Thursday, 6. october 2011 4 06 /10 /Okt. /2011 19:47

Zugriffsszahlen für www.windsa.net steigen rapide.

In den vergangenen Jahren versuchte ich mehrfach, den Blog durch Minimarktanzeigen bekannter zu machen. Mit lächerlichsten Begründungen lehnte die Redaktion der WZ ab. Auch ein Versuch bei der FLZ in Neustadt scheiterte. Ein Freund von mir probierte es dann bei der FLZ in Ansbach, ebenso erfolglos.

"Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will", nach dieser Devise schien Verleger Johann Delp zu handeln. Alle Hoffnungen, dass der Blog endlich einmal am Aschermittwoch oder in einer anderen politischen Veranstaltung erwähnt werden würde, zerschlugen sich. Die Herren und Damen Kommunalpolitiker achteten offenbar peinlichst darauf, keine Werbung für den Blog zu machen.

Um so überraschter war ich, dass die Windsheimer Zeitung in einer blamablen und revolverblattwürdigen Falschmeldung jetzt berichtete, die kompletten geheimen Unterlagen der nichtöffentlichen Stadtratssitzung seien von einem Stadtratsmitglied an einen Zuhörer, der zugleich Blogbetreiber ist, weiter gegeben worden. Eine solch tolle Werbung ist fast unbezahlbar, ich bedanke mich ausdrücklich bei STR Spieler, STR Dehner und Redakteur Günter Blank.

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Monday, 3. october 2011 1 03 /10 /Okt. /2011 12:05

Partner mit Branchenkompetenz zum Einstieg gesucht.

Lärmproblem löst sich möglicherweise von selber!

Immer mehr zum hoffnungslosen Fall wird die Klärschlammverwertungsanlage in Waldeck bei Dinkelsbühl. Es wird jetzt auch immer deutlicher, wieso der Stadtrat von Bad Windsheim diese Krisensitzung am 04.05.2011 hinter verschlossenen Türen in nichtöffentlicher Sitzung abhielt. Ein großer Teil der jetzt amtierenden Stadträte einschließlich Verwaltung ist für diese damalige Fehlentscheidung verantwortlich und muss befürchten, für ein mögliches Millionendesaster haftbar gemacht zu werden. Stadtratssitzung am 04.05.2011

Diese auf dem Mist des damaligen Bürgermeisters und Thermenvaters Wolfgang Eckardt gewachsene Schnapsidee einer Beteiligung an der Klärschlammverwertungsanlage wurde den Stadträten damals mit nur 10 % Eigenkapitalbeteiligung als Eier legende Wollmilchsau verkauft. Es ist kein Wunder, dass sich damals kein Stadtrat kritisch äußerte, wurden doch nach damaligem Regierungsstil von Wolfgang Eckardt Kritiker oftmals als beriffsstutzig und fortschrittshinderlich diffamiert. So war es für Stadträte damals schlicht am besten und bequemsten, den Mund zu halten und dem Bürgermeister kritiklos zu folgen. Wohin ein solches Verhalten führen kann, zeigt jetzt dieses KSV- Desaster.

In einer Versammlung in Dinkelsbühl/Waldeck standen jetzt die Verantwortlichen Rede und Antwort. Es wurde deutlich, dass selbst der Sanierer Uwe Kälberer Zeichen von Resignation erkennen lässt. So teilte er mit, dass der Pyrolyseteil der Anlage seit einem Schadensfall in 2010 still steht. Man erwartet jetzt bis Ende Oktober 2011(!)eine verbindliche Aussage des Herstellers bezüglich einer Gewährleistung.http://www.eisenmann.com/de/produkte-und-services/environmental-technology/reststoffentsorgung/pyrobustor.html In den ersten Monaten 2011 lief die Biomasseanlage ziemlich stabil, aber ab August war dann wieder der Wurm drin. Die Stillstandstage im laufenden Jahr sind jetzt bereits schon auf 59 (!) gestiegen, das ist bereits wesentlich mehr, als man für das ganze Jahr 2011 einkalkuliert hatte. Man muss sich das einmal vorstellen, 59 Ausfalltage in 9 Monaten bedeuten fast eine ganze Woche Stillstand je Monat und das trotz konkreter Verbesserungs- und Sanierungsbemühungen! Unter solch katastrophalen Umständen kann kein Betrieb überleben. 

Laut OB Hammer zeigt sich immer mehr, dass die Gesellschafter die Komplexität der Anlage unterschätzt hätten. Möglicherweise sei das Projekt technisch und betriebswirtschaftlich eine Nummer zu groß, so Dr. Hammer.

Mehrere Bürger monierten die Lärmbelästigungen durch die Anlage. Obwohl mehrfach reklamiert worden sei, wurden keine Verbesserungen erreicht. Hierzu antwortete Dr. Hammer, dass sich dieses Problem wohl von selber lösen würde, sollte es nicht gelingen, einen kompetenten Partner ins Boot zu holen, denn ohne einen solchen ist ein Fortbestand der Anlage nur sehr schwer vorstellbar. Dr. Hammer bestritt aber jegliche Verantwortung für diese KSV- Misere. Selbstverständlich sah Dr. Hammer die Verantwortlichkeit woanders, nämlich hauptsächlich beim hochbezahlten Management der Stadtwerke Crailsheim. Dr. Hammer stellte zum Schluss fest, dass keine Kommune mehr bereit sei, weiteres Geld für die KSV nachzuschießen.

