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29. Dezember 2017 5 29 /12 /Dezember /2017 18:19

Mit Genehmigung Redaktion Zeitschrift profi/topagrar

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Kommentare

D. Schulenburg 10/18/2018 18:07

Die Bayernwahl ist rum. Die Grünen sind die eigentlichen Gewinner und die AfD.

Das man die AfD zum Abstrafen der etablierten Parteien nutzt ist wenigstens verständlich.

Das man aber auch die Grünen zum Gewinner macht, ist mir ein Rätsel. Genau die waren es mit der SPD die die Agenda 2010 einführten. Schon vergessen? Schröder und Fischer, die unbedingt die Kleinen melken wollten.
Sonst kein Thema nur:
Kein Atom! Keine Kohle! Kein Öl! Kein Holz! Nur Strom ist zur Zeit das Steckenpferd.und Allheilmittel.
Jetzt sollen mir die grünen Dödels mal sagen womit wir unsere Wohnungen heizen sollen? Strom? Vor kurzem waren noch die Pellets als nachwachsender Rohstoff der Hit.der Grünen. Nach dem Feinstaubdesaster und dem Wissen, das Holz ein großer Feinstaubproduzent ist, und wohl nichts war, wieder die Wende? Strom für alles?
Bezahlen die hohen Strom - Kosten mit der ganzen Akkuentsorgung dann die Grünen ? Bringen die den ganzen Strom eigentlich her? Glauben die wirklich Ihren selbstverzapften Mist? Wer ein bisschen nachdenkt, kann diese Grünen nicht Ernst nehmen. Wenn die merken, dass Strom auch nichts war, erfinden die den Zauberstab und ändern wieder die Richtung.
Achja, übrigens die Agenda 2010 hat bis heute der SPD nur massiv geschadet. Warum eigentlich nicht auch den Grünen? Die gehören dazu!

Leute lest Kachelmanns Donnerwetter

D. Schulenburg 10/13/2018 07:36

Ich weiß, es ist sehr viel Lesestoff! Aber Leute es lohnt sich wirklich sich etwas Zeit zu nehmen. Hier die Wahrheit über die Umweltverschmutzung und die unfähigen Folgen der Politik.
Zitat:


MEINUNGKachelmanns Donnerwetter
Diesel? Die Politik ignoriert ein viel größeres Problem

Eine Kolumne von Jörg Kachelmann
12.10.2018, 15:00 Uhr
Kachelmanns Donnerwetter: Diesel? Die Politik ignoriert ein größeres Problem. Rauchender Auspuff: Die Luftbelastung mit Stickoxiden wird seit Jahren breit diskutiert. Die Emission anderer Schadstoffe spielte dabei kaum eine Rolle. (Quelle: imago/Andreas Gora)

Nun muss die Politik also Fahrverbote in bestimmten Straßen verhängen. So willkürlich ihre Auswahl dabei ist, so konsequent ignoriert sie ein viel größeres Problem.

Wenn wir von Politikverdrossenheit in Deutschland hören, denken viele an Menschen, die es nicht leicht haben im Leben und sich verlassen fühlen in ihrer Not. Wir müssen eine weitere Bevölkerungsgruppe dazuzählen. Menschen, die wissenschaftlich in Behörden und Wirtschaft mit Lufthygiene zu tun haben. Ich möchte Ihnen heute erzählen, warum das so ist.

Es ist ein Ziel einer Regierung jedes Landes, dass die eigene Bevölkerung glaubt, dass alles supi ist, besonders bei der Umwelt. Die Bevölkerung hat auch ein natürliches Bedürfnis, dass das so ist, denn wenn etwas nicht in Ordnung ist, bedeutet das meist Einschränkungen für das Individuum.

Ältere Deutsche erinnern sich an die Smog-Fahrverbote in den 70ern und 80ern. Jüngeren Menschen muss man wahrscheinlich den Begriff Smog erklären. Die völlige Sorglosigkeit heute zeigt sich im völlig abseitigen Verhalten von Menschen im Sommer, selbst dieses Jahr, als die Luft wieder besonders schlecht war: Joggen dann, wenn die Luft am dreckigsten und oft ernsthaft ungesund ist zwischen 15 und 21 Uhr, (fast) niemand hat Probleme, in Restaurants an Strassen zu sitzen, über die sich Tausende Fahrzeuge in städtischem Stop-and-Go quälen.

Das grotesk unvernünftige Verhalten vieler Menschen auf Kosten der eigenen Gesundheit und vor allem der begleitenden Kinder zeigt, dass der kollektive Konsens vorherrscht, dass unsere Welt in Ordnung ist.
Die Sache mit dem "sauren Regen"

Diese Annahme wird auch durch die Suchmaschinenstatistik verschiedener Begriffe zum Thema in den letzten rund 25 Jahren bestätigt. Ein Grund, dass Menschen heute oft Katastrophenszenarien von Klimaforschern misstrauen, ist die Sache mit dem "sauren Regen". Im Herbst 1981 gab es den legendären "Spiegel"-Titel "Saurer Regen – der Wald stirbt" und Anfang 1984 auch zuvorderst "Saurer Regen – Lebensgefahr für Babys".

Die Menschen, die sich damals Sorgen machten, haben nicht vergessen, dass in der Folge weder Wald noch Baby starben. Die Themen retteten sich noch mit abnehmendem Interesse über die Jahrtausendwende, heute spielen sie keine Rolle mehr:

Häufigkeit der Suchanfragen nach dem Begriff "saurer regen" seit 2004. (Quelle: Google)Häufigkeit der Suchanfragen nach dem Begriff "saurer regen" seit 2004. (Quelle: Google)

Häufigkeit der Suchanfragen nach dem Begriff "waldsterben" seit 2004. (Quelle: Google)Häufigkeit der Suchanfragen nach dem Begriff "waldsterben" seit 2004. (Quelle: Google)

1981 schrieb der "Spiegel" folgende Sätze: "Im Staatsforst Rosengarten, in der Nähe von Hamburgs Schwarzen Bergen, lässt Förster Wilken Wiebalck den Humus mit Kalk bestreuen – in der vagen Hoffnung, auf diese Weise die auch dort schon grassierende Baumkrankheit kurieren zu können."

Not so fun fact: Nicht so viel hat sich seither verändert, es interessiert nur niemanden mehr. Die schwefligen Einträge in den Boden sind zwar seit den 80ern deutlich zurückgegangen, aber Stickstoff ist immer noch genügend da – die Quellen hauptsächlich aus dem Verkehr und der Landwirtschaft sind präsent wie eh und je und werden nur langsam weniger, wenn überhaupt. Waldböden, vor allem in niederschlagsreichen Gebieten, sind so sauer wie Essig, Bestände, Arten und die Fruchtbarkeit der Böden sind in Gefahr, heute wie damals.
Wenn es um den Verkehr geht, wird die Politik ganz still

Nach den Erfahrungen mit dem ausgebliebenen Waldsterben sind aber heute Politiker ganz still, schließlich sind die Urheber Verkehr und Landwirtschaft nicht etwas, was man aus wahltaktischen Gründen weiter vertiefen möchte. Hier könnte man nicht dieselig eine lustige Sündenbockgruppe rausvereinzeln, es sind alle.

Wollte man ernsthaft etwas verändern, müsste man den Privatverkehr in Deutschland massiv unattraktiver machen und die Landwirtschaft grundlegend verändern. Will das jemand außerhalb der Sonntagsreden? Nein. Deswegen macht man heute wie damals das, was man in der Not so tut: Man bekämpft nicht die Ursachen, sondern die Folgen. Nur muss man heute in die Lokalmedien gucken, um zu erfahren, dass immer noch alles ist wie immer: Kalk drauf und beten.

