Parteien

Saturday, 22. january 2011 6 22 /01 /Jan. /2011 10:25

Peter Hoopmann geht von der Fahne

Durch eine anonyme eMail über Peter Hoopmann wurde ich auf die HP von www.Liste-Wir.de (mittlerweile gelöscht) aufmerksam gemacht. Dort hat sich (wieder) ungeheuerliches getan, die HP ist gesperrt und der bisherige Administrator Peter Hoopmann hat das Handtuch geworfen, wegen agitativem Verhalten von Jürgen Heckel gegen Vereinsmitglieder der Liste-WiR. Man kann wohl davon ausgehen, dass dies auch einen Austritt Hoopmanns aus der Liste- WiR nach sich zieht. Damit wird die Austrittswelle fortgesetzt, die mit dem spektakulären Rückzug der beiden Stadträte Seiboth und Gampe begann.

Sehr interessant dabei ist wohl auch, dass alle bisher aus der WiR ausgetretenen Mitglieder weit vorne auf der Kandidatenliste zur Stadtratswahl 2008 zu finden sind. Dieter Seiboth Platz 2, Gampe Platz 3, Bratke Platz 5, Hoopmann Platz 7, R. Müller Platz 8, W. Seiboth Platz 11. Es ist eben wohl doch so, dass engagierte Mitglieder, die in der Lage sind, sich selber eine Meinung zu bilden und diese dann auch vertreten, in der Heckel- WiR unerwünscht sind. Auch in der Rest- WiR brodelt es gewaltig, es sind weitere Austritte absehbar.

Ende 2008 wurde die damalige WiR-Vorsitzende Isolde Bratke 9 Monate nach ihrer Wahl auf äußerst unappetitliche Weise und auf betreiben von Jürgen Heckel entsorgt, (http://www.bad-windsheim-aktuell.de/offene%20Briefe-Dateien/wir_ruecktritt_bratke.pdf) aktuell war jetzt offensichtlich Peter Hoopmann auf die Abschussliste Heckels geraten. Interessant ist auch, dass Hoopmann beim Bratkemobbing einer der "Kronzeugen" Heckels war, man unterstellte Bratke, sie würde durch das befürworten eines Supermarktes an der Raiffeisenstraße die Altstadt schwächen.

Trotzdem verbindet Heckel und Hoopmann weiterhin einiges, beide sind Gegner einer Fußgängerzone, beide sind für die Stärkung der Altstadt und gegen Geschäftsansiedlungen am Stadtrat. Trotzdem betreibt Heckel einen D2- Laden am Stadtrand und Hoopmann verlegt seinen Optikerladen aus der Altstadt zum Schmotzerareal, ebenfalls an den Stadtrand. 

Langsam dürfte es auch Albert Regel dämmern, auf was er sich damals eingelassen hat, als er Heckel bei Bratkes Rausschmiss bedingungslos unterstützte. Jedenfalls wird man jetzt am Aschersamstag im Brater ein brandaktuelles (Hoopmann-) Thema haben.

Wer aber jetzt an eine endgültige Selbstdemontage Heckels glaubt, wird sich aber sicher täuschen, das Stehaufmännchen Jürgen Heckel wird auch dieses Mal wieder die Kurve kriegen. Am kommenden Sonntag, bei der Brauereibesichtigung in Reichelshofen, wird man einen Großteil der Zeit dafür aufwenden müssen, Seelenmassage bei den restlichen WiR-Mitgliedern zu betreiben.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Parteien
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Thursday, 30. december 2010 4 30 /12 /Dez. /2010 19:59

Spieler sollte von allen Ehrenämtern zurück treten.
Wie der WZ zu entnehmen ist, hat Stadt- und Kreisrat Werner Spieler (FWG) um Entlassung aus dem Verwaltungsrat der Kreiskliniken gebeten. Das alleine ist schon starker Tobak, ist er doch der einzige stimmberechtigte Kreisrat aus Bad Windsheim in dem für den Erhalt der Klinik Bad Windsheim so wichtigen Gremium. Damit setzt man eine Tradition der FWG fort, die vor einiger Zeit mit dem damaligen Rücktritt Spielers aus dem Aufsichtsrat der Therme und der überraschenden Gesundung nach einem Rücktrittsversuch des Stadtrates Wild markante Zeichen gesetzt hatte.

