Thursday, 25. february 2010
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Unglückliche Äußerungen bei der Versammlung des MR
Bürgermeister Ledertheil lobte zu Beginn seines ausführlichen Schlusswortes die Leistungen des Maschinenringes Franken Mitte. Dann aber übte er massive Kritik an angeblichen
Verunstaltungen von Dörfern und Landschaft durch die Landwirte. Durch landwirtschaftliche Investitionen würde die Landschaft zersiedelt, Bauwerke sollten nur noch in Dorfnähe zugelassen
werden. Solaranlagen und Windräder würden die Attraktivität der Windsheimer Bucht massiv reduzieren. Ledertheil rechnete auch vor, dass Ortsteile und Dörfer ein sehr teures Pflaster für die
Stadt wären, so stünden den meistens sehr geringen Steuereinnahmen oftmals sehr teure Verpflichtungen der Stadt gegenüber.
Meine (RM) Anmerkung dazu: Ralf Ledertheil scheint es darauf anzulegen, sich in sämtliche erreichbare
Nesseln setzen zu wollen. Während man die "Pfeifenraucheräußerung" noch problemlos unter überspitzten Aschermittwochsaussagen abhaken kann, gehen diese Äußerungen beim Maschinenring schon
wesentlich tiefer, zeugen auch von wenig Sachkenntnis und können als landwirtschaftsfeindlich ausgelegt werden. Der nächste Wahlkampf ist zwar noch weit, aber man sollte nicht jetzt schon unnötig
Wahlkampfmunition liefern, nachdem man nach 12 Jahren Eckardt die Spaltung der Stadt beenden wollte.
Landwirtschaftliche Gebäude müssen zwingend auf eigenem Grund errichtet werden, Landwirten mit meistens kleiner Hofstelle ohne ausreichend großes Grundstück in Dorfnähe bleibt nichts anderes übrig,
als sich einen anderen Bauplatz zu suchen. Insbesondere Viehställe müssen zwingend je nach Größe einen bestimmten Abstand zum nächsten Wohnhaus einhalten und werden generell so konzipiert, dass
später eine Erweiterung möglich ist. Diese Aussiedlung von Emissionen verursachenden Betriebszweigen wird durch den Staat sogar durch erhebliche finanzielle Mittel gefördert, um die
Lebensqualität im Ort selber zu verbessern. In Ortsnähe wäre ein größerer Maststall niemals genehmigungsfähig. Der Stadt Bad Windsheim wäre es wohl am liebsten, wenn man jedes Gebäude
außerhalb in einem großen Loch versenken würde. Ein exemplarisches aktuelles Beispiel ist die geplante Errichtung eines Getreidelagers der Familie Wattenbach an der Oberntiefer Straße.
Hier werden der Familie Wattenbach durch die Stadt BW laufend Knüppel zwischen die Beine geworfen, obwohl man doch eindeutig in Ortsnähe bauen will. Hier könnte BM Ledertheil seine Absichten
verwirklichen.
von Richard Müller
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veröffentlicht in: Aktuelles
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