So versauern die Böden weiter, wenn auch langsamer, sind aber regional immer noch vor dem Umkippen. Diese Information könnte für viele Menschen wichtig sein, die bis heute nicht genau verstanden haben, warum diese Stickoxide des Teufels sind. Denn außerhalb der berühmt gewordenen Luftmessstationen an stark befahrenen Straßen (Stuttgart-Neckartor) werden die Grenzwerte in Deutschland weitgehend eingehalten.

Welche Städte heute von Dieselfahrverboten betroffen sind, hat also in keiner Form damit zu tun, dass Stadt A versiffter ist als Stadt B, sondern wo die Städte vor Jahrzehnten die Luftmessstation hingebaut haben. Die Messnetze entstanden vor geraumer Zeit, als es zwei Hauptquellen für Luftverschmutzung gab: Industrie und Verkehr.
Immer der dreckigen Luft nach

Die einen Städte haben ihre Statiönchen dort aufgestellt, wo alles am furchtbarsten ist. So kam Stuttgart zu seiner Berühmtheit oder früher zu Smogalarmzeiten der Messort Styrum in NRW, als der Himmel über der Ruhr nicht blau war. Durch die Wahl von Extremstandorten erwartete man sich zu Recht ein unmittelbares Feedback über Erfolge bei der Luftreinhaltung, nach dem Motto: Wenn es selbst DORT weniger wird, haben wir es gepackt.

Bauernschlaue Magistraten anderswo haben die Luftmessung zum örtlichen Kindergarten, Stadtpark oder gleich in die periphere Prärie verlegt.

Während die früher nicht ganz furchtbaren Werte in Verkehrsnähe (die Grenzwerte waren noch schlapper) noch auszuhalten waren, wurden sie heute durch strengere Grenzwerte eingeholt und unterboten und nun hat Stuttgart den Salat. Obwohl für die meisten Menschen das wichtigste lufthygienische Problem ein ganz anderes ist (davon später mehr), denken viele Menschen heute bei Stuttgart an furchtbare Dreckluft, auch wenn die Welt schon 100 Meter hinter der exponierten Messstation am Neckartor eine andere ist.
Straßen mit Fahrverboten – reine Willkür

Fast alle Messstationen stehen heute dort, wo wenige bis keine Menschen wohnen, entweder als verkehrsumbrauster Ort des Schreckens oder als ländliche Hintergrundstation. Die lustige Idee, heute einzelne Straßen mit einem Fahrverbot zu belegen, andere jedoch nicht, ist nichts, was irgendeine wissenschaftliche Basis hat. Man sieht an Wetter- und Lufthygienemodellen mit einer Auflösung von 100 mal 100 Meter, die wir berechnen, dass sich die Transportmechanismen und Straßenexposition im Vergleich zur Windrichtung laufend ändern.

Die einzige Erklärung für die Tatsache, dass man ohne wissenschaftliche Begründung Städte und Straßen auswählt und dann für bestimmte Autos Fahrverbote verhängt, kann nur sein: 1. Weil wir es können. 2. Weil es sich geil anfühlt, etwas zu machen, wo nachher niemand sagen kann, dass es nicht funktioniert hat, weil die Luftmessstationen teuer sind und wir sowieso keine Bewilligung erteilen würden, in jeder Fahrverbotsstraße eine aufzustellen, selbst wenn Aldi 20 Stück sponsert. 3. Und weil das so ist, wird uns auch niemand zeigen können, dass plötzlich an Nebenstraßen alles schlimmer geworden ist durch den Ausweichverkehr.

So tritt das wohlige Gefühl ein: ES IST SCHWACHSINN, ABER SEHT HER, WIR HABEN WAS GEMACHT!!!11ELF!!1
And the winner is: der Dieselfahrer

Man müsste natürlich nicht völlig sinnlose Dinge tun, aber real wirksame Maßnahmen würden an der deutschen Leitkultur rühren. Es ist für die Politik ein schwieriges Abwägen unter dem Druck von EU und Gesetzen. Wie treibt man wen in den Wahnsinn und wer hält es am besten aus? Und so wurden es die Dieselfahrer. Es ist schon richtig, dass der Diesel besonders stickoxidintensiv ist. Aber das Problem der Stickoxide ist nicht straßenspezifisch, sondern flächig.

Man hätte sofort große Erfolge für alle in autobahnnahen Gebieten, wenn man ein allgemeines Tempolimit einführte (alle Statistiken, die behaupten, dass das nichts brächte, sind nicht weiter ernst zu nehmen und tun so, als ob man einfach vergleichen müsste, wie es ist, wenn alle gleichzeitig 130 statt 160 fahren – die Realität ist anders, wenn permanent alle mit zusammengebissenen Zähnen, der steten Bereitschaft zur Nötigung und Schlimmerem auf 10 Kilometern Autobahn 537 Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge sammeln: sehr viel Stickoxid, mehr als wenn ein fetter Pickup auf einer US-Autobahn seine konstanten 100 cruiset. Das wissen leider all die Leute nicht, die berichten, dass in den USA furchtbar große Autos fahren und alle viel mehr schuld seien).

Aber wir wissen alle: Bevor es in Deutschland ein Tempolimit auf Autobahnen gibt, würde eher jede deutsche Gemeinde eine Straße auswählen müssen, in der kein Diesel fahren darf.
Wenn der Wind sich dreht

Man könnte auch sofort alle städtischen Stickoxid-Probleme lösen, indem an ausbreitungsarmen Tagen (oder an allen, falls revolutionärer Mut vorhanden ist), wechselweise gerade und ungerade endende Nummernschilder in die Stadt fahren dürfen. Aber dafür bräuchte es einen funktionierenden ÖPNV, der die Menschen aufnehmen könnte, in genügender Frequenz und Verbreitung, weil ja die Gesundheit … ach, vergessen Sies.

Vielleicht bekommen wir ja einen dieser Winter mit viel Westwindzone, wie er früher einmal war, und schwupp, werden alle Grenzwerte beim Stickstoffdioxid sowieso eingehalten sein, weil der Abstand zu diesen so groß nicht ist und ein windiger Winter alles ändern kann. Die Regierung wird das als sensationellen Erfolg vermelden, alle Fahrverbote können aufgehoben werden, bis wir nach einem windarmen Kaltwinter im Frühling 2020 feststellen werden – wir sollten wirklich nicht so langfristig denken.

Die total lustigen straßenweisen Fahrverbote für eine mit der Pipette abtropfbaren Gruppe von Fahrzeugen werden auch deswegen nicht mit kollektivem Hohngelächter quittiert, weil der letzte ähnlich lustige Versuch, so etwas zu tun, mehr als 20 Jahre her ist und fast vergessen ist. Eine Umweltministerin namens Angela Merkel verabschiedete damals ein Gesetz, dessen Text von einer Originalität war, sodass man schon ahnt, dass es völlig frei von irgendwelchen wissenschaftlichen Überlegungen war.

Die Physikerin in Frau Merkel wusste schon damals ganz sicher, dass das wenige Jahre später kassierte Gesetz völliger Blödsinn war, weil die Ozon-Vorläufersubstanzen Stickoxide und VOC mehrere Tage vorher reduziert werden müssten. Bei Maßnahmen einen Tag vor dem vermuteten Ozon-Ereignis oder am Ozon-Tag selbst ist der Effekt null oder es gibt eher mehr Ozon, also kontraproduktiv.
Erinnern Sie sich noch an Ozon?

