdL Hans Herold zur Landtagswahl 2018 zu sägen. http://www.windsa.net/2016/12/bei-unserem-neuburgermeister-kisch-ist-allmahlich-der-lack-ab-wie-die-betrachtung-in-der-flz-zeigt-strebt-der-karrieremensch-kisch-b Wenn das mal nicht nach hinten losgeht, Parteifreunde haben da oft ein Elefantengedächtnis! Aus dem Landkreis Ansbach gekommen, grade mal ein paar Jahre hier in BW Bürgermeister zu sein, um dann gleich wieder nach (noch) höherem zu streben, ist schon ein (sehr) dicker Hund!
 
Zu fragen ist auch, warum die Stadträte alles so hinnehmen. Auch die CSU sollte intern mal Tacheles reden. Wenn das so weitergeht, ist bei der nächsten Kommunalwahl schon wieder ein neuer Bürgermeister fällig.
 
Richard Müller, 17.09.2017
 
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15. September 2017 5 15 /09 /September /2017 19:45

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9. September 2017 6 09 /09 /September /2017 20:49

WZ 8. September 2017 … Bewerbung um zweite Legislaturperiode

Sehr geehrter Herr Scheuenstuhl,
als ehemalig langjähriger SPD- Wähler muss ich Ihnen sagen, dass die alleinregierende CSU viel zu spät die Windkraft platt gemacht hat. Denn was hier als Energiewende beschworen wird, ist im Grunde genommen die größte Katastrophe für Deutschland als Industriestandort.

Zappelstrom oder überhaupt kein Strom = die sogenannte Dunkelflaute, besonders in den Wintermonaten auffällig,  Landschaftszerstörung, Vögel die geschreddert werden bei Flügelgeschwindigkeiten bis 320 km/h, da hat selbst eine Fledermaus keine Chance mehr. Infraschall, der sehr viele Menschen krank werden lässt, Häuser die nicht mehr verkauft werden können. So sieht die Energiewende aus. Fukushima lässt grüßen. Wobei es da um einen Tsunami ging.

Auch die Stadtwerke Bad Windsheim sind mit 500.000,- € an zwei WKA beteiligt. Als es um die Zustimmung dieser WKA´s  ging, hatte ich, vorsichtig ausgedrückt, nur bemerkt, dass es auch eine 100%ige Fehlinvestition sein kann, das sagte zumindest die Powerpoint Präsentation des Stadtwerkeleiters aus. Nur Kopfschütteln und Gemurmel im Gremium, aber das positive überwiegt doch und so weiter. Also wurde es  durch gewunken und abgenickt. Energiewende, eine Industrie die nur von Subventionen lebt, die der Bürger zu tragen hat. Deutschland hat zusammen mit Dänemark die höchsten Strompreise in Europa. Jürgen Trittin hat mal gesagt, dass die Energiewende dem Bürger pro Jahr nur eine Kugel Eis kostet. Aber Politiker sind ja für Ihre Taten nicht haftbar zu machen. Meine Frage, warum eigentlich nicht?

Laut einer McKinsey Studie kostet die Energiewende jeden Haushalt bis 2025 zusätzlich durchschnittlich 335,- € jährlich. Zu den zentralen Kostentreibern der Energiewende zählen nach der Analyse von McKinsey vor allem der weitere Ausbau und die Förderung der erneuerbaren Energien und deren Subventionierung über die EEG-Umlage.

Für jede neue  WKA,  Solaranlage, Faulgasanlage benötigt die Stromindustrie einen Ersatz, sei es ein Gas  oder Kohlekraftwerk oder eben Atomstrom. Scheint die Sonne und bläst der Wind ist auch nur scheinbar alles in Ordnung. Denn dann haben die Netzbetreiber alle Hände voll zu tun, um die 50 Hz zu gewährleisten. Die zuverlässigen Stromerzeuger werden degradiert zu „Notfall-Kraftwerken“. Wir haben jetzt schon jährlich über 6000 Netzeingriffe, sogenannte Redispatch Maßnahmen, um einen Stromkollaps zu verhindern, dass dem Stromzahler eine Milliarde Euro pro Jahr kostet. Im Jahr 2008 hatten wir 74 Netzeingriffe. Fazit: Die Täter haften für den immensen Schaden nicht, nur die Bürger.

