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9. September 2017 6 09 /09 /September /2017 20:49

WZ 8. September 2017 … Bewerbung um zweite Legislaturperiode

Sehr geehrter Herr Scheuenstuhl,
als ehemalig langjähriger SPD- Wähler muss ich Ihnen sagen, dass die alleinregierende CSU viel zu spät die Windkraft platt gemacht hat. Denn was hier als Energiewende beschworen wird, ist im Grunde genommen die größte Katastrophe für Deutschland als Industriestandort.

Zappelstrom oder überhaupt kein Strom = die sogenannte Dunkelflaute, besonders in den Wintermonaten auffällig,  Landschaftszerstörung, Vögel die geschreddert werden bei Flügelgeschwindigkeiten bis 320 km/h, da hat selbst eine Fledermaus keine Chance mehr. Infraschall, der sehr viele Menschen krank werden lässt, Häuser die nicht mehr verkauft werden können. So sieht die Energiewende aus. Fukushima lässt grüßen. Wobei es da um einen Tsunami ging.

Auch die Stadtwerke Bad Windsheim sind mit 500.000,- € an zwei WKA beteiligt. Als es um die Zustimmung dieser WKA´s  ging, hatte ich, vorsichtig ausgedrückt, nur bemerkt, dass es auch eine 100%ige Fehlinvestition sein kann, das sagte zumindest die Powerpoint Präsentation des Stadtwerkeleiters aus. Nur Kopfschütteln und Gemurmel im Gremium, aber das positive überwiegt doch und so weiter. Also wurde es  durch gewunken und abgenickt. Energiewende, eine Industrie die nur von Subventionen lebt, die der Bürger zu tragen hat. Deutschland hat zusammen mit Dänemark die höchsten Strompreise in Europa. Jürgen Trittin hat mal gesagt, dass die Energiewende dem Bürger pro Jahr nur eine Kugel Eis kostet. Aber Politiker sind ja für Ihre Taten nicht haftbar zu machen. Meine Frage, warum eigentlich nicht?

Laut einer McKinsey Studie kostet die Energiewende jeden Haushalt bis 2025 zusätzlich durchschnittlich 335,- € jährlich. Zu den zentralen Kostentreibern der Energiewende zählen nach der Analyse von McKinsey vor allem der weitere Ausbau und die Förderung der erneuerbaren Energien und deren Subventionierung über die EEG-Umlage.

Für jede neue  WKA,  Solaranlage, Faulgasanlage benötigt die Stromindustrie einen Ersatz, sei es ein Gas  oder Kohlekraftwerk oder eben Atomstrom. Scheint die Sonne und bläst der Wind ist auch nur scheinbar alles in Ordnung. Denn dann haben die Netzbetreiber alle Hände voll zu tun, um die 50 Hz zu gewährleisten. Die zuverlässigen Stromerzeuger werden degradiert zu „Notfall-Kraftwerken“. Wir haben jetzt schon jährlich über 6000 Netzeingriffe, sogenannte Redispatch Maßnahmen, um einen Stromkollaps zu verhindern, dass dem Stromzahler eine Milliarde Euro pro Jahr kostet. Im Jahr 2008 hatten wir 74 Netzeingriffe. Fazit: Die Täter haften für den immensen Schaden nicht, nur die Bürger.

Energiewende in Deutschland: Kosten für Netzeingriffe explodieren.
https://www.mckinsey.de/energiewende-deutschland-kosten-fuer-netzeingriffe-explodieren
Energiewende in Deutschland: Die Kosten steigen weiter
https://www.mckinsey.de/files/pm_ewi_maerz_2017_final.pdf
Teure Noteingriffe ins Stromnetz nehmen zu
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/energiewende-stromnetze-ausbau-nord-sued
Fazit: Der Stromnetzbetreiber Tennet hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres deutlich öfter ins Netz eingreifen müssen, um den Stromfluss in Deutschland zu stabilisieren. Die Kosten dafür seien auch wegen des windreichen Januars im Vorjahresvergleich um mindestens 50 Prozent gestiegen, sagte Tennet-Deutschlandchef Urban Keussen. "Die Anspannung im Netz ist hoch, und sie wird mit der Abschaltung weiterer Kernkraftwerke noch zunehmen", warnte Keussen.
Bürger, bitte aufwachen! Es fehlt nicht an Stromleitungen, es fehlt an Verstand!!
https://www.eike-klima-energie.eu/2016/12/18/buerger-bitte-aufwachen/

Wer hat Angst vorm bösen Nitrat?

