Tuesday, 29. december 2009
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Zum Artikel WZ 28.12.09: Offener Brief von E.Bahr
Da verlangen doch allen Ernstes die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag von SPD, ÖDP, B90/Die Grünen und die Freien Wähler als gewählte Demokraten und Vertreter des Volkes, sich über den Willen von
5000 wahlberechtigten Bürgern hinwegzusetzen und einen angestrebten Bürgerentscheid auszusetzen. Was würde denn Frau Elisabeth Bahr sagen, wenn nach Ihrer Wahl in den Kreistag drei Bürger kämen und
die Forderung stellen würden, dass man Ihre Wahl nicht zulässt? Wäre das für Sie dann nachvollziehbar?
Das einzige Recht, das uns der Staat als Bürger gibt, ist nun mal ein Bürgerentscheid.
Wo leben wir hier eigentlich, ist das das Rechtsempfinden, das auch unseren Schülern weitergegeben wird? Da kann man nur sagen Gute Nacht Deutschland, armes Bad Windsheim! Hoffentlich denken die
Bürgerinnen und Bürger bei der nächsten Wahl genauer nach, wen Sie wählen.
Irmgard Goldberg Bad Windsheim
von Irmgard Goldberg
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Monday, 28. december 2009
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15:44
Schon einmal etwas von einer "Klinik - Service GmbH"gehört?
Wird hier bereits eine heimliche Privatisierung vollzogen? Wird jede Neueinstellung nur noch über diese GmbH abgewickelt?
Wenn ja, kassieren hier die Herren Habermeier, Schilling, Trautmann und Sandmann zusätzlich zu Ihrem Gehalt von der Klinik-Service GmbH?
Ist das etwa auch der neue Auftraggeber von unserem Altbürgermeister Wolfgang Eckardt?
Wer weiß genaueres? Das sollte den Bürgern schon zur Kenntnis gebracht werden.
Detlef Schulenburg
von Detlef Schulenburg
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Monday, 28. december 2009
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09:10
Privatisierung durch die Hintertür?
Vom Landrat W. Schneider, dem Verwaltungsrat der Kliniken und dem Klinikvorstand Habermeier wird immer vor der Privatisierung der Kliniken gewarnt.
Was hat man aber in Wirklichkeit mit der Bad Windsheimer Klinik vor?
Eine Kooperation mit der Kiliani Klinik, also Becker Klinik, bei der jetzt schon Ihre Mitarbeiter ca. 20% unter dem jetzigen Lohn der Klinikmitarbeiter arbeiten.
Dann hätte man in der Bad Windsheimer Klinik 3 Firmen unter einem Dach.
1. Sportmedizinische Angestellte = Dr. Strauß, Krause und Farhoumand.
2. Becker Klinik (Kiliani Klinik) Mitarbeiter.
3. Kreisklinikmitarbeiter.
Was passiert wohl beim Zerkleinern der Salami?
Richtig! Die Klinikmitarbeiter werden unter Druck gesetzt.
Aus Kostengründen werden Sie dann auch umstrukturiert und müssen dann für weniger arbeiten. Das hat dann natürlich nichts mit Privatisierung zu tun?!
In Neustadt und Uffenheim hält man sich natürlich diesbezüglich vorläufig noch zurück. Aber das ist auch hier nur eine Frage der Zeit!
Die glauben wirklich, dass dieses "Spiel" keiner durchschaut bzw. merkt!
Unglaublich!
Detlef Schulenburg
von Detlef Schulenburg
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Friday, 11. december 2009
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08:30
WZ Bericht vom 11.12.09, FWG schießt zurück.
Hier heißt es unter anderem:
Dass Werner Spieler, Wolfgang Eckardt und Dr. Stefan Eckardt für das gegenläufige Kreistagsbegehren zugunsten der Umstrukturierung der Kliniken gestimmt hätten, ist schlicht und ergreifend
gelogen.
Warum Wolfgang Eckardt das Mandat des stellvertretenden Verwaltungsrates der Kliniken aufgeben müsse, begründete er mit dem Aufgabenspektrum seines Auftraggebers. Man höre und staune: Die
Projektsteuerung im Rahmen der Optimierung / Umstrukturierung von Krankenhäusern stellt ein Konfliktpotenzial zu seinem Auftraggeber dar. Aus diesem Grunde habe er sich auch nicht in die
Krankenhaus- Diskussion einbringen können. Er appelliere jedoch an alle Beteiligten, dieses äußerst wichtige Thema nicht mit Stickern und Bürgerentscheid zu lösen.
Wenn man bedenkt, dass noch im Januar diesen Jahres Wolfgang Eckardt und seine 5 FWG- Mitstreiter in einem offenen Brief (nachzulesen in der HP der FWG) an den Landrat Walter Schneider mit einem
eigenen Bürgerbegehren gedroht hatten, stellt sich natürlich die Frage: Wie glaubwürdig ist Wolfgang Eckardt eigentlich? Oder hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht seinen "neuen"
Auftraggeber?
Wenn die Glaubwürdigkeit von Jürgen Heckel in Frage gestellt wird, sollte man zumindest auch seine eigene Glaubwürdigkeit überprüfen. Eigennutz vor Gemeinnutz? Oder wie soll man das verstehen?
Detlef Schulenburg
FWG-Jahreshauptversammlung und Bürgerbegehren
von Detlef Schulenburg
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Saturday, 28. november 2009
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09:42
Merkwürdige Widersprüche!