So gab es mit dem Gesetz einmal ein solches Teilfahrverbot, es war ein Riesenspaß, kam nie wieder vor und das aktuelle Motto wurde in Sachen Lufthygiene schon damals angewendet: ES IST SCHWACHSINN, ABER SEHT HER, WIR HABEN WAS GEMACHT!!!11ELF!!1

Das Verrückte ist, dass die Ozon-Problematik heute so wichtig ist wie damals. Nur – sehen Sie selbst, interessiert sich dafür niemand mehr:

Häufigkeit der Suchanfragen nach dem Begriff "ozon" seit 2004. (Quelle: Google)Häufigkeit der Suchanfragen nach dem Begriff "ozon" seit 2004. (Quelle: Google)

Der Sommer 2006 war zum Teil heißer als der 2018, war aber realiter keine Katastrophe, weil es genug regnete und medial ganz und gar keine Katastrophe, weil Deutschland Fußball-WM-Dritter wurde und die Super-Hitze deswegen "Sommermärchen" hieß und Klimaforscher entweder geknebelt in Kühlräumen saßen oder ein Lied von Helene Fischer sangen, was dieses Jahr anders war.

Man sieht an der Spitze im Juli des Jahres, dass aber das welke journalistische Fleisch noch ein letztes Mal beim Thema zuckte (die Werte waren zum Teil atemberaubend hoch), bevor die kollektive Amnesie einsetzte und niemand mehr irgendwas von Ozon lesen, erzählen und wissen wollte.
Hohe Temperaturen – hohe Ozonwerte

Das ist sehr schade für die Gesundheit der Menschen, weil die Ozon-Konzentrationen vor allem in diesem Sommer wieder besonders schädlich waren. Für hohe Ozonwerte in der Atemluft (ein aggressives Gift, was nichts mit dem guten Ozon weit oben zu tun hat, das sicherstellt, dass Boris Becker nicht nach 30 Sekunden, sondern nach zehn Minuten Sonnenbrand bekommt) helfen Sonne, hohe Temperaturen, Stickoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffe. Alles da in diesem Sommer.

Ozon hat die Besonderheit, dass der Tagesgang sich etwa an den Gang der Temperaturen anlehnt. Hier ist nun wieder unpraktisch, dass Schullaufbahnen heute ganz ohne Naturwissenschaften möglich und viele Medien leider ziemlich doof sind und gerne in Sommern wie diesen behaupten, dass es eine "Mittagshitze" gäbe.

Das hat zur Folge, dass sich sportiv gesinnte Menschen gerne nach Feierabend auf die Straßen der Heimat begeben, joggen und Schlimmeres, um sich zu ertüchtigen. Fußballtrainer setzen Spiele und Training für Kinder und Jugendliche auf den Nachmittag und Abend an, weil dann ja die Mittagshitze vorbei sei.
Ein gefährlicher Rat

Das ist alles sehr schade, weil die Höchsttemperaturen (und damit die höchsten Ozon-Konzentrationen) zwischen 17 und 18 Uhr stattfinden und die Werte dieses Sommers die Lungenfunktion von vielen empfindlichen Menschen – Asthmatikern, Senioren aber ganz besonders Jugendlichen teils chronisch geschädigt haben werden.

Ja, theoretisch müsste sich an solchen Tagen der eine oder andere Gesundheitsminister vor eine Kamera stellen und davor warnen, all diese falschen Entscheidungen zu treffen. Aber dann müsste man auch sagen, dass es mit dem Ungesundsein schon bei 120 und nicht erst bei 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft losgeht, Leute würden womöglich fragen, warum man bei den Vorläufersubstanzen nicht was mache und womöglich käme dann noch jemand mit einem Gesetz wie 1995.

Dann lieber nichts tun, denn die Leute, die ihr ganzes Leben etwas schwerer atmend verbringen, glauben sowieso eher, dass es an den Abgasen von Kreuzfahrtschiffen läge.

Wenn nun so ein Gesundheitsminister jemals sich zuständig fühlen wollte für die Information der Bevölkerung, könnte er auch im Sommer 2018 den Menschen erklärt haben, dass Ozon vor allem über städtische Vorläufersubstanzen gebildet werde, das Ozon aber weit aufs Land transportiert würde und dort die ganze Nacht fast unverändert bliebe, was manche nächtliche Atemnot in der Idylle erklären würde. Und dass die paradoxe Situation aufträte, dass dieselben Vorläufersubstanzen, die Ozon bilden, es auch wieder kaputt machen und deswegen die Luft der abendlichen Rushhour in Stadtzentren einerseits Stickoxide, aber kaum noch Ozon in sich hat, aber der Stadtpark in der Peripherie für die Lunge ungesünder sei, auch noch um 20 Uhr, weil dort das Ozon immer noch da ist.

Aber wahrscheinlich will das niemand wissen, sonst würde es der Gesundheitsminister an den besonders heißen Tagen mal erzählt haben. Und so warten wir auf den nächsten Sommer mit chronischer Schädigung von Lungen Jugendlicher. Wenn wir Glück haben, wird es dennoch ein Sommermärchen.
Stickoxide? Reden wir über Feinstaub!

Wir kommen zum Schluss zum größten Problem für die Lufthygiene und die Gesundheit der Menschen in Deutschland: den Feinstaub.
Um den Feinstaub ranken sich viele Legenden, die von einer substanziellen Zahl von Menschen leider geglaubt werden. Dass die Vulkane böse seien, gerne auch Kreuzfahrtschiffe, man hat es auch mit den Dieselautos kurz probiert, ob nicht da was geht, hat dann aber rechtzeitig die Stickoxide gefunden, bevor Wissenschaftler mit zu viel Fakten sich laut gewundert hätten.

Nein, die alle sind nicht daran schuld, dass wir seit ein paar Jahren sehenden Auges, mit Unterstützung von Steuergeldern und KfW, in eine lufthygienische Feinstaubkatastrophe marschieren: Es ist der Holzofen. Oder Komfortofen. Oder Kamin. Oder wie das Elend heißt, das in deutsche Wohngebiete die höchsten Feinstaubwerte seit vielen Jahrzehnten bringt, Tendenz weiter steigend.

Vor dem Boom der Feinstaubindustrie, der die Zahl der holzverbrennenden Stellen in wenigen Jahren vervielfacht hat, war das Verfeuern etwas fürs Land und für arme Leute. Beides war nicht so problematisch für die Lufthygiene in Deutschland, weil es zwar einerseits zum pittoresken Ortsbild eines winterlichen Tals in den Mittelgebirgen und Alpen gehört, dass an einem windstillen Morgen das ganze Tal durch die vier Bauern eingefeinstaubt wird, andererseits aber durch die eher dünne Besiedlung nicht so viele Menschen betroffen sind.