Energiewende in Deutschland: Kosten für Netzeingriffe explodieren.
https://www.mckinsey.de/energiewende-deutschland-kosten-fuer-netzeingriffe-explodieren
Energiewende in Deutschland: Die Kosten steigen weiter
https://www.mckinsey.de/files/pm_ewi_maerz_2017_final.pdf
Teure Noteingriffe ins Stromnetz nehmen zu
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/energiewende-stromnetze-ausbau-nord-sued
Fazit: Der Stromnetzbetreiber Tennet hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres deutlich öfter ins Netz eingreifen müssen, um den Stromfluss in Deutschland zu stabilisieren. Die Kosten dafür seien auch wegen des windreichen Januars im Vorjahresvergleich um mindestens 50 Prozent gestiegen, sagte Tennet-Deutschlandchef Urban Keussen. "Die Anspannung im Netz ist hoch, und sie wird mit der Abschaltung weiterer Kernkraftwerke noch zunehmen", warnte Keussen.
Bürger, bitte aufwachen! Es fehlt nicht an Stromleitungen, es fehlt an Verstand!!
https://www.eike-klima-energie.eu/2016/12/18/buerger-bitte-aufwachen/

Wer hat Angst vorm bösen Nitrat?

Zum Thema Nitrat empfehle ich Ihnen folgenden Artikel:
https://www.novo-argumente.com/artikel/wer_hat_angst_vorm_boesen_nitrat
Seit 30 Jahren sind die Nitratgehalte im Trinkwasser rückläufig. Dennoch betreibt das Umweltbundesamt weiterhin Panikmache über angeblich gefährlich steigende Werte.
Geht es nach den Skandalmeldungen der letzten Wochen und Monate, dann ist unser Trinkwasser in höchster Gefahr. Eine steigende Belastung mit Nitrat und um bis zu 45 Prozent höhere Kosten, um das Stickstoffsalz zu entfernen, das ist das Schreckensszenario, das eine Gruppierung selbsternannter Umwelt- und Verbraucherschützer an die Wand malt. Zu ihr gehören – federführend – der Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft, der im Januar ein Gutachten zu „Kosten der Nitratbelastung – Deutschland braucht Agrarwende“ publizierte; unterstützt wurde er von einer Reihe von Umweltverbänden und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Am Pranger steht die Landwirtschaft, die das Grundwasser mit Nitrat-Düngesalzen und mit Gülle verunreinige. Handfeste Unterstützung für die Kampagne liefert ausgerechnet eine Bundesbehörde: das Umweltbundesamt (UBA). Das ist umso erstaunlicher, als die Daten des UBA zur Wasserqualität seit Jahren eine völlig andere Sprache sprechen. Die Nitratgehalte im Trinkwasser gehen laufend zurück. Überschreitungen des zulässigen Nitrat-Grenzwerts tendieren nach Angaben des UBA gegen Null: „Im Jahr 1999 gab es 1,1 Prozent (%) Überschreitungen des Grenzwerts, im Jahr 2004 0,13 %, im Jahr 2007 noch 0,08 % und ab dem Jahr 2010 keine mehr.“ Also Finger weg  von unserer Landwirtschaft. Die wird gebraucht, mehr als denn je!

Das alles schreibt Ihnen ein Wähler.  Ich wünsche dem Bürger in Deutschland, dass er endlich aufwacht und am 24. September sein Kreuz macht, zum Wohle unseres Landes.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Hackeneis
Bad Windsheim

PS: H. Scheuenstuhl, bitte glauben Sie nicht, dass ich jetzt ein Wähler der CSU bin. Nein, wie H. Prange schon anmerkte, es gibt Alternativen. Denn wähle ich die CSU, dann wähle ich Angela Merkel.

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7. September 2017 4 07 /09 /September /2017 07:30

Minister schaltet Ministerrad zu ungeduldig!

Auch dieses Jahr organisierte Initiator Helmuth P. Schuh wieder mehrere Benefiztouren im Rahmen von www.strampeln-in-franken.de. Am 1. August startete eine Tour in Neustadt/Aisch, die über Dietersheim und Bad Windsheim nach Obernzenn ins Uhrenmuseum führen sollte. Hierzu hatte sich auch Landwirtschaftsminister Christian Schmidt angemeldet. Man hatte für ihn ein Fahrrad bei einem Neustädter Fahrradhändler besorgt. Ein Rad mit einfacher Nabenschaltung stand dort nicht zur Verfügung, sodass dann ein Rad mit geringfügig komplizierterer Kettenschaltung als Ministerrad am Neustädter Marktplatz auf den Landwirtschaftsminister wartete.

