Monday, 28. september 2009
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18:29
Personalkarusell dreht sich, interessante Aspekte:
Siegfried Heger kommt von KKT und Therme zurück in die Stadtverwaltung, Frau Kaspar will nur noch halbtags arbeiten, Ledertheil braucht Unterstützung.
Frau Kaspars ständige Forderungen nach der Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung zeugen von wenig Fantasie und lassen Konsequenz
vermissen. Bereits vor der Beschlussfassung zum Bau des zwar wünschenswerten, aber nicht dringend erforderlichen Rathausaufzuges hätte von ihr massivster Widerspruch kommen müssen. Meiner Meinung
nach sind es unmögliche Zustände, wenn man nicht einmal 50.000 € für den Ausbau einer Straße aufbringen kann.
Wer gedacht hatte, es wäre jetzt eine einfache Sache, mit der Besetzung des Stadtkämmerer- Postens, sah sich getäuscht. Bürgermeister Ledertheil ließ verlauten, dass Heger als neuer/alter Kämmerer
nicht in Frage käme, da er seine Arbeit in seiner neuen Position sehr gut mache.
(Anm.: Heger wird nach seiner Rückkehr in die Stadtverwaltung als eine Art Allzweckwaffe eingesetzt).
Zu Erinnerung: Ledertheil hatte damals im
Thermenaufsichtsrat für die Bestätigung der Kündigung Hegers gestimmt und danach trotzdem verlauten lassen, "dass er mit Heger sehr gut könne"
Dass der Posten des Kämmerers in der momentanen finanziellen Lage und bei äußerst trüben Aussichten nicht gerade ein Traumjob ist, ist wohl jedem verständlich.
In letzter Zeit scheint sich in der Öffentlichkeitsarbeit Ledertheils ein Wandel vollzogen zu haben. Während Ledertheil vor kurzer Zeit im Stadtrat noch geäußert hatte, "dass es schon genug
aussage, wenn er nichts sage", kann man jetzt zur Krankenhaussache plötzlich einen fast agressiven Bürgermeister erleben. Viele Bürger sagen jetzt verwundert, "das ist doch
nicht auf seinem Mist gewachsen", und gehen davon aus, " dass der Heger die Fäden zieht". Heger und Ledertheil haben mittlerweile ein freundschaftliches
Verhältnis aufgebaut und duzen sich auch.
Damit ergeben sich Parallelen zu Wolfgang Eckardt. Dieser hatte damals eine Art persönlichen Referenten verlangt, um insbesondere "Synergie-Effekte" besser nutzen zu können, die sich damals nach
seiner Wahl zum stellvertretenden Landrat ergeben hätten. Dieser Referent wurde ihm aber vom Stadtrat nicht genehmigt.
Ironie der Geschichte: Wolfgang Eckardt bekam seinen persönlichen Referenten damals nicht, verschaffte aber indirekt durch die Rochade von Heger (Kämmerer->Therme + KKT->Stadtverwaltung) eine
Art persönlichen Referenten Heger für Ledertheil.
Damit ergeben sich interessante Konstellationen: Ledertheil "kann mit Heger sehr gut", Heger wiederum ist mit Altbürgermeister Eckardt eng befreundet, Ralf Ledertheil wird darauf achten
müssen, dass sich Siegfried Heger loyal zu ihm verhält. Gleichzeitig wird sich wohl der bisher viel zu große und ungute Einfluss Heckels auf Ledertheil deutlich verringern.
Vielleicht erleben wir ja noch Friede-Freude-Eierkuchen in allen Richtungen und zum Wohle der Stadt Bad Windsheim?
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von Richard Müller
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veröffentlicht in: Stadtverwaltung/Bauhof
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