Der erste Antrag Spielers auf Entlassung aus dem Verwaltungsrat der Kliniken wurde als unzulässig abgelehnt, erst als Spieler gesundheitliche und berufliche Gründe nachschob, entließ man ihn aus der Verantwortung. Irgendwie scheint es Werner Spieler mit der Verantwortung nicht all zu ernst zu nehmen.

Die wahren Beweggründe zum aktuellen Rücktritt von Spieler können wohl nur als Fahnenflucht gewertet werden. Er lässt die Bad Windsheimer Bürgerinnen und Bürger im Kampf um den Erhalt der Bad Windsheimer Klinik im Stich. Denn wenn bei Spieler tatsächlich echte gesundheitliche und berufliche Probleme vorhanden sind, müsste zuerst einmal das weitaus belastendere und zeitaufwendigere Stadtratsmandat zurückgegeben werden.

Es gibt nur eine logische Konsequenz aus der Fahnenflucht von Spieler: Wer zu beschäftigt und zu "ungesund" für den Verwaltungsrat der Kliniken ist und sich damit außerstande sieht, uns Gehör im von Neustädtern Strippenziehern dominierten Gremium zu verschaffen, der sollte zurücktreten. Zurücktreten aus allen Ämtern, um Platz machen für Menschen, denen das Interesse der Bad Windsheimer am Herzen liegt. Ein Rosinenprinzip, wonach man nur die Ämter behält, die einem gerade Spaß machen und wo man sich durch Informationsvorsprünge Vorteile erwartet, darf es nicht geben.

Die FWG wird von der Vergangenheit eingeholt. Wenn man es zum Beispiel nicht schafft, die Landesgartenschau nach Bad Windsheim zu holen, ist die böse CSU schuld, weil sie nicht hart genug kämpfte. Wenn dann der damalige Innenminister Beckstein entgegen einem bestehenden Kabinettsbeschluss enorme Zuschüsse für die Frankentherme locker macht, reklamiert die FWG trotzdem fast die komplette Urheberschaft. Das Europäische Schullandheim versuchte man vergeblich zu verhindern, als sich ein Standort in der Nähe des Neumühlenweges abzeichnete. Wenn die FWG dann in Person von Werner Spieler für den Erhalt des Krankenhauses in Bad Windsheim kämpfen kann, wirft man einfach das Handtuch.

Werner Spieler ist ein Sinnbild für Politikverdrossenheit unserer Bürger und sollte endlich konsequent sein und von allen Ehrenämtern zurücktreten. Die FWG verschafft damit den anderen Parteien jetzt schon Wahlkampfmunition für die nächsten Wahlen.

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Parteien
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Sunday, 14. march 2010 7 14 /03 /März /2010 17:20
Fensterrede der SPD?
Sie haben keine gelesen? Eben, genau das ist das Problem und die Situationsanalyse an sich. Üblicherweise hätte der Ortsvorsitzende oder die Fraktionsvorsitzende der SPD auf den Leserbrief Heunisch-Grotz und die Pressemitteilung der CSU mit Empörung reagieren müssen. Sie hätten schreiben, schreien und rufen müssen, dass alles nicht so ist, wie von der CSU behauptet und darauf hinweisen müssen, dass mit Hummel schließlich der Stellvertreter dieses angeblichen Versagers gestellt sei. Aber es kam nichts, überhaupt nichts. Man lässt Ledertheil alleine im Regen oder Sturm stehen und man kann nur spekulieren, warum. Stimmt man der CSU zu? Schweigt man nach Schreibtisch-  und Pfeifengeschichten lieber? Oder gibt es schlichtweg keine Kommunikation mehr bei den Genossen?

