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21. Juni 2017 3 21 /06 /Juni /2017 18:38

Bad Windsheimer Freibad die Zweite.

Im Juni 2017 wurde in einem Bericht im Heimatteil der WZ berichtet, dass unser Freibad jährlich einen Zuschuss von ca. einer halben Million Euro benötigt.

 

Da hauts dem Fass den Boden raus. Ich habe mit diesem Bericht bis jetzt gewartet, weil ich dachte, es wird sich doch was rühren und Berichte und Antworten werden folgen. ----------Aber nichts!------------

 

Ich bin als Kunde bewusst immer bei den Stadtwerken geblieben, obwohl ich günstigere Angebote hatte. Mir war klar, dass unser Freibad ein gemeinnütziges Unternehmen ist, also immer ein Draufzahlgeschäft ist, wie in allen anderen Städten eben auch. Weil die Stadtwerke dieses Unternehmen unterstützen, werde ich auch deswegen weiterhin hier Kunde bleiben. Aber man muss schon die Kirche im Dorf belassen.

 

Wie kommt diese unfassbare Summe zustande? Eine halbe Million Euro!

Aus welchem Topf wird diese Summe bezahlt? Wie will man dieses Defizit verringern?

 

Zahlt der Kioskbetreiber eigentlich Pacht? Bei der Gleichgültigkeit und den Öffnungszeiten würde ich auf nein tippen? Zahlen eigentlich alle Eintritt? Wer sind alles die Eintrittsfreien? Wie wird der Campingplatz/Zeltplatz verrechnet?

 

Wie wird das Freibad-Personal der Therme verrechnet? Fürs ganze Jahr, oder für 4,5 Monate? Werden die vorgehalten und dann nicht mehr gebraucht, oder wie läuft das? Sind die später in der Therme übrig, oder laufen so mit?

 

Alles Fragen, die uns Bürger schon interessieren, denn eins ist sicher, das Geld kommt mit Sicherheit von uns. Die Frage ist nur aus welchem Topf!

 

Detlef Schulenburg

 

Kommentar Hubert Seewald 2012 zum gleichen Thema

http://www.windsa.net/article-freibad-das-finanzamt-zahlt-mit-122151801.html

 

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Kommentare

D. Schulenburg 07/21/2017 13:38

Betreff: Kampfschwimmer!
Das Problem ist scheinbar die Unverträglickeit vieler Krauler mit den "Normalschwimmern".

Man hat als Normalschwimmer das Gefühl, als wenn viele Krauler meinen, wenn sie eine Schwimmbrille aufsetzen auch sofort Anspruch auf eine ganze Bahn für sich alleine haben. Die Normalschwimmer haben selbstverständlich sofort auszuweichen und im Zickzack zu schwimmen. Das Ausweichen können und wollen scheinbar nur wenige Krauler, mit denen es auch keine Probleme gibt.

Man hat vor längerer Zeit (vor Jahren) mal eine schriftliche Befragung im Freibad durchgeführt. Was stört bzw. ist gut?
Hier hatte ich den Vorschlag gemacht, um die Kuh (Kampfschwimmer) vom Eis zu holen, folgende Regelung zur Zufriedenheit aller einzuführen:

Ein Aushang:
An geraden Stunden haben alle Normalschwimmer vorrang. Krauler müssen Rücksicht nehmen und immer ausweichen.
An ungeraden Stunden haben alle Krauler vorrang. Normalschwimmer müssen Rücksicht nehmen und immer ausweichen.

Evtl. kann diese Regelung auch nur für die zwei 50 Meter Bahnen gelten.

Von der Auswertung hat man nie mehr etwas gehört. Warum die dann dürchführt wurden ist mir ein Rätsel
Wenigstens einen Versuch hätte man doch starten können.
Ich bin sicher, dass die Schwimmer ihre Schwimmzeiten immer diesen Vorgaben anpassen würden. Ich als Normalschwimmer würde immer in einer geraden Stunde ins Freibad zum Schwimmen gehen. Die Krauler bestimmt in einer ungeraden Stunde.
Man kann die Schwimmzeiten besser planen
Schon wäre die Kuh vom Eis und viele Gäste bräuchten sich nicht mehr ärgern, und man könnte bei Problemen auf diese Regelung immer hinweisen. Das Personal hätte auch eine Handlungsvorgabe die man dann auch leichter umsetzen kann.

Aber leider hatte dieser Vorschlag in der Vergangenheit scheinbar keinen interessiert!?

D. Schulenburg 08/08/2017 07:07

Betreff das schmale 50 m Becken:
Hatte ich ganz vergessen! Fast genau so schlimm wie das Kampfschwimmen ist hier natürlich das Zwillingsschwimmen, dass meistens von der weiblichen Fraktion zwecks Unterhaltung beim Schwimmen (Sonnenbrand auf der Zunge) angewendet wird. Hier kann man dann froh sein, dass nicht zu dritt (Drillingsschwimmen) nebeneinander her geschwommen wird. Dann wäre nämlich die schmale Bahn im 50 Meter Becken zu und ein vorbeischwimmen wäre unmöglich.
Es kann natürlich auch sein, dass sich deshalb das Kampfschwimmen gebildet hat? Rücksichtslosigkeit gegen Rücksichtslosigkeit!?

D. Schulenburg 06/22/2017 19:50

Der Bericht von Hubert Seewald von 2012 war mir nicht mehr in Erinnerung. Schön, dass der Blogbetreiber Richad Müller ihn jetzt hier verknüpft hat.
Das wäre doch einmal eine Aufgabe von der Zeitung die Bürgerschaft mit so einem fundierten Fachwissen zu informieren und nicht nur immer von den hohen Zuschuss-Kosten zu schreiben.
Eigentlich wäre das die Haupt-Aufgabe einer Zeitung!

Danke an Hubert Seewald, dass wir Bürger wenigstens hier im Blog über die Kosten was erfahren. Nicht bloß immer ein Schlagwort eingeworfen wird. Es tut mir leid, dass ich diesen Bericht von 2012 nicht mehr in Erinnerung hatte.
Danke auch an Richard Müller.

D. Schulenburg 06/23/2017 14:55

Der Bericht von Hubert Seewald war natürlich vom Januar 2014 und hat das Geschäftsjahr 2012 betroffen.

D. Schulenburg 06/22/2017 06:38

Die blaue Überschrift "Unsummen für das Freibad" kommt nicht von mir. Sie wurde vom Blogbetreiber eingestellt.

Ich kann nicht beurteilen, ob das Unsummen sind? Mich würde nur interessieren, wie diese Summen zustande kommen und ob alles seine Richtigkeit hat? Ob hier nicht jeder seinen Stundenzettel über das Freibad abrechnen kann, oder ähnliches? Ja! - Wie man diese Riesen-Summe reduziert?
Wenn doch, wie in dem Zeitungsbericht zu lesen war, alle mit den Besucherzahlen zufrieden sind, stimmt doch irgend etwas nicht.
Mit den Kampfschwimmern ist der Normalschwimmer hier bestimmt nicht zufrieden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dieses nicht auch auf die Besucherzahlen negativen Einfluss hat.
Macht man sich hier bewusst was vor?
Wie sind Vergleichszahlen mit anderen Städten? Haben die alle solche Defizite?
Zufriedene Normal-Schwimmer würden bestimmt nicht dagegensprechen wenn gegen rücksichtslose Kampfschwimmer vorgegangen würde. Hier sollte das Aufsichtspersonal einschreiten, denn auch dazu sind sie da. