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14. Mai 2020 4 14 /05 /Mai /2020 11:02

CSU- Fraktionsvorsitzender mit Falschbehauptung

In der konstituierenden Sitzung des Stadtrates wurde auch kurz über die vorher zwischen den Fraktionen vereinbarte Änderung der Geschäftsordnung diskutiert. Ein wesentlicher Punkt war hier die Abschaffung des Verwaltungs- und Finanz- Ausschusses sowie des Bau- und Verwaltungsausschusses. Dafür sollten dann monatlich zwei Sitzungen des Gesamtstadtrates stattfinden. Gründe waren unter anderem, dass 10 neue Stadträte im Gremium sind und man diesen die Möglichkeit geben wollte, von allen Vorgängen Kenntnis zu bekommen, um sich besser einarbeiten zu können. Zusätzlich wurde erwähnt, dass man mit dieser Lösung in Neustadt/Aisch in den letzten 6 Jahren sehr gut gefahren sei. Hier hakte CSU- Fraktionschef Georg Gerhäuser ein und behauptete, dass Neustadt genau diese Lösung wegen schlechter Erfahrungen wieder abgeschafft hätte.

Während man als Zuhörer die erstgenannten Argumente für plausibel hielt, kam diese Meinung durch die Behauptung Gerhäusers wieder ins wanken. Wenn die Neustädter das gleich wieder abschaffen, wäre es wohl in Bad Windsheim doch nicht ganz so optimal. Es wurde dann argumentiert, dass man ja die Satzung wieder ändern könne, wenn man schlechte Erfahrungen machen würde. Die Satzung wurde dann mehrheitlich so beschlossen.

Und jetzt dann der Hammer: Es stellte sich heraus, dass der Stadtrat in Neustadt genau diese Lösung eben nicht rückgängig gemacht hatte und sie beibehalten würde. Gerhäuser hatte den Stadtrat glatt falsch informiert. Man stelle sich mal vor, wenn auf Grund dieser Behauptung ein anderes Abstimmungsergebnis heraus gekommen wäre! Hier stellt sich jetzt die Frage, war es Vorsatz, oder war es schlicht Unkenntnis und Uninformiertheit/Unwissenheit des CSU- Fraktionsvorsitzenden? Was allerdings zusätzlich verwundert: Unter den anderen 24 STRM müssen doch mindestens einige von der Neustädter Beibehaltung gewusst haben, und dann sagt niemand was?

Da stellt sich natürlich auch die Frage nach Konsequenzen: CSU- Ortsvorsitzender Georg Gerhäuser, CSU- Fraktionsvorsitzender Georg Gerhäuser und dann den 1. Bürgermeister verloren, den 2. Bürgermeister verloren, zwei Stadtratssitze verloren, Gestaltungsmehrheit zusammen mit der FWG verloren. Es zeigte sich schon bei der Vergabe der Referentenposten; um nicht ganz außen vor zu bleiben, ließ man sich mit zwei eher ungeliebten Restposten abspeisen. Einfach weiter so, wird da nicht mehr gehen.

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Kommentare

D. Schulenburg 06/19/2020 07:13

Stadtratssitzung am Donnerstag den 18.06.2020

An dieser Sitzung hat man wieder mal gemerkt wie die Bad Windsheimer CSU agiert.
Jeder der 6 Stadträte der CSU wusste zu "glänzen" mit irgend welchen Argumenten damit die Sitzung auch sehr lange durch ihre Anliegen und Einwände beschäftigt war. Man merkte als Besucher ganz genau das hier eine abgestimmte Aktion getätigt wurde. Man hat scheinbar immer noch nicht verstanden mit der Wahlniederlage umzugehen?
Ich muss nur bewundern wie unser 1. Bürgermeister Jürgen Heckel damit umgegangen ist. Mit aller Ruhe versuchte er diese Aktionen zu bedienen. Ich vermute aber, dass solche Aktionen immer wieder angeleiert werden, wenn man denen nicht den Wind aus den Segeln nimmt?

Solche Aktionen kann man nur begegnen, wenn man diese Diskussionen einfach zur Abstimmung bringt, denn sonst wird solches "Theater" zur Dauerschleife und Selbstbeschäftigung in jeder Sitzung..

Die sollen einen Antrag zur Abstimmug stellen und gut ist's, denn das "Gelaber" ist für mich als Bürger einfach nur unerträglich. Abstimmen und fertig! - Punkt. (Denn man kann Themen auch totreden.).