Wer kann sich noch an eine flammende (öffentliche) Rede der Fraktionsvorsitzenden Dingfelder erinnern? Wann hat Gröbel als Ortschef zum letzten Mal (öffentlich) auf den Tisch gehauen? Auch die Bevölkerung registriert, dass der neue BM Ledertheil nicht richtig eingebunden ist, man ist der Meinung, dass die SPD "ihren" Bürgermeister endlich und besser "an der Hand" nehmen sollte. Insider wollen jedoch wissen, dass man seitens der SPD schon alles mögliche und unmögliche versucht hatte, jedoch ohne den geringsten Erfolg. Ralf Ledertheil scheint absolut beratungsresistent zu sein.

Und die Moral von der Geschicht: es ändert sich nichts.

Auf einen abgehobenen Bürgermeister Eckardt folgte ein abgekoppelter Bürgermeister Ledertheil, der sich von seiner eigenen Fraktion weiter entfernt hat als ein Heckel von einem Supermarkt auf der grünen Wiese. Der Stadtrat ist in zwei Lager gespalten, mit fast gleicher zahlenmäßiger Besetzung wie zuvor, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Man sonnt sich gerne im Glanz des minmal Erreichten (auch wenn das derzeit eher einer 1 Watt Birne gleicht), schiebt aber die Schuld für gemeinsam getroffene Entscheidungen (Fußgängerzone) hübsch dem Bürgermeister in die Schuhe.

Und man hält Fensterreden und wenn man doch mal etwas Wesentliches sagen will, dann macht man es durch Schweigen, wie jetzt bei der SPD gesehen.

Bis zur nächsten Wahl dauert es fast noch 4 Jahre, es ist jedoch rätselhaft, von welcher Partei Ralf Ledertheil dann überhaupt nominiert werden soll. Die intensivsten Unterstützer seines Wahlkampfes Anfang 2008 wurden bevorzugt vor den Kopf gestoßen und die Motivation zur Abwahl eines W. Eckardt fehlt dieses Mal gänzlich. Es muss sich gewaltiges ändern, wenn Ralf Ledertheil auch nur eine geringe Chance zu einer Wiederwahl haben will. 





von Richard Müller - veröffentlicht in: Parteien
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Sunday, 21. february 2010 7 21 /02 /Feb. /2010 21:09
Fußgängerzone war Hauptthema bei WiR im Brater
Fußgängerzone, Feuerwehrhaus, Kostensteigerungen, Eckardt-Brüder.

Anwesend waren ca. 35 Personen im Cabaret im Brater, bei 5 € Eintritt. Durch das Programm führte Albert Regel mit Liedern und Klavierbegleitung durch Ines Thoma, alles sehr ansprechend und sehr unterhaltsam.

Die Fußgängerzone, das hierdurch angeblich bedingte aussterben der Innenstadt und der Schilderwald zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamten 2 Stunden.

Den Anfang machten Gudrun Regel und Ilse Bogendörfer mit einem lustigen Sketch über die Innenstadt, die Fußgängerzone, mit allem Anhang.

Dann war der
Dr. Wolfgang Stadler als Klostergeist mit seiner lustigen Darstellung an der Reihe. Es ging um die letzten Geschehnisse: Fußgängerzone, Stillstand, Steller- Denkmal, (Piss)Rinne, Klosterplatz, Verschmutzungen, Feuerwehrhaus, enorme Kostensteigerungen bei allen größeren Projekten wie Rathausaufzug, Schüsselmarkt, Schulzentrum usw.

Es folgte ein politischer Bericht von 20 Minuten durch Jürgen Heckel, mit Stellungnahme zu den Zeitungsberichten von FWG und LiLa, nicht beleidigend, sondern eher nur eine Richtigstellung der Angriffe durch die FWG / Krankenhaus usw. und die Äußerungen der LiLa, dass fürs Land angeblich nichts gemacht wird.

Besonders deutliche Kritik brachte Jürgen Heckel wegen den häufigen Abwesenheiten bei Sitzungen durch die beiden Eckardt-  Brüder an, ganz besonders wurde hier Stefan Eckardt erwähnt. Dann hatte Heckel die Aussage des Langenfelder Bürgermeisters Reinhard Streng/FWG als nicht richtig zurückgewiesen. Laut Streng hatte Heckel ja ausgesagt: "Was die Stadt Bad Windsheim bestellt, zahlt Bad Windsheim auch". J. Heckel betonte ausdrücklich, dass er diese Aussage niemals im Zusammenhang mit der Bauhöhe der Zweifachturnhalle gemacht hatte, sondern in einem ganz anderen Zusammenhang. Auf seine Beschuldigung, die FWG- Kreisräte hätten im Kreistag gegen das Bürgerbegehren der Bad Windsheimer Bürgerinitiative gestimmt, ging Heckel nicht ein. (Ausführilicher Bericht hierzu in einem der nächsten Artikel)

Am Schluss folgte noch ein sinniger Vortrag von Albert Regel über die Klimaerwärmung und das Klima untereinander.





