Tuesday, 27. september 2011 2 27 /09 /Sept. /2011 21:43

Unendliche Geschichte findet offensichtlich ein Ende.

Gegen 5 Stimmen (darunter Heckel, Hummel, Wild, Horst) genehmigte der Stadtrat endgültig den geplanten REWE- Markt an der Raiffeisenstraße.

Sehr bemerkenswert war die Kehrtwende von STR Spieler. Die FWG halte zwar nach wie vor einen weiteren Supermarkt an dieser Stelle für nicht notwendig, nehme aber zur Kenntnis, dass der Stadtrat schon mehrheitlich für den REWE- Markt gestimmt hatte. Spieler kündigte deshalb auch als Zeichen guten Willens die Zustimmung seiner Fraktion an.

STR Gurrath fragte wegen des auf dem Plan fehlenden Gehsteiges auf der Nordseite der Raiffeisenstraße an. Stadtbaumeister Geismann sagte, dass dies nur eine Skizze gewesen sei, selbstverständlich werde auch auf der Nordseite der Raiffeisenstraße ein Gehsteig gebaut. Auch die Linksabbiegerspuren seien in Form und Größe noch nicht endgültig festgelegt.

STR Wild erinnerte nochmals an das Schießwasenprojekt, das durch ein Bürgerbegehren zu Fall gebracht worden sei. Die Gegner des damaligen Bürgermeisters Eckardt hätten dieses Bürgerbegehren benützt, um eine Demontage Eckardts einzuleiten. Wild kritisierte insbesondere die SPD für ihre jetzige Befürwortung des REWE- Marktes, nachdem sie damals das Schießwasenprojekt abgelehnt hatte. BM Ledertheil beendete dann diesen Ausflug in die Vergangenheit.

Damit scheint es tatsächlich so gewesen zu sein, dass Darstellung und Erklärungen von Ralf Polito mittels PowerPoint- Präsentation im Planungsausschuss den Umschwung im Stadtrat bewirkt haben, auch unabhängige Beobachter sehen dies so. Dies ist gleichzeitig eine Blamage für diesen Verkehrsgutachter, der offensichtlich nicht in der Lage war, das Ergebnis seines Gutachtens allgemeinverständlich zu erläutern. Niemand außer Ralf Polito war offensichtlich in der Lage, dieses garnicht einmal so besonders komplizierte Gutachten für die Stadträte vereinfacht zu interpretieren und darzustellen.

Zu Anfang der Sitzung hatte der Stadtbaumeister aus Rothenburg o. d. Tauber die Baugestaltungsverordnung der Stadt Rothenburg erläutert. Die Stadt Rothenburg ist im Gegensatz zur Stadt Bad Windsheim in der Lage, selber die Genehmigungsbehörde zu sein. In Bad Windsheim kann man in der Regel nur seinen Senf zu Bauvorhaben abgeben, letztendliche Genehmigungsbehörde ist hier das Landratsamt.

STR Krebelder fragte wegen Windrad- Planungen im Ickelheimer/Lenkersheimer Wald an. BM Ledertheil wollte auch hier wieder nichts dazu sagen. STR Dehner fragte, was diese Geheimniskrämerei für einen Sinn machen solle, wenn es schon im Internet stehe (Blog?).

Es fehlten die Stadträte Döbler-Scholl, 2 x Eckardt und Gröbel.

von Richard Müller - veröffentlicht in: REWE Raiffeisenstraße
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Friday, 23. september 2011 5 23 /09 /Sept. /2011 22:03

Auch die Stadt BW will von der Energiewende profitieren.

Obwohl es die Spatzen längst von den Dächern pfeifen, wollte Bürgermeister Ledertheil merkwürdigerweise auf Anfrage der WZ nichts zu Windrädern sagen, die im Lenkersheimer Stadtwald gebaut werden sollen. Herbert Vorlaufer aus Wallmersbach ist momentan dabei, zusammen mit Rüdiger Wolf von den Bad Windsheimer Stadtwerken den Standort auf Eignung zu überprüfen. Herbert Vorlaufer ist Chef der Stadtwerke in Uffenheim und hat schon mehrere Windräder im Uffenheimer Gau gebaut.

Als Standort ist der Lenkersheimer Wald angedacht, die Stadt ist Eigentümer von Grund und Boden und muss sich deshalb nicht mit anderen Grundstücksbesitzern arrangieren. Problematisch könnte die Nähe zum 49 ha großen Naturwaldreservat "Jachtal" werden. http://www.lwf.bayern.de/waldoekologie/naturschutz/naturwaldreservate/regionaler-ueberblick/mittelfranken/32885/index.php

Weitere Probleme könnte der Hubschrauberstützpunkt Illesheim machen. Auch der rote Milan (auch Gabelweihe genannt), der Schrecken aller Windradbauer, ist im Ickelheimer/Lenkersheimer Stadtwald vorhanden.

Momentan sind Investoren und Projektierer überall im Lande unterwegs, um sich gute Windradstandorte zu sichern. Man versucht, sich per Exklusivvertrag Schlüsselgrundstücke zu sichern, um auf diese Art und Weise die Konkurrenz auszubooten. Selbstverständlich wird dann empfohlen, ja nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen, solange nichts unterschrieben sei, weil ansonsten alles "zerredet" werden könne.

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Friday, 23. september 2011 5 23 /09 /Sept. /2011 21:55

Planungsausschuss stimmt Bauvoranfrage zu.

Auf dem Suhr- Gelände an der Oberntiefer Straße soll investiert werden. Geplant sind ein Bäckerladen mit Cafe, ein Elektroladen und entweder ein Fachgeschäft für Heimtiernahrung oder zwei Arztpraxen. Die Pläne wird Architekt Heinrich Beigel machen. Der Planungsausschuss stimmte zu.

