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7. April 2010 3 07 /04 /April /2010 10:40

Wieder scharfe Auseinandersetzungen um den Standort.

Es waren 20 Stadträte anwesend, es fehlten Wild, Volkert, Döbler-Scholl und Gröbel. 

Bürgermeister Ledertheil trug ein bemerkenswertes Statement vor, er sprach mehrfach "alle, die es angeht" an. Er erwähnte die Bedeutung des Europäischen Schullandheimes für Kinder, Behinderte, für Bad Windsheim. Durch das Schullandheim würde Bad Windsheim europaweit bekannt, durch die Investition würden Arbeitsplätze geschaffen. Falls das Projekt wider Erwarten scheitern sollte, würde ein immenser Schaden für Bad Windsheim entstehen.

In der anschließenden Stadtratsdiskussion ging es wieder um den geplanten Standort des Schullandheimes. Die FWG versuchte zusammen mit der Liste Land, den Standort zum wiederholten Male in Frage zu stellen. Es wurde von Seiten des Bürgermeisters noch einmal betont, dass nur dieser eine Standort in Frage käme. Die Abstimmungen brachten dann ein eindeutiges Ergebnis, es stimmten nur die 5 Stadträte der FWG und 2 Stadträte der Liste Land für den FWG-Antrag.

Es wurde erwähnt, dass wiederholt Gesprächsangebote an die Nachbarn des geplanten Schullandheimes gemacht wurden, leider ohne jegliche Resonanz. Scharf kritisiert wurde auch die Klage führende Familie Opelt. So sei bei deren Hausneubau extra eine Straße gebaut worden und auch bei Änderungen der Bauausführung des Hauses sei man seitens der Stadt äußerst großzüging gewesen. Hart kritisiert wurde das einreichen der Klage ohne Begründung in allerletzter Minute. Zum einreichen einer Klagebegründung gebe es jetzt eine Frist von 3 Monaten, offensichtlich sei alles darauf angelegt, das Projekt um jeden Preis zu verzögern.

Altbürgermeister Eckardt wurde von Barbara Horneber massiv kritisiert. Sie kritisierte das Verhalten eines in seiner Eitelkeit gekränkten Altbürgermeisters, der lieber zum Totengräber eines Projektes wird, das er so viele Jahre mit Engagement vorangetrieben hat, als seinem Nachfolger einen Erfolg zu gönnen.

Zwischenzeitlich hatte Wolfgang Eckardt behauptet, dass man doch durchaus auch am zuerst angedachten Standort hätte bauen können. Dies wurde von Jürgen Heckel sofort widerlegt, er wies auf ein Schreiben des Schullandheimwerkes hin, wo dieser zuerst angedachte Standort bereits schon zu Eckardts Bürgermeisterzeiten deutlichst abgelehnt wurde.

Stadtrat Schreibelmayer forderte die FWG auf, doch endlich ihren Widerstand aufzugeben. Es gebe genügend Beispiele, wo Mehrheitsentscheidungen auch von den in der Abstimmung Unterlegenen dann mitgetragen wurden.

Ein kurzes Wortgeplänkel gab es zwischen Ralf Ledertheil und Wolfgang Eckardt. Ledertheil bemängelte, dass er von Eckardt nicht wie allgemein üblich als Herr Bürgermeister angesprochen würde. Eckardts Kommentar war " dann aber bitte bei mir auch mit Altbürgermeister". 

   

 

 

 

 

 

 

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