Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
25. April 2012 3 25 /04 /April /2012 20:22

Kurioses nicht nur auf den HP der Parteien.

Im Internet findet mal allerhand Kurioses. Die WZ hat sich jüngst über die fast schon historischen Websites unserer Parteien amüsiert. Doch über Bad Windsheim gibt es viel mehr zu finden: Weitsichtig war der Stadtrat von (Bad) Windsheim schon immer, nicht erst seit dem 1.5.1948:

DER STADTRAT VON WINDSHEIM, Bayern, dem die Umbenennung der Richthofen-, Bölke- und Immelmannstraße vorgeschlagen worden war, lehnte diesen Antrag einstimmig ab. Als Begründung heißt es, die Kämpfer des ersten Weltkrieges seien keine Nazisten gewesen. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44416298.html

„Etz langts“ dürfte sich im SPIEGEL vom 15.8.1951 bestätigt fühlen: IN WINDSHEIM in Bayern stiegen jetzt die Uebernachtungspreise für Fremdenzimmer in Bauernhäusern und Gastwirtschaften von 2 bis 3 D-Mark auf 10 bis 12 DM pro Tag. Eine Belegung des Flugplatzes Illesheim mit amerikanischen Truppen hat das Emporschnellen der Preise bewirkt. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29194547.html

Am 23.5.1951 wird beklagt:„KIRCHLICHE KREISE in Windsheim in Bayern wandten sich dagegen, daß in den drei Lichtspieltheatern des Städtchens (9000 Einwohner) gleichzeitig die Filme: "Die Sünderin", "Bitterer Reis" und "Mädchen mit Beziehungen" aufgeführt wurden. Durch diese Filme komme die Stadt in einen "sündhaften Ruf" http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=29193954&aref=image035/E0346/sp19512102-T2P-29193954.pdf&thumb=false

Georg Wilhelm Steller: Woher der plötzliche Ruhm von Georg Wilhelm Steller kam, weiß der SPIEGEL am 26.11.1952 auch zu berichten, noch ehe die Seekuh im Kurpark einen Platz fand. Die Überschrift „Das Schiff der Verdammten“ ist aber sicher nicht böse gemeint: An einem Abend der dritten Novemberwoche enthüllte in dem kleinen fränkischen Solbad Windsheim der Bürgermeister Schmotzer, von Fackeln umlodert, eine bronzene Gedenktafel zu Ehren des Windsheimer Bürgers Georg Wilhelm Steller. Daß Georg Wilhelm Steller nun plötzlich - zweihundertsechs Jahre nach seinem Tode in einem sibirischen Steppennest - als Naturforscher vom Format des großen Alexander von Humboldt erkannt und gefeiert wurde, ist einem kürzlich erschienenen Abenteuer-Roman mit dem reißerischen Titel "Das Schiff der Verdammten"*) zuzuschreiben. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21978370.html

Ein schreckliches Verbrechen beschäftigte nicht nur den SPIEGEL am 17.4.1972„

Im mittelfränkischen Bad Windsheim protestierten im Dezember letzten Jahres Bürgermeister und Stadtrat "mit Abscheu und Empörung" gegen den "gemeinen Mord eines amerikanischen Soldaten an ihrem Jungbürger Helmuth Guthmann" -- Der deutsche Maschinenschlosser war von dem US-Sergeanten Benjamin Heider auf offener Straße erschossen worden. Und "alle sahen darin", so schrieben die Windsheimer Honoratioren ans Heidelberger Hauptquartier",... die letzte Auswirkung sich häufender Schlägereien, Überfälle, Messerstechereien, Schießereien und anderer Gewalttaten". http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42953738.html

Wer nicht weiß, was ein Steinkauz ist, der sollte den Artikel lesen, in dem sehr positiv die Entwicklung im Rahmen der Flurbereinigung dargelegt wird. Mit der Überschrift und den Plastikbäumen ist keinesfalls die Weihnachtsbeleuchtung gemeint. (9.5.1983) „Auch im bayrischen Bad Windsheim zeigte sich, daß Flurbereinigung die Landschaft mitunter bereichert: Die Behörde gab 25 Prozent der Verfahrenskosten für Landespflege aus, ließ Amphibienlaichgewässer ausbaggern und Obstwiesen erhalten, damit dort der Steinkauz weiterhin hausen kann.“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14018062.html

