Wednesday, 11. may 2011 3 11 /05 /Mai /2011 11:59

Teures Badevergnügen im Freibad.

Es wundert mich jetzt schon, dass Sie das Freibad mit dem Hallenbad der Kilianiklinik und dem Thermalbad gleichsetzen. Vielleicht gibt es Menschen, die sich diese Einrichtungen nicht leisten können?! Ins Freibad kann jeder gehen, er muss nur kommen. Dieses Freibad ist von der Stadt Bad Windsheim für die Allgemeinheit eingerichtet worden. Für Jeden! Nicht nur für Leute mit vollem Geldsäckel. Also eine gute Sache!

Es wundert mich weiter, dass Sie nicht genau so vehemend gegen die Photovoltaik Dächer angehen? Hier wachsen Schrägdächer in der Natur, nur um diese mit Photovoltaik vollzupfropfen. Diese Dächer müssen von jedem Bürger, vor allem auch jedem Mieter mitfinanziert werden, ohne das sich diese selber daran beteiligen können. Nämlich durch die umgelegten sehr hohen Strompreise. Also die Ärmeren finanzieren wieder einmal die Reichen. Sagen Sie jetzt bitte nicht, die könnten sich ja auch ein Dach anschaffen! Ein Haus kann sich eben nicht jeder leisten. Das Freibad schon.

Komisch das sich jemand aufregt, der scheinbar selber genug Geld zur Verfügung hat, wenn auch Gelder der Allgemeinheit zu gute kommen. Gemeinnutz vor Eigennutz!

Übrigens auch als Nichtschwimmer kann man das Freibad nutzen! Man kann nämlich fast überall stehen. Also was soll Ihr Bericht bewirken?

Sind Sie eigentlich auch dagegen, wenn ein Spielplatz eingerichtet wird? Der ist übrigens auch im Freibad. Hier können alle Freizeitsportarten betrieben werden. Fußball, Volleyball, Korbball, Tischtennis, Federball, eigentlich alle Ballspiele.

Schauen Sie mal nach Neustadt ins Waldbad! Nach Uffenheim ins Freibad! Nach Burgbernheim ins Freibad. Die haben weniger Probleme mit der Umverteilung und nehmen jede Verbesserung Ihrer Freibäder dankend an.

Wir als Bäderstadt sollten unser Freibad verschönern wo es nur geht! Wir müssen als Vorbild da stehen, um auch mit dieser Einrichtung so viel Gäste als möglich anzulocken.
Also nichts für ungut!

von Detlef Schulenburg - veröffentlicht in: Schulenburg
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Tuesday, 10. may 2011 2 10 /05 /Mai /2011 21:23

Stadtwerke müssen hohes Defizit verkraften.

Eine teure Sache ist der Badebetrieb im Bad Windsheimer Freibad, allerdings weniger für die Badegäste, sondern viel mehr für die Stadt Bad Windsheim, die den Betrieb des Freibades an die Stadtwerke übertragen hat.

In 2010 wurden von 43.681 zahlenden Besuchern die Summe von 59.000 € eingenommen, dies sind 1,35 € je Besucher. Dieser sehr niedrige Betrag erklärt sich durch die sehr vielen Dauer- und Jahreskarteninhaber.

Von 2004 bis 2010 wurden 3,5 Millionen € investiert, Abschreibung der Investitionen und Zinsen der Kredite ergeben eine jährliche Summe von etwa 210.000 €. Unterhalts- und Personalkosten schlagen mit jährlich ca. 200.000 € zu Buche. Dazu kommen noch Kosten für Wasser, Gas und Strom. In 2009 hat der Betriebsfehlbetrag der Stadtwerke für das Freibad insgesamt 435.000 € betragen.

