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19. Februar 2010 5 19 /02 /Februar /2010 19:07
"Wenn, aber und hätte" bei der FWG:
Schweigen der Lämmer, Heckels teures loses Mundwerk, Großbäckerei baut nicht in Bad Windsheim, massive Kritik an Ledertheil

Einen Hammer leistete sich Thomas Laue:
Er behauptete, dass sich" das Schweigen der Lämmer von der Spitze unseres Krankenhauses auf die Spitze unserer Stadt übertragen habe“. Damit können nur der ärztliche Direktor Strauß und BM Ledertheil gemeint sein.

Aber was bitte hat denn der stellvertretende Verwaltungsrat Eckardt gemacht? Er ließ auf der FWG-HP seinem Parteifreund und Landrat Schneider mit einem Bürgerbegehren drohen, kritisierte später dann das von Späth, Rogowski und Göttfert initiierte Bürgerbehren als schlechte Sache. Schlimm auch, was Laue dann noch von sich gibt: "Die gefundene Kompromiss­lösung sei unbefriedigend und stehe auf sehr wackligen Beinen - „mit einem ersten Bürgermeister Wolfgang Eckardt wären diese Pläne schon im Keim erstickt worden“.

Wenn W. Eckardt die Belange der Bürger aufgrund eines nicht näher konkretisierten Interessenskonfliktes nicht mehr vertreten kann, dann muss er konsequent sein, und sein Mandat niederlegen. Und wo wir schon beim Schweigen sind: Was hat denn FWG- Stadtrat Spieler, seines Zeichens einziger Bad Windsheimer Verwaltungsrat, bewirkt?

Wenn man die Schuldzuweisungen ansieht, die Laue in Richtung Ledertheil wirft, sieht man sich in die Zeit von 2007/2008 zurückversetzt. Es sind genau die Argumente, die man damals W. Eckardt immer vorgehalten hat. Zu Recht wurde 3. BM Heckel für seine Großmäuligkeit im Kreistag kritisiert.

Wenn W. Eckardt noch Bürgermeister gewesen wäre, hätte man die Großbäckerei nicht nach Burgbernheim verloren, behauptete Laue. Hier darf daran erinnert werden, dass auch W. Eckardt in seinen Glanzzeiten eben auch nicht überall erfolgreich war. Ich erinnere hier nur daran, dass es damals trotz intensivster Bemühungen eben nicht gelang, die Landesgartenschau nach Bad Windsheim zu holen. Im übrigen dürfte es jedem interessierten Bürger klar sein, dass es in der Vergangenheit eben eindeutig versäumt wurde, entsprechendes Gewerbegebiet in Bad Windsheim auszuweisen. Wenn man den Burgbernheimer Standort der Großbäckerei mit möglichen Bad Windsheimer Standorten vergleicht, muss man objektiverweise schon zugestehen, dass Burgbernheim keine schlechte Wahl war. Dass ein Unternehmer die Konkurrenzsituation auch zum Preis drücken ausnützt, ist sein ureigenes Recht. Der Stadtrat war in die Preisgestaltung eingebunden, hier hätte sich ja die FWG massiv für einen absoluten Dumpingpreis einsetzen können.

Bleibt als Resumee nur eines:

Die FWG ist stehen geblieben. Stehen geblieben am Tag der Abwahl von Eckardt, als sie beschlossen hat, Totalopposition um fast jeden Preis zu betreiben und die Schmollecke nicht mehr zu verlassen. Man ist voll in diese Quertreiberrolle hinein gewachsen, die man früher immer anderen per Behauptung zugeteilt hattte.

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