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17. Dezember 2017 7 17 /12 /Dezember /2017 19:33

Wieder eine Million in den Sand gesetzt?

Zirka eine Million € an Planungs- und Genehmigungskosten hat man bereits für das geplante Demenzzentrum ausgegeben, man wollte schon die Aufträge für den Rohbau vergeben, als das Landratsamt die Notbremse zog und den Haushalt der Hospitalstiftung nicht genehmigte. Gutachter Kapitza stellte fest, dass die momentan errechneten Gesamtkosten in Höhe von 13,6 Millionen € mit 58 Pflegeplätzen nicht zu erwirtschaften seien.

Bürgermeister Kisch und einige Stadträte zweifeln jetzt das Gutachten an und erwägen, ein weiteres Gutachten einzuholen. Man müsse im Unterschied zu anderen Demenzzentren nicht unbedingt Geld verdienen, weil es sich ja um eine Stiftung handele. Diese Argumentation erscheint schon ziemlich naiv. Wenn man jetzt schon wieder mit einer solchen blauäugigen Sichtweise an die Sache herangeht, muss man sich fragen, ob denn niemand aus dem Desaster mit der Klärschlammverwertungsanlage Dinkelsbühl gelernt hat.

Wie bei vielen anderen kommunalen Projekten muss man wohl auch hier annehmen, dass das Demenzzentrum nochmals um einiges teurer wird, als momentan kalkuliert. Ursprünglich wollte man mal mit knapp 7 Millionen zurecht kommen, dann waren es 9 Millionen, später gab es dann die Aussage von Bürgermeister Kisch, dass man die 12 Millionen nicht erreichen dürfe. Laut STRM Gerhäuser sollten ja die Vergaben für den Rohbau unbedingt noch dieses Jahr erfolgen, ansonsten laufe man Gefahr, dass die Angebotspreise nicht gehalten werden könnten. Genau dies ist aber jetzt schon mit der Vergabe- Vertagung schon eingetroffen. Auch wenn ich mich wiederhole: Nach derzeitigem Stand kostet ein Pflegeplatz über 230.000 €, erweiterungsfähige Neubauten können nachgewiesenermaßen für deutlich unter 150.000 € erstellt werden. Diesen erheblichen Kostennachteil kann man mit ein bisschen Gewinnverzicht eben nicht gutmachen. Die Fiktion, dass man dann in Bad Windsheim halt einfach eine bessere Belegung und Auslastung als bei anderen Demenzstation anstreben müsse, ist eher als utopisch anzusehen.

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Kommentare

D. Schulenburg 02/20/2019 18:04

Wie man Millionen in den Sand setzt, zeigt die Mehrheit im Stadtrat von Bad Windsheim am laufenden Band.
Die Abnicker vom Dienst haben doch wirklich vor, am Lidl Standort einen Kreisverkehr zu bauen.
Also einen Kreisverkehr kurz vor einem Bahnübergang. Was für eine Frohlockung! Dieser himmlische Einfall könnte vom Aloisius stammen.
Nein, kein Kreisverkehr an der katholischen Kirche. Nein, am Bahnübergang beim Lidl muss es sein.
Die lernen nicht von der Einfahrt zum Kaufland an einem Bahnübergang. Die setzen noch einen drauf.

Nicht das jemand glaubt, ich wäre gegen Kreisverkehre. Aber dann doch bitte da wo es auch Sinn macht. Meinetwegen beim Gurrath, auch an der katholischen Kirche, meinetwegen auch beim euen Hartmann Standort. Aber hier???
Jede Sunde fahren 2 Züge. Also ist die stehende Auto-Schlange im Kreisverkehr vorprogrammiert. Dazu noch die Ampeln vorm Bahnhofsplatz. Die Autos kommen also immer im Rudel. Wie wäre es denn mal mit wenig Geld darüber nachzudenken, ob diese Ampeln wirklich Sinn machen? Denn oft steht man hier und kein Auto kommt. Hier werden künstlich Auto-Schlangen gebildet und wundert sich dann, wenns am Lidl und auch woanders zu Staus kommt. Schon gemerkt? Wenn die Ampeln aus sind, gibt es diese Probleme nicht? Es bilden sich eben keine Auto-Schlangen.

Kann es sein, dass man diese Ampeln nur wegen den Fahrschulen hat? Denn großen Sinn macht auch dieser Unsinn sonst hier nicht. (Keine Abbiegespur usw.)

Auf jeden Fall dem Engel auf der Wolke 7, dem Aloisius wirds gefallen!

D. Schulenburg 02/19/2019 07:58

Was die Bürger von Bad Windsheim von diesem überqualifizierten 1.Bürgermeister von Bad Windsheim Kisch haben, kann man sich täglich, jetzt nach ca. 1,5 Jahren Baustop des Demenzzentrums, selber am Altenheim der Hospitalstiftung ansehen.
Wo früher die alten Leute einen schönen baumbeschatteten Ruheplatz und Auslauf hatten, ist eine Baugrube und ein unschöner Platz geworden.
Nach nun 1,5 Jahren schafft es unsere Stadt Bad Windsheim mit Ihrer Führung nicht, hier eine schöne Umgebung für die alten Leute zu schaffen. Es ist scheinbar einfacher nichts zu tun, als diesen alten Menschen einen angenehmen Lebensabend zu verschaffen!
Es ist eine Schande wie hier mit diesen alten Menschen umgegangen wird. Windsheimer schaut Euch an was hier passiert? Bzw. nicht passiert! Schnaaaaarrrrrrch.....................
Wie eine Partei, die ein C vorne drann hat, von einer Ihrer Leid(t)figuren auch mit diesen Geheimnissen vertraut gemacht wird.
Wie ich gehört habe, soll auch die Buchhaltung seit Monaten schon hier nichts mehr bewegen, weil diese Person freigestellt ist. Also, scheinbar nicht mal hier, kann unser Oberhirte für einen Ersatz sorgen, bzw. mit Personal aushelfen.
Alleine mit der dauernden Geheimniskrämerei dieses Bürgermeisters kann man keine Stadt führen. Das ist einfach zu wenig.
Wenn dann noch alte Menschen darunter leiden müssen, ist das meiner Meinung nach, sogar mehr als schäbig.
Sorry! Musste aber sein! Armes Bad Windsheim!

D. Schulenburg 12/18/2017 20:07

Angefangen mit 7 Millionen Euro.
Dann 9 Millionen Euro.
Dann 12 Millionen Euro.
Jetzt 13,6 Millionen Euro.
Um solche Rechenkunststücke zu begreifen muss man scheinbar studiert haben und besonders gebildet sein, denn das begreifen wir "Normalos" einfach nicht. Das bedarf schon ganz besonderer Begabung und ein ganz besonderes Verständnis für diese Materie...........
Aber wer Vorbilder wie den Berliner Flughafen, die Hamburger Elb-Philharmonie und den Stuttgart 21 Bahnhof als Beispiel nimmt, fühlt sich lange noch nicht ertappt. Was ist schon eine Steigerung von
100 % bevor der Bau eigentlich begonnen hat? Was mag wohl nach Fertigstellung des Demenzzentrums der wahre Preis sein?
Dazu brauchts dann wieder uns "Normalos" zum Melken. Solange wir Milch geben, melken die uns.

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