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15. Dezember 2013 7 15 /12 /Dezember /2013 15:40

Aufregung wegen Negendank- Äußerung + K

Eigentlich sollte man ja meinen, dass Soldaten und Reservisten eher nicht zart besaitet sind. Das Kriegshandwerk verlangt ja robuste Männer und ganze Kerle. Jüngste Vorkommnisse scheinen aber genau das Gegenteil zu beweisen.

Die Bad Windsheimer Stadträtin Petra Negendank (SPD) hatte bei einer Versammlung der Bürgerinitiative "etz langts" darüber geklagt, dass ihr von Reservisten im Bad Windsheimer Stadtrat wegen ihres Einsatzes gegen den vom Illesheimer US- Flugplatz ausgehenden Hubschrauberlärm "zugesetzt" werde. Die Windsheimer Zeitung zitierte am 22.11.2013 wieder einmal nicht korrekt und verallgemeinerte die Negendank- Äußerung. Es hieß in der WZ dann, Negendank werde "von Reservisten fertig gemacht".

Damit kam dann fast generalstabsmäßig die Reservisten- Maschinerie ins rollen. Der dem Kreisverbindungskommando unterstellte Oberstabsarzt Michael Gampe war sofort auf 180 und beschwerte sich zwar bei der SPD, aber nicht bei Frau Negendank direkt. Der Chef des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Karl Lampe, legte mit einem Leserbrief in der WZ nach und verlangte eine sofortige öffentliche Entschuldigung von Negendank. Der Chef- Empörer im Stadtrat, Oberstleutnant Rainer Volkert (CSU), - lange Zeit der Stellvertreter von Lampe und seit Jahresbeginn bei den Reservisten ausgeschieden -, beantragte eine Sitzung des Ältestenrates, es drohte ein Verweis oder eine Geldbuße für Negendank. STRM Negendank konnte sich zu den Vorwürfen schriftlich äußern.

Welche Rolle die STRM Oberst Wolfgang Eckardt (FWG), Oberfeldwebel Dieter Hummel (CSU) und Stabsfeldwebel Ronald Reichenberg (SPD) dabei gespielt haben, ist nicht bekannt. Zumindest Dieter Hummel und Ronald Reichenberg sahen die Sache wohl von der lockeren Seite.

Es kam dann, wie es kommen musste, die ganze Aktion der Reservisten war ein Schlag ins Wasser und verlief im Sande. Oberstleutnant Lampe müsste sich jetzt eigentlich dafür entschuldigen, dass er von Negendank eine Entschuldigung verlangt hatte. Oberstleutnant Volkert sollte in Zukunft seine Empörungen besser unter Kontrolle halten, wie sich das für einen disziplinierten Soldaten auch gehört. Negendank wird nach eigener Aussage in Zukunft sofort massiv dagegen halten.

Wenn diese eher lächerliche Geschichte vor 70 Jahren passiert wäre, hätte man damals wohl eher kurzen Prozess gemacht. Es ist ja im wesentlichen ein Verdienst der Amerikaner, dass wir mittlerweile eine demokratisch freiheitliche Grundordnung haben und Meinungsäußerungen nicht mehr lebensbedrohlich sind.

Genau diese Amerikaner sind es aber auch, die mit ihren Hubschraubern massive Lärmbelästigungen verursachen, wie dies in der vorletzten Stadtratssitzung sensationellerweise sogar auch die beiden Ickelheimer Liste Land- Stadträte Krebelder und Dehner auf Druck ihrer Ickelheimer Wähler zum ersten Mal im Stadtrat deutlich kritisierten.

Initiativen und Eingaben gegen diese Lärmbelästigungen verliefen sämtlich im Sande. Die Amerikaner behaupten, sie würden alle Vorschriften einhalten. Diese Vorschriften wiederum werden von deutscher Seite vorgegeben. Dort schiebt man den Schwarzen Peter hin und her. Einige Mitglieder der Bürgerinitiative fühlen sich veralbert, sind stocksauer und verlangen mittlerweile den kompletten Abzug der Amerikaner, dies ist aber nicht die Mehrheitsmeinung in der BI.

Eine deutliche Rücksichtnahme wäre im Interesse der Amerikaner und auch der deutschen Gastgeber. Der aus Obernzenn stammende Wahlkreisabgeordnete und Staatssekretär im Bundesverteidigungsmnisterium, Christian Schmidt, sollte sich endlich massiv einsetzen, um zu einem für alle vernünftigen und erträglichen Kompromiss zu kommen.

