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4. März 2014 2 04 /03 /März /2014 07:50

Hintergründiges in der vorletzten Wahlkampfwoche

GroKo am Weinmarkt. Um die Altstadt zu beleben, wird Ismene Dingfelder (SPD) einen Hutladen am Weinmarkt im ehemaligen Geschäft Hiller/Storner eröffnen. Die Eröffnung wird am Aschermittwoch um 13 Uhr stattfinden. Ines Thoma wird am Klavier Variationen zu den bekannten Liedern "ein Sträußchen am Hut und ich kauf mir lieber einen Tirolerhut" darbieten. Sein Kommen hat auch CSU- Kandidat Bernhard Kisch zugesagt. Als ehemaliger Sängerknabe wird Kisch das Lied "mein Hut, der hat drei Ecken" zum besten geben. Gleichzeitig werden auch Gespräche über die gegenseitige Unterstützung für die Stichwahl geführt werden. Nachdem man ja auch in Berlin eine Große Koalition hat, haben die jeweiligen Parteizentralen in München diese Zusammenarbeit bereits abgesegnet.

Quer- Plakate: Ganz Bad Windsheim rätselt, wieso ausgerechnet die Kandidaten Ledertheil und Dr. Henkel Wahlkampfplakate im Querformat aufgehängt haben. Ralf Ledertheil hatte sich in seiner Lenkersheimer Versammlung darüber beschwert, dass die FWG dieses Querformat einfach nachahmt. Da Ledertheil das Querformat zum Patent angemeldet hatte, sind für die FWG jetzt Lizenzgebühren fällig, laut Ledertheil sollen dies etwa 5 Euro je FWG- Querplakat sein. Um dem zu entgehen, erwägt FWG- Wahlkampfmanager Wolfgang Eckardt, die Dr. Henkel- Plakate schräg aufzuhängen.

FWG- Protest bei der WZ: Durch Versäumnisse hatte die FWG zu spät bemerkt, dass der CSU- Kandidat Kisch bei der Online- Umfrage der Windsheimer Zeitung weit vorne lag. Als dann ein FWG-  IT- Spezialist ein Programm geschrieben hatte, das eine rasante Aufholjagd zugunsten des FWG- Kandidaten Dr. Henkel bewirkte, hatte die Onlineredaktion der Nürnberger Nachrichten die Umfrage gekappt. Bei der FWG soll man vor Wut geschäumt haben. Heute Abend um 11:11 Uhr wird im Le Anfore über einen Anzeigenboykott der WZ beraten.

Ehrlichkeit in fränkischen Wirtshäusern: Der Trautskirchener Pfarrer Dr. Ruttmann wird am Aschermittwoch um 20 Uhr im Wirtshaus zum Freilandmuseum ein Referat bei einer Veranstaltung der Liste WiR halten, das Thema wird lauten "Glaubwürdigkeit in fränkischen Wirtshäusern". Dr. Ruttmann ist ein glühender Verehrer des BM- Kandidaten Jürgen Heckel, für den er auch bei der Nominierung eine Laudatio hielt. Von Dr. Ruttmann ist ja die sehr bemerkenswerte Aussage bekannt, "dass jedes Gespräch in Trautskirchen oder Neuhof ehrlicher sei als das, was in der Kantine des Landeskirchenrates gesprochen werde". Diese Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit will Dr. Ruttmann jetzt auch auf Bad Windsheimer Wirtshäuser ausdehnen. Damit die Glaubwürdigkeit aller Aussagen wenigstens an dieser Veranstaltung gegeben ist, wird WiR- Kandidat Jürgen Heckel das Wirtshaus nach der Begrüßung und vor Beginn des Referates verlassen.

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