Zum Thema Nitrat empfehle ich Ihnen folgenden Artikel:
https://www.novo-argumente.com/artikel/wer_hat_angst_vorm_boesen_nitrat
Seit 30 Jahren sind die Nitratgehalte im Trinkwasser rückläufig. Dennoch betreibt das Umweltbundesamt weiterhin Panikmache über angeblich gefährlich steigende Werte.
Geht es nach den Skandalmeldungen der letzten Wochen und Monate, dann ist unser Trinkwasser in höchster Gefahr. Eine steigende Belastung mit Nitrat und um bis zu 45 Prozent höhere Kosten, um das Stickstoffsalz zu entfernen, das ist das Schreckensszenario, das eine Gruppierung selbsternannter Umwelt- und Verbraucherschützer an die Wand malt. Zu ihr gehören – federführend – der Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft, der im Januar ein Gutachten zu „Kosten der Nitratbelastung – Deutschland braucht Agrarwende“ publizierte; unterstützt wurde er von einer Reihe von Umweltverbänden und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Am Pranger steht die Landwirtschaft, die das Grundwasser mit Nitrat-Düngesalzen und mit Gülle verunreinige. Handfeste Unterstützung für die Kampagne liefert ausgerechnet eine Bundesbehörde: das Umweltbundesamt (UBA). Das ist umso erstaunlicher, als die Daten des UBA zur Wasserqualität seit Jahren eine völlig andere Sprache sprechen. Die Nitratgehalte im Trinkwasser gehen laufend zurück. Überschreitungen des zulässigen Nitrat-Grenzwerts tendieren nach Angaben des UBA gegen Null: „Im Jahr 1999 gab es 1,1 Prozent (%) Überschreitungen des Grenzwerts, im Jahr 2004 0,13 %, im Jahr 2007 noch 0,08 % und ab dem Jahr 2010 keine mehr.“ Also Finger weg  von unserer Landwirtschaft. Die wird gebraucht, mehr als denn je!

Das alles schreibt Ihnen ein Wähler.  Ich wünsche dem Bürger in Deutschland, dass er endlich aufwacht und am 24. September sein Kreuz macht, zum Wohle unseres Landes.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Hackeneis
Bad Windsheim

PS: H. Scheuenstuhl, bitte glauben Sie nicht, dass ich jetzt ein Wähler der CSU bin. Nein, wie H. Prange schon anmerkte, es gibt Alternativen. Denn wähle ich die CSU, dann wähle ich Angela Merkel.

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Kommentare

Frank Hackeneis 09/12/2017 23:13

Energiewende - Das Prinzip Hoffnung

Der Winter meint es schlecht mit den „erneuerbaren Energien“. Solarzellen liefern ohnehin nur ein Fünftel der sommerlichen Leistung. Und auch der Wind legt bei ruhigem Winterwetter gerne längere Pausen ein. So auch in der zweiten Januarhälfte des Jahres. Es war kalt, es gab reichlich Schnee, Nebel und Wolken und keinen Wind. Die Leistung von Windrädern und Solarzellen ging in den Keller; ihren Tiefpunkt erreichte sie am 24. und 25. Januar (siehe Abbildung 1). Mit dem bisschen Grünstrom hätte man ein paar deutsche Kleinstädte versorgen können, der Rest des Landes aber wäre in Dunkelheit, Kälte und Chaos versunken.

Energiewende ist der Versuch, aus drittklassigen Energieflüssen netzverträgliche Großversorger zu machen. Der Erfolg? Die Beratungsgesellschaft McKinsey überprüft alle halbe Jahr anhand von 15 Kriterien den Fortschritt der Energiewende. Die aktuelle Auswertung ergibt, dass sich elf dieser Kennzahlen seit der letzten Überprüfung verschlechtert haben. Das Fazit der Berater: „Die aktuell vorliegenden Zahlen belegen, dass die bisherigen Erfolge der Energiewende überwiegend durch teure Subventionen erkauft worden sind“. 