 

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Kommentare

Bodo Negendank 01/16/2014 08:59

Sehr geehrter Herr Dr. Gampe, das Wort Frieden aus Ihrem Mund klingt für mich etwas seltsam, weil ich in Ihren Leserbriefen nichts Friedvolles entdecken kann.
Ich vermisse bei Ihnen jede Einsicht. Sie stellen Ursache und Wirkung auf den Kopf.
Meinen Sie, dass sich jeder erst die Erlaubnis einholen muss (z.B. bei Ihnen) was er beim Lesen Ihrer Leserbriefe fühlen oder empfinden darf? Meinen Sie, dass sich in einem Rechtsstaat niemand
darüber äußern darf was er empfand und fühlte beim Lesen Ihrer Leserbriefe und der anderen Äußerungen, z.B. ihres Kameraden. Sie empfinden Ihre Leserbriefe also als friedvoll - ich nicht. Jeder
Mensch muss selbst entscheiden was er beim Lesen empfindet, denn es geht hier nicht um eine Tatsachenbehauptung oder um die Wahrheit oder nicht, sondern nur um persönliches Empfinden. Meine Frau
empfindet und fühlt sich fertig gemacht. Wollen Sie meiner Frau etwa Vorschreiben was sie empfinden und fühlen darf?
Sie verteidigen Ihren Kameraden, indem Sie seine Behauptung - meine Frau sei fremd gesteuert - ausweichen und anderen die Schuld zuschieben wollen. Ich empfinde dies als ziemlich bizarr. Ist der
Bruch eines Eides eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat?
Vor Jahren wurde der SPD unterstellt die Wahlplakate der CSU zerstört zu haben. Welche Personen für die Beschuldigung der SPD verantwortlich sind, ist uns nicht bekannt. Meine Frau war
Ortsvorsitzende der SPD und soll also CSU Wahlplakate zerstört haben. Sie hat keine Wahlplakate zerstört, sie hat nicht Ihren Eid gebrochen, sie wird auch in der Zukunft keine Steine werfen!
Meiner Frau reicht es und sie hat recht!
Sie wollen, dass sich meine Frau entschuldigt, ich empfinde Ihre Forderung nur noch als dreist. Für mich müssten Sie und Ihr Kamerad sich entschuldigen. Außerdem, stellen Sie Ihren Leserbrief doch
bei Herrn Müller ein, dann kann sich jeder Leser sein eigenes Urteil bilden, ob der Leserbrief von mir neu kreiert worden ist.
Sie sind also der Mensch, der seine Freizeit opfert und durchblickt und auf der anderen Seite die Menschen, die sich auch als "nützlichen Idioten" empfinden, und dann die Bösen, die die anderen
Mitglieder für ihre Ziele missbrauchen, nämlich gegen den Fluglärm zu kämpfen und um dann Steine fliegen zu lassen. Was davon ist Diffamierung? Die Mitglieder verschiedener demokratischer Parteien
lassen sich von Niemandem missbrauchen - noch versuchen sie andere zu missbrauchen. Halten Sie diese Menschen für dumm?
Vor über 50 Jahren habe ich meinen anderthalb jährigen Wehrdienst freiwillig geleistet und daneben eine Menge Geld nicht verdient, trotzdem spreche ich nicht von einem Opfer, denn ich halte es für
eine Selbstverständlichkeit für mein Land etwas zu tun.
Sie, Hr. Dr. Gampe, würden mich bei Ihrem Weltbild bestimmt als "Links" einstufen. Ich persönlich kann mit links nichts anfangen, sondern ich ziehe eine Grenzlinie zwischen fair und unfair,
zwischen gerecht und ungerecht usw. und Steine werfen werden Sie auf meiner Grenzlinie nicht finden. Ich verurteile das Menschen in die Zwangsrente geschickt werden. Diesen Menschen werden 5%,
10%,15% oder mehr abgezogen. Wie viel bleibt von einer Rente von 820€ wohl übrig (besonders die Frauen trifft es hart) Grundsicherung ist angesagt über die gesamte Rentenzeit!