Schenkt man den Berichten der WZ Glauben, so scheint es, als ob Bewegung in die Sache kommt. Da heißt es, „ … Die Stadt Bad Windsheim hat vom Landrat für
kommenden Montag den schon lange gewünschten Gesprächstermin zusammen mit dem Vorstand der Kreiskliniken, Gerhard Habermeier, erhalten. ..“. Ich frage mich, wie es sein kann, dass der Stadtrat
lange auf einen Termin warten muss und warum man nicht schon seit Monaten zusammengekommen ist?
Das ist doch genau das Problem an der Krankenhaussache: vor einen Jahr erfährt man mehr oder weniger zufällig, dass es Umstrukturierungen geben soll. Der Mann, der hätte aufklären können und müssen
(Habermeier) , ist nach der „Wochenendsitzung“ für ein paar Wochen in den Urlaub gefahren und hinterließ Ratlosigkeit. Es folgte ein hin und her zwischen Unschuldsbeteuerungen und Vorwürfen. Jetzt,
da das Kind im Brunnen liegt, spricht man miteinander. Da bekommt doch immerhin der Stadtrat einen Termin und die drei „Sinnlosen“, - wenn ich den Bürgermeister von Emskirchen einmal zitieren darf
- , also die Initiatoren, dürfen auch mit dem Landrat reden. Da frage ich mich als Bürger: warum eigentlich? Und warum erst jetzt? Was ist heute anders als noch vor ein paar Monaten? Gut, man hat
Unterschriften gesammelt und breite Unterstützung der Bürger von Bad Windsheim erhalten. Einverstanden, aber kreisweit noch kein Weltuntergang.
Der Verwaltungsrat wusste, dass die Unterschriftenlisten da sind, er hat trotzdem entschieden. Der Verwaltungsrat hat also faktisch gesagt,
.... ist uns doch egal, was die Bürger wollen.
Warum also jetzt die vielen Gespräche? Fensterreden, substanzlose Pflichttermine, Zeitvergeudung, oder gibt es was zum Verhandeln? Sind
Verhandlungen der erste Schritt, den Verwaltungsrat zu entmachten? Der WZ zufolge gibt es immerhin jetzt mehr Transparenz: "...Einen Lichtblick für die Kurstadt stellte das Entgegenkommen des
Landrats dar, als Dr. Ekkehard Schell im Auftrag seiner Ärztekollegen Ekkehard Schreibelmayer und Bernd Schnizlein darum bat, ob nicht künftig auch die Stellvertreter der acht Verwaltungsräte -
unter ihnen die beiden Bad Windsheimer Schreibelmayer und Wolfgang Eckardt - als nicht Stimmberechtigte an den Sitzungen des Klinikenverwaltungsrates teilnehmen und mitdiskutieren können. „Mehr
Transparenz und Beteiligung von Kurstädtern, eine breitere Diskussion“ sei dabei das Ziel. Dem stimmte der Landrat und das gesamte Gremium zu. ". Man höre und staune. Aus einem Gremium unter
Ausschluss der Öffentlichkeit wird etwas Transparentes?
Und wenn es etwas zum Verhandeln gibt: Wer hat Verhandlungsmasse? Wer will sein Gesicht verlieren, wer nicht? Was passiert eigentlich, wenn der Bürgerentscheid aus Sicht der Initiatoren verloren
geht? Die Initiatoren haben sicherlich dann nichts verloren, weil ja nur der Stand gilt, der schon vorher beschlossen wurde. Wann wird umgesetzt? Und warum wird nicht voll umgesetzt, wie man schon
wieder lesen konnte. Warum die ganze Aufregung, wenn das Oberender-Konzept eben nicht 1 zu 1 umgesetzt wird. Die WZ schreibt am Mittwoch: „Die früheste mögliche Maßnahme wäre die Verlegung der
Geburtshilfe von Bad Windsheim nach Neustadt zum 1. April – also nach dem Termin des Bürgerentscheids am 28. Februar 2010. Davon sei die Gynäkologie, wie im Gutachten von Oberender noch vorgesehen,
nicht betroffen.“ Aha, so so..........
Jetzt muss ich doch mal alle fragen, was eigentlich gilt. Ich hätte erwartet, dass der Kreis klar sagt, wenn wir gewinnen (also das Bürgerbegehren der Windsheimer verliert) setzen wir Oberender 1
zu 1 um. Und jetzt schon die ersten Rückzieher? Dem widerspricht schon dieser windelweiche Gegenentwurf. Fehlt nur noch als Anmerkung, dass sich der Kreis Frieden und Gesundheit auf der ganzen Erde
wünscht und dass das Wetter immer schön bleibt. Was ist da im Busch, das wir (noch) nicht wissen dürfen?
Wenn es doch Änderungen am Oberender- Konzept gibt, warum hat man dann nicht in den letzten Monaten verhandelt? Wie sagt Kempe: „Dem Verwaltungsrat wurde nicht geglaubt, Herr Habermeier wurde für
befangen erklärt und in Professor Oberender wurde viel investiert, nun glaubt man ihm auch wieder nicht“. Man müsste ergänzen: jetzt fällt uns unser Klinikvorstand in den Rücken und will das
Oberender-Gutachten auch schon nicht mehr so umsetzen.
Es liegen Tonnen von Porzellan (zerschlagen) in den wieder aufgerissenen Gräben. War das nötig, wenn es jetzt plötzlich doch Verhandlungen gibt?
von Richard Müller
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