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13. April 2011 3 13 /04 /April /2011 18:22

Abhilfe ist dringend nötig.

Jetzt, da sich der Frühling von seiner schönsten Seite zeigt, zieht es Bürger wie Touristen umso mehr in unseren großen Kurpark. Und leider zeigt sich von Jahr zu Jahr mehr, wie stiefmütterlich der Kurpark behandelt wird. Waren es vor Jahren nur geschotterte Wege, die von der Natur zurückerobert wurden, so überwuchern heute Gras und Moos schon gepflasterte Flächen - und dies nicht nur am Rande, sondern durchaus schon ein paar Meter seitlich. Auch die vor einigen Jahren für teures Geld gebauten und co-geförderten Maßnahmen rund um den Steller- Pfad verkommen.

KPark1.jpg

Der Leserbriefschreiber, der jüngst in der WZ monierte, dass man an dem Irrgarten sieht, wie schnell wachsende Buchenhecken tatsächlich wachsen, hatte völlig Recht. Der Irrgarten, - oder doch Labyrint -, kümmert vor sich hin.

Diese Woche ist nun urplötzlich die "Küstensequoie" (Küstenmammutbaum), also die Ansammlung von Baumstämmen, die die Länge eben jenes längsten Baumes der Welt darstellen sollte und für die Kinder als Balancierhilfe diente, weg. Einfach so, nicht mehr da, 120 m Bäumstämme, einfach weg. Zwei Stämme der sicher 25 Stämme waren an einem Ende morsch und hätten getauscht gehört. Aber wo bitte sind die Stämme? Vielleicht sollte man die über eine externe Firma angeheuerten "Kurpark-Ordner" fragen. Ob die es wohl wissen?

Was ist mittelfristig sinnvoller? Geld in den Erhalt des Kurparks stecken, oder Wächter beauftragen, für Recht und Ordnung zu sorgen?

Unweit der "renaturierten", - da überwucherten -, Betonpflastersteine befindet sich der Rosen-Rundgarten. Dass man sich besonders belesen geben wollte, sieht man, da man aus Friedrich Hölderlin einen Friedrich Hölderlein machte, was an sich schon peinlich ist. Kaum mehr zu überbieten ist der Zustand der Schilder, die dem Besucher erklären, welche Rose er gerade betrachtet. Unverständlich ist das schon deshalb, weil der Kurpark zu Zeiten ohne Therme mit deutlich weniger Besuchern gepflegter war, als heute.

Bleibt abschließend nur noch anzumerken, dass der Apothekergarten auch schon das zweite Jahr "demnächst" zu einem Kräutergarten wird. Wann demnächst ist, wissen nur die Götter.

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