Das ist demütigend, unfair und ungerecht! Das sind "linke" Themen und nicht das werfen von Steinen
Das die Rente usw. nicht aus der Steckdose kommen, Hr. Dr. Gampe, ist eine tolle Erkenntnis.
Alle Arbeitnehmer (auch ich) leisten unseren Beitrag zur wirtschaftlichen Lage unseres Landes und nicht nur Sie. Auch wir zahlen Steuern und Sozialbeiträge, z.B. für Fremdleistungen der
Rentenversicherung und damit Sie als Arzt bezahlt werden können.
Ja, meine "linken Ohren" haben eine Affinität zum Hubschrauberlärm. Ich empfinde deshalb ihre Bemerkung als Ehre!
Ich setze mich deshalb für die lärmgeplagten Ohren der Babys, der Kleinkinder, der Kinder, der kranken Menschen, der Feriengäste und für den Rest der Betroffenen ein. Hier wiederum für die
Menschen, die Zimmer an Feriengäste vermieten und von den Einnahmen ihren Lebensunterhalt mitfinanzieren. An die Zukunft und den Ruf von Bad Windsheim unter den Feriengästen sollte man auch
denken.
Wie ich hörte haben sich Feriengäste sogar schon im Rathaus beschwert und dass sie das Wort Bad gleichsetzen mit - Ruhe haben!
Was werden diese Gäste zu Hause erzählen?
Was könnten die Folgen sein: weniger Wertschöpfung, weniger Einnahmen, weniger Steuern?
Nun zum Verfassungsschutz: Wissen wir wen der Verfassungsschutz überwacht und warum?
Das Verfassungsgericht hat die Praxis gerade gerügt und strenge Regeln gefordert. Warum?
Die NSA erfasst unsere Daten - Keine Hemmung, keine Achtung vor unseren Gesetzen und unsere Verfassung. Warum fliegt die US-Armee über unsere Ortschaften? Warum halten sie keinen Abstand von 600m
ein? Laut Aussagen von Zeugen hatten sie das versprochen! In Amerika müssen sie nach meinen Kenntnissen einen größeren Abstand einhalten. Sind wir Übungsziele für Sie? Möge sich jeder über alles
seine eigene Meinung bilden.
Meine Frau hat eine Demo gegen den Irak-Krieg mitorganisiert. Es würde mich nicht wundern, wenn sie vom Verfassungsschutz erfasst wurde. Hat sich nicht ein Kamerad von Ihnen geweigert, den
Irak-Krieg der Amerikaner durch seinen Dienst zu unterstützen. Er verdient meine Achtung. Er hat vor Gericht gewonnen. Warum musste er überhaupt erst das Gericht einschalten?
Unsere Verfassung verbietet Angriffskriege. Was halten Sie von ihrem Kameraden? Sie werfen uns doch Antiamerikanismus vor - Ja, im Internet kann man vieles über Menschen recherchieren, ob nun alles
der Wahrheit entspricht ist zu bezweifeln. Es entspricht nicht meiner demokratischen Vorstellung, dass jeder über jeden recherchiert. In so einem Staat möchte ich nicht leben! Mir ist auch nicht
bekannt, dass ein zweiter Verbotsantrag parallel verläuft. Deshalb ist jeder Vergleich mit der NPD nicht korrekt. Zweitens ist in einem Rechtsstaat jeder Bürger als unschuldig anzusehen bis er
verurteilt ist und dies respektiere ich. Laut Zeitungsberichten findet in den Ost-Bundesländern auf Gemeindeebene eine enge Zusammenarbeit zwischen der CDU und der Linken statt , trotzdem einige
Bundestagsabgeordnete der Linken vom Verfassungsschutz überwacht wurden. Wenn sie jetzt meinen Sie hätten den besseren Durchblick, dann empfehle ich Ihnen, den zuständigen Verfassungsorganen ihre
Einstellung und Haltung mitzuteilen.
Zum Schluss kann ich nur noch sagen:
Schreiben Sie weiter Ihre Leserbriefe oder Kommentare, behüten Sie Ihre Auffassungen gut. Mir persönlich wird es zu dumm, auf Ihre Kommentare noch einmal zu antworten.
Bodo Negendank

