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24. Februar 2020 1 24 /02 /Februar /2020 12:58

Verschwörungstheorie oder Vorahnung?

Nachdem sich das Thema Demenzstation für Bad Windsheim offensichtlich erledigt hat, muss ich doch noch von einem fast merkwürdigen Gespräch anlässlich der letzten Bad Windsheimer Kirchweih berichten. Ich war im Biergarten am Schießwasen und führte auch ein kurzes Gespräch mit einer kommunalpolitisch interessierten Bad Windsheimer Bekannten (IG). Es kam auch das Thema Demenzstation der Hospitalstiftung und die "Notbremse" des Landratsamtes NEA zur Sprache. Die damalige Behauptung von IG war sinngemäß so: "Der Landrat hat die Demenzstation in Bad Windsheim nur deswegen verhindert, weil er in seinem Heimatort Obernzenn eine bauen will, als Ausgleich, für den Umzug der Diakonie von Obernzenn nach Bad Windsheim, wo aktuell ein Seniorenheim gegenüber dem Krankenhaus errichtet wird.".

Ich entgegnete, dass das so ganz einfach garnicht ginge, da sei ja extra ein Gutachten angefertigt worden und auch ein Landrat könne sich nicht über Vorschriften und Gesetze hinwegsetzen, und es müsse doch jedem Normal- Bürger mit gesundem Menschenverstand klar sein, dass eine Demenzstation, - wie in Bad Windsheim geplant -, wo der Platz über 200.000 € kostet, niemals kostendeckend betrieben werden kann, wenn man anderweitig den Demenzplatz für ca. 120.000 € bauen kann. Frau IG ließ sich nicht von meinen Argumenten überzeugen und blieb bei ihrer Verschwörungstheorie.

Jetzt, ziemlich genau 6 Monate später, scheint genau diese damalige (Verschwörungs-?) Theorie Wirklichkeit zu werden. Landrat Weiß verkündet überraschend, dass in Obernzenn 60 Demenzplätze gebaut werden sollen, MdL Hans Herold steht auch schon mit 3,5 Millionen € Zuschuss parat. Damit hat sich das Thema Demenzstation in Bad Windsheim endgültig erledigt, die laut Modus- Gutachten erforderlichen Demenz- Pflegeplätze sind damit im Landkreis NEA vorhanden. Der Landrat könnte damit seine Obernzenner Mitbürger wieder wenigstens teilweise besänftigen, die Ankündigung erfolgte auch noch rechtzeitig zur bevorstehenden Kommunalwahl.

Für mich stellt sich jetzt die Frage: War das damals eine reine Verschwörungstheorie, oder nur eine Vorahnung der Frau IG, war alles nur Zufall, oder eben doch Kalkül des Landrates Hemut Weiß ? Ich, - RM, -, bin jedenfalls kein Anhänger von Verschwörungstheorien.

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Kommentare

D
Egal wie man darüber denkt!

Fakt ist aber, dass immer ein "Amigo" beteiligt ist und war.
Fakt ist auch, dass dieses alles nur funktioniert, wenn man das Thema lange geheim halten kann. Also unter der Decke hält.
Am Besten in nichtöffentlichen Sitzungen behandelt. Oder wenns gar nicht anders geht sogar eine Bürgerversammlung einfach als Stadtratsitzung umtituliert, damit die Bürger sich nicht beteiligen dürfen.
(Siehe Beispiel der Bürgerversammlung in Ickelheim bezüglich der US Hubschrauberproblematik, die einfach vom 1. Bürgermeister Kisch als Stadtratssitzung umfunktioniert wurde.)
Das ist die Amigotaktik, die diese Herren am Besten beherrschen.
Die brauchen die Bürger nur bei Wahlen zum Kreuz vergeben. Nur dann sind die Bürger ganz wichtig.

Da gibt es eine Fernsehsendung um das Kloster Kaltenthal mit einem Bürgermeister Wöller, der ähnlich taktiert.
Die Sendung heißt = ---------------- UM HIMMELS WILLEN ! -----------------
Das kann man bei uns auch laut sagen.
.
Antworten
D
Nachtrag zur kommunalpolitisch interessierten Bad Windsheimer Bekannten (IG).

Die wollte wahrscheinlich nur Ihren schwarzen Kisch verteidigen und hat dabei nicht bedacht, dass Sie damit einen anderen Schwarzen angreift.
Ja, da macht man schon was mit, wenn man nur einer Farbe bedingungslos nachläuft.
Es soll ja sogar auch Menschen geben, die würden am liebsten noch den König Ludwig ausgraben.

Bei der Wahlversammlung in Wiebelsheim durch die Liste WiR war auch so ein ähnlicher Vorfall.
Hier wurde laufend der Bürgermeisterkandidat Jürgen Heckel angegangen, weil es irgend welche Dauerprobleme mit Straßen in Wiebelsheim gibt. Die haben nicht locker gelassen. Immer wieder wurde auf diesem Thema rumgeritten.

Man muss sich mal vorstellen, da wählen die Wiebelsheimer bei der letzten Wahl mit ca. 95% die CSU und beschweren sich in Dauerschleife bei der kleinsten Fraktion der Liste WiR über Ungerechtigkeiten beim Straßenbau.

Das kam mir so vor, als ob man beim Metzger eine verdorbene Wurst gekauft hat und sich darüber beim Bäcker beschweren will.

Wie wäre es denn mal damit den Metzger zu wechseln? Wetten, das hilft bestimmt.
Unglaublich wie verbohrt manche Menschen sind.

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