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15. September 2017 5 15 /09 /September /2017 19:47
Heute am Donnerstag, dem 14.09.2017, war um 20:00 Uhr der öffentliche Teil der Stadtratsitzung im Rathaus von Bad Windsheim angesetzt. Vor diesen öffentlichen Teil hat unser "Märchen"- und Wetten- Bürgermeister wieder mal einen nichtöffentlichen Teil vorgelagert. Vor der Tür warteten wieder mal ca. 14 Bürger/innen und die Windsheimer Zeitung wie die Trottel auf Einlass. Um ca. 20:45 Uhr haben meine Frau und ihre Freundin verärgert diesen Ort der Verarscherei verlassen. Wie lange der Rest noch warten musste, weiß nur unser Wettkönig.

Bin gespannt, ob die WZ sich zu dieser Ungezogenheit mal äußert? Was sich dieser Bürgermeister den Bürgern gegenüber leistet, spottet jeder Beschreibung. Warum sollte die Bürgerschaft diesen Bürgermeister der CSU noch einmal wählen? Weil sie weiter so behandelt werden will? Ich glaube auch, das ist ein Märchen!!!  Meistens bekommt auch jeder das, was er verdient hat! Aber auch zum Sprungbrett für Höheres braucht man unsere Stimmen. Dieses Verhalten dem Wahlvolk gegenüber ist für mich unbegreiflich. Wer glaubt, dass dieses bis zu nächsten Wahl vergessen wird, irrt gewaltig.
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Erstmalig hat sich heute am Samstag, dem 16.09.17, auch die Windsheimer Zeitung zu dieser, der öffentlichen Stadtratsitzung vorgelagerten nichtöffentlichen Sitzung im Heimatteil geäußert. Mit der Überschrift: "Nicht im Flur zermürben". Die vor der Tür Wartenden hatten wirklich noch länger, nämlich ca. eine Stunde vor versperrten Türen auf Informationen der "Selbstherrlichkeit" gewartet. Diese Information (Unwichtigkeiten) dauerte dann ca. 15 Minuten. Dann durften die so lange Wartenden wieder gehen und ein weiterer nichtöffentlicher Teil folgte. So langsam fällt dieses System Kisch also nicht nur mir negativ auf. Ich bin gespannt wann der Wettkönig es geschafft hat, dass kein Bürger/in mehr an diesen Sitzungen teilnehmen will? Dann kann "unsere Obrigkeit" ihre Märchenstunden alleine abhalten und ist unter sich.
 
Detlef Schulenburg, 16.09.2017
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Selbstherrlicher Märchenbürgermeister?
So langsam scheint unser Bürgermeister den Bezug zur Realität zu verlieren. Es spricht auch nicht für perfekte Sitzungsvorbereitung der Stadtverwaltung, wenn auch nach einer vorgelagerten und zusätzlich einer nachgelagerten nichtöffentllichen Sitzung kein Ergebnis rauskommt und die Zuhörer mit Nichtssagendem abgespeist werden. Dies erinnert mich auf fatale Weise an die Vorgehensweise zur pleite gegangenen Klärschlammverwertungsanlage Dinkelsbühl. Auch damals mussten/durften wir fast eine Stunde vor der Türe warten, um danach mit "frohen Botschaften" abgespeist zu werden. Es werde alles gut werden, hieß es damals. Als Ergebnis kam dann die Insolvenz der KSV raus, mit einem Verlust von mehr als einer Million Euro für die Stadt.
 
Wegen Geheimnistuerei hatte man schon den früheren Bürgermeister Eckardt kritisiert. Unter Ledertheil war sowieso keine Besserung zu erwarten und Kisch schaffte es jetzt tatsächlich, den Bürgern der Stadt Bad Windsheim noch mehr Informationen vorzuenthalten.
 
Viele Bürger klagen über Schwierigkeiten, beim Bürgermeister eine einigermaßen zeitnahe Gesprächs- Audienz zu bekommen. So sollen doch auch tatsächlich bei einem vom Bürgermeister zugesagten Termin nur der Kämmerer und der Stadtbaumeister erschienen sein, ein Mitarbeiter des Drogeriemarktes Rossmann wollte Möglichkeiten für Bad Windsheim ausloten. Ortsteilversammlungen wurden erheblich reduziert, in Oberntief wurde eine Versammlung schon um 21:30 Uhr vom Bürgermeister abgewürgt, obwohl noch erheblicher Diskussionsbedarf bestand.
 
Im letzten Jahr 2016 wurde ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung durch den Bürgermeister verabschiedet. Leider kannte Herr Kisch seine Mitarbeiter auch nach mehreren Jahren Amtsausübung noch nicht und überreichte einem sehr überraschten Arbeitskollegen den Verabschiedungs- Bocksbeutel!!
 