Dr. Michael Gampe 01/06/2014 20:45

Sehr geehrter Herr Negendank. Vielen Dank für Ihr Interesse an meinen Ausführungen zum Thema "etz langt`s". Ich bin erstaunt, dass Sie meine Beiträge offensichtlich sammeln. Einerseits freut es
mich, andererseits können Sie natürlich jederzeit aus dem Zusammenhang gerissen zitieren, zusammenfügen und einen neuen Sinn kreiren, so wie es halt gerade passt.
Natürlich hat jeder Bürger ein Recht auf Demonstration oder Meinungsfreiheit. Selbstverständlich schließen diese Rechte ein, auch gegen Lärm zu protestieren.Sie haben allerdings übersehen, dass die
"Offene Linke Ansbach" signifikant bei der BI "etz langt`s" mitmischt, im Vorstand vertreten ist und und vom Verfassungsschutz überwacht wird. Warum wohl ? Sie sollten sich die Mühe machen, die
verschiedenen links auf deren website zu verinnerlichen und zu verfolgen- tief in deren Verästelungen. Die Vertreterin einer großen,demokratischen Volkspartei , eine Stadträtin, Ihre Gattin , lässt
dies außer acht oder ignoriert es. Vermutlich war so von einem Kameraden die Bemerkung über die "Fremdsteuerung" zu verstehen gewesen.Lassen Sie mich die Dinge spiegelbildlich im politischen
Spektrum betrachten , um es etwas verständlicher dar zu stellen: Man stelle sich vor , die NPD wäre anstelle der "Linken" in gleicher Stärke bei "etz langt`s" aktiv ...Wäre Ihre Frau auch dabei ?
Hat Hubschrauberlärm eine besondere Affinität zu "Linken"- Ohren ? Wären dann , im Falle einer NPD-Präsenz ,wohl die Feinde meines Feindes nicht mehr meine Freunde?
Nun zum Thema "Entschuldigung" . Ja, es wäre eine vornehme Geste gewesen, sich bei den Reservisten zu entschuldigen. Zu entschuldigen bei Denjenigen, die zum Schutz dieses Landes und seiner
Demokratie ihre Freizeit opfern. Bei Denjenigen, die mit Sicherheit niemanden "niedermachen" . Dass sich Dem verweigert wurde ,enttäuscht. Es hätte Frieden gestiftet, es wäre ein Zeichen von Größe
gewesen in Zeiten, in denen auch schon mal wieder "Hexen verbrannt" werden sollen . Schade um die vertane Chance .