Wenn man diese 435.000 € durch die 43.681 Besucher teilt, ergibt sich ein Zuschussbetrag der Stadtwerke für jeden einzelnen Besucher von knapp 10 € je Besucher. Wen man dies ins Verhältnis zum durchschnittlichen Eintrittspreis von 1,35 € setzt, kann man wohl von einem eklatanten Missverhältnis sprechen, insbesondere auch dann, wenn man berücksichtigt, dass Bad Windsheim ein neues Thermalbad und ein öffentlich zugängliches Hallenbad in der Kilianiklinik hat. 

Die Stadt Bad Windsheim leistet einen direkten Zuschuss von 150.000 €, den Rest- Differenzbetrag müssen die Stadtwerke anderweitig erwirtschaften. Alle Strom- und Gasbezieher und Nichtschwimmer finanzieren damit indirekt das Badevergnügen einer eher kleinen Bevölkerungsgruppe.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Tuesday, 10. may 2011 2 10 /05 /Mai /2011 21:16

Das Bad Windsheimer Freibad ist noch mehr im Aufwind!

Im hinteren Bereich zwischen Aisch und Schwimmbecken wird zur Zeit für Sonnenhungrige ein 3 stufig abgesetztes Podest aus verschiedenen Betonelementen aufgestellt. Sehr stabil und auf eine Länge von ca. 10 Meter können sich dann später die Badegäste auf 3 Ebenen hier ausruhen und sonnen und haben dann gleichzeitig noch einen guten Überblick über die kpl. Badeanlage. 

Ich muss ja fast Abbitte leisten, weil ich früher immer die Untätigkeiten bemängelt hatte. Danke und weiter so!

von Detlef Schulenburg - veröffentlicht in: Schulenburg
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Sunday, 8. may 2011 7 08 /05 /Mai /2011 22:42

Riesenschäden beim Wein.

Der Nachfrost mit Minustemperaturen bis 7 Grad hat enorme Schäden in den Weinbergen verursacht. In den Lagen bei Kaubenheim, Berolzheim, Humprechtsau und Rüdisbronn sind sämtliche Triebe der Weinstöcke abgefroren. In Ipsheim ist hauptsächlich die untere Etage der Lage Burg Hoheneck betroffen. Es muss mit einer sehr schlechten Ernte und in der Folge mit Preissteigerungen gerechnet werden. Trotz enormer Frostschäden haben die Winzer fast den gleichen Aufwand, lediglich die Erntekosten entfallen.

Wein-Frost.JPG

Voll erwischt vom Nachfrost, eine tiefere Etage in der Lage Burg Hoheneck.

 

Wein-ok.JPG

Vom Frost verschont, in der obersten Etage in der Lage Burg Hoheneck.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Sunday, 8. may 2011 7 08 /05 /Mai /2011 21:48

Eine Erntekatastrophe deutet sich an.

Eine Erntekatastrophe deutet sich in der Landwirtschaft an. Nach schwierigsten Aussaatbedingungen im Herbst 2010, einem extrem nassen Winter mit häufigen Überschwemmungen und häufigen Wechselfrösten im Frühjahr 2011 hat es seit Anfang März fast nichts mehr geregnet. Auch ein baldiger Regen kann an extremen Ernteeinbußen beim Getreide nichts mehr ändern. Der erste Grasschnitt wird zur Zeit eingebracht und bringt weit weniger als die Hälfte eines normalen ersten Schnittes. Auch ältere Bauern können sich an eine so frühe Trockenzeit nicht erinnern. Da auch in anderen Gebieten von Trockenheit berichtet wird, muss man insgesamt mit enormen Ernteeinbußen rechnen, in der Folge werden weitere Preissteigerungen eintreten.

 

Riss

Bei Trockenheit schrumpft der in unserem Gebiet vorherrschende Tonboden und bildet bis zu 60 cm tiefe und 5 cm breite Risse aus.

WG-.JPG

Wintergerstenacker am Hundsrück bei Berolzheim, im Hintergrund Rüdisbronn, Ertragserwartung max. 20 % einer Normalernte.

Raps1.JPG

Winterraps in der Vollblüte bei Berolzheim, auf einem eher besseren Boden, Ertragserwartung noch gut, wenn es bald regnet.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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