Das gilt auch für Menschen, die Holz einfach als Billigbrennstoff nutzen, weil sie sich umweltfreundliche Brennstoffe wie Gas oder Heizöl, geschweige denn Wärmepumpen und Solarunterstützung nicht leisten können. Hier spielt feinstaubmindernd eine Rolle, dass viele arme Menschen in einer Situation zur Miete wohnen, in der sie – zum Glück für die Gesundheit der Bevölkerung – nicht selber Holzöfen in der Mietwohnung in Betrieb nehmen können. Die Menschen, die seit jeher Einzelöfen hatten und diese weiter betrieben, waren in so geringer Zahl und nicht konzentriert, dass sie die Feinstaubwerte über die Holzverbrennung nicht in astronomische Höhen bringen konnten.
Das China des Westens

All das hat sich in kurzer Zeit verändert. Unbemerkt oder absichtlich ignoriert entwickelt sich Deutschland zu einem China des Westens, was den Feinstaub betrifft. Die Leute, die diese Katastrophe verantworten, profitieren von der oben erwähnten Historie, wo Luftmessstationen aufgestellt wurden: Verkehr, Industrie. Nicht: wo viele Leute auf einem Haufen wohnen, die ruhigen Quartiere mit den Bäumen und Trampolinen, wo öfter nachts Feinstaubwerte herrschen, die auch geübte Chinesen aufmerken ließen.

Deswegen kann man lesen, dass nun der Feinstaub zwar kaum noch weniger würde, aber schon noch alles okay sei. Es ist nur okay, weil nicht dort gemessen wird, wo das Desaster stattfindet.

Dennoch kann man immer wieder den Holzofenfeinstaub aus den Wohngebieten ablesen, wenn er zu den Straßenmessstandorten transportiert wird. Quartiernahe Messstellen, die früher im Schnitt zwei Peaks hatten zwischen Montag und Freitag zur Rushhour morgens und abends, haben inzwischen eine Ruß-hour vor allem Freitag- und Samstagabend, wenn der Familienvater, der so aussehen möchte wie der Kaminofenbesitzer im Baumarktprospekt, zur umweltfrevelnden Tat schreitet.

Welchen Einfluss ein einzelner Feinstaubproduzent hat, sieht man an den Messwerten an einer der wenigen wohngebietsnahen Messstationen in der Konstanzer Wallgutstraße, ein Beispiel vom Frühling, gemessen wird PM10 (Feinstaubpartikel bis 10 Mikrometer, passt supi in Ihre Lungen):

Feinstaub-Messwerte an der an der Messstation Wallgutstraße in Konstanz Anfang April 2018. (Quelle: www.ostluft.ch/Archiv)Feinstaub-Messwerte an der an der Messstation Wallgutstraße in Konstanz Anfang April 2018. (Quelle: www.ostluft.ch/Archiv)

Das ist einer. Es ist aber in vielen Wohngebieten nicht mehr einer. Es sind viele. Sie merken es selbst: Es stinkt wieder abends in Deutschland und hört nachts nicht auf. Die nächtlichen Werte beim Feinstaub gehen je nach Holzofendichte öfter auch auf 700–800 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und noch höher.
#Reichenfeinstaub

Da offiziell genau dort nicht gemessen wird, wo alles am schlimmsten ist, müssen Wissenschaftler auf die Privatinitiative von luftdaten.info zurückgreifen, von denen man aber gar nicht so viel hört, was diese Werte betrifft. Die Initiative mit Stuttgarter Wurzeln war ausgezogen, es den Automobilherstellern so richtig zu zeigen und den abgeregelten Katalysator in den dunklen Nebenstraßen der Einfamilienhäusle aufzuspüren. Sie fanden nichts von alledem, auch wenn sie in Tweets immer noch aufgeregt genau darüber raunen, sondern immer nur Feinstaub aus der Holzverbrennung, oft auch den selbst erzeugten. Denn im Unterschied zu früher ist das Verbrennen von Holz heute keine Armeleutesache mehr, sondern ein Lifestyle-Gadget eines gelangweilten gehobenen Mittelstandes, dem ein Radiator mit dem Danfossdings zu sehr 80er war. Es ist häufig #Reichenfeinstaub, der die nächtliche Luft in Deutschland so ungesund macht wie seit Jahrzehnten nicht.

Bewegt sich an manchen Tagen beim Wetter nichts, breitet sich der Holzofenfeinstaub flächendeckend aus. Die Holzöfen haben Luftverschmutzung demokratisiert, es gibt keine Reinluftgebiete mehr, wie man an der Karte der Überschreitungstage des 24-Stunden-Grenzwerts von 50 Mikrogramm für dieses Jahr in Niedersachsen sieht. Nur die Orte fallen auf, wo extreme Verkehrsnähe plus Holzofenfeinstaub kombiniert auftreten. Aber dicke Luft gibt’s auch in den einheimischen Prärien und auf den ostfriesischen Inseln, weil ja Holzöfen so gemütlich sind:

Die Karte zeigt die Überschreitungstage des 24-Stunden-Grenzwerts von 50 Mikrogramm für Feinstaub für 2018 in Niedersachsen (Quelle: https://www.umwelt.niedersachsen.de/themen/luft/luen/aktuelle_messwerte/)Die Karte zeigt die Überschreitungstage des 24-Stunden-Grenzwerts von 50 Mikrogramm für Feinstaub für 2018 in Niedersachsen (Quelle: https://www.umwelt.niedersachsen.de/themen/luft/luen/aktuelle_messwerte/)

Zum großen Glück für die hölzerne Feinstaubindustrie gibt es wie erwähnt kaum Messungen in den verseuchten Wohngebieten und vor allem keinen Stundengrenzwert, der irgendwelche Alarmglocken auslösen müsste. Konzeptionell war der früher nicht nötig, weil in den vorsteinzeitlichen Jahren bis vor Kurzem die Hauptfeinstaubquellen nicht extrem über den Tag variierten.

Heute ist das anders, aber im 24-Stunden-Schnitt werden Extremwerte abends und nachts durch geringere Werte tagsüber, wenn die verhinderten Pfadfinder bei der Arbeit sind und die Umwelt nicht sinnlos verschmutzen können, kompensiert. Manche Bundesländer weisen die Stundenwerte vorsichtshalber gar nicht aus, diese extrem hohen Balken zu einer Zeit, wenn nachts Menschen auch gerne bei offenen Fenstern gesund schliefen, sehen einfach nicht gut aus.

Aufgepasst übrigens bei den Daten von luftdaten.info: Bei Nebel laufen die Angaben völlig aus dem Ruder, weil auch die Nebeltröpfchen mitgezählt werden, deswegen sind bei hohen Luftfeuchtigkeiten die Werte unbrauchbar. Ein Software-Update könnte das beheben, aber wie wir wissen: Das dauert manchmal.
Die größte lufthygienische Sauerei

Wie konnte es so weit kommen, dass eine zu Recht verpönte, für die Katastrophe des London-Smog verantwortliche, unendlich dreckige Steinzeittechnologie cool wurde?

Man muss einerseits Respekt haben vor den PR-Agenturen der Firmen, die die Feinstaubschleudern verkaufen und eine Katastrophe zu einem Segen umgelogen haben: Nachhaltig sei es, sauber sowieso. Eines der großen Probleme bei der Lösung der selbst gemachten Feinstaubkatastrophe ist die abseitige Selbstwahrnehmung der Holzofenbesitzer, dass sie ganz toll seien und es der Mineralölindustrie mal so richtig zeigen würden. Schon die Behauptung mit der CO2-Neutralität ist eine Lüge, weil Holz und Pellets nicht von selbst in den heimischen Ofen fliegen und die Anwohner rumänischer Kahlschlaggebiete hätten sicher auch deutliche Meinungen, wie sie das falsche gute Gewissen der Holzofenbesitzer beurteilen.

