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22. Mai 2010 6 22 /05 /Mai /2010 19:25

Frischeisens Schreiben an den Stadtrat.

 

Antrag der Firma Zapf Consulting
Zum Objekt Raiffeisenstraße 5 A

Sehr geehrte Frau D i n g f e l d e r,
sehr geehrter Herr G r ö b e l,

gestatten Sie mir vor der Vorstellung des Vorhabens der Firma Zapf auf Folgendes hinzuweisen.

1. Der Antrag zum Umbau und zur Umnutzung stammt nicht von Frau Speier, der Eigentümerin des Objektes, und nicht von mir oder meinem Beauftragten. Er ist aber mit Rücksicht auf die Begrenzung des bereits jetzt entstandenen Schadens ausschließlich auf Anfrage und Betreiben der Antragstellerin nunmehr von Frau Speier befürwortet worden, weil für keine Beteiligten dort Nachteile entstehen.

2. Das Vorhaben wurde letzte Woche nach persönlicher Einladung den Vorsitzern der Stadtratsfraktionen und den Nachbarn vom Initiator vorgestellt. Vertreter der FWG sind der Einladung nicht gefolgt. Es konnte eine positive Stimmung nach der Vorstellung festgehalten werden. Kein Gegenargument blieb da übrig.

3. Mit der Vermieterin wurde Einvernehmen für einen möglichen Vertrag erzielt.

4. Der vorgesehene Mieter legt Wert auf die Feststellung, dass er im Falle einer Ablehnung oder einer Vertagung, die er als Ablehnung bewerten würde, dieses Vorhaben in einer anderen nahe gelegenen Stadt sehr zeitnah errichten wird. Die Entscheidung erfolgt daher für oder gegen die Stadt.

5. Die Familie der Vermieterin hat mich gebeten, die Verantwortlichen darauf zu verweisen, dass die Regierung das Gebaren der Stadt seit Jahren in mehreren Punkten als rechtwidrig und unzulässig beschrieben hat. Gegenargumente der Stadt und deren Versicherung sind schlichtweg überholt und in der Sache irrig. Die angestrengte Gegenklage wird als unbegründet und erfolglos bezeichnet.

6. Da im Falle einer Ablehnung oder gleichbedeutend – wegen der internen Zeitplanung – eine Vertagung Schadensersatzansprüche um diesen Beleg nunmehr erweitert würden, raten wir dringend zu einer namentlichen Abstimmung in der Sitzung am heutigen Abend.

7. Wenn die Haltung der Stadt positiv in dieser Sache wäre, stünden ab 14.5.> 70 Parkplätze für das Europa- Fest zur Verfügung. Spätere Planungen in der Mitte der Stadt mit dem Anwesen der Familie Speier könnten dann etwa eine Zustimmung nicht von vornherein blockiert sehen.

Wir bitten deshalb um wenigstens diese Zustimmung nach so vielen Ablehnungen.

Dieses Schreiben geht an Sie mit der Bitte um dringende Bekanntgabe des Inhaltes
>>> an die Bürgermeister der Stadt sowie >>> an alle Mitglieder des Stadtrates.

Mit vorzüglicher Hochachtung
FRISCHEISEN IMMOBILIEN e. K.



Meine (RM) Meinung: Mir ist es ein Rätsel, wie man aus diesem ja fast demütigem Schreiben eine Erpressung konstruieren kann. Die durch die FWG initiierte Dauerblockade an der Raiffeisenstraße hätte meiner Meinung nach ganz andere Töne erfordert. Was man der Familie Speier bisher angetan hat, ist schlicht eine Unverschämtheit und hat mit sachlicher Stadtratsarbeit nichts zu tun.

Ich selber habe Herrn Stadtbaumeister Geismann beim Vortrag eines Gutachtens gehört, wo über 6000 qm Verkaufsfläche am Schießwasen als sehr gut verträglich für die Stadt Bad Windsheim dargestellt wurden. Wie dann ein REWE oder EDEKA-Markt mit ca. 2000 qm Verkaufsfläche (- davon wäre noch der bisherige EDEKA-Markt abzuziehen -) an der Raiffeisenstraße die totale Katastrophe sein soll, wird jedem logisch denkenden Bürger ein Rätsel bleiben. Eine ähnliche Vorgehensweise wird von der FWG zwecks Verhinderung des Europäischen Schullandheimes betrieben. Am Neumühlenweg baut man selber auf löchrigem Grund und nimmt dann aber genau denselben angeblich löchrigen Baugrund am unmittelbar daneben liegenden Mühlfeld zum Anlass, das Europäische Schullandheim zu verhindern.

Die Regierung und der staatliche Teil des LRA NEA hatten der Stadt BW eine viele Jahre lang „unzulässige“ und teils „rechtswidrige“ Vorgehensweise gegen die Interessen der Familie Speier bescheinigt. Dies wird von der Windsheimer Zeitung seit Monaten tendenziell und skandalös verschwiegen. Der eingesetzte Mediator stellte fest, dass nicht die Familien Speier und Polito einen Mediator bräuchten, sondern eher der Stadtrat!

Es ist nicht mehr wie recht und billig, wenn eine namentliche Abstimmung angeregt wird, weil diese Dauerblockierer nur so und mittels Schadensersatzklage zur Rechenschaft gezogen werden können.

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