Im ersten Anlauf sollte am selben Ort eine Spielhalle entstehen, der Stadtrat verweigerte die Zustimmung. Hier hatte Dieter Seiboth den Plan erstellt.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Tuesday, 20. september 2011 2 20 /09 /Sept. /2011 23:29

Überzeugende Präsentation des Verkehrsgutachtens.

Extra aus der Schweiz reiste Ralf Polito an, um das Verkehrsgutachten zum geplanten REWE- Markt in einer Präsentation vorzustellen. Offensichtlich hatte sich seine Mühe gelohnt, viele Mitglieder des Planungsausschusses inklusive Bürgermeister Ledertheil klatschten nach Ende des zum Teil emotional vorgebrachten Vortrages Beifall.  

  • Zwei Linksabbiegerspuren in der Raiffeisenstraße, Plan folgt
  • Stadtratsstimmung drehte sich
  • Bisherige Gegner klatschten Beifall
  • Bisherige Hauptgegner Heckel, W. + St. Eckardt waren abwesend
  • Stadtrat entscheidet nächste Woche endgültig.

Damit scheint die (fast) unendliche Geschichte "Supermarkt an der Raiffeisenstraße" doch noch zu einem einigermaßen guten Ende zu kommen. Viele Bad Windsheimer Bürger sahen in der bisherigen Konfrontationshaltung insbesondere der FWG und von Teilen der CSU immer noch Racheakte und Nachwehen der letzten Kommunalwahl und des erfolgreichen Bürgerbegehrens zum Schießwasenprojekt. Es ist trotzdem noch ein langer Weg bis zum Baubeginn, auch wenn der Gesamtstadtrat am 27.09.2011 endgültig zustimmen sollte. Zunächst muss erst noch ein Bebauungsplan aufgestellt werden, ein Emissionsgutachten ist erforderlich und die Polizei muss dem Verkehrskonzept zustimmen.

Der Plan wurde auf Bitte meinerseits von Herrn Polito zur Verfügung gestellt. Der Plan stammt also weder aus geheimen Unterlagen, noch aus einer nichtöffentlichen Sitzung.

 

REWE-Zufahrt-.jpg


von Richard Müller - veröffentlicht in: Supermärkte
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Monday, 19. september 2011 1 19 /09 /Sept. /2011 18:52

Planungsausschuss wieder mit dem gleichen Thema.

Nachdem alle bisherigen Bemühungen mehr oder weniger gescheitert waren, versucht es am morgigen Dienstag Ralf Polito selber, den Stadtrat zu überzeugen. Grundsätzlich gab es zwar bereits eine Zustimmung des Stadtrates, diese wurde aber von einem schlüssigen Verkehrsgutachten abhängig gemacht.

Mehrere Varianten eines Gutachters waren insbesondere der FWG nicht plausibel genug. Fast alle jetzigen Probleme hat sich der Stadtrat selber zuzuschreiben, weil man einer großen EDEKA- Lösung, die eine gemeinsame Bebauung der nebeneinander liegenden Grundstücke der Familien Speier und Polito vorsah, die Zustimmung verweigerte. Die Märkte haben sich nur geringfügig unterschieden, der damals geplante EDEKA- Markt war in der überbauten Gesamtfläche nur um ca. 100 qm größer.

Die Familie Speier war gezwungen, ihr Grundstück anderweitig zu vermarkten. Durch diese Fehlentscheidung des Stadtrates häufen sich jetzt die Probleme beim Bauantrag für den REWE- Markt der Familie Polito.

  • Durch die Nähe der REWE- Ausfahrt zur Einmündung der Raiffeisenstraße in die Jahnstraße ergeben sich große Probleme für die Gestaltung der Ausfahrt.
  • Während bei der großen Lösung weitaus mehr Parkplätze geplant und möglich waren, hat man jetzt Mühe, die Untergrenze der vorgeschriebenen Parkplätze gerade so zu erreichen.
  • Bei der großen Lösung hätte es weitaus mehr Gestaltungsmöglichkeiten gegeben.
  • Bei der großen EDEKA- Lösung waren von Anfang an zwei Linksabbiegerspuren eingeplant, es verwundert schon sehr, dass man dann beim REWE-Markt überhaupt versuchte, mit einer einzigen Ausfahrt zurecht zu kommen.
  • Merkwürdigerweise wurde beim damaligen Bauvorhaben EDEKA- Markt ein dort bereits vorhandener älterer EDEKA- Markt mit 800 qm nicht gegengerechnet. Diese Gegenrechnung wird jetzt insbesondere von der SPD für das Nachbargrundstück ins Spiel gebracht. Auf dem Gelände des geplanten REWE- Marktes war früher eine Baustoffhandlung.

Man darf gespannt sein, ob sich Teile des Stadtrates auch morgen wieder in Verweigerung üben, oder ob es endlich vorwärts gehen kann, mit Investitionen für Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten. Den meisten Bad Windsheimer ist wohl klar, wie der Hase in dieser Sache läuft. Die Grundstücke sind schlicht in den falschen Händen. Auch meine eigene (RM) Meinung deckt sich mit der Meinung sehr vieler anderer Bad Windsheimer Bürger und Gesprächspartner: Am Beispiel Handelshof/Kaufland, beim EDEKA- Blümlein und auch beim Plus-Markt/Netto-Markt sah man deutlich, wie flott so etwas vonstatten gehen kann, wenn man Uffenheimer und andere in die Projektierung mit einbezieht. Es wird wohl noch einiges ans Tageslicht kommen, in dieser Sache.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Supermärkte
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