Aber es geht hier ohnehin nicht um CO2. Es geht um Feinstaub in katastrophalem Ausmass. Holz zu verbrennen, ist die größte Sauerei, die man heute lufthygienisch veranstalten kann, wie man unschwer sehen kann:

Feinstaubausstoß verschiedener Heizanlagentypen im Vergleich. (Quelle: https://www.fluessiggas-portal.de/Downloads/PDF-Dateien/Fluessiggas-Umwelt-und-Klimakompass)Feinstaubausstoß verschiedener Heizanlagentypen im Vergleich. (Quelle: https://www.fluessiggas-portal.de/Downloads/PDF-Dateien/Fluessiggas-Umwelt-und-Klimakompass)

Ich habe hier Pellets genommen, von denen viele Menschen glauben, dass man deren Abgase auch direkt ins Kinderzimmer leiten könnte, weil man ja so nichts riecht. Der Balken wäre für normales Holz noch mal mindestens doppelt so hoch, bei feuchtem Holz, weniger als zwei Jahre gelagert, auch vielfach höher.

Das Verbrennen von Holz ist auch bei anderen Schadstoffen führend, wie diese etwas ausführlichere Tabelle zeigt. Verglichen wird mit Erdgas und Heizöl (HEL), Sie können sich die Dinge mit Suchmaschinenhilfe selber erschließen, um den Text nicht noch länger zu machen.

Ausstoß unterschiedlicher Schadstoffe aufgeschlüsselt nach Energieträgern und Art der Verbrennung. (Quelle: https://www.bafu.admin.ch)Ausstoß unterschiedlicher Schadstoffe aufgeschlüsselt nach Energieträgern und Art der Verbrennung (Originaldokument: https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/luft/fachinfo-daten/faktenblatt_emissionsfaktorenfeuerungen.pdf.download.pdf/faktenblatt_emissionsfaktorenfeuerungen.pdf). (Quelle: https://www.bafu.admin.ch)

Neben der Professionalität der Werber ist auch eine völlige Ignoranz der meisten Politiker nötig gewesen, um Deutschland in Sachen Lufthygiene in Wohngebieten ins Mittelalter zurückzuwerfen. Das vordergründige CO2-Argument überdeckte alles und das Verbrennen von Holz ist vielleicht der letzte parteiübergreifende Konsens, den es gibt.

Die AfD wird die Änärrgie aus dem doitschen Wald schätzen, und Teile der ökologischen Bewegung haben Übung darin, wie bei der Impfverweigerung die vermeintliche Rettung der Welt über die Interessen der Gesundheit der eigenen Kinder zu stellen. Und so wird wieder Holz verbrannt, so viel wie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr. Und die Menschen haben vor allem abends und nachts, wenn sie empfindlich sind, schlafen, tief atmen und über viele Stunden dem Feinstaub ausgesetzt sind, die ungesündeste Luft seit Generationen.

Denn die Schnappatmer bezüglich der Feinstaubwerte am Stuttgarter Neckartor vergessen gerne, dass dort nicht Babys stationär ihr Bettchen haben, tagsüber einen Meter neben der Fahrbahn.
Feinstaubschleuder – Giftschleuder

Verschärfend kommt hinzu, dass die sich als Retter des Abendlandes fühlenden Holzofenbesitzer es gerne nicht so genau nehmen, was alles in den Holzofen geworfen wird. Das Seveso-Gift Dioxin ist in deutschen Wohngebieten seit dem Holzofen-Boom wieder ein Thema. Wer einen einschlägigen Nachbarn hat, kann ein Lied davon singen, was heute alles via Holzofen entsorgt wird. Die Feinstaubschleuder ist oft auch eine Giftschleuder.

Weil die Holzofenbesitzer aber ihren Prospekt gelesen haben, haben sie dummerweise auch ein total selbstbewusst gutes Gewissen. Sie vergleichen den Feinstaub immer nur bezüglich der Emissionen und zitieren, was wo auf welcher Strecke ausstößt zum Vergleich, was in Wahrheit für die Atemluft völlig irrelevant ist (so kommt es auch zur gerne genommenen Lüge, dass ja Kreuzfahrtschiffe für unsere Gesundheit ganz furchtbar seien) – der Holzofenbesitzer macht seinen Wohnort zu einem ungesunden Umfeld für seine Mitmenschen, weil die Kaminhöhe bei Häusern nicht für solch große Sauereien gemacht ist. Deswegen ist es auch lufthygienisch gesünder, neben einem Braunkohlekraftwerk oder einer Müllverbrennung zu wohnen als neben einem Komfortofenbesitzer.

Es ist wie bei einer Sekte: Wenn der Guru verhaftet wird, weil er alle abgezockt hat, stellen sich die Sektenmitglieder noch mehr hinter ihn, weil man nicht wahrhaben möchte, dass man nach Strich und Faden – pardon – verarscht wurde.

So werden auch die meisten Holzofenbesitzer auf diesen Text reagieren, indem sie nicht wahrhaben wollen, dass sie inzwischen das größte Umweltproblem Deutschlands sind, was Lufthygiene angeht. Sie werden mit rußigem Schaum vor dem Mund Prospekte zitieren und manche werden im Ernst sagen, dass es ihnen vollkommen wurscht ist, wie es dem Asthmakind nebenan geht, aber nie und nimmer fossile Brennstoffe ins Haus kämen. Die in Aussicht gestellten Grenzwerte werden ohne große Wirkung sein und gelten gerade nicht für die kleinen Altanlagen, die am dreckigsten sind. Die explosive Zunahme der Zahl der Öfen führt solche Versuche, irgendwas mit lustigen Emissionsgrenzwerten zu erreichen, von vornherein ad absurdum.
Totstellen, überrascht sein, verbieten

Die Politik wird die Sanierung des Elends voraussichtlich nach folgendem Masterplan abwickeln:

1. Totstellen. Alle finden’s gut und es sind alles Wähler, die mit den Holzöfen. Und nicht die armen, die eh nicht gehen.

2. Die EU handelt, man sieht schon die Vorzeichen in den Medien, die man in der EU-Kommission so liest:

The Guardian: People burning wet wood on inefficient stoves 'poisoning themselves
The Economist: Wood-burning stoves, the picturesque polluters
The Economist: Wood-burning stoves are in fashion but cause serious pollution

3. Deutschland ist überrascht. Große Diskussion in den Gremien: Wir haben das gefördert, jetzt können wir nicht denen sagen, dass das völliger Schwachsinn war, was tun?

4. So tun, als ob man mit Grenzwerten irgendwas retten könnte und irgendwas ankündigen, was sich gut anhört.

5. Die EU und Gerichte kündigen an, die Steinzeittechnologie für privaten Gebrauch stilllegen zu wollen.

6. Deutschland ist überrascht. Große Diskussion in den Gremien: Wer entschädigt die Leute? Wir sollten mal die Hersteller fragen, ob die vielleicht wollen. Aber auf welcher Rechtsgrundlage?

7. Wir erlauben Holzheizungen nur noch in bestimmten Straßen, in denen wir aus nicht weiter bekannten Gründen glauben, dass dort noch was geht.

8. Holzverbrennung für stationären privaten Heizgebrauch verbieten.

In ein paar Jahrzehnten wird dann eine Umweltministerin stolz vor die Bundespressekonferenz treten und sagen, dass man nun beim Feinstaub die Werte von 1995 erreicht habe und stolz sei auf das Erreichte für die Gesundheit der Menschen. Die Wähler werden stolz und dankbar sein. Im Briefkasten ist ein Prospekt für Haussickergruben.
Zitat Ende.

Wer sich jetzt nicht so richtig von unserer Regierung, den grünen Dödels und den Mitläufern verarscht fühlt, macht einfach weiter mit, was diese Politik so verzapft. Und immer nach dem gleichen System: Hüü und Hott. Der ewige Schlafkappentango!
Sorry, aber mir war wieder mal danach!

