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26. März 2020 4 26 /03 /März /2020 18:43

Eigentor: Corona- Abstandsregeln nicht eingehalten.

Zu einem Fototermin hatten Bürgermeister Kisch und Stadtbaumeister Knobloch die Presse eingeladen, von der Firma Heunisch Guss waren Geschäftsführer Christian Gerhäuser und technischer Leiter Dietmar Eckl anwesend. Drei der Herren, ( - Gerhäuser, Eckl, Kisch - ) zeigten gemeinsam den Plan vor und hatten Körperkontakt, Knoblach stand ca 30 cm daneben. Keiner der Herren hielt den vorgeschriebenen Abstand ein.

Wenn man berücksichtigt, dass Kisch der Chef des CORONA- Koordinierungsstabes ist, muss man sich fragen, was sich die vier Herren da eigentlich dabei gedacht haben? Laut CORONA- Vorschrift ist ein Abstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Personen einzuhalten, zusätzlich sind nicht unbedingt notwendige Zusammenkünfte ganz abzusagen.

Heunisch- Geschäftsführer Gerhäuser sagte, man sei von der Stadt gut unterstützt worden, wenngleich sich Bürgermeister Kisch andererseits als zäher Verhandlungspartner erwiesen habe, wie Dietmar Eckl ergänzte; na, Bruderherzen, was wollt ihr mehr!

Sehr geehrter Herr Landrat Weiß, ich weiß, dass Sie ab und zu auch mal meinen Blog lesen. Kann man eigentlich ein solches vorschriftswidriges Verhalten des Bad Windsheimer Bürgermeisters und Organisators des CORONA- Koordinierungsstabes ohne weiteres durchgehen lassen? Wäre da nicht zumindest eine Ermahnung fällig, insbesondere auch deswegen, weil Bürgermeister zweifellos auch eine Beispielsfunktion haben? Sie können gerne per Kommentar, oder auch per eMail antworten.

(Eine Erklärung wäre natürlich, dass das Foto schon vor Wochen aufgenommen wurde, um es dann gezielt erst in der Woche vor der Stichwahl als Wahlkampfhilfe zu veröffentlichen. Das wäre dann aber für die Redaktion der Windsheimer Zeitung nicht gut, weil in solchen Zeiten wie jetzt ein solches Körperkontakt- Foto einfach unpassend ist. Mein Artikel wäre dann gegenstandslos)

Der CSU- Pannenwahlkampf geht also weiter, ich verbessere meine Prognose auf 58 % für Heckel, Tendenz steigend.

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Kommentare

D. Schulenburg 03/28/2020 07:26

Heute am Samstag den 28.03.2020 ist ein Leserbrief genau wegen Ihrem Bericht, also diesem Ereignis im Heimatteil der WZ.
Kein Sicherheitsabstand.
Anmerkung der Redaktion: Das Bild entstand am 19. März bevor das Kontaktverbot ausgesprochen wurde.Bei dem Termin hielten alle Beteiligten großen Abstand voneinander, nur für die wenigen Sekunden des Fotografierens rückten sie näher zusammen.

Komisch, dass dieser Leserbrief dann abgedruckt wurde? Mir hätten sie die Umstände erklärt und der Fall wäre erledigt gewesen. Ohne den Leserbrief abzudrucken.

Hier nutzt man es gerne, weil man die Empörung der Bürger merkt,
Leider merkt man aber auch was für ein alter Käse hier in der Zeitung abgelichtet wird. Oder zu Eigennutz - Wahlzwecken gestreut wurde? Muss man zu Corona Zeiten mit solchen Bildern Wahlwerbung betreiben? Wir wissen doch alle, dass die Amigos zusammenhalten. Ist ja auch ok. Aber bitte zu Corona müssen solche Bilder wirklich nicht sein. Wenn, dann doch bitte mit Hinweis = Archivfoto.
Ist das zu schwierig für diese Zeitung?

D. Schulenburg 03/27/2020 08:23

Ja Herr Müller, dass ist mir auch sofort aufgefallen.

Das ist ähnlich wie damit zu werben, dass die Gießerei Heunisch einen dritten Kupolofen angeschafft hat.
Denn Sie wissen nicht was Sie tun !? Traurig, aber wahr!
Das hat man übrigens die letzten 6 Jahre auch stark gemerkt. Deshalb wahrscheinlich auch die Heimlichkeiten, sogar bis zum Redeverbot an der Bürgerversammlung in Ickelheim zur Hubschrauberproblematik !? (Die einfach als Stadtratssitzung (= Maul halten) umfunktioniert wurde)

Es wird Zeit, dass man wieder weiß was man tut! Es wird Zeit, dass man sich als Bürger wieder mit der Führungsspitze identifizieren kann!
Es wird Zeit, dass man wieder weiß, dass der Bürgermeister für uns Bürger da ist und als Vorbild vorran geht und nicht umgedreht die Bürger für den Bürgermeister da sind.

Wer sogar Corona nicht ernst nimmt, nimmt scheinbar gar nichts ernst. Man positioniert sich sogar für ein Gruppen-Bild ganz dicht nebeneinander in der Zeitung, die scheinbar auch alles nicht so ganz ernst nimmt. Hauptsache Eigennutz !?

Was sagt denn Herr Eichhorn dazu? Das wäre doch mal einen Kommentar mit Inhalt wert? Dazu sind nämlich Kommentare da, eine Meinung darzustellen.

D. Schulenburg 03/27/2020 16:31

Übrigens sind heute am 27.03.2020 auch wieder mehrere Bilder im Heimatteil der Zeitung, wo mehrere Personen dicht neben einander stehen.

Wenn das alte Bilder aus den Archiv sein sollten, dann könnte die Zeitung doch wirklich mal auf die Idee kommen, dass mitzuteilen. Denn mit solchen Bildern in der Corona Zeit macht keiner einen guten Eindruck. Als Vorbild-Beispiel kann man damit auch keine Reklame machen.
Aber das wäre wahrscheinlich zu einfach? Dabei müsste man ja denken! Na, Stefan Blank, dass wäre doch mal ein Leitungs Problem, was man leicht lösen könnte?

Was bin ich doch wieder unverschämt! Ein richtiger Querulant.

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