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15. Juli 2010 4 15 /07 /Juli /2010 17:55

Weiterhin Lärmterror in Bad Windsheim??
Gratulation, die Herren. Sie haben, wie schon oft bewiesen, dass Ihnen die Bürger vollkommen egal sind. Was ist an dem Antrag von Frau Negendank denn so schlimm, dass es sogar die Ansbacher Stadträte geschafft haben, darüber Partei übergreifend abzustimmen? Das, was hier gefordert wurde, sind Minimalanforderungen an unsere amerikanischen Bes.. (schützer) äh Freunde. Nachtflugverbot, Überflugverbot für alle Wohngebiete + 600 Metern, was ist daran so verwerflich? Wir haben genug Lärm und Gift den ganzen Tag! Hier geht es nicht um "Ami go Home" oder dergleichen, sondern es geht darum, Flugrouten und Flugzeiten einzuhalten. Es geht eben um das berühmte partnerschaftliche Verhältnis.


Keiner würde es ertragen, wenn eine ortsansässige Firma unentwegt Lärm macht und Grenzwerte nicht einhalten würde. Die Firma ist schon lange da und soll es, nicht zuletzt der Arbeitsplätze wegen, auch bleiben. Und wenn es Grenzen, Grenzwerte und Absprachen gilt, dann ist nicht der böse, der sich auf diese Grenzwerte beruft, sondern der, der sie nicht einhält. Derjenige, der sich auf diese Grenzwerte beruft, ist kein Vaterlandsverräter, ist nicht ferngelenkt, sondern ganz im Gegenteil jemand, der Regeln akzeptiert und sich selbst daran hält. Und der das eben auch von den Anderen erwartet.


Von mir aus bleibt die Amerikanische Kaserne noch 100 Jahre, aber bitte zu den Bedingungen, die man uns zusagt. " Diese Bedingungen werden ja lt. Stadtrat Dehner schon seit Jahren nicht mehr eingehalten. Das heißt, 600 Meter zum letzten Gebäude am Ortsrand. Orginalzitat Dehner "die fliegen eng am Ort vorbei und da scheppert es richtig, die halten vermutlich auch die Flughöhe nicht ein". Auch nützt es nichts, wenn Sie dann zum Telefonhörer greifen. Danke Herr Dehner, dass Sie trotzdem gegen Ihre Bürger in Ickelheim, BW und anderen Ortsteilen gestimmt haben, darauf können Sie richtig stolz sein.


Herr Krebelder sagte etwas von einer "Lärmschutzkommission vor Ort" und meinte damit, ein paar Kleinigkeiten immer wieder zurückzunehmen. Hallo H. Krebelder, aufwachen, die nehmen nix zurück, sondern nehmen sich immer mehr heraus, das zum Thema Hardliner von Links und Rechts lt. H. Krebelder. Diesen Satz müssten Sie mir doch etwas genauer erklären. Da freu ich mich jetzt schon darauf.


Herr Volkert, können Sie mir den Begriff "ferngesteuerten Antrag" kurz erklären? Was wurde von "der gutmeinenden Bevölkerung begrüßt"? Haben Sie die gutmeinenden Bürger gefragt? Also meine Nachbarn, ich etc., die diesen Lärm aushalten müssen, wurden nicht gefragt. Aber vielleicht interessiert Sie die Meinung der gutmeinenden Bevölkerung überhaupt nicht? Das ist mein Eindruck, immer mehr Abstand zum Wähler, Pfründe sichern und dann im nächsten Wahlkampf wieder mit Phrasen bestehen. Toll weiter so, das funktioniert schon so lange, bis, bis es der letzte Michel merkt.


Zu H. Spieler sag ich jetzt nix, denn er meint dass der „partnerschaftliche Dialog in der Lärmschutzkommission" der bessere Weg sei, siehe Krebelder.


Jetzt zum Bürgermeister, der, wie wir alle wissen, erst seit 2008 in der Stadt ist, also ein Fachmann auf dem Gebiet. Hier geht es nicht um Truppenabbau, lieber BGM, sondern um Ihre Bürger, die sich tagtäglich mit dem Fluglärm und Abgasen rumschlagen müssen. Sie wollten ein BGM für die Bürger sein, beweisen Sie es! Sie reden von Arbeitsplätzen, wir von Gesundheit. Was nützt mir ein Arbeitsplatz, wenn wir/sie/ich krank bin? Die März-Resolution reicht für unsere Standpunkte aus, woher haben Sie das? Haben Sie mit den Menschen gesprochen? Interessieren Sie sich wirklich für die Ängste und Nöte der Bewohner IHRER Stadt?


Frank Hackeneis


p.s. bei über 79% der Überflüge sei ein erhöhter Dezibelwert gemessen worden. Das macht und ist Krank, oder sind wir im Krieg? Ich glaube, dieses Wort nimmt nicht mal unsere Kanzlerin, oder Schmidt in den Mund!



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