Mittwoch, 27. januar 2010 3 27 /01 /2010 20:16
Die Kuh ist vom Eis!!!
Der Bürgerentscheid ist hinfällig, nach pausenlosen Verhandlungen haben sich Landrat Schneider und Späth, Rogowski und Göttfert von der Bürgerinitiative geeinigt. Details werden anlässlich einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt gegeben.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Krankenhaus
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Dienstag, 19. januar 2010 2 19 /01 /2010 18:58
Planungsausschuss behandelt das Thema nicht.
In der öffentlichen Sitzung wurde das Thema nicht behandelt. Auf eine Anfrage von Barbara Horneber, wegen des Heimdecormarktes, teilte Stadtbaumeister Geismann lediglich mit, dass die Stadt Beschwerde gegen den Bescheid des Landratsamtes eingelegt habe.
Raiffeisenstraße: Heimdecormarkt durch das LRA genehmigt!

Unter Punkt 7 wurden die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 5 bis 9, für das neue Feuerwehrhaus vergeben, mit 3 Gegenstimmen.


von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Sonntag, 17. januar 2010 7 17 /01 /2010 22:15
Ledertheils deutliche Worte zur Klinikumstrukturierung.
Mehrere hundert mehr oder weniger bekannte Besucher kamen der Einladung unseres Bürgermeisters Ralf Ledertheil nach und erschienen zum Neujahrsempfang im KKC. Interessanter sind da schon die Nicht-Besucher.

An vorderster Stelle gleich die größte Nichtüberraschung: Landrat Schneider. Er fehlte aus "sehr verständlichen," vielleicht auch nachvollziehbaren Gründen, wie auch sein früherer Stellvertreter W. Eckardt, dessen Bruder St. Eckardt, Rainer Volkert, Elisabeth Döbler-Scholl, Werner Spieler, Uta Gampe usw. Der Stadtrat war also nicht gerade gut vertreten.

In der Rede des Bürgermeisters war von Selbstbeweihräucherung à  la Eckardt keine Spur - aber von erfolgreich abgeschlossenen Projekten leider auch nicht. Das Highlight Ledertheils war sein Einzug ins neue Privathaus. Ein wenig überzeugender und eher skeptischer Hinweis kam zum Schullandheim ("aber froh bin ich erst, wenn ich mit dem Spaten auf der Baustelle stehe") und ein "vielleicht" zum Straßenbau.

Sehr deutlich wurde Ralf Ledertheil dann zum Thema Klinikumstrukturierung. Er reflektierte nochmals die letzten 13 Monate und erwähnte Habermeier kein einziges mal namentlich. Er sprach dafür im 6-Sekunden-Takt nur vom Klinikdirektor. Der Graben zwischen diesen beiden scheint sehr tief, fast unüberbrückbar.

Auch wenn Ralf Ledertheil rund ums Krankenhaus deutlich war, fehlte insgesamt die Emotionalisierung der Anwesenden. Der sprichwörtliche "Ruck" ist ausgeblieben. Offensichtlich geht das in derart wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch kaum.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Samstag, 16. januar 2010 6 16 /01 /2010 12:06
Warum will der Landrat den Bürgerentscheid lieber heute als morgen?
Eines haben die Berichte der FLZ und der WZ dieser Woche deutlich gemacht: Im Landratsamt will man den Bürgerentscheid so schnell als nur irgendwie möglich. Wie sonst ist es zu erklären, dass man das sprichwörtlich fehlende Komma zum Anlass nimmt, Schreiben für als nicht erhalten zu werten.