Fazit: Die Ambitionen Richtung einer CSU- Kandidatur für den Posten des Landrates im Landkreis Ansbach werden sich für Dr. Hammer erledigt haben. Die Bad Windsheimer Bürger haben ein Anrecht darauf, dass alle Fakten zum Thema KSV in öffentlicher Sitzung offengelegt werden, diese Geheimniskrämerei muss beendet werden. Bürgermeister Ledertheil lässt wieder einen Elfmeter in Bezug auf seinen Vorgänger und KSV- Initiator W. Eckardt ungenutzt liegen und äußert sogar noch Verständnis für diese Fehlentscheidung. Falls sich ein kompetenter Partner zum Einstieg bewegen lässt, wird dieser der hilflosen KSV die Bedingungen diktieren. Vielleicht wird die Klärschlammverwertungsanlage ja auch ein Schnäppchen für eine Heuschrecke. In der kurzen öffentlichen Stadtratssitzung am 04.05.2011 wurde der Öffentlichkeit offensichtlich nur eine Komödie vorgespielt.

von Richard Müller - veröffentlicht in: KSV Dinkelsbühl
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Saturday, 1. october 2011 6 01 /10 /Okt. /2011 12:01

Offensichtliche geistige Aussetzer auf mehreren Ebenen?

Während einer Stadtratssitzung soll ein Stadtratsmitglied die kompletten Unterlagen für öffentliche und nichtöffentliche Sitzung an einen Zuhörer weiter gegeben haben.

Wenn das auch nur annähernd stimmen sollte, müsste das unter folgenden Voraussetzungen abgelaufen sein: Ein Stadtratsmitglied sitzt am Ratstisch und hat auf jeder Seite mehrere Stadträte neben sich. Ein Zuhörer sitzt ca. 1 Meter dahinter auf einem Zuhörerstuhl und hat auch auf jeder Seite mehrere Personen neben sich. In dieser mehr als öffentlichen und von den in der Nähe sitzenden Personen leicht überschaubaren Situation sollen dann die kompletten Unterlagen vom Stadtratsmitglied nach hinten zum Zuhörer gereicht worden sein?? In dieser einsehbaren Situation musste auch locker zu unterscheiden sein, ob es sich nur um einen Zettel, oder um einen Stapel von Blättern handelt.

So dämlich kann doch nun wirklich niemand sein, geheime Unterlagen auf diese Art und Weise weiter zu geben. Es ist unverständlich, dass dann STR Dehner, STR Krebelder, BM Ledertheil, Windsheimer Zeitung und andere jegliche Sorgfaltspflicht vermissen lassen und solch einen ausgemachten Schmarren überhaupt weiter verbreiten. Wenn man mit nur ein wenig Lebenserfahrung, Logik und Vernunft an die Sache heran geht, musste man unmittelbar zum Ergebnis kommen, dass diese Behauptungen niemals stimmen können. Hier muss man zusätzlich noch berücksichtigen, dass Stadträte im allgemeinen zur intelligenteren Hälfte der Menschheit gehören (sollten).

Es wird wohl in diesem Fall auch so gewesen sein, wie es im wirklichen Leben oft vorkommt, wenn leichtgläubigen Personen gerüchteweise irgend etwas zugetragen wird, was eigentlich so nicht stimmen kann. Wenn ein Gerücht oder eine Behauptung aber dann mit einer einer aus verschiedenen Gründen eher unsympathischen Person zu tun hat, die man sowieso auf dem Kieker hat, ist man geneigt, auch unlogische Behauptungen zu glauben.

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Saturday, 1. october 2011 6 01 /10 /Okt. /2011 11:11

WZ nützt ihr Monopol gnadenlos aus.

Andere zu kritisieren ist die eine Sache, selber kritisiert zu werden eine andere. Dieses Verhalten zeigt sich wieder einmal bei der Windsheimer Zeitung. Da wird von der WZ als Tatsache behauptet, dass ein Stadtratsmitglied die kompletten Unterlagen für öffentliche und nichtöffentliche Stadtratssitzung an einen Zuhörer, der pikantersweise zugleich einen Internetblog betreibt, weitergegeben habe. Ein einziger Telefonanruf hätte genügt, den wahren Sachverhalt aufzuklären, die WZ ließ jegliche journalistische Sorgfaltspflicht vermissen. Der von der WZ abgelehnte Leserbrief:

Kein sensibles Material in falschen Händen!

