Freitag, 29. januar 2010
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12:35
Angebliches Nachtreten.
Sehr geehrter Herr Schulenburg,
Herr Habermeier hat lediglich darauf hingewiesen, dass die Emotionalisierung, gerade auch durch Herrn Ledertheil, einer Sachdiskussion nicht dienlich war. Da prügelt ein Bürgermeister verbal über
ein Jahr auf eine Person ein, und wenn er dann einmal eine relativ sanfte Kritik zurückbekommt, wird das gleich als „Nachtreten“ bezeichnet. Aber es ist ja bekannt, das diejenigen, die groß im
Austeilen sind, am wenigsten einstecken können. Dies ist meine persönliche Meinung.
Gerhard Sandmann Langenfeld
von Gerhard Sandmann
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Freitag, 29. januar 2010
5
29
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10:18
Heckels Antrag zur Fußgängerzone abgeschmettert!
Nur ca. 40 Minuten dauerte die gestrige Stadtratssitzung. Es fehlten die Stadträte Gröbel und Stefan Eckardt.
Stadträtin Dingfelder beantragte gleich zu Beginn, Punkt 6 aus der Tagesordnung zu nehmen.
Bei Punkt 6 handelte es sich um einen Antrag auf Aufhebung des Stadtratsbeschlusses vom 07. Mai 2009 zur Einführung einer Fußgängerzone ab 01. März 2010 - Herrngasse, Kornmarkt, Krämergasse und
Kegetstraße von 13.00 bis 06.00 Uhr. Mit 5 Gegenstimmen, darunter einige aus den Reihen der CSU, wurde dem Antrag Dingfelders mit großer Mehrheit zugestimmt.
Stadtrat Heckel konnte sich nicht damit zufrieden geben, aus seiner Sicht ist es offensichtlich
unverständlich, dass man als Stadtrat länger als ein halbes Jahr zu einer einmal getroffenen Entscheidung stehen kann!
von Richard Müller
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Freitag, 29. januar 2010
5
29
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10:03
Oliver Späth, Günter Rogowski, Siegfried Göttfert, danke, danke, danke!!
Gut, dass es solche Menschen
gibt, die sich mit Ihrer ganzen Energie für die Belange der Allgemeinheit einsetzen. Nach meiner Auffassung wurde das Wichtigste in Sachen Klinik Bad Windsheim herausgeholt. Ohne die Einreichung
des Bürgerbegehrens hätten wir Bad Windsheimer die Grundlage für unsere Kurstadt verloren, nämlich die Grundversorgung unserer kranken Bürgerinnen und Bürger.
Danke, dass sich die Initiatoren des Bürgerbegehrens auf den ausgehandelten Kompromiss einigen konnten. Ein Kompromiss wird immer einer bleiben, ist aber besser, als dass es Verlierer gibt. Auch
wenn nicht alles durchgesetzt werden kann. Danke auch allen Stadträten, die alle wie eine Mauer hinter den Initiatoren standen, auch wenn es manchmal kleine Missverständnisse gab.
Nun müssen wir alle nur noch aufpassen, dass das Ausgehandelte auch umgesetzt wird, also nichts "aus Versehen" vergessen wird, da der Herr Habermeier sich ja ein Nachtreten in Richtung
Bürgermeister nicht verkneifen konnte. Also jetzt ist Aufpassen angesagt!!!
Detlef Schulenburg
von Detlef Schulenburg
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Donnerstag, 28. januar 2010
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28
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19:03
Verhandlungen standen mehrfach kurz vor dem Scheitern.
Es wurde offiziell das Bürgerbegehren zurück genommen und der Landrat schilderte im Detail seine Erklärung. Natürlich konnte man nicht das Optimale herausholen, es war wichtig, dass einerseits der
Bestand der Windsheimer Klinik auf Dauer gesichert ist (und sei es auch durch die Beteiligung eines Privaten in Form der Dr.-Becker-Klinik-Gesellschaft) und andererseits jeder sein Gesicht wahren
konnte. Auch die Akutversorgung ist in ihrer bisherigen Form sicher gestellt. Eine mögliche Isolierung Bad Windsheims durch die Durchführung des Bürgerentscheids konnte vermieden werden.
Wenn man bedenkt, dass gestern um 14.00 Uhr noch absoluter Stillstand war und man es zusammen mit Herrn Püschel erreicht hat, dann doch noch einen Kompromiss zu erzielen, dann war das bis kurz vor
17.30 Uhr harte Arbeit, wo das Telefon nicht still stand, die Emails im 5-Minuten-Takt eintrafen und man um jedes Wort feilschte. Erfolge hat man durch die Initiative in jedem Fall erzielt, denn
wenn man vergleicht, was im Dezember 2008 an Plänen bestand und was jetzt zumindest für die nächsten Jahre erhalten bleiben wird, dann hat sich die ganze Aktion deutlich gelohnt.
Ein dickes Lob gebührt den Senioren und natürlich insbesondere Oliver Späth, der ja durch seinen Leserbrief die Initiative ins rollen brachte und sich unheimlich in dieser Sache engagiert hat.
Herrn Habermeiers Verhalten war nicht gerade vom feinsten, sein nachtreten gegen den Bürgermeister hätte er sich besser verkniffen. Landrat wie Klinikleitung werden sich daran messen lassen müssen,
was sie in Zukunft tatsächlich umsetzen ... oder wie sagten schon die alten Lateiner: An Euren Taten werdet ihr gemessen, nicht an Euren
Worten.
von Richard Müller
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Donnerstag, 28. januar 2010
4
28
/01
/2010
09:17
Bürgerbegehren: Man hat sich eben doch geeinigt!!
Die Einigung fand gestern Abend gegen 20 Uhr statt, dies war zu spät für die Windsheimer Zeitung, um noch reagieren zu können. Die Dokumente mit den Unterschriften liegen im Safe. Die
Pressekonferenz findet heute statt.
von Richard Müller
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