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Saturday, 20. february 2010 6 20 /02 /Feb. /2010 20:15
SPD: Sparen muss sein
Diffamierung durch Bahr, Haushaltslage, Feuerwehrhaus, mäßiger Besuch, nördliche Ortsteile
Einen eher wenig objektiven Artikel schrieb Günther Blank über den politischen Aschermittwoch der SPD. Seine offensichtlich negative Einstellung der SPD gegenüber war deutlich herauszulesen. So verwundert es schon sehr, dass 30 Besucher bei der CSU ein ganz normaler Besuch sind, während 35 Besucher bei der SPD ein mäßiger Besuch sind. In seiner Monopolposition bei der WZ tut sich Günter Blank natürlich leicht, mit der Kritik an Ledertheils Verwechslung von Wehner und Helmut Schmidt. In erster Linie sollten erst einmal die sich in letzter Zeit häufenden sachlichen und grammatikalischen Fehler in der WZ vermieden werden.

BM Ledertheil kritisierte zu Recht das Verhalten der FWG, weil man zu Regierungszeiten von W. Eckardt zwar beschlossen hatte, die Entwässerungsmaßnahmen der nördlichen Ortsteile umzusetzen, es wurde jedoch unterlassen, finanzielle Mittel einzusetzen. Man darf gespannt sein, wo diese Mittel in der momentan prekären finanziellen Lage herkommen sollen.

Sehr berechtigt war auch Schreibelmayers Kritik an der Kreisrätin Bahr. Wenn eine Partei mit Bürgerbegehren und Basisdemokratie in Verbindung gebracht wird, dann sicher in erster Linie die Partei der Grünen. Es ist deshalb höchst verwunderlich, dass dann ausgerechnet eine Grüne ein aus der Bevölkerung initiiertes Bürgerbegehren kritisiert.

Die Äußerung von Ekkehard Schreibelmayer, ein neues Feuerwehrhaus sei nicht finanzierbar, ist nachvollziehbar. Es mutet aber sehr seltsam an, wenn man sich im Herbst zuerst zur SPD- internen Klausur trifft, um dort schon zur Erkenntnis zu gelangen, dass ein neues Feuerwehrhaus nicht finanzierbar sei. Im Stadtrat stimmt dann jedoch der SPD- Kollege und Bürgermeister Ledertheil für ein neues Feuerwehrhaus, „weil es ja eh nichts gebracht hätte, anders abzustimmen“. In weiten Kreisen der Bevölkerung herrscht die Meinung vor, die SPD müsse sich besser um ihren Bürgermeister kümmern. SPD- intern sieht dies jedoch ganz anders aus, man war dort schon mehrfach der Verzweiflung nahe, weil man einfach kein Gehör fand.

Sehr interessant ist auch die Information, dass Bad Windsheim mehr Kreisumlage bezahlt, als Neustadt. Man kann hier sicher nicht argumentieren, dass derjenige anschafft, der bezahlt. Es ist aber schon sehr bemerkenswert, wenn man immer wieder erlebt, wie man mit den Windsheimern im Landkreis NEA umgeht.

Am Donnerstag wurde in der Therme eine Infrarotsauna von Geschäftsführer Seewald und BM Ledertheil in Betrieb genommen. Diese Infrarotsauna verfügt über verschiedene Lichtbäder, von Rot (Lebenskraft, Erotik, Vitalität) bis hin zu Violett (Inspiration, Kreativität, Denkvermögen). Im Bericht der WZ ist leider nicht vermerkt, welches Licht sich Seewald und Ledertheil zur Eröffnung gegönnt haben ...........



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