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14. Dezember 2009 1 14 /12 /Dezember /2009 13:33
Heckels kostspielige Äußerung im Kreistag.
Es ging es um die Finanzierung der neuen Turnhalle am Bad Windsheimer Stellergymnasium. Der Landkreis NEA ist der Bauherr dieser Halle. Diese Halle soll auf Wunsch der Stadt Bad Windsheim 1,50 Meter höher gebaut werden, als ursprünglich geplant, um insbesondere für die Ausübung von Ballsportarten bessere Möglichkeiten zu bieten.

In Bad Windsheim wissen mittlerweile immer mehr Bürger, wie ernst man Äußerungen unseres 3. Bürgermeisters Heckel nehmen darf. Leider ist dies jedoch anscheinend im Kreistag noch nicht so. Dort hatte Heckel diese Erhöhung der Halle angeregt. Wegen seiner Aussage im Kreistagsausschuss, "was Bad Windsheim bestellt, wird auch bezahlt", wurde er vom FWG- Fraktionsvorsitzenden Reinhard Streng festgenagelt. Es wurde dann ins Protokoll eingefügt, dass der Landkreis nicht automatisch die Zusatzkosten für die Hallenerhöhung bezahlen werde.

Als jetzt diese Mehrkostenübernahme im Stadtrat von Bad Windsheim zur Debatte stand, wurde Heckel hart kritisiert, wegen seiner fast großmäuligen Äußerung. Heckel bestritt natürlich seine Aussage im Kreisausschuss und behauptete, es werde versucht, ihm etwas in den Mund zu legen.

Stadtrat Schreibelmayer (SPD) schlug vor, diese Kosten einschließlich der um ca. 14 % höheren jährlichen Betriebskosten zu übernehmen. Schreibelmayer begründete dies unter anderem damit, dass im Kreistag nach einem Sündenbock für die bevorstehende Erhöhung der Kreisumlage gesucht werde. Der Stadtrat folgte dem Vorschlag Schreibelmayers dann mehrheitlich.

Die Bürger von Bad Windsheim werden jetzt diese Suppe, die uns Heckel eingebrockt hat, finanziell auslöffeln dürfen.

Jürgen Heckel sollte als 3. Bürgermeister die Vertrauensfrage im Stadtrat stellen.

Anm. RM: Ich kann diesem "Sündenbock"-  Argument Schreibelmayers nicht folgen. Einerseits ist die Erhöhung der Bezirksumlage soviel wie sicher und andererseits gibt es diesen Kostensteigerungsskandal bei der Sanierung des Neustädter Schulzentrums, wo man von ursprünglich 23 Millionen bei jetzt vorläufig 37 Millionen € gelandet ist. Im Verhältnis dazu sind die Mehrkosten für die Turnhalle nur Peanuts. Diese jährliche Übernahme der Betriebskostenerhöhung für die Halle wird die finanziellen Spielräume der Stadt zusätzlich weiter verringern.

Wirtschaftliche und finanzielle Kompetenzen kann man zum Teil auch im www.eBundesanzeiger.de anhand von GmbH- Bilanzen überprüfen.





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