Bodo Negendank 01/02/2014 21:03

Sehr geehrter Herr Lampe und alle Personen die eine Entschuldigung fordern. Sie fordern also Respekt, Achtung und treten für die Demokratie und die Rechte aller Bürger ein- auch für die Bürger in
Etz-langts. Fein! Wir fordern auch Respekt, Achtung und wir treten auch für die Demokratie und die Rechte aller Bürger ein - sogar wenn sie eine andere Meinung haben. Ich bin zwar kein Mitglied der
Bürgerinitiative Etz-langts, aber ich trete für ihr legitimes Recht ein,gegen den militärischen Hubschrauberlärm der US-Armee anzugehen, das ist in einer Demokratie zulässig.Wer andererseits nichts
gegen den Militärhubschrauberlärm einzuwenden hat, hat selbstverständlich auch das Recht, diese Meinung zu vertreten. Das heißt für mich als Demokrat, dass beide Seiten das Recht des anderen auf
freie Meinungsäußerung anerkennen und verteidigen müssen, aber bitte nur mit sachlichen Argumenten. Sind die Worte oder Leserbriefe einiger Mitmenschen (keine handvoll) jetzt sachliche Argumente
oder anders- argumentieren diese Personen sachlich?
Vor langer Zeit laß ich einen Beitrag über Sophistik. Ich bekenne, ich konnte zuerst mit diesem Wort nichts anfangen, aber im Duden laß ich, dass es sich um eine spitzfindige, haarspalterische Form
der Argumentation handelt. Ich lese in der Zeitung, dass einige Hartz IV Empfänger Mißbrauch bertrieben. Ich käme nie auf den Gedanken Millionen von Menschen, die durch Krankheit, Scheidung,
Arbeitslosigkeit u.a. Hartz IV beziehen müssen, als Faulpelze zu bezeichnen und zu diffamieren, ich habe Respekt vor Ihnen. Desweiteren laß ich in der Zeitung, dass einige Bundeswehrsoldaten mit
rechten Äußerungen auffielen. Ich käme nie auf den Gedanken die Bundeswehrsoldaten insgesamt zu beschuldigen und zu diffamieren. Ich habe Respekt und Achtung vor Ihnen, denn sie setzen ihr Leben
und ihre Gesundheit für uns ein, dies schließt auch die Reservisten ein(hier spreche ich auch im Namen meiner Frau, bei beiden Bsp.),ob ich mit jedem Einsatz, der von Politikern zu verantworten
ist, einverstanden bin ist eine andere Sache. Jetzt spricht meine Frau von einigen Menschen, die auch Reservisten sind und deshalb wahrscheinlich eine andere Einstellung haben. Ich käme nie auf den
Gedanken,dass hier von den Tausenden von Reservisten in der Bundesrepublik gesprochen wurde und wird. Alle drei Beispiele zeigen mir, um zu einem anderen Resultat zu kommen müsste ich spitzfindig,
haarspalterisch also sophistisch argumentieren.
Deshalb braucht sich meine Frau auch nicht bei den Reservisten (allgemein) entschuldigen, denn es liegt keine verbale Entgleisung gegenüber den Reservisten vor - Herr Karl Lampe. Was halten Sie
eigentlich von den Worten, die in diesem Bericht noch fallen werden? Meine Frau braucht sich auch nicht bei den Menschen, die auch Reservisten sind, zu entschuldigen. Sie muss auch nicht
zurückrudern, sondern sie hat ihre Sicht der Dinge im Ältestenrat schriftlich mitgeteilt. Und ob es rechtens ist, dass ihr der Name des Anklägers nicht mitgeteilt wurde, das weiß ich nicht.
Außerdem weiß ich nicht, ob es rechtens ist, dass diese Angelegenheit überhaupt vom Ältestenrat behandelt wurde.
Nun zu Ihnen Herr Dr. Gampe. Wie Sie jetzt zu dem Resultat kommen, dass meine Frau von den Reservisten insgesamt spricht bleibt Ihnen überlassen. Wollen Sie sich mit Ihren Leserbriefen hinter den
Reservisten verstecken?Die Argumente in Ihrem Leserbrief vom 8. September 2009 empfinde ich als ein Sammelsurium von Scheinargumenten,wilden Gedanken und leider auch mit Argumenten, die nach Ihrer
Vorstellungen also Ihren Respekt ausdrücken sollen -
Ich zitiere:,, Lenin würde Sie (O-Ton) - mit Verlaub einen ,, nützlichen Idioten" nennen. Dieser Respekt gegenüber eines Pfarrers und der Bürgerinitiative ist beachtlich. Desweiteren (BI-Etz-langts
ist gemeint) Ich zitiere noch einmal Herrn Dr. Gampe: ,, Zunächst werden sich in ihr Bürger sammeln, denen es um ihre Abend- und Nachtruhe geht,um das Glas Rotwein eben". Herrlich- dieser Respekt
gegenüber lärmgeplagten Bürgern Tag und Nacht.Drittes Beispiel des Respektes gegenüber den lärmgeplagten Menschen. Ich zitiere:,,Dann fliegen bei sogenannten ,, Mahnwachen" die ersten Steine". Wir
haben heute den 2. Januar 2014, also über 4 Jahre später. Meine Frau steht auf Mahnwachen mit anderen Menschen und alle sind Demokraten und sie wirft keine Steine. Die anderen Bürger (die Mehrzahl
Frauen- warum eigentlich) auch nicht. Sollen diese Menschen jetzt Ihre ,,netten" Worte als Diffamierung auffassen, als Unterstützung ihrer demokratischen Rechte oder wollen Sie sich Herr Dr. Gampe
für Ihre verballen nichteingetroffenen Voraussagen entschuldigen? Es treten immer noch lärmgeplagte Menschen in die BI ein und stärken Etz-langts. Wir können nicht erkennen, dass Sie Herr Dr. Gampe
das legitime Recht dieser lärmgeplagten Menschen respektieren und achten. Außerdem, viele der lärmgeplagten Bürger würden den Hubschrauberlärm der Bundeswehr (wie er in Roth war) gerne gegen den
Hubschrauberlärm der Kampfhubschrauber der US- Armee eintauschen - er brächte nämlich eine deutliche Lärmentlastung.
Ihre Worte,, Wehret den Anfängen" finde ich optimal. Wehret den Anfängen, dass Einzelne oder Gruppen sich nicht mehr trauen für ihre legitimen demokratischen Rechte einzutreten.
Nun zum Umgang im Stadtrat.Meine Frau musste als Stadträtin einen Eid (Amtseid) leisten und ich nehme an, dass dieser Eid nicht für eine Lappalie geleistet wird. Sie ist also keinen Weisungen
unterworfen, sie entscheidet frei und unabhängig. Von den Bundestagsabgeordneten bis hinunter zu den Stadträten trifft dies zu. Das ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Wer auch immer sagt: meine
Frau sei fremdgesteuert, der sagt für mich: Fremde steuern meine Frau;ja, sie wird gelenkt wie eine Marionette.Sie handelt also nicht frei und unabhängig,sie bricht also ihren Amtseid. Diese
Behauptung ist keine Lappalie.
Was ist es also eine Unterstellung oder ein Ausdruck des Respektes? Erstaunlich aber wie man für sich selbst Respekt einfordert. Oder? Ich frage mich, ob man sich das einem Mann gegenüber auch
getraut hätte. Sie war leider die Einzige, die sich für die lärmgeplagten Menschen einsetzte. Deshalb sind ihre Äußerungen über ihre Empfindungen bei diesen Angriffen angemessen. Ich habe
grundsätzlich allen Menschen gegenüber Respekt, auch wenn sie nicht meiner Meinung sind, aber vor diesen Menschen fehlt mir der Respekt.
Bodo Negendank