Schwere Wirtschaftskost kommt dann 2002 auf den Tisch: Der Schmotzer-Areal-Macher Wahl kommt im SPIEGEL zu Wort und spricht ein ernstes Thema an: "Banker sind Menschen, die dir bei gutem Wetter einen Schirm leihen, ihn aber zurückfordern, sobald es zu regnen beginnt" - das Bonmot des Schriftstellers Mark Twain fällt dem Unternehmer Ferdinand Wahl als Erstes ein, wenn er an seine Hausbank denkt. Wahl ist Geschäftsführer des Agrartechnikherstellers Schmotzer ("Säen, Spritzen, Hacken") aus Bad Windsheim, ein Pionierunternehmen, das 1922 mit der ersten Hackmaschine und 1926 mit dem ersten Kartoffelroder für Furore sorgte. Doch das ist lange her. Heute zeigen sich die Banken skeptisch. "Die meinen, Lebensmittel würden doch künftig sowieso im Ausland gekauft", erzählt Wahl. Als die BSE-Krise begann, habe seine Hausbank angerufen. Ob er einverstanden sei, wenn sein Kreditrahmen halbiert werde. Das war Wahl natürlich nicht. "Gerade in dieser Zeit sind die damit gekommen", ärgert er sich. Immerhin sei die Kreditlinie mehr als ausreichend mit Sachvermögen gesichert. Erst als sich nach drei, vier Monaten der Wirbel um BSE gelegt hatte, wurden auch die Banker wieder ruhiger. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25211794.html vom 21.9.2002

Franz Maget, ehemaliger Spitzen-SOZI bringt Bad Windsheim noch mal ins Gespräch, als er durch unsere Heimatstadt „rennt“. „Doch Maget rennt unverdrossen, er rennt für die SPD, für sein Image, gegen die CSU - er rennt vergebens. Durch eine Behinderten-Werkstatt in Mettenheim, durch eine Reha-Klinik in Bad Windsheim, durch eine Sportgaststätte in Vierkirchen. Er redet über Ganztagsschulen, über Leo Kirch und die Landesbank.“

Ein Verbrecher brachte Bad Windsheim dann im gleichen Jahr mal wieder ins Gespräch, allerdings immerhin als die Stadt der Festnahme, nicht der Tat: „Ähnliche Fälle gibt es in der ganzen Republik, etwa den des Moldauers Alexandru L. Er besorgte sich erst mal einen falschen Pass, damit er als Ukrainer Olexej K. zur deutschen Botschaft in Kiew gehen und sich dort ein Visum besorgen konnte. Einreise am 4. März 2001, Festnahme sechs Tage später, im bayerischen Bad Windsheim. Alexandru alias Olexej hatte derart viel Einbrecherwerkzeug dabei, dass das Amtsgericht Fürth meinte, der Angeklagte sei nur nach Deutschland gefahren, um hier massive Straftaten zu begehen.“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39523427.html vom 28.2.2005

Der Karpfen, der jetzt in die Sommerpause geht, bringt Bad Windsheim zumindest am Rande noch mal in den SPIEGEL: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,804225,00.html

Karpfen und Bier beschließen dann das SPIEGEL-Bild mit diversen Artikel, in denen unsere Fränkische Heimat erwähnt wurde:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,403120,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,431904,00.html (hier ist auch Ipsheim erwähnt)

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,754586,00.html

 

 

 

 

Diesen Post teilen
Repost0

Kommentare

Über Diesen Blog

  • : www.windsa.net von Richard Müller
  • : Dies ist ein kommunalpolitischer Blog für Bad Windsheim und Umgebung, der auch wichtige Themen aus der großen Politik aufgreift. Ich bin wirtschaftlich unabhängig und kann mir freie Meinungsäußerung erlauben. Niemand muss meine Meinung übernehmen, niemand muss diesen Blog lesen. Anregungen, Vorschläge und Kritik bitte an MuellerR11@aol.com, oder direkt per Tel. 09841/64946 Weiterer Blog: Siebener.over-blog.de
  • Kontakt

Suchen

Seiten