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1. Juli 2011 5 01 /07 /Juli /2011 06:36

Neue Variante im Gespräch: Neubau im Großen Boden.

Die Entscheidung über eine Renovierungslösung oder einen Neubau des FSV- Heimes wurde wieder verschoben. Ein neuer Vorschlag sieht vor, einen Neubau am bisherigen B- Platz zu errichten, allerdings dann ohne Gastwirtschaft.

Der Investor für einen Bäcker- und Metzgerladen am bisherigen Standort des FSV- Heimes ist bereit, trotz des verhältnismäßig hohen Kaufpreises für Grund und Boden noch 120.000 € an den FSV zu zahlen. Mit dieser auf den ersten Blick sehr hohen Summe lässt sich aber dieser Neubau am Großen Boden nicht finanzieren. Man will deshalb mit der Stadt nochmals nachverhandeln, um einen günstigeren Verkaufspreis für diese ca. 1600 qm Baugrund zu erreichen. Der Investor aus Treuchtlingen könnte dann seine "Spende" an den FSV um diese von der Stadt verringerte Summe erhöhen. Beispiel: Die Stadt verlangt statt 160.000 € für den Standort Bäcker- und Metzgerladen nur 80.000 €, der Investor könnte dann diese eingesparten 80.000 € zusätzlich dem FSV zukommen lassen. Dies ergäbe dann für den FSV insgesamt 200.000 €, damit könnte sich dann ein Neubau am Großen Boden ohne Gastwirtschaft finanzieren lassen.

Diese 120.000 € dürfen nicht als alleinige Spende des Investors gesehen werden, in dieser Summe sind auch kostenlose Leistungen anderer an der Planung Beteiligter enthalten. So wird z. B. Heinrich Beigel die Planungsleistungen kostenlos erbringen.

Allerdings hat auch dies wieder mehrere Pferdefüße: Von der Stadt müsste ca. 500 Meter Zufahrt ausgebaut werden, ein Kanalanschluss muss verlegt und finanziert werden, ein Stromanschluss kann wohl vom nahe gelegenen Reitplatz verlegt werden. Weil dann die 1. Mannschaft am Großen Boden spielen soll, müssten auch Tribünen und sonstige Logistik errichtet werden, wie Kassenhäuschen, Absperrungen, Geländer, usw.

Ein weiteres Problem ist ein eventuell noch bestehender Bierliefervertrag mit der Brauerei Döbler. Die Familie Döbler hat den FSV in der Vergangenheit wiederholt großzügig unterstützt und würde bei einer "kleinen Lösung" ohne Gastwirtschaft im Großen Boden leer ausgehen. Dies ist sicher nicht im Sinne vieler FSV- Mitglieder.

Es steht also alles weiterhin noch auf der Kippe, viele Vereinsmitglieder sind der Meinung, dass zu einem FSV- Platz unbedingt eine Gastwirtschaft gehört. Damit könnte dann alles wieder auf die ursprünglich angedachte Renovierungslösung hinaus laufen. Hier wurde mittlerweile auch die Möglichkeit einer Teilsanierung und eines Teilneubaues am bisherigen Staort am Walkmühlweg ins Spiel gebracht. Bei der nächsten Versammlung sollen dann Nägel mit Köpfen gemacht werden, unter anderen soll dann auch eine Bankbürgschaft des Investors aus Treuchtlingen vorgelegt werden.

Irgendwie erinnert dieses Projekt FSV- Heim an das damalige, durch einen Bürgerentscheid gescheiterte Schießwasenprojekt. Auch dort wurden Summen hin und her geschoben, auch dort blickte kaum ein normal Sterblicher mehr durch, auch dort glaubte man, auf fast wundersame Weise Geld vermehren zu können, so dass am Schluss ein neues FSV- Stadion und eine Schützenhauserweiterung heraus springen sollte.

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