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30. Dezember 2010 4 30 /12 /Dezember /2010 18:59

Spieler sollte von allen Ehrenämtern zurück treten.
Wie der WZ zu entnehmen ist, hat Stadt- und Kreisrat Werner Spieler (FWG) um Entlassung aus dem Verwaltungsrat der Kreiskliniken gebeten. Das alleine ist schon starker Tobak, ist er doch der einzige stimmberechtigte Kreisrat aus Bad Windsheim in dem für den Erhalt der Klinik Bad Windsheim so wichtigen Gremium. Damit setzt man eine Tradition der FWG fort, die vor einiger Zeit mit dem damaligen Rücktritt Spielers aus dem Aufsichtsrat der Therme und der überraschenden Gesundung nach einem Rücktrittsversuch des Stadtrates Wild markante Zeichen gesetzt hatte.

Der erste Antrag Spielers auf Entlassung aus dem Verwaltungsrat der Kliniken wurde als unzulässig abgelehnt, erst als Spieler gesundheitliche und berufliche Gründe nachschob, entließ man ihn aus der Verantwortung. Irgendwie scheint es Werner Spieler mit der Verantwortung nicht all zu ernst zu nehmen.

Die wahren Beweggründe zum aktuellen Rücktritt von Spieler können wohl nur als Fahnenflucht gewertet werden. Er lässt die Bad Windsheimer Bürgerinnen und Bürger im Kampf um den Erhalt der Bad Windsheimer Klinik im Stich. Denn wenn bei Spieler tatsächlich echte gesundheitliche und berufliche Probleme vorhanden sind, müsste zuerst einmal das weitaus belastendere und zeitaufwendigere Stadtratsmandat zurückgegeben werden.

Es gibt nur eine logische Konsequenz aus der Fahnenflucht von Spieler: Wer zu beschäftigt und zu "ungesund" für den Verwaltungsrat der Kliniken ist und sich damit außerstande sieht, uns Gehör im von Neustädtern Strippenziehern dominierten Gremium zu verschaffen, der sollte zurücktreten. Zurücktreten aus allen Ämtern, um Platz machen für Menschen, denen das Interesse der Bad Windsheimer am Herzen liegt. Ein Rosinenprinzip, wonach man nur die Ämter behält, die einem gerade Spaß machen und wo man sich durch Informationsvorsprünge Vorteile erwartet, darf es nicht geben.

Die FWG wird von der Vergangenheit eingeholt. Wenn man es zum Beispiel nicht schafft, die Landesgartenschau nach Bad Windsheim zu holen, ist die böse CSU schuld, weil sie nicht hart genug kämpfte. Wenn dann der damalige Innenminister Beckstein entgegen einem bestehenden Kabinettsbeschluss enorme Zuschüsse für die Frankentherme locker macht, reklamiert die FWG trotzdem fast die komplette Urheberschaft. Das Europäische Schullandheim versuchte man vergeblich zu verhindern, als sich ein Standort in der Nähe des Neumühlenweges abzeichnete. Wenn die FWG dann in Person von Werner Spieler für den Erhalt des Krankenhauses in Bad Windsheim kämpfen kann, wirft man einfach das Handtuch.

Werner Spieler ist ein Sinnbild für Politikverdrossenheit unserer Bürger und sollte endlich konsequent sein und von allen Ehrenämtern zurücktreten. Die FWG verschafft damit den anderen Parteien jetzt schon Wahlkampfmunition für die nächsten Wahlen.

 

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