Sunday, 23. october 2011
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21:45
Der Bahnhofsvorplatz verkommt immer mehr zur für Bad Windsheim geradezu typischen
Servicewüste.
Fahrkarten kaufen? Fehlanzeige.
Toiletten? Gibt es schon lange nicht mehr. Wer "muss", muss über die Brücke auf
die andere Seite zum Minigolf-Platz.
Zimmervermittlung: Seit Jahren defekt.
Briefmarkenautomat: Funktioniert seit Monaten nicht mehr. Seit Monaten zeigt der
Automat die gleiche Störungsmeldung,wonach der Automat derzeit leider außer Betrieb ist.
Zur Erinnerung: Zuvor stand der Automat mit dem Briefkasten an der alten Post. Dort musste er
weg, weil sich die Stadtverwaltung und die Deutsche Post nicht einig wurden. Monatelang gab es in der Gegend keinen Briefkasten und keinen Briefmarkenautomaten. Wochenendbriefe mussten an den
ehemaligen Lidl (Postfächer) gebracht werden, während zugleich auf allen Briefkästen im Stadtgebiet stand, dass der Wochenendbriefkasten an der Post in derJohanniterstraße sei. Jetzt steht der
Briefmarkenautomat seit Monaten am Bahnhofsvorplatz und ist seit Monaten defekt. Ob er überhaupt einmal funktioniert hat, ist unbekannt.
von Richard Müller
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Sunday, 23. october 2011
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11:30
Gemeinde Weigenheim lässt sich nicht abzocken!
Auch von der Gemeinde Weigenheim hat das Frieda-Lang-Haus in Ergersheim die Übernahme der Kosten für einen Kindergarten- und einen Krippenplatz
verlangt. Man sollte bei Mekra Lang vielleicht einmal darüber nachdenken, dass Imagepflege und soziales Engagement nicht nur mit der Schaffung von Kindergartenplätzen und anderen
öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu tun haben können, sondern auch mit der Anhebung der Löhne im Niedrigstlohnbereich. Es ist auch nur schwer nachvollziehbar, dass die Gemeinde Ergersheim die
hohen Steuereinnahmen kassiert und die Kindergartenplätze dann zum Teil von anderen Gemeinden finanziert werden sollen.
Endlich hat ein Bürgermeister (BM Reinhard Kloha) mit seinem Gemeinderat den Mut gefunden, die Anerkennung der Kosten abzulehnen. Die FLZ berichtete
darüber, Josef Himberger aus Simmershofen schrieb dazu einen treffenden Leserbrief, den ich hier mit Genehmigung Himbergers veröffentliche.
"Rat lehnte zu Recht ab"
Endlich entscheidet ein Gemeinderat so, wie man es sich von ihm erwartet und viele Bürger auch wünschen. Man kann Bürgermeister Kloha und seine
Gemeinderäte nur lobend erwähnen, wenn sie sich nicht verpflichten lassen, einen Kindergarten- und einen Krippenplatz im Frieda-Lang-Haus als bedarfsnotwendig anzuerkennen. Weigenheim lehnte die
Anerkennung zu Recht ab, weil sie den Betreuungsbedarf selbst abdecken können und deshalb eine Anerkennung von Einrichtungen in fremden Gemeinden nicht erfolgen müsse.
Ich hoffe, dass sich andere Gemeinden anschließen, denn die bestehenden Kindergärten sind ein wichtiger Bestandteil für den ländlichen Raum und
müssen erhalten werden. Auch der Kindergarten der Gemeinde Simmershofen wurde jetzt erst mit hohem Kostenaufwand renoviert. Wenn die Firma Mekra Lang auf das Kinderbildungs- und -
betreuungsgesetz verweist, dann mag das für die Kinder der Mitarbeiter Mekra Lang eine soziale Einrichtung sein, die sicherlich positiv zu bewerten ist. Weitere Kosten für das Frieda-Lang-Haus
sollten die Firma Mekra Lang oder die Gemeinde Ergersheim aber zukünftig bitte selber tragen und nicht den fremden Gemeinden auferlegen, die haben ihre eigenen Häuser mit hohem Kostenaufwand zu
erhalten.
Josef Himberger, Simmershofen
Anmerkung: Der Leserbrief lag 10 Tage unveröffentlicht bei der FLZ, während dieser Zeit sagte die Gemeinde Simmershofen die Übernahme der Kosten für 3
Kindergartenplätze in Ergersheim zu. Der Leserbriefverfasser Himberger konnte deshalb nicht mehr darauf eingehen.
von Richard Müller
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Monday, 17. october 2011
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21:24
Architekten hatten sich schon wieder verschätzt.
Die Flachdachsanierung des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke kostet 46.000 € mehr, als von den Architekten ursprünglich geschätzt, das ist eine
Kostenmehrung von 46 %. Der Stadtrat verlangte deshalb von den Architekten Rechenschaft.