D. Schulenburg 10/25/2018 13:45

Wer noch nicht genug hat, hier alles über die Holzverbrennung!!! Da sind die Diesel nur das ganz kleine Übel. Bin gespannt wie sich die Grünen jetzt rausreden werden? Wenn das nicht Politik zum Kotzen ist, was denn dann?
Zitat:

MEINUNGKachelmanns Donnerwetter
Feinstaub aus Holzöfen – die gemütlichen Dementoren

Eine Kolumne von Jörg Kachelmann
25.10.2018, 12:37 Uhr
Kachelmanns Donnerwetter: Feinstaub aus Holzöfen – die gemütlichen Dementoren. Feinripp statt Feinstaub: Demonstranten fordern bei einer Kundgebung in Berlin Maßnahmen für bessere Luftqualität. (Quelle: imago)

Die gesundheitlichen Gefahren der Holzverfeuerung sind seit Langem bekannt. Dennoch wird der Holzofen-Boom sogar noch staatlich gefördert – mit katastrophalen Folgen. | Von Jörg Kachelmann

Früher hatten arme Menschen die dreckigste Luft, heute ist das umgekehrt. In vielen Wohngegenden hat der Holzofen-Boom eine katastrophale Feinstaub-Belastung gebracht. Die gesundheitlichen Folgen sind unabsehbar und im Vergleich dazu sind die lustigen Diskussionen um Stickoxid-Grenzwerte und den Diesel eine Bagatelle. Das Experiment mit der Gesundheit von zigmillionen Deutschen wird durch Steuergelder gefördert, obwohl die Folgen des Feinstaub-Booms bekannt und furchtbar sind.

Es war eine Errungenschaft der Zivilisation, als offene Feuer abgeschafft und durch moderne Zentralheizungen abgeschafft wurden. Vor einigen Jahrzehnten war noch bekannt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Feinstaub aus Holz- und Kohlefeuerungen und gesundheitlichen Problemen aller Art bis zur Demenz gibt.

Diese Zusammenhänge wurden kürzlich in Schweden erneut untersucht und bestätigt. Feinstaub aus Holzverfeuerung (und Autoverkehr) kann dement machen und es gibt weltweit diverse Studien, die diesen Zusammenhang bestätigen. Auch deswegen gingen früher die Armen-Wohngegenden mit schlechteren Heizmöglichkeiten generell mit tieferen Lebenserwartungen einher.

Die Verbindung zu mehr Demenzfällen wurde hier untersucht.

Die Verbindung zu mehr Brustkrebs wurde hier untersucht.
Feinstaubbelastung: Wahrheit und Lüge

Bei uns hört man üblicherweise, dass die Feinstaubwerte in den letzten Jahren gesunken seien. Das ist einerseits wahr, andererseits eine dreiste Lüge. Der wahre Teil besteht aus der Tatsache, dass fast alle Luft-Messstationen in der Nähe von extremen Strassen- oder Industriestandorten stehen. Beide Feinstaubproduzenten haben ihren Feinstaubausstoss signifikant vermindert.

Wie bei den Stickoxid-Werten (Stichwort Diesel) spielen allerdings diese Messstandorte für die Lebenswirklichkeit fast aller Menschen keine Rolle, weil die hohen Messwerte einzig Folge des extrem verkehrsnahen Standorts der Messstellen sind. Bereits in etwas zurückversetzten Häusern sind die Belastungen deutlich geringer. Zudem finden die höchsten Verschmutzungswerte nicht zu Zeiten statt, in denen die Menschen besonders vulnerabel sind (nächtlicher Schlaf, geöffnete Fenster). Niemand hält sich stundenlang an einer Strassenkreuzung oder eben am Neckartor in Stuttgart auf.

Wo Messstationen stehen in einer Stadt, ist bisher vollkommen willkürlich. Deswegen ist auch völlig willkürlich, welche Städte mit einem Diesel-Fahrverbot belegt werden oder nicht. Die Auswahl beruht in keiner Form darauf, dass die eine Stadt dreckiger ist als die andere, sondern dass die eine Messstelle in Stadt 1 ungünstiger aufgestellt ist als die andere Messstelle in Stadt 2.
Diskussion um Stickoxide lenkt ab

Aufgrund der relativ geringen Überschreitungen der Stickoxid-Grenzwerte und aufgrund der Tatsache, dass diese nur an Extremstandorten gemessen werden, lässt sich schliessen, dass kein Mensch in diesen Städten eine Überschreitung des NO2-Grenzwerts erlebt, weil er sich weitestgehend nicht an der Messstelle aufhält und Anwohner sich dann in der Nähe des Messorts befinden, wenn die Belastung besonders gering ist in den Episoden geringen Strassenverkehrs (abends/nachts).

Mehr Informationen zum Stand der Lufthygiene in Deutschland auch in diesem Text.

Die Diskussion um die Stickoxide und den Diesel ist vor allem vor dem Hintergrund zu sehen, dass eine möglichst grosse Ablenkung vom eigentlichen, drängenden und vor allem sich rapide verschlimmernden Problem für die Gesundheit von Menschen in Deutschland erreicht werden soll: die extrem ansteigenden Feinstaubwerte durch die Holzverbrennung. Wie die beiden oben zitierten Studien zeigen, sind die Folgen für die Gesundheit der Menschen vielfältig katastrophal.

Noch vor wenigen Jahren war das Verbrennen von Holz vor allem ärmeren Menschen und landwirtschaftlichen Siedlungen vorbehalten und gesamthaft von geringer Zahl. Das hat sich sehr verändert, die Zahl der Holzfeuerstellen hat sich inzwischen vervielfacht. Vor allem der gehobene Mittelstand hat das Verbrennen von Holz als Lifestyle-Gadget entdeckt und erzeugt dadurch Feinstaub-Immissionen in seit vielen Jahren nicht gekannter Rekordhöhe.

Meistens zeigen nur private Messungen die real existierende Katastrophe durch den Holzofen-Boom, weil die offiziellen Messstationen fast nie dort stehen, wo früher die Luft immer sauber war, aber heute Brennpunkte des Feinstaubelends sind. Für Menschen in diesen Gebieten ist der Holzfeuergeruch (oft zusätzlich mit hochgiftigen Gasen aus verbranntem Müll angereichert) ein Marker für sehr hohe Feinstaubwerte. Riecht es, dann herrschen deutlich grenzwertüberschreitende Feinstaubwerte.
Messwerte verschleiern tatsächliches Ausmaß

Der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub PM10 pro Kubikmeter Luft als 24 Stunden Mittel ist nicht mehr geeignet, die Menschen zu schützen, weil vor allem Freitag- und Samstagabend/nacht in Wohngebieten Extremwerte von Hunderten Mikrogramm erreicht werden, die zu den oben zitierten Gesundheitsgefahren führen. Diese Extremwerte werden tagsüber bei Abwesenheit der Holzverfeuerer auf ein niedriges Niveau runtergemittelt und fälschlich dem Verkehr zugerechnet.

Manche Landesregierungen haben ihre Umweltämter angewiesen, nicht mehr die Stundenwerte beim Feinstaub zu zeigen, sondern nur noch das gleitende 24-Stunden-Mittel, das verschleiert, was die Ursache für die hohen Feinstaubwerte ist und wie extrem hoch die Stundenwerte abends und nachts sind – wenn Leute genau am Ort der extremen Werte viele Stunden verweilen, auch Kinder, Alte, Asthmatiker und schlafend bei geöffnetem Fenster den Extremwerten ausgesetzt sind.