Während die erste Kirchweihwette noch originell war, war die Einlösung Wette 2016 mehr als peinlich. Obwohl Kisch die Wette gewonnen hatte, verteilte er als Schneewittchen verkleidet Äpfel am Marktplatz.
 
Getoppt wurde jedoch alles noch durch die Dreistigkeit, am CSU- Kandidatenstuhl des bewährten und langjährigen MdL Hans Herold zur Landtagswahl 2018 zu sägen. http://www.windsa.net/2016/12/bei-unserem-neuburgermeister-kisch-ist-allmahlich-der-lack-ab-wie-die-betrachtung-in-der-flz-zeigt-strebt-der-karrieremensch-kisch-b Wenn das mal nicht nach hinten losgeht, Parteifreunde haben da oft ein Elefantengedächtnis! Aus dem Landkreis Ansbach gekommen, grade mal ein paar Jahre hier in BW Bürgermeister zu sein, um dann gleich wieder nach (noch) höherem zu streben, ist schon ein (sehr) dicker Hund!
 
Zu fragen ist auch, warum die Stadträte alles so hinnehmen. Auch die CSU sollte intern mal Tacheles reden. Wenn das so weitergeht, ist bei der nächsten Kommunalwahl schon wieder ein neuer Bürgermeister fällig.
 
Richard Müller, 17.09.2017
 
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Kommentare

D. Schulenburg 02/01/2018 15:20

Heite am 01.02.2018 stand im Heimatteil der WZ auf Seite 1 unten rechts unter der Überschrift:
Zitat:
"Wer soll denn da noch abstimmen?"
Günter Lorz stellt Bürgermeistern Änderungen in der Gemeindeordnung vor. (Im letzten Absatz steht folgendes)
Eine Änderung, die Geschäftsordnung betreffend, ist die, "dass rein nicht öffentliche Sitzungen künftig nicht mehr öffentlich bekanntgemacht werden müssen". Nur öffentliche Sitzungen des Gemeinderats sind unter Angabe der Tagesordnung, spätestens am dritten Tag vor der Sitzung ortsüblich bekannt zu machen. "Scheinbar hat es da wohl Probleme gegeben", mutmaßte Lorz. Die geplante Änderung der Gemeindeordnung, soll laut Lorz am 1. März in Kraft treten. Zitat Ende.

"Scheinbar hat es da wohl Probleme gegeben", Ja, wer mag wohl diese Probleme angesprochen haben??? Ich würde natürlich nie auf unseren Geheimrat Kisch kommen. Jetzt kann er noch geheimer tagen. Wenn er jetzt vor einer öffentlichen Stadtratsitzung eine nichtöffentliche Sitzung vorlagert ohne die Bürger informieren zu müssen, müssen diese wie die Deppen noch länger auf Einlass zum öffentlichen Teil der Sitzung warten.
Was ist das nur für eine "Brut", die nur für sich selber den Weg bereitet?
Aus welchem Grund sonst wird diese Änderung gewünscht? Damit der Bürger/in nicht mehr erfährt, wie viele an Geheimratssitzungen an Ihm vorbei regiert wird. Es gibt keinen anderen Grund. (Scheinbar hat es da wohl Probleme gegeben, sagt doch alles)
Ohne Not gräbt sich die CSU ihr eigenes Grab. Denn wer glaubt, dass wir Bürger/innen dieses Spielchen nicht durchschauen und ohne Watschen abnicken, ist ein Träumer!
Für mich ist der Verursacher dieser Geschäftsordnungs-Änderung klar! Der Obergeheimrat.

D. Schulenburg 10/17/2017 17:57

Jetzt ist mir gesagt worden: Es war gar nicht Rotkäppchen, sondern Dornröschen.

Entschuldigung, wie konnte ich nur diese Märchen verwechseln?
Ja, Dornröschen hat auch sehr lange geschlafen. Ist aber noch aufgewacht.

Ob dieser Geheimrat noch rechtzeitig aufwacht, bleibt geheim? Spätestens bei der nächsten Wahl wird dieses Geheimnis gelüftet. Ob die Bürgerschaft diesen Geheimrat dann noch benötigt? Also ich nicht! Ich bin mehr für Transparenz und Offenheit und zwar vor den Entscheidungen. Denn nur hier kann man noch Einwände anbringen. Da hilft es auch nicht wenn die fertigen Tatsachen durch nachträgliche Rundgänge der Bürgerschaft bekanntgemacht werden. Das werte ich nur noch als Werbung in eigener Sache.