Ohnehin müssen immer mindestens zwanzig GW an konventionellen Kraftwerken mitlaufen, so eine Untersuchung der deutschen Netzwerkbetreiber, um die Stabilität des Netzes zu sichern, selbst wenn Wind- und Solarstrom gerade reichlich fließen. Ohne diese robuste Grundlast ginge gar nichts. Und erzeugen Windräder und Solarzellen mal wieder (nicht bedarfsgerecht) zu viel Strom, muss dieser verramscht, verschenkt oder entsorgt werden. Schöne, teure Ökowelt!

Wie steht es mit Batterien? Die CDU liebäugelt in ihrem Wahlprogramm mit den Elektroautos, die ja schon bald die Benzin- und Dieselfahrzeuge ablösen sollen. Nun, selbst die Batterien von dreißig Millionen Autos könnten nicht einmal den Strombedarf für einen Tag speichern.

Auch nach der Wahl wird es also bei den zwei Energiesystemen bleiben – dem effizienten konventionellen System und dem ineffizienten erneuerbaren. Es ist die parasitäre Existenz der Öko-Energien auf dem Rücken von Kohle und Kernenergie, die beide Systeme verbindet. Und die ansteckende Subventionitis, mit der das grüne System das andere infiziert. Die Kosten werden also weiter kräftig steigen.

Vielleicht aber macht der Bürger dieses Spiel irgendwann nicht mehr mit. Das Prinzip Hoffnung – hier könnte es sich erfüllen.

https://www.novo-argumente.com/artikel/energiewende_das_prinzip_hoffnung

D. Schulenburg 09/13/2017 13:14

„Jedes weitere Windrad, jede weitere Solaranlage macht das Elektrizitätssystem nicht robuster, sondern anfälliger.“

Ganau so ist es. Hauptsache Subventionen bzw. Zuschüsse!
Und wer glaubt, dass mit den Elektroautos irgend ein Problem gelöst wird, ist auch so ein Träumer.
Nicht nur die Herstellung der Batterien ist umweltschädlich. Was ist mit der Entsorgung der Batterien wenn sie defekt sind?
Ach, das kann auch nicht schlimmer als mit dem Atommüll sein? Da suchen wir ja heute noch nach einem Endlager.
Was mich so ärgert ist die Verlogenheit der ganzen Lobby. Ohne die diese Grünen Ihre Grundlage und Daseinsberechtigung kpl. verlieren würden.

Ich werde meinen Diesel ohne schlechtes Gewissen noch fahren, da werden die immer noch versuchen mir ein Elektro Auto anzudrehen. Genau so wie sie mir meinen Diesel Bluemotion Euro 5 als sauberste Auto-Variante vor 3 Jahren angepriesen hatten. Jetzt soll ich plötzlich ein schlechtes Gewissen haben? Diese Sesselfurzer können mich mal am = Zitat Götz von Belichingen.

D. Schulenburg 09/10/2017 08:33

Frank, toller Bericht!
Ja Frank, auch ich war mal ein Freund der SPD und der Grünen. Aber das ist schon länger Vergangenheit.
Denn genau diese "Gutmenschen" haben mich erst zum Umdenken gezwungen. Da kann der Schulz oder die Göring Eckardt noch so viel trällern, denn genau so fasse ich deren Aussagen auf. Hier wird nur geträllert um uns Sand in die Augen zu streuen. Mich verarscht man nur einmal. Beim zweiten mal versuche ich die Kurve zu kriegen. Ich gebe zu, das ist zur Zeit schwer, da ich indirekt immer die Merkel wähle. Wenn die AfD sich nur von Ihren Hetzern verabschieden würde, wäre das auch für mich eine Alternative. Aber so wie die sich zur Zeit präsentieren, leider nicht. Da muss ich in den sauren Apfel beißen.
Aber vielleicht überzeugt die AfD ja noch meine Alternativlosigkeit? Wie hatte die Merkel mal gesagt? Alternativlos? Manches ist eben scheinbar wirklich auch für uns nur alternativlos?!
Auch wenns nur eine Watschen ist! Tut's doch gut!
Gruß!

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