Es gibt nur wenige Messstunden, die die Holzofen-Feinstaubkatastrophe abbilden, weil wie erwähnt kaum in klassischen Wohngebieten gemessen wird. Es reicht allerdings ein Kaminofen im weiteren Umfeld einer Messstation und viele im weiteren Umfeld, um Grenzwertüberschreitungen hinzubekommen, wie das Beispiel von Konstanz vom vergangenen Wochenende zeigt:

(Quelle: (Quelle: ostluft.ch)) (Quelle: (Quelle: ostluft.ch))

Die hohe Grundbelastung über dem Grenzwert wie die extremen Peaks stammen alle aus Holzöfen – die Messstation steht an einer Strasse, in der nahen Umgebung gibt es nicht viele Holzöfen, aber die riesige Zahl von Holzöfen in den weiter entfernten Einfamilienhausquartieren hat ganz Konstanz eingestaubt. Die extremen Peaks sind Anfeuervorgänge und/oder Müllbeigaben in der näheren Umgebung.
Luftbelastung wie seit Jahrzehnten nicht mehr

Im Gegensatz zu den Stickoxiden, bei denen die Belastung an der Strasse am höchsten ist und in vertikaler und horizontaler Entfernung von der Strasse schnell abnimmt, ist die Feinstaubbelastung in Wohnungs- und Haushöhe deutlich höher, weil die Emission aus den knapp über Haushöhe staubenden Kaminen stammt und nur teilweise zu den Messstationen auf Strassenhöhe absinkt. Die wenigen Stationen, die den Holzofen-Feinstaub messen, unterschätzen ihn auch gleichzeitig. Die schlafenden Menschen atmen Staubwerte ein, wie es sie im Westen in Industriegebieten seit den 60ern/70ern, im Osten allgemein seit den 80ern nicht mehr gab. In den heute am meisten betroffenen verkehrs- und industriefernen Wohngebieten gab es solche Feinstaubwerte in moderner Zeit womöglich noch nie.

Die Stickstoffdioxid-Werte an der ursprünglich als Verkehrsstation konzipierten Wallgutstrasse in Konstanz zeigen, dass hier die vorwiegend verkehrsbedingten Peaks auftreten und ausgeschlossen werden kann, dass die extremen Feinstaubwerte aus dem Verkehr stammen:

(Quelle: (Quelle: ostluft.ch)) (Quelle: (Quelle: ostluft.ch))

Wie erwähnt gibt es nur wenige, oft keine Messstationen, die die extremen Feinstaub-Werte in Wohngebieten messen. Wenn bei schwachem Wind Holzofen-Feinstaub aus den vornehmen Quartieren zu den Strassenverkehrs-Messstationen weht, kann man ahnen, worunter die Menschen leiden müssen. Typisch sind die starken abendlichen Anstiege der Feinstaubbelastungen zu einer Zeit, zu der kaum noch Verkehr herrscht wie hier zu sehen an der Kopfklinik in Würzburg:

(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt) (Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt)

Auch Lindau im Bodensee ist durch den Holzofen-Boom zu einem Feinstaub-Problemort geworden. Am Freitag und Samstag wurde der Grenzwert überschritten, bevor am Sonntag stärkerer Wind Verdünnung der Dreckluft brachte. Die dünne Linie zeigt die Stundenwerte, typisch für den Holzofen-Feinstaub mit den höchsten Werten Freitagnacht auf durchgehend hohem Niveau – das und noch viel mehr atmen die Menschen ein, stundenlang.

(Quelle: (Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt)) (Quelle: (Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt))
Wahnsinn mit staatlicher Unterstützung

Um dem Fass den Boden auszuschlagen, wird der Wahnsinn, dass in Deutschland und anderswo wieder das Verbrennen von Holz in Mode gekommen ist, staatlich gefördert. Eine sehr originelle Energie im Sinne der Rentenkassen, wenn man Verschwörungstheoretiker sein wollte:

https://www.xn--bafa-frderung-nmb.de/

Die angepeilten gesetzlichen Verschärfungen emissionsseitig sind reine Augenwischerei und aufgrund der weiteren Zunahme der Holzofenzahl ohne Belang und kommen ohnehin viel zu spät, von den vielen Ausnahmeregelungen gerade für die dreckigsten Anlagen abgesehen. Der Holzofen-Boom und die heute schon katastrophalen und die in den nächsten Jahren immer schlimmer werdenden Feinstaubwerte durch das Verbrennen von Holz oder Pellets sind vermutlich keine Absicht, sondern das Ergebnis unendlicher Dummheit von Politikerinnen und Politikern, die es aus Populismusgründen als wichtig erachteten, Umweltschutz insofern vorzutäuschen, dass man angeblich durch das Verbrennen von Holz etwa 200 Stellen hinter dem Komma nach der Null CO2 einsparen würde.
Das ist auch die Lebenslüge der Holzofenbesitzer, die den Erfindungen der Feinstaub-Industrie gerne glaubt, dass das Verbrennen von Holz "ökologisch und nachhaltig" sei.

Diese Lüge ist in ihren Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in Deutschland unendlich viel schlimmer als irgendeine Falschbehauptung zu Diesel-Grenzwerten. Die Holzofen-Lüge macht krank, Brustkrebs, Demenz. Die Werte sind atemberaubend. Es wird nichts passieren. Die Lügner sind alle noch in ihren Ämtern und werden Ihnen völlig abseitige Räubergeschichten erzählen, von denen Autokonzerne noch viel lernen könnten.
Zitat Ende.

Aber Fahrverbote gegen Dieselautos! Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich Kotzen möchte! Pfui Teufel vor dieser Politik der grünen Dödels.
Bin gepannt wann unsere Regierung aus ihrem Dauerschlaf aufwacht? Für was bekommen die eigentlich ihr Geld? Das gilt natürlich auch für die Europa Sesselfurzer der geraden Gurken.!

D. Schulenburg 10/17/2018 08:14

Dazu dann noch der Vergleich Straße / Arbeitsplatz.

Warum wohl wird dieses Thema von unseren Dödels nie angeprochen?

Zulässige Stickoxide am Arbeitsplatz = bis 950 mg erlaubt.
Zulässige Stickoxide an der Straße = bis 40 mg erlaubt.

Wenn sich hierbei keiner verarscht fühlt, wann denn dann?
Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln. Für was bekommen die Politiker eigentlich soviel Geld? Für was so hohe Pensionen? Fürs Täuschen und Tarnen? Fürs Schnaaaaarrrrrrchen?
Es ist wirklich unglaublich!

D. Schulenburg 04/14/2018 07:51

Wie bescheuert die angedrohten Dieselfahrverbote sind zeigt auch dieser Bericht aus der Windsheimer Zeitung am 14.04.18 auf Seite 26.
Es ist wohl doch zu einfach, dem kleinen Mann/Frau als Dieselfahrer die Schuld an den Stickoxiden und dem Feinstaub zu geben. Komisch, von CO2 hört man zur Zeit nichts mehr? Das kommt scheinbar erst wieder, wenn man die Dieselfahrer "bestraft" hat und alle auf den Benziner umgestiegen sind?
Zitat:
Schmutz vom Schiff
Machen Rheinschiffe Diesel - Fahrverbote unwirksam?
Fahrverbote für Diesel- PKW sollen die Luft weitgehend von Stickoxiden befreien. Das es da aber weit größere Dreckschleudern gibt, zeigt einmal mehr eine Studie, die die Universität Duisburg- Essen vorlegt. In seiner 130- seitigen Masterarbeit gelangt der Physikstudent Lennart Korsten zu dem Ergebnis, dass in den Städten entlang des Rheins - Düsseldorf etwa, Köln oder Bonn - die Stickoxid - Belastung trotz Fahrverboten für Diesel auch im Jahr 2030 noch zu hoch sein dürfte. Zurückzuführen ist das auf die Binnenschfffahrt auf dem Rhein. Als Grundlage für seine Arbeit nutzt Korsten Daten des Gas- und Wärme - Instituts in Essen. Als Gutachter der Masterarbeit stellt der Physiker und Hochschullehrer Michael Schreckenberg nun infrage, ob Diesel - Fahrverbote in Städten gerechtfertigt sind und stößt ferner eine Diskussion über die Nachrüstung von Binnenschiffen an.
Zitat Ende.