Dr. Michael Gampe 12/28/2013 13:54

Wenn eine Zeitung eine wörtliche Äußerung wiederholt, so stehen "Gänsefüßchen" davor und dahinter. Der Autor des Zeitungsberichtes gerade bei obig erwähnter Schilderung vom "Niedermachen" eines
Stadtratsmitglieds lehnt sich nämlich mächtig aus dem Fenster, wenn hier nicht korrekt recherchiert wurde, steht er oder sie für den Artikel doch in der Verantwortung. Es ist also eher davon
auszugehen, dass Frau Stadträtin Negendank selbst zurückruderte und ihre Aussage im Nachhinein relativierte.
Als für diese Gesellschaft, ihre Freiheitsrechte und unser Land engagierter Bürger, der in seiner ja übermäßig vorhandenen Freizeit auch noch seine Wochenenden dranhängt, wie dies auch die im
obigen Kommentar erwähnten Kameraden der Reserve tun, erwarte ich zumindest stillen Respekt - "Niedermachen" tun wir Reservisten Niemanden. Im Katastrophenfall ( siehe kürzlich Deggendorf , Passau
) sind wir Reservisten des Kreisverbindungskommandos Neustadt für die Unterstützung der zivilen Rettungskräfte im Landkreis da. Solange wir alle allerdings in Ruhe und in Sicherheit unseren Alltag
bewältigen können, sind Gedanken an eine solche Katastrophe, wie sie die Bürger an der Donau erleben mussten, natürlich weit weg und es lässt sich trefflich die Reservisten diffamieren.
Über "etz langt`s" muss an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Sorge bereitet dem aufmerksamen Beobachter allerdings, wie die "Offene Linke Ansbach" ihre politischen Ziele in diesen Verein
einfließen lässt und hier Mißbrauch betreibt. Man verfolge nur die verschiedenen links der websites .Sorge bereitet auch , wie dankbar die Unterstützung durch diese von den Verfassungsorganen
beobachtete politische Gruppierung von - ich nenne sie ,einen Leserbrief zum Thema zitierend- "In-Ruhe-auf-der-Terrasse-Rotwein-trinken-Woller" angenommen wird. Aber wahrscheinlich ist es wohl so,
dass die Feinde meines Feindes die eigenen Freunde sind.In Roth jedenfalls hatte die Bundeswehr keine militanten Bürgerinitiativen zu befürchten- wohl weil die Helikopter dort ein Balkenkreuz und
nicht den Namenszug "US Army" auf den Rümpfen tragen.Jetzt sind die Helis weg und Ratlosigkeit breitet sich aus, wie die Lücke zu füllen sei.
Nun, ich hätte mich auch "direkt bei Frau Negendank beschweren"können - mir schien der Weg über die SPD direkt sinnvoller. Der Protest wäre wohl sonst ins Leere gelaufen.
"Lächerlich ist die Geschichte" leider nicht - es geht nämlich um den Umgang im Stadtradt miteinander, es geht um die Erwähnung des "Hexentodes" bei politischen Auseinandersetzungen, es geht um
Diffamierungen engagierter Bürger . "Obsta principiis" - wehret den Anfängen . Ach ja, ich vergass zum Thema korrekter Journalismus zu vervollständigen : Mein Reservedienstgrad ist der eines
Oberfeldarztes .

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