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2. März 2011 3 02 /03 /März /2011 18:34

Duchgriffshaftung nur noch bis 30.06.2011

Insider aus Crailsheim sagen voraus, dass die Klärschlammverwertungegesellschaft Dinkelsbühl/Waldeck am 30.06.2011 in die Insolvenz geht. Man sieht nachfolgende Gründe für diese Annahme:

  • Am 30.06.2011 soll der Zeitraum zu Ende sein, in dem noch eine Klage auf Durchgriffshaftung gegen Bürgermeister, Gemeinde- und Stadträte möglich ist. Dies würde auch erklären, warum sich die Stadtwerke Crailsheim merkwürdigerweise bereit erklärt haben, bis zum 30.06.2011 in finanzielle Vorleistung zu gehen. Offenbar soll bis dorthin alles ruhig gestellt werden, danach könnte es dann den großen Crash geben.
  • Die KSV hatte zwei gleichberechtigte Geschäftsführer, der eine, der auch der Hauptinitiator war, ist ernsthaft erkrankt. Der andere GF seilte sich ab, weil er sich überfordert und dem KSV-Stress nicht mehr gewachsen fühlte. Gleichzeitig ist er zur Zeit jedoch putzmunter Geschäftsführer der Stadtwerke Crailsheim.
  • Am wichtigsten Teil der Anlage, nämlich der Pyrolyse, sind durch Fehlbedienungen erhebliche Schäden entstanden. Die Herstellerfirma hatte angeboten und auch dringend dazu geraten, die Anlaufphase der Anlage mit eigenen Fachkräften zu betreuen. Dies hätte aber nicht unerhebliche Kosten verursacht, die man aber seitens der KSV einsparen wollte. Es wurde zum Teil unqualifiziertes Personal eingestellt, so dass dann in Folge durch Fehlbedienungen erhebliche Schäden an der Pyrolyseanlage entstanden sind.
  • Sanierer Uwe Kälberer stellte jetzt als große Erkenntnis heraus, dass man in Zukunft bei Holzhackschnitzeln und sonstigem Heizmaterial wie z. B. Baumrodungsabfällen Fremdanteile wie Steine und Erde vor (!) der Verbrennung absieben wolle. Man würde dadurch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ersten würden die Verbrennungsöfen nicht mehr durch Fremdanteile beschädigt, und zweitens habe man dann wesentlich weniger Asche zum entsorgen. Hier muss man sich schon fragen, was sich unsere lieben Schwaben bisher gedacht haben. Offenbar wollte man Dreck zu Geld machen, indem man glaubte, ihn verheizen zu können. Es ist schon sehr merkwürdig, dass da erst ein teuer zu bezahlender Sanierer kommen muss, damit man zur Erkenntnis kommt, dass Dreck (meistens) nicht brennt und gleichzeitig Schäden verursacht.

In der Präsentation der KSV heißt es:

"Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist".

Richtigerweise müsste es heißen:

Nichts ist teurer als eine Idee, deren Verwirklichung nicht durchdacht ist.

 http://dinkelsbuehl.blogspot.com/2010/12/ksv-was-geht-und-was-nicht.html

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