In der Windsheimer Zeitung vom 29.09.2011 wird behauptet, dass ein Stadtratsmitglied die kompletten Unterlagen für die nichtöffentliche Sitzung an eine Person, die einen Internetblog betreibt, weiter gegeben habe. Da es für Bad Windsheim nur den von mir betriebenen Internetblog www.windsa.net gibt, kann damit nur ich gemeint sein. Die WZ vernachlässigte ihre Sorgfaltspflicht und versäumte es, diese Behauptungen durch eine Befragung der beschuldigten Personen zu überprüfen.

Weil die öffentliche Sitzung am 28.07.2011 sehr lange dauerte und ich nicht wusste, ob noch interessante Punkte anstünden, bat ich ein in der Nähe sitzendes Stadtratsmitglied um kurze Einsicht in die Tagesordnung.

Ich stelle fest: Es wurden nicht die kompletten Unterlagen weiter gegeben, sondern lediglich ein einziger Zettel mit der Tagesordnung für die öffentliche Sitzung. Dies erfolgte während der Sitzung und eben nicht danach. Es stimmt nicht, dass der Zettel erst zurück gegeben wurde, als ein anderes Stadtratsmitglied intervenierte, der Zettel wurde selbstverständlich von mir nach kurzem lesen zurück gegeben. Ich bedanke mich für die effektive und kostenlose Blogwerbung.

Richard Müller

Berolzheim

Die Windsheimer Zeitung teilte per E-Mail ohne Angaben von Gründen mit, dass der Leserbrief nicht zur Veröffentlichung vorgesehen sei, man werde sich aber in der nächsten Woche redaktionell mit dem Thema beschäftigen.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Thursday, 29. september 2011 4 29 /09 /Sept. /2011 21:37

WZ veröffentlicht ungeprüfte Behauptungen.

Unter der Überschrift "Sensibles Material in falschen Händen" veröffentlichte die WZ einen katastrophal recherchierten Artikel. Ein Stadtratsmitglied soll einen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht begangen haben, indem es angeblich die kompletten Unterlagen für die nichtöffentliche Stadtratssitzung am 28. Juli einem Zuhörer nach Ende der öffentlichen Sitzung übergeben hatte. Besondere Brisanz erhält der angebliche Vorfall dadurch, dass dieser Zuhörer einen Internetblog betreibt, der sich mit dem Geschehen in Bad Windsheim befasst. Mit diesem  Zuhörer und Blogbetreiber kann nur meine Person (RM) gemeint sein. Die Windsheimer Zeitung hielt es nicht für nötig, das beschuldigte Stadtratsmitglied, oder auch mich, zu befragen. Damit wurde eindeutig gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen.

Weil die öffentliche Sitzung sehr lange dauerte und ich nicht wusste, ob noch interessante Punkte anstehen würden, bat ich ein in nächster Nähe sitzendes Stadtratsmitglied um die Tagesordnung für die öffentliche Sitzung. Ich las die Punkte durch und gab den Zettel sofort wieder zurück.

Eindeutig falsch an der Version in der Windsheimer Zeitung ist damit:

  • Der Zettel wurde mir während der Sitzung gegeben und niemals danach.
  • Es wurden eben nicht komplette Unterlagen weiter gegeben, sondern eindeutig nur dieser eine Zettel mit der Tagesordnung.
  • Es stimmt eben nicht, dass ein anderes Ratsmitglied (Dehner/Krebelder) intervenierte und dann nur deswegen der Zettel zurück gegeben wurde. Vielmehr wurde der Zettel mit der Tagesordnung nach kurzem überlesen zurück gegeben, eine Intervention von irgendjemandem wurde nicht bemerkt.
  • Die angeblich intervenierenden Stadträte Dehner und Krebelder saßen nicht in unmittelbarer Nähe.
  • Der FWG Fraktionsvorsitzende Spieler saß diagonal gegenüber in ca. 10 Meter Entfernung.

Damit ist klar, dass sich die ganze Sache in Luft auflösen wird. Ich habe jetzt endlich die lange erhoffte öffentliche Werbung für meinen Blog, nachdem mir die WZ mehrmals den Abdruck von Anzeigen im Minimarkt verweigert hat.

Man muss sich jetzt fragen, was das ganze dann überhaupt soll. Ich habe vollstes Verständnis, dass der Blog www.windsa.net einige Stadträte ganz schön nervt. Es ist eben nicht besonders angenehm, wenn man bei passender Gelegenheit an das Fiasko einer Architektengemeinschaft am Neustädter Schulzentrum, an die Vergabe der Planungsleistungen zum Feuerwehrhaus, oder auch an die Vergabe eines Hackschnitzeljobs ohne Ausschreibung erinnert wird.

 

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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  • : Dies ist der Versuch eines kommunalpolitischen Blogs für Bad Windsheim. Es wurde in der Vergangenheit mehrfach erfolglos versucht, mich mundtot zu machen. Ich bin wirtschaftlich unabhängig und kann mir freie Meinungsäußerung erlauben. Niemand muss meine Meinung übernehmen, niemand muss diesen Blog lesen. Anregungen, Vorschläge und Kritik bitte an MuellerR11@aol.com T.09841/64946 Weiterer Blog: Siebener.over-blog.de
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