Übrigens, man muss nicht alles mitmachen, was "große Namen" so alles wünschen. (Straßensperrungen durch Kranaufbauten usw.)

Eine Stadtratssitzung sollte nicht zur Komödie oder zum Cabaret umfunktioniert werden. Nur weil einige Abgewählte meinen schmollen zu müssen.
.

D. Schulenburg 06/19/2020 10:38

Übrigens, wenn die Herren glauben, dass ein "großer Name" eine Straßensperrung wie bei der neuen Welt geschehen nicht als einmalige Ausnahme betrachten und sogar die Stellergasse wegen eines Kranes sperren möchten, wirds langsam komisch. Kurz vorher hatte man noch wegen des Parkproblems und der Aussen-Bestuhlung auf das Parkhaus in der Stellergasse hingewiesen.
Wenn man überlegt wie lange die Johanniterstraße.gesperrt war und der Umbau "der neuen Welt" bis heute noch im Rohbau scheint, kann sowas oder Ähnliches kein Vorbild sein.
Man muss aufpassen, dass man nicht ganz Bad Windsheim bald aussperrt, nur weil ein "großer Name" dahinter steht? Kurz vorher wurde noch über das Problem der Feuerwehrzufahrt in der Pfarrgasse diskutiert, wenn vom Döbler aus hier eine Bestuhlung in diesem Bereich ausgeweitet würde...

Man stelle sich nur bildlich vor, die Stellergasse wäre auch noch gesperrt?
Also Leute lasst mal die Kirche im Dorf. Lobbyarbeit ist problematisch genug. Es muss ja nicht gleich "jeder" ein kleiner " Antor" sein, oder? So langsam wirds nämlich peinlich..

D. Schulenburg 05/23/2020 09:20

Scho wieder neidappt?! = Nicht nur CSU. Scheint ein roter Faden zu sein?

Am 26. März 2020 hieß es hier im Blog noch:
Fototermin für die neue Deponie am Weinberg
Eigentor: Corona- Abstandsregeln nicht eingehalten.

Hallo Leute gehts noch?
Hier das gleiche Problem.
Das Bild am 23. Mai 2020 auf Seite 4 im Heimatteil der WZ, zur Einweihung des Spielplatzes am Breslauer Ring, ist wohl die Fortsetzung vom 26. März 2020 ?

Es ist für mich einfach unbegreiflich, dass man mit solchen Vorgaben und Beispielen, Bürger und Kinder inspirieren will, Abstandsregeln einzuhalten. Da helfen auch die Masken nichts. Denn die Masken sind nur sinnvoll, wenn die Abstandsregeln auch eingehalten werden. Der Abstand ist wichtiger als die Masken.
"Freunde", dass sollte doch wohl so langsam überall angekommen sein? Das gilt auch für alle Fototermine! Sowas ist in der Coronazeit nicht vorbildlich!
Einen Innovationspreis wird man für solche Bilder und Beispiele nicht bekommen!

Ich persönlich kann nicht nur einseitig kritisieren. Alles was in meinen Augen schlecht ist, werde ich immer kritisieren. Egal aus welcher "Ecke". So bin ich eben, wenn Kritik angebracht ist.
Sorry!

D. Schulenburg 05/25/2020 14:39

Achja, hätte ich beinahe vergessen zu erwähnen. Die Kinder auf dem Bild der WZ nahmen scheinbar die Abstandsregeln ernster als die anwesenden Erwachsenen. Bei denen konnte man nämlich eher den Versuch die Abstände einzuhalten erkennen.

D. Schulenburg 05/14/2020 15:00

Das sagt doch über diesen "Haufen" eigentlich alles aus.
Viel mehr brauchts da nicht. Wer braucht solche Provinz Politiker?
Wie von mir schon des öfteren beschrieben: Münchhausen und Märchenerzähler!
Da wird sogar der neue Kupolofen vom Heunisch und die neue Tankstelle von der Baywa zur lächerlichen Nebensache. Jetzt braucht der nur noch Wetten anbieten, dann wissen wir, wie vor 6 Jahren der Wettkönig Kisch entstanden ist.
Ich bin gespannt wie lange sich die CSU in München sowas noch bieten lässt? Reklame kann man damit nicht machen. Genau so wenig, wie mit den Massen an Reklame- Wahlinseraten in der Zeitung über Projekte mit denen man selber nichts zu tun hatte. Also sich mit fremden Federn schmückte.

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