Na, da hat ja jemand wieder mal den Nagel auf dem Kopf getroffen!
Vielleicht überlegt sich ja auch mal jemand in der Regierung, warum am Arbeitsplatz eine Belastung bis 950 mg Stickoxide zulässig sind und am Messplatz an der Straße nur bis 40 mg Stickoxide zulässig sind?
Solange hier nicht diese Werte glaubhaft angeglichen werden, werde ich mich dieser Sesselfurzerei nicht unterordnen!
Das ist alles so für mich sehr unglaubwürdig! Für mich ist das alles nur ein Affentheater!

D. Schulenburg 05/31/2018 19:56

In Hamburg haben sie jetzt (31.05.18) wirklich ein Dieselfahrverbot für den Straßenverkehr eingeführt.
Hier haben die grünen Dödels zwar keine Rheinschiffe, aber viele andere Diesel - Pötte.
Was machen diese grünen Dödels eigentlich hiergegen? Nichts!? Wer diese Idioten noch wählt ist selber schuld. Gestern noch war CO2 noch die Seuche. Heute nur noch die Stickoxide.
Wenn sie das gegen die Wand gefahren haben, kommen sie wieder mit der CO2 Keule. Aber erst wenn alle die Diesel durch Benziner ersetzt haben. Dann sind eben nicht mehr die Dieselfahrer die Deppen, sondern die Benzinfahrer.
Wo sind eigentlich die Grünen, die die 40 mg Stichoxide für tödlich halten, aber die 950 mg am Arbeitsplatz nicht beanstanden? Nur eine scheinheilige Brut? Nur zur Selbstdarstellung und zum Eigennutz sind diese Ökofuzzis meiner Meinung nach zu gebrauchen.

D. Schulenburg 03/18/2018 07:45

Ohne Kommentar!
Zitat:
So belastend sind Holzfeuerungen
Feinstaubbelastung durch Kamine und Co.

06.03.2018, 07:10 Uhr | rw, Simone Andrea Mayer, dpa, t-online.de
Kaminöfen und Holzheizungen produzieren viel Feinstaub. Wie giftig ist ein Kaminfeuer? (Quelle: imago/Rainer Weisflog)

Wie giftig ist ein Kaminfeuer? (Quelle: imago/Rainer Weisflog)

Gemeinhin gelten Autos als die Feinstaubschleudern schlechthin. Zahlreiche Städte mussten deshalb sogar Umweltzonen einrichten. Laut Umweltbundesamt (UBA) sind Autos jedoch nicht die einzigen Übeltäter.

Demnach ist mancherorts der größte Anteil der Feinstaubbelastung nicht auf den Straßenverkehr, sondern auf Holzfeuerungen wie Kaminöfen, Kamine und Holzheizungen zurückzuführen. "Vor allem die wachsende Zahl der Holzfeuerungen wirkt sich negativ auf die Feinstaubbelastung aus", sagt UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Insbesondere in den Wintermonaten könne der Anteil der Holzfeuerungen an der gesamten Feinstaubbelastung bis zu 25 Prozent betragen. "Die Emissionen aus Holzheizungen übersteigen damit mittlerweile die Feinstaubmengen, die aus den Abgasen des Straßenverkehrs stammen." Laut dem UBA-Papier werde mittlerweile in mehr als einem Viertel aller deutschen Haushalte Holz verfeuert.
Zitat Ende.

Wie verlogen kann man eigentlich noch sein? Der böse Dieselfahrer!!! Zum Kotzen!

D. Schulenburg 04/16/2018 08:15

Bin schon gespannt wann der erste Grüne kommt und uns sagt, doch bitte mit Strom zu heizen?
Atom ist nichts? Kohle ist nichts? Holz ist nichts? Öl ist nichts?

Wenn alle Autos mit Strom fahren. Alle Heizungen mit Strom betrieben werden. Es keine Atomkraftwerke mehr gibt. Strom scheinbar das Allheilmittel ist? Bin ich jetzt schon gespannt wie der ganze Strom zur Versorgung aller gespeichert wird? Mit Akkus?

Hoffentlich dann aber "grüne" Akkus, die sich selber entsorgen! Auf die Umwelt zu schauen ist ja gut, aber es darf nicht ausarten ins Lächerliche!

Und das ist wirklich lächerlich! Bis 40 mg Stickoxide an der Straße und bis zu 950 mg Stickoxide am Arbeitsplatz ist zulässig!!!

Das ist ähnlich wie beim Gesundheitswesen. Man braucht nur die Grenzwerte z.B. beim Blutdruck oder beim Cholesterin oder Zucker zu senken und schon freut sich die Pharmaindustrie usw., weil es schlagartig mit der Senkung sofort mehr Kranke gibt, die mit Medikamente zu versorgen sind. Am Meisten freut sich die "Cholesterinmaffia" Ein riesen Geschäft mit Cholesterinsenkende Lebensmittel usw. usw............
Man braucht nur eine funktionierende Lobbyarbeit und Parteien die da mitmachen. Und natürlich Bürger/innen die das alles schlucken. Schnarrrrrrch..........

D. Schulenburg 03/15/2018 17:11

Stickstoffdioxid reizt die Atemwege! Dafür ist scheinbar nur der Diesel verantwortlich. Noch vor dieser ganzen Diesel Mär mit den Stickstoffdioxiden war nur von den Benzinern mit dem hohen CO2 Ausstoß und der bedrohlichen Erderwärmung die Rede.
Man könnte glauben, dass es die plötzlich gar nicht mehr gibt? Denn keiner spricht mehr über die Schädlichkeit der Benziner und die Erderwärmung. Was denn nun?
Man wartet scheinbar darauf, dass jeder Diesel durch einen Benziner ersetzt wird und holt dann wieder die Keule CO2 heraus. Also erst dann, wenn die Bürger Ihr Geld in einen Benziner gesteckt haben. Dann schlagen diese Wegelagerer mit CO2 zu und das ganze Spiel läuft von Neuem an. Dann kommt das Elektroauto und dann das Problem der Akkuentsorgung usw. usw........Und immer zahlt der Michel. Schnarch....................

D. Schulenburg 10/30/2018 13:43

Dazu passt die maschinengewehr-labernde Lispeltante, die Bundesvorsitzende der Grünen Baerbock. Es ist nur schwer auszuhalten ihr Gelaber in den Talkshos zu ertragen. Es muss schwierig sein ohne Luft zu holen dauernd so zu labern. Diese Quasselstrippe übertrifft die C. Roth der Grünen noch um Längen.
(Betrifft die Sendung, Hart aber fair am 29.10.18) Man kann nur hoffen, dass sich die Grünen wieder bei 10% einpendeln, sonst drehen die vollkommen durch.

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