Schon am Start gab es eine kleine zeitliche Verzögerung, da sich eine Fachsimpelei zwischen 3. Bürgermeister Mondel und der deutschen Zuckerrübenkönigin Alica Summ entwickelte, bei der dann auch Minister Schmidt mitmischte. Es ging unter anderem auch um die durch Regen unterbrochene Getreideernte und um den Feuchtigkeitsgehalt für lagerfähiges Getreide. Die Eltern von Christian Schmidt hatten in Obernzenn eine Bäckerei und auch einen Getreidehandel. Hier hatte Schmidt als Bub schon öfters das Feuchtigkeitsmessgerät bedienen dürfen. Man wusste also, dass die Feuchtigkeit von frisch geerntetem Getreide die Marke von 15 % Wasser nicht überschreiten durfte, am besten wars natürlich, wenn Wassergehalte von deutlich unter 15 % vorhanden waren.

Bereit am Start waren Enttäuschung und Missstimmung zu spüren, weil die Fränkische Landeszeitung nicht erschienen war. Die Berichterstattung beschränkte sich daher zwangsläufig auf das verhältnissmäßig kleine Verbreitungsgebiet der Windsheimer Zeitung.

Mit leichter zeitlicher Verzögerung startete man dann Richtung Dietersheim. Nach 5 km, in Schauerheim, "verschaltete" sich dann der laut WZ "zu ungeduldige" Wahlkämpfer und die Kette sprang runter. Bis man das Ministerrad wieder flott gemacht hatte, verging einige Zeit. Nach weiteren 5 km traf man in Dietersheim ein, wo sich dann Minister Schmidt samt seinem 6- köpfigen Begleittross wieder ausklinkte. Die restlichen Benefiz- Radler fuhren dann weiter nach Bad Windsheim, wo dann der wartende Bürgermeister Kisch wegen eines anderen Termins schon nicht mehr anwesend war.

Bis zu diesem Zeitpunkt war die Sache eigentlich keinen Blogartikel wert. Die eigentliche Story passierte dann am nächsten Morgen. Organisator Helmuth P. Schuh erhielt einen Anruf aus Berlin, mit der Bitte um baldmöglichsten Rückruf, der Herr Minister sei stocksauer. Es war dann eine Standpauke fällig, wo dann die angeblich negative Berichterstattung in der WZ und das Nichterscheinen eines FLZ- Reporters Hauptthema waren. Organisator Schuh war zwischendurch fast soweit, alles hinzuschmeißen. Er hat bisher knapp 200.000 € für gemeinützige Zwecke zusammen mit vielen anderen Radlern "erstrampelt" und wird aber doch weitermachen.

Man muss sich jetzt natürlich fragen, ob ein Landwirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland nichts wichtigeres zu tun hat, als sich um solche Nebensächlichkeiten zu kümmern. Es scheint so zu sein, dass mit dem emporklettern auf der Karriereleiter nicht die Gelassenheit wächst, sondern eher die Empfindlichkeiten deutlich zunehmen. Ich (RM) selber hatte den Bericht in der WZ (siehe auch www.strampeln-in-franken.de/Presse) überhaupt nicht beachtet und bin erst durch Schilderungen von "Mitstramplern" auf diese Story aufmerksam geworden.

Wenn man die momentane politische Großwetterlage richtig interpretiert, sind die Chancen von Christian Schmidt, nach der Wahl wieder ein Ministeramt zu ergattern, nicht besonders gut. Dies hängt sicher auch wesentlich davon ab, wie das Wahlergebnis für Schmidt im Wahlkreis aussieht. Falls noch mehrere kleine "Storys" das Wahlergebnis schmälern sollten, könnte man tatsächlich sagen "..hätte, hätte, Fahrradkette!" Nächstes Jahr sind ja Landtagswahlen, hier ist ist dann vielleicht MdL Hans Herold zum strampeln dran. Er wird dann sicherlich vorbeugend mit Nabenschaltung fahren.

 

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