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1. März 2013 5 01 /03 /März /2013 19:40

Stern des Anstoßes wurde ausgiebig diskutiert. + K

Eine sehr unterhaltsame Sitzung konnten Stadträte und Zuhörer am Donnerstag erleben. Gleich zu Anfang brachte Emel Neumeister in der Bürgersprechstunde kampfeslustig ihr Anliegen vor. Sie verlangte doch tatsächlich vom Stadtrat Rechenschaft darüber, wieso jetzt Spitalgasse und Eisengasse ausgebaut werden und nicht die nach ihrer Meinung weitaus wichtigere Zufahrt zu ihrem Anwesen an der Pommernstraße. Sie unterstellte, dass Spital- und Eisengasse nur deswegen bevorzugt werden, " weil dort 2. Bürgermeister Hummel mehrere Anwesen hat". (Anm.: Dieter Hummel hat weder in der Spitalgasse noch in der Eisengasse ein Anwesen!)

Nach kurzer Diskussion über die dsl- Versorgung der Ortsteile wurde der Tagesordungspunkt "Bad Windsheim sammelt und leuchtet für Sternstunden" aufgerufen. Citymanagerin Ilonka Sindel referierte dann ausführlich über den Verlauf der Sternstundenaktion in Verbindung mit dem Weihnachtsmarkt. Sindel bedauerte, dass die Beschlussvorlage dazu vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangt ist. Damit meinte sie wohl den im Blog erschienenen Artikel. 

- Diese Beschlussvorlage mit der Bilanz war mir (RM) nachts in den Briefkasten geworfen worden, die Position Gerüst, Hummel, 9.240,71 €  war gelb markiert. Da die Vorlage für die öffentliche Sitzung gekennzeichnet war, hatte ich keine Bedenken, einen Artikel dazu zu schreiben. Mir waren drei Merkwürdigkeiten aufgefallen: Bei den Kosten diese 25.000 € für das Citymanagement und diese über 9000 € für das Gerüst des Sternstunden- Sterns, bei den Spenden diese 2 x 1200 € der Landfrauen. -

Frau Sindel versuchte dann noch, diese 25.000 € zu rechtfertigen. Nachfragen ergaben dann, dass Frau Sindel mindestens ein Drittel ihrer vorgesehenen Jahresarbeitszeit für die Sternstunden aufgewendet hatte. Eigentliche und wesentliche Aufgabe von Frau Sindel ist es, die Leerstände in der Altstadt zu vermindern. 

Es stellte sich dann auch heraus, dass vergessen wurde, alle Spender und Sponsoren zu erwähnen, insbesondere die Firma Gerhäuser. BM Ledertheil und Frau Sindel erklärten, dass man dies auf der HP der Stadt nachholen und richtig stellen werde. Dagegen hatte wiederum 3. BM Heckel Bedenken, er schlug vor, dies zu unterlassen, weil es ja dann wieder vorkommen könne, dass man irgendjemand vergessen könnte.

Dann kam der Generalangriff des Wolfgang Eckardt auf 2. Bürgermeister Hummel wegen des angeblich weit überteuerten Stahlgerüstes zum Sternstunden-Stern. Hummel hatte in seiner Schlosserwerkstatt das Gerüst angefertigt. Eckardt bemerkte, das bischen Stahl plus verzinken plus einige Arbeitsstunden könne niemals diese über 9000 € rechtfertigen. Hummel wies darauf hin, dass im Betrag die Mehrwertsteuer enthalten sei, dass eine Fremdfirma hinzugezogen werden musste und dass die Herstellung insgesamt sehr zeitaufwendig gewesen sei. Auch andere FWG- STRM hakten ein und kritisierten Hummel massiv. (Ich -RM- werde zu den Stern-Kosten noch einen separaten Artikel schreiben, hierzu sind Anfang nächster Woche noch einige Recherchen nötig).

Eckardt kritisierte dann auch noch das Gesamtkonzept der Sternstundenaktion. Es könne nicht sein, dass man rund 50.000 € aufwende, um damit ca. 30.000 € an Spenden zu erwirtschaften. Zu seinen Bürgermeisterzeiten seien solche Aktionen immer mindestens ein Nullsummenspiel gewesen. STRM Spieler verlangte dann noch, dass der Sternstunden- Stern jetzt möglichst schnell entfernt werden sollte.

Ein weiterer Diskussionpunkt war dann noch die geplante Wiederholung am Weihnachtsmarkt 2013. Hierzu wurde von verschiedenen StRM bezweifelt, dass man wieder diese überregionale Aufmerksamkeit erreichen könne. Sicherlich würde das Fernsehen dann nicht wieder nach Bad Windsheim kommen. Der von der Citymanagerin für 2013 aufgestellten Kostenvoranschlag mit dann 43.400 € an Gesamtkosten sei nicht hinnehmbar.

Es fehlten die STRM Dingfelder, Gröbel, Gerhäuser

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Kommentar Emel Neumeister:

Hallo Herr Müller,

hiermit möchte ich Sie auf die Verknüpfungen aufmerksam machen, die zwischen CSU Mitgliedern aus Bad Windsheim und der Sanierung von Spital-, Wasser-und Eisengasse bestehen. Es sind wirklich viele Zufälle,dass genau in den Straßen saniert werden soll, in welchen eine Reihe von CSU- Mitgliedern bzw. Stadträten Eigentum besitzen. Wassergasse betrifft auch das Brauhaus Döbler, dessen Fr.Döbler-Scholl CSU Mitglied ist. Engerergasse / Eisengasse betrifft Frau Hummel,welche geborene Schmidt ( Eisen Schmidt )ist und ihr Elterhaus steht. Spitalgasse betrifft Herrn Hummel, da sein Anwesen unmittelbar an der Ecke Spitalgasse steht. Ich finde es sehr merkwürdig, da der Stadtrat einen Eid geschworen hat, nicht die eigenen Interessen durchzusetzen, sondern die aller zu vertreten. Nun werden diese Gassen der Pommernstraße vorgezogen.

Emel Neumeister

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Kommentar Richard Müller:

Das Brauhaus Döbler grenzt nicht an die Wassergasse an, Eisen-Schmidt grenzt nicht an die Eisengasse an, und Metallbau Hummel liegt an der Rothenburger Straße, die bereits 1979 saniert wurde.

Richard Müller

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Kommentar Emel Neumeister:

Das Brauhaus Döbler grenzt an die Wassergasse, sogar das Straßenschild "Wassergasse 2" ist am Gebäude Brauhaus Döbler befestigt. Siehe Foto. Zu den anderen Behauptungen bitte ich Sie einen Blick in den Stadtplan zu werfen.

Wassergasse-Kopie-1

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