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23. März 2014 7 23 /03 /März /2014 16:34

Retten, was noch zu retten ist.

Ein Problem nach dem anderen türmt sich bei der FWG Bad Windsheim auf. Zuerst die katastrophale Niederlage des hochgehandelten Bürgermeisterkandidaten Dr. Jürgen Henkel mit jämmerlichsten 11,3 %  und damit sogar 125 Stimmen weniger als der vielgeschmähte Amtsinhaber und Eckardt- Nachfolger Ralf Ledertheil, danach dann das auscheiden des Fraktionsvorsitzenden Thomas Laue, dann Werner Spielers enorme Stimmenverluste bei der Stadtratswahl  und sogar das ausscheiden bei der Kreistagswahl. Und das alles unter der straffen, fast militärischen Führung des FWG- Vorsitzenden  Wolfgang Eckardt. Bei anderen Parteien würde nach einer solchen Katastrophe sicherlich der Rücktritt des Vorsitzenden gefordert werden.

Viele Bürger hatten sich von Anfang an daran gestört, dass ausgerechnet ein Pfarrer für diese FWG kandidierte. Während man einem Pfarrer Dr. Henkel eher Attribute wie Versöhnung, Sanftheit und Nächstenliebe zurechnete, gilt insbesondere die FWG- Fraktion im Stadtrat als äußerst agressiv. Für viele Bürger war das auf den ersten Blick wie Feuer und Wasser. Im weiteren Verlauf des Wahlkampfes stellte sich jedoch heraus, dass der Kandidat Dr. Henkel sehr gut zur FWG passte. Für alle ersichtlich wurde dies in der Podiumsdiskussion im KKC, als ausgerechnet Dr. Henkel "holzte" und dem Mitbewerber Jürgen Heckel vor 800 Zuschauern die angeblich schlechte wirtschaftliche Lage seines Fotogeschäftes vorhielt. Dazu passt dann noch wie die Faust aufs Auge, dass es ausgerechnet Dr. Henkel als einziger versäumte, dem Sieger des ersten Wahlganges, Bernhard Kisch, zu gratulieren.

Man hatte doch seitens der FWG alles so gut durchorganisiert, alle Versammlungen waren sehr gut besucht, die HP der FWG wurde mit enormem Aufwand immer aktuell gehalten, es waren dort Reden des BM- Kandidaten Dr. Henkel und Berichte von jeder Veranstaltung zu sehen. Die Nominierungsversammlung für Dr. Henkel wurde regelrecht zelebriert, der Kandidat wurde sehr hoch gehandelt.

Dabei hätte man es doch so einfach haben können, als man in Vorgesprächen mit der CSU eine gemeinsame Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten erörterte. Kisch war ja ursprünglich Freier Wähler und wechselte dann zur CSU. Man setzte dann der CSU ausgerechnet das CSU- Mitglied Dr. Henkel als Gegenkandidaten vor die Nase.

Um wenigstens noch einigermaßen mitreden zu können, versucht man jetzt seitens der FWG, wenigstens einen der Bürgermeister- Stellvertreter- Posten zu ergattern. Dass das ein sehr schwieriges Unterfangen wird, ist wohl jedem klar, zumal die CSU mit 8 Stadtratssitzen und höchstwahrscheinlich Bernhard Kisch als neuem Bürgermeister eine sehr gute Ausgangslage hat. Die CSU kann ganz einfach abwarten, was ihr von den anderen Parteien angeboten wird.

Auch für den Posten des stellvertretenden Landrates werden Wolfgang Eckardt Ambitionen nachgesagt, hier werden aber von Gegnern bereits Abwehrmaßnahmen vorbereitet.

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