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8. Januar 2013 2 08 /01 /Januar /2013 15:32

Eindeutiges Wahlergebnis mit 61,5 %

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Ortsvorsitzende Barbara Horneber gratuliert Ismene Dingfelder

Einen unerwartet ruhigen Verlauf nahm die Nominierungsversammlung der SPD zur Bürgermeisterwahl Anfang 2014. Ortsvorsitzende Barbara Horneber begrüßte und begründete kurz, warum es zu einer Gegenkandidatur kam. Ralf Ledertheil habe den Erwartungen der SPD in keinster Weise entsprochen. Insbesondere sein auftreten in der Öffentlichkeit habe der SPD oftmals geschadet. Die SPD habe sich ihre Vorgehensweise reiflich überlegt und habe sich dann dafür entschieden, sehr frühzeitig diesen Weg zu gehen. Ismene Dingfelder sei schon länger die Wunschkandidatin der SPD gewesen, erst jetzt hätten es aber die Lebensumstände von Dingfelder erlaubt, eine Kandidatur anzustreben.

Nach weiteren  Eingangsregularien stellten sich die beiden Kandidaten vor. Amtsinhaber Ralf Ledertheil stellte in einer souveränen 20-minütigen Rede die Erfolge seiner Amtszeit heraus und beschwor die SPD- Mitglieder, ihre Stimme dem bisherigen Amtsinhaber zu geben. Ismene Dingfelder kritisierte Ledertheil nur kurz und stellte sich dann selber und auch ihre Ziele im Falle eines Wahlerfolges vor.

In der anschließenden Diskussion meldete sich nur Ex-STRM Schreibelmayer zu Wort. Er kritisierte die Vorgehensweise der Parteiführung und beschwor dann aber die anwesenden SPD- Mitglieder das Wahlergebnis unabhängig vom Ausgang zu akzeptieren und den siegreichen Kandidaten bzw. die Kandidatin im bevorstehenden Wahlkampf zu unterstützen. Das Gewicht der SPD im Stadtrat mit momentan 6 Sitzen müsse wieder erkämpft werden.

Beim anschließenden Wahlvorgang wurde auf strengste Geheimhaltung geachtet, die Wahlzettel durften nicht am Tisch ausgefüllt werden. Es durften nicht nur Mitglieder mit Bad Windsheimer  Wohnsitz wählen, auch auswärtige Parteimitglieder durften mitentscheiden.

Rüdiger Herzog verkündete dann das Wahlergebnis, bei 41 Wahlberechtigten und 41 abgegebenen Wahlzetteln waren 2 ungültig. Von den gültigen 39 Stimmen entfielen dann 24 (61,5%) auf Dingfelder und 15 (38,5%) auf Ledertheil. Der SPD- Führung fielen wohl mehrere große Steine vom Herzen, kann mit diesem Ergebnis doch die Einheit der Partei gewahrt werden. Ralf Ledertheil hatte seine Getränke schon vor Verkündung des Wahlergebnisses bezahlt und verließ wortlos die Versammlung.

Mit diesem fast Zweidrittel- Wahlergebnis kann Ismene Dingfelder sehr gut leben, wurde es doch gegen den Amtsinhaber erreicht. Auch Ralf Ledertheil erlitt nicht die von vielen befürchtete katastrophale Niederlage und wird sich jetzt wohl überlegen, eine Kandidatur außerhalb der SPD zu organisieren. Eine Kündigung der SPD- Mitgliedschaft dürfte wohl in den nächsten Tagen erfolgen.

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