Man führte mehrere Gründe an, unter anderem hatte man das Baugerüst vergessen, die aktuelle Wettbewerbssituation hätte höhere Angebotspreise
verursacht, die jetzt erforderlichen Notüberläufe waren in der Ausschreibung nicht enthalten und wegen der Absicht, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach zu errichten, wird eine Lage Schweißbahn
zusätzlich eingebaut. Der Stadtrat erteilte dann seine Zustimmung, eine Bad Windsheimer Firma erhielt den Auftrag.
Es gibt Anhaltswerte an Kosten für 1 qm Flachdachsanierung. Wer diese Werte kennt, (und die muss sowohl der Architekt als auch die Stadtverwaltung,
- dort mindestens der Stadtbaumeister -, kennen) , der kann sich garnicht derart verschätzen, oder müsste es zumindest sofort merken.
Beim lesen des Artikels in der Windsheimer Zeitung erinnerten sich viele Leser sofort an diese exorbitanten Kostensteigerungen um mehr als 10 Millionen
€ bei der Sanierung des Neustädter Schulzentrums. Damals hatte deswegen ja eine Bad Windsheimer ARGE den Planungsauftrag in Neustadt auf blamable Art und Weise zurück geben müssen. Es stellte
sich jetzt heraus, dass ein Teil dieser ARGE auch für diese Flachdachsanierung den Auftrag hatte.
Auch für den Neubau des Feuerwehrhauses hat diese ARGE in wieder anderer Zusammensetzung erst im letzten Jahr den Auftrag für die Phasen 5 bis 9
erhalten. Man darf gespannt sein, ob sich auch dort Kostensteigerungen in ähnlicher Höhe ergeben werden.
von Richard Müller
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Monday, 17. october 2011
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20:10
Unglückliche Formulierung im FFW- Spendenaufruf.
Sehr unpassend formuliert ist der diesjährige Spendenaufruf zur finanziellen Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Windsheim,
der in den letzten Tagen allen Bürgern zugestellt wurde. Durch diesen unnötigen Hinweis auf die durch eine Beteiligungs- Fehlentscheidung verursachten finanziellen Probleme und die dadurch
bedingte Verzögerung des Feuerwehrhausneubaues wird indirekt um Spenden zur Haushaltssanierung aufgerufen.
Es heißt im Spendenaufruf: " Durch die Probleme bei der Gesellschaft für Klärschlammverwertung in Dinkelsbühl, an der die Stadt Bad
Windsheim beteiligt ist, wurde der städtische Haushalt jedoch stark belastet, was zur weiteren Verzögerung bei der Maßnahme Neubaues des Feuerwehrgerätehauses führen kann."
Es wird interessant sein, ob sich vor diesem Hintergrund die Spendensumme des Vorjahres in Höhe von 14.100 € wieder
erreichen lässt.
KSV Dinkelsbühl: Letzte Chance durch Partnereinstieg
KSV verschafft sich
Atempause durch Verschiebebahnhof.
KSV- Dinkelsbühl vor dem Aus ?
von Richard Müller
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Thursday, 13. october 2011
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08:24
Dehner und Spieler müssen laufend nachbessern.
Man muss laufend nachbessern und relativieren, bei den Behauptungen und Unterstellungen zur Stadtratssitzung am 28.07.2011. Während zuerst behauptet wurde, die kompletten Unterlagen zur
nichtöffentlichen Sitzung seien in der Pause zwischen öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzung an einen Zuhörer weiter gegeben worden, behauptet man jetzt „nur“ noch, ein Zettel mit der
Tagesordnung sei während der öffentlichen Sitzung weiter gegeben worden.
Zwischen den Stadträten Dehner und Spieler findet offenbar eine Arbeitsteilung statt. Während STR Dehner als Mann für das Grobe offenbar für die
(laufend verbesserungswürdigen) Fakten zuständig ist, liefert STR Spieler die Empörung. Wenn man alle bisher bekannten Äußerungen analysiert, fallen folgende Unstimmigkeiten auf:
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Wieso hat STR Dehner nicht sofort eingegriffen, als er sah, wie angeblich die kompletten Unterlagen zur nichtöffentlichen Sitzung an einen Zuhörer
weiter gegeben wurden? Wieso hat der ansonsten so stimmgewaltige Dehner nicht wenigstens den Bürgermeister durch einen leicht möglichen Zwischenruf alarmiert?
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Es wäre Dehners unmittelbare Pflicht gewesen, sofort einzuschreiten, wenn er geheime Unterlagen vermutet hätte, stattdessen begann er erst in der
nichtöffentlichen Sitzung und/oder danach mit dem schimpfen.
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STR Spieler, der mit seiner Fraktion, - und wer weiß mit wem noch -, laut WZ merkwürdigerweise die nichtöffentliche Sitzung verlassen musste, hat wohl
von dem ganzen Vorfall erst hinterher am Biertisch erfahren. Und das reicht ihm dann, ungeprüft mit falschen Behauptungen unliebsame Kollegen zu diffamieren.
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Auch in anderen Stadtratssitzungen wurde mehrfach beobachtet, wie Zettel mit der Tagesordnung von (anderen) Stadträten an Zuhörer weiter gegeben
wurden, niemand hatte bisher Einwände dagegen.
Glaubwürdigkeit geht auf jeden Fall anders!!
von Richard Müller
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