Warum will der Landrat den Bürgerentscheid lieber heute als morgen?
1. Er hofft, dass sich der Restlandkreis nicht zur Abstimmung müht und die Neustädter eine Mehrheit auf die Reihe bekommen.
2. Je länger diskutiert wird, desto mehr "Leichen" kommen ans Tageslicht. Noch lässt sich verschleiern, woher das Defizit kommt und noch kennt keiner die Zahlen von 2009, die ja angeblich kein Defizit mehr ausweisen.
3. Habermeier will im Mai in München im Planungsausschuss seine Umstrukturierung durchbringen. Wäre der Bürgerentscheid erst im Mai, könnte er das nicht.
4. Der Landrat wird einen Grund finden, die Fristverschiebung aus formalen Gründen abzulehnen, damit er den bösen Windsheimern die Kosten für den Bürgerentscheid anlasten kann. Würde er verschieben und erfolgreiche Verhandlungen mit der Kilianiklinik würden den Fortbestand der Inneren Abteilung ermöglichen, wären ja die Windsheimer erfolgreich, weil sie sich gewehrt haben. Letztlich ist es dem Landrat offensichtlich lieber, dass die Kilianiklinik abspringt, als dass er den Windsheimern einen Verhandlungserfolg attestiert.
von Richard Müller - veröffentlicht in: Krankenhaus
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Donnerstag, 14. januar 2010 4 14 /01 /2010 13:39

Drogeriemarkt Müller ersucht um Gespräch bei der Stadt Bad Windsheim.
Durch die neue Verkehrsführung geht der Umsatz zurück, weitere Umsatzeinbrüche befürchtet man mit der Einführung der Fußgängerzone. Es soll auch über alternative Standorte gesprochen werden.
Vinothek an der Therme:
Der Vertrag mit den Investoren ist unter Dach und Fach. Verhandlungspartner waren Museumswirt Rienecker und für die Weinbauern Bernd Hofmann aus Ipsheim. Das Gebäude wird einstöckig sein, als jährlicher Pachtpreis wurde ein Angebot der Investoren mit einer Summe im niedrigen vierstelligen Bereich akzeptiert. Es wurde ein mittelfristiger Erbpachtvertrag abgeschlossen, also keine 99 Jahre, wie ansonsten üblich.

Die Thermen- GmbH sah sich finanziell außer Stande, einen gastronomischen Betrieb zu finanzieren. Ein Rolle haben sicher auch die guten Fördermöglichlichkeiten für die Selbstvermarktung der Weinbauern gespielt.

Für die bisherige Budenbewirtschaftung an der Therme wurde ein eher symbolischer Betrag an die Stadt abgeführt. Der Vertrag hierzu stammt noch aus der Zeit von Bürgermeister Eckardt.

Spekulationen um W. Eckardts Zurückhaltung in der Klinikdiskussion:

Wolfgang Eckardt hatte ja geäußert, dass er sich in der Klinkdiskussion zurückhalten müsse, weil er durch seine Nebentätigkeiten befangen sei.

Für mich bleiben drei Möglichkeiten:

1. W. Eckardt ist für einen privaten Klinikbetreiber tätig.

2. W. Eckardt ist in Planungen eingebunden, die ein Krankenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft betreffen.

3. Wolfgang Eckardt macht sich nur wichtig.

Ich denke mal, es ist schwierig: Richtig was tun, als Pensionist, geht zumindest legal kaum, weil  ja ein größerer Zuverdienst unmittelbar eine Pensionskürzung zur Folge hätte. Auf den Namen seiner Frau bei größeren Objekten tätig zu werden, geht sicherlich auch nicht. Ich denke, er will die ganze Klinik-Diskussion von sich fernhalten, sonst könnte ja auch die Frage gestellt werden, was hat WE zu seiner aktiven Zeit getan, um die Weichen richtig zu stellen. Die ersten Strippen zur Klinikumstrukturierung wurden sicherlich bereits schon zu Bürgermeisterzeiten von Wolfgang Eckardt gezogen. Gleichzeitig stellt sich dann auch die Frage, was tut und tat der Herr Altbürgermeister, der ja derselben Gruppierung wie der Herr Landrat angehört, um Schaden von der Stadt Bad Windsheim fernzuhalten??? Also auf gut deutsch, meiner Meinung nach drückt er sich und versucht sich wichtig zu machen.
Spekulationen um W. Eckardts Pension
von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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