D. Schulenburg 11/04/2017 17:54

Wettkönig und Märchenprinz?
Nicht Rotkäppchen, auch nicht Dornröschen, sondern Schneewittchen war's.
Ja, bei soviel Märchen kann man schon mal durcheinander kommen.
Ist ja auch egal ob ein Wolf, ein Spinnrad oder ein Apfel das Problem ist,
Wichtig ist der Prinz bzw. der König. Das der nicht zum Problem wird.

D. Schulenburg 09/27/2017 07:46

Bad Windsheim den 27.09.17

Ausverkauf der Stadt!

So stand es am 27.09.17 mit Überschrift in einem Leserbrief im Heimatteil der WZ.

Ein Bad Windsheimer hat hier mal "Tacheles" geschrieben.
Angefangen bei den Einzelhandelsflächen, der Luftbelastung, dem Abbau der Notversorgung Nachts und an den Wochenenden im Krankenhaus von Bad Windsheim.
Geld ist wichtiger als Gesundheit schreibt er!
Weiteres wörtliches Zitat:
Und unser Bürgermeister schweigt- obwohl das mehr sagt als tausend Worte. Ich glaube das ihn das vielleicht nicht so sehr stört, weil er sich zu Höherem berufen fühlt und seine Zukunft mittelfristig in anderen Städten und Ämtern sieht. Kein Vorwurf, das ist sein gutes Recht. Aber das kann passieren, wenn man sich von auswärts einen karrierebewussten Legionär für die Heimat sucht. Gut, dass Amtszeiten begrenzt sind.
Zitat Ende.
Diese und die Geheimratstätigkeiten fallen also scheinbar nicht nur mir negativ auf. Ich dachte schon die Windsheimer merken gar nicht was hier "gespielt" wird?!
Und seine CSU Stadträte lassen sich diese Taktik wirklich gefallen? Keine Reaktion!? Na, die Wahlen werden die CSU zum Handeln zwingen. So einfach ist das!
Die erste Schlappe ist am Wochenende bei der Bundestagswahl geschehen. Und wenn die CSU nicht aufpasst und solche Personen noch hofiert, wird Teil 2 folgen.
Also stellt den "Wettkönig" mal in den Senkel! Auch dafür ist der Stadtrat gewählt worden.

D. Schulenburg 09/28/2017 17:45

Das Problem dieses 1. Bürgermeisters ist, er glaubt die Bürger/inen wären für Ihn da.

Da irrt er sich aber gewaltig. Er ist für die Bürger/innen da, und zwar an 1. Stelle.
Gemeinnutz vor Eigennutz gilt auch für Rotkäppchen!
Über 3 Jahre ist er jetzt im Amt. Die Schonzeit ist seit gut 2 Jahren rum. Was sind die messbaren Taten??? Geheim???

C.Prange 09/18/2017 22:11

also auf ein Neues und denkt daran: nur eine Periode und keine Pensionszahlungen belasten den Haushalt.

D. Schulenburg 09/18/2017 19:59

Bienenhonig als Werbegeschenke, gut reden können, Marathon laufen und Wetten ist zwar schön, aber einfach zu wenig.
Zum guten Bürgermeister gehört das Gespür wie man sich mit seiner Bürgerschaft richtig gegenüber verhält und verständigt. Eigentlich das Einfachste des Miteinanders. Was zum Beispiel Hans Herold von der CSU vorbildlich versteht. Da sollte sich unser Wettkönig mal orientieren. Wenn man nach Höherem strebt, sollte man die Wählerschaft hinter sich vereinen und nicht verärgern. Wer das nicht kann, kann's eben nicht. Sorry!

D. Schulenburg 09/26/2017 14:42

Beim vorherigen Bürgermeister Ledertheil SPD dachte ich immer: Schlechter kann es nicht mehr werden.
Aber da hatte ich mich geirrt und dem Ledertheil unrecht getan. Da muss ich Abbitte leisten.
Das dieses mal von einem CSU Bürgermeister getoppt wird, ist ein Armutszeugnis.
Wie damals die SPD Fraktion den Ledertheil nicht auf Spur brachte, so schauen jetzt die CSUler in die falsche Richtung. Es wird Zeit diese Spur zu wechseln, sonst wechselt die Wählerschaft die Spur und das kann kein CSUler wollen.

D. Schulenburg 09/23/2017 19:57

Unser Wettkönig hätte Geheimrat werden sollen und nicht Bürgermeister! Diese andauernden Geheimratssitzungen werden bestimmt nicht der CSU behilflich sein wieder die alte Stärke zurückzugewinnen. Das lässt sich der Wähler / in bestimmt nicht ohne Konsequenzen länger gefallen. Die CSU bräuchte mehr Herolds statt Kischs. Auch die CSU Stadträte sollten hier mal darüber nachdenken, denn es wird auch auf sie zurückschlagen.

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