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28. August 2011 7 28 /08 /August /2011 16:36

Ferdinand Wahl gibt dem Stadtrat Zunder.

Obwohl noch nicht einmal ein Termin über die Klage der Stadt Bad Windsheim gegen den Genehmigungsbescheid des Landratsamtes anberaumt ist,  plant Ferdinand Wahl munter weiter. Der Stadtrat wollte ursprünglich alle Läden im Schmotzergebäude verhindern.

Wenn man die Bauvorhaben im Schmotzerareal mit dem Bauvorhaben REWE- Markt durch Polito an der Raiffeisenstraße vergleicht, fällt einerseits auf, dass bei beiden Bauvorhaben der Stadtrat ständig auf der Bremse steht. Einen gewaltigen Unterschied kann man aber im Verhalten der Bauherren erkennen. Während man an der Raiffeisenstraße fast wie das Kaninchen auf die Schlange (Stadtrat) starrt, geht der agile Ferdinand Wahl dauernd in die Offensive und droht mit der Peitsche Betriebsumsiedlung nach Rothenburg, die ja eventuell möglicherweise sogar unterbleiben würde, wenn die Stadt BW in das Zuckerbrot  Ausbau von 1800 qm Verkaufsfläche im Obergeschoss beißen würde.

Sehr interessant ist auch das Verhalten von Stadtrat und Stadtverwaltung zu beiden Bauvorhaben.  An der Raiffeisenstraße wurde erst einmal der EDEKA- Markt mit 1900 qm Verkaufsfläche und danach der Heimdecormarkt auf dem Gelände der Familie Speier mehrfach abgeschmettert, obwohl dort eine plausible Verkehrsplanung mit zwei Linksabiegerspuren vorlag.

Beim Vorhaben REWE- Markt der Familie Polito mit 1500 qm Verkaufsfläche werden ständig neue Bedingungen nachgeschoben. So soll die Familie Polito jetzt sogar auch für die Kreuzung an der katholischen Kirche und auch für die Einmündung Eisenbahnstraße zuständig sein. 

Nochmals im Vergleich: Das Einkaufszentrum am Schießwasen sollte damals über 6000 qm Verkaufsfläche haben und wurde insbesondere vom damaligen BM Eckardt und der FWG massiv befürwortet und als sehr verträglich dargestellt, ein Bürgerentscheid verhinderte das Projekt.

An der Raiffeisenstraße wollte die Familie Speier anstelle eines bereits vorhandenen kleineren EDEKA-Marktes mit 900 qm einen größeren Markt mit 1900 qm bauen. Dies wurde auf Initiative von Eckardt, FWG und CSU verhindert. 

Auf dem Nachbargrundstück will die Familie Polito jetzt 1500 qm Verkaufsfläche bauen, nach einem Teilschwenk der CSU hatte der Stadtrat bereits mehrfach zugestimmt und dann wieder abgelehnt, nachdem das Verkehrsgutachten angeblich nicht schlüssig war.

Ferdinand Wahl wird jetzt zusätzlich zu seinen bereits im EG vorhandenen 565 qm Verkaufsfläche nochmals 1800 qm im OG drauf satteln und man kann davon ausgehen, dass er dies auch durchsetzt.  

Ein entscheidendes Problem scheint Ferdinand Wahl aber bisher übersehen zu haben, nämlich die Parkplatzfrage. Auf der 12 Meter breiten Zufahrt ist zugunsten der Gießerei Heunisch ein Fahrtrecht im Grundbuch eingetragen. Wenn jetzt die eine Seite als Parkplatz für die Schmotzerläden beansprucht wird, ist auf den restlichen 6 Metern nur Einbahnstraßenverkehr für LKW möglich. Genau dagegen klagt jetzt auch Heunisch. Wenn REWE an der Raiffeisenstraße für 1500 qm Verkaufsfläche ca. 100 Parkplätze nachweisen muss, wird man beim Schmotzerareal dann insgesamt kaum mit weniger Parkplätzen auskommen. Wo diese Parkplätze dann sein sollen, erscheint aus heutiger Sicht rätselhaft. 

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