www.windsa.net von Richard Müller
ARGE Liebberger/Spieler/Reeg deutlich überfordert?
Man versuchte Licht in den Finanzdschungel zu bringen, anlässlich der jüngsten Kreisausschusssitzung. Dieter Seiboth von der Bauverwaltung stellte die Chronologie der Kostenexplosion vor. Man sei ursprünglich von 23,8 Millionen € ausgegangen, mittlerweile müsse man mit mindestens 38 Millionen € rechnen. Die wesentlichsten Gründe sind Bauzeitüberschreitung, Kostensteigerungen, zusätzliche Sonderwünsche, mangelhafte Bauqualität und insbesondere fast fahrlässige Kostenermittlung durch die ARGE aus Bad Windsheim. Es ist für einen Normalbürger unverständlich, wieso solche angeblich excellenten Baufachleute es z. B. nicht für nötig hielten, Estriche und Dächer vor Sanierungsbeginn auf ihren Sanierungsbedarf zu untersuchen.
Insider berichten von einer deutlich sichtbaren Erleichterung bei der ARGE, nachdem man den Auftrag mitten in der Bauphase zurückgeben konnte. Mir wurde sinngemäß von einem Beteiligten gesagt: "Die waren nicht nur einmal überfordert,..nein, die waren zwanzigmal überfordert".
Damit stellen sich für mich folgende wichtige Fragen:
> Wie kam es überhaupt dazu, dass diese ARGE Liebberger/Spieler/Reeg diesen Auftrag erhielt?
> Konnte diese ARGE überhaupt Referenzobjekte in mindestens gleicher Größe vorweisen?
> Falls dies nicht der Fall war: Wieso erhielt diese ARGE trotzdem diesen Auftrag?
> Welche Rolle haben der damalige stellvertr. Landrat Wolfgang Eckardt und der Kreisrat Gerhard Gerhäuser bei der Auftragsvergabe gespielt?
> Wie kam Kreisrat Georg Gerhäuser noch im Frühjahr dazu, im Kreistag vorzuschlagen, Planungsaufträge nur noch an im Landkreis ansässige Architekten zu vergeben?
> Auch in Bad Windsheim wurde vom damaligen Bürgermeister und stellvertr. Landrat Wolfgang Eckardt der Planungsauftrag für das neue Feuerwehrhaus an die ARGE Liebberger/Spieler/Reeg vergeben, gibt es hier Zusammenhänge?
Man versuchte Licht in den Finanzdschungel zu bringen, anlässlich der jüngsten Kreisausschusssitzung. Dieter Seiboth von der Bauverwaltung stellte die Chronologie der Kostenexplosion vor. Man sei ursprünglich von 23,8 Millionen € ausgegangen, mittlerweile müsse man mit mindestens 38 Millionen € rechnen. Die wesentlichsten Gründe sind Bauzeitüberschreitung, Kostensteigerungen, zusätzliche Sonderwünsche, mangelhafte Bauqualität und insbesondere fast fahrlässige Kostenermittlung durch die ARGE aus Bad Windsheim. Es ist für einen Normalbürger unverständlich, wieso solche angeblich excellenten Baufachleute es z. B. nicht für nötig hielten, Estriche und Dächer vor Sanierungsbeginn auf ihren Sanierungsbedarf zu untersuchen.
Insider berichten von einer deutlich sichtbaren Erleichterung bei der ARGE, nachdem man den Auftrag mitten in der Bauphase zurückgeben konnte. Mir wurde sinngemäß von einem Beteiligten gesagt: "Die waren nicht nur einmal überfordert,..nein, die waren zwanzigmal überfordert".
Damit stellen sich für mich folgende wichtige Fragen:
> Wie kam es überhaupt dazu, dass diese ARGE Liebberger/Spieler/Reeg diesen Auftrag erhielt?
> Konnte diese ARGE überhaupt Referenzobjekte in mindestens gleicher Größe vorweisen?
> Falls dies nicht der Fall war: Wieso erhielt diese ARGE trotzdem diesen Auftrag?
> Welche Rolle haben der damalige stellvertr. Landrat Wolfgang Eckardt und der Kreisrat Gerhard Gerhäuser bei der Auftragsvergabe gespielt?
> Wie kam Kreisrat Georg Gerhäuser noch im Frühjahr dazu, im Kreistag vorzuschlagen, Planungsaufträge nur noch an im Landkreis ansässige Architekten zu vergeben?
> Auch in Bad Windsheim wurde vom damaligen Bürgermeister und stellvertr. Landrat Wolfgang Eckardt der Planungsauftrag für das neue Feuerwehrhaus an die ARGE Liebberger/Spieler/Reeg vergeben, gibt es hier Zusammenhänge?
Fri, 18. dec 2009
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