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29. Juni 2011 3 29 /06 /Juni /2011 09:34

Rasen wird gratis gemäht, Versäumnis des Ortssprechers.

Wie sich aktuell heraus stellte, werden die an die Berolzheimer Anwesen angrenzenden städtischen Rasenflächen gezwungenermaßen kostenlos von den Anliegern gemäht.

Bis vor einiger Zeit wurden auch in Berolzheim alle gemeindlichen Rasenflächen von einer einzigen Person gemäht, die Kosten wurden, wie in anderen Ortsteilen auch, von der Stadt übernommen. Eine dazu nicht befugte Person verschaffte sich dann aber Zugang zu den Abrechnungsunterlagen und stellte fest, dass die damals zuletzt rasenmähende Person höhere Kosten verursachte, als die Vorgänger (-innen). Der "Rasenmäher" wurde zur Rede gestellt, ihm wurden die höheren Kosten vorgehalten. Dazu ist zu bemerken, dass die erforderlichen Arbeitszeiten niederschlagsbedingt und intervallbedingt erheblich schwanken können und schon deshalb nicht vergleichbar sind. Die zur Rede gestellte Person fasste dies als Misstrauen an ihrer Arbeit auf, schmiss daraufhin den Kram hin und stellte ihre Tätigkeit ein. Ein Nachfolger fand sich nicht mehr, man befürchtete offenbar diese schikanöse Dauerüberwachung.

Daraufhin wurde bekannt gegeben, dass alle Anlieger die angrenzenden gemeindlichen Flächen selbst mitmähen sollten. Dies erfolgte dann auch so, es erfolgte dafür auch keine Vergütung.

In den meisten anderen Ortsteilen wird der gemeindliche Rasen weiterhin von einer einzigen Person gemäht, die Stadt bezahlt Arbeitsstunden und Gerät. Aus Oberntief wurde bekannt, dass man auch dort keine Person mehr fand, die die Mäharbeiten erledigen mochte. Man fand dann dort eine andere Lösung. Die Rasenflächen wurden vom Ortsbeirat vermessen, die letztjährige Gesamtvergütung der Stadt wurde als Maßstab hergenommen und jeder Angrenzer bekommt jetzt jährlich eine nach Quadratmetern pauschal berechnete Vergütung.

Lediglich in Berolzheim scheint man wieder einmal geschlafen zu haben. Nach der Pleite mit den Holzrechten ist dies ein weiteres deutliches Versäumnis des Ortssprechers. Anlässlich einer Versammlung sprach ich (RM) BM Ledertheil auf dieses Missverhältnis an, es wurde zugesichert, dass eine in allen Ortsteilen einheitliche Regelung gefunden werden muss.

 

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