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31. Januar 2012 2 31 /01 /Januar /2012 17:48

Eigentore der FWG im Zusammenhang mit Supermarkt.

Alle Stadträte von FWG und Liste Land kritisierten erneut den geplanten REWE- Markt auf dem Polito- Grundstück an der Ecke Jahnstraße/Raiffeisenstraße. Besonders kritisiert wurde der "unmögliche" Zuschnitt des jetzigen REWE- Markt- Grundstückes, die zu geringe Anzahl der Parkplätze, die falsche Verkehrsführung mit nur einer Linksabbiegerspur an der falschen Stelle, sowie die Beeinträchtigung der Innenstadtgeschäfte durch einen weiteren Supermarkt.

Vor 2 Jahren planten ja die beiden Grundstücksnachbarn Polito und Speier einen EDEKA- Supermarkt auf einer dann insgesamt wesentlich größeren Grundstücksfläche. Diese damalige Planung hätte enorme Vorteile gegenüber der jetzigen REWE- Planung gehabt.

  • Grundstücksform: Beide Grundstücke zusammen hätten einen optimalen Zuschnitt gehabt.
  • Parkplätze: Bei der EDEKA- Planung waren weitaus mehr Parkplätze vorgesehen und auch möglich gewesen.
  • Verkehrsführung: Für das Bauvorhaben EDEKA und später dann auch für den Heimdecormarkt waren von Anfang an zwei Linksabbiegespuren gefordert und auch vorgesehen. Diese damals geplante Edeka- bzw. Heimdecor- Ausfahrt wäre wesentlich weiter von der Einmündung der Raiffeisenstraße in die Jahnstraße entfernt gewesen. 
  • Auf dem Speier- Grundstück stand damals noch ein kleinerer EDEKA- Markt, der von der Verkaufsfläche her gegengerechnet werden konnte.
  • Was diese jetzigen Bedenken vollkommen zur Farce macht, ist dieser Sinneswandel bei der angeblichen Beeinträchtigung der Innenstadtgeschäfte. So befürwortete insbesondere die FWG beim damals geplanten Einkaufszentrum am Schießwasen eine Mehrung um sage und schreibe 6000 qm Verkaufsfläche und stellte das auch noch als fast unschädlich für die Innenstadtgeschäfte hin. Lediglich ein paar Bäcker und Metzger könnten beeinträchtigt werden. Diese jetzigen 1400 qm des REWE- Marktes sollen jetzt total schädlich sein.
  • Nicht zu vernachlässigen ist trotzdem das Beschlussfassungsrisiko des Stadtrates. Ob Herr Schäff vom Bauamt auch die Kompetenz für eine Rechtsauskunft im Kommunalrecht hat, ist zumindest fraglich. Die Bedenken von STRM Krebelder könnten sich noch als durchaus berechtigt erweisen. Entscheidend wird wohl sein, ob EDEKA die Sache auf sich beruhen lässt, oder auf eine nicht zulässige Einseitigkeit bei gleichartigen Entscheidungen hinweist.

Damit zeigt sich wieder einmal, dass blindwütige Rachegedanken eben doch ein sehr schlechter Ratgeber sind. Die damalige Racheaktion mit der Verhinderung des EDEKA- Marktes richtete sich ausschließlich gegen die Familie Speier, der man die Niederlage Eckardts bei der Bürgermeisterwahl 2008 anlastete. Massive eigene Fehler wurden verdrängt und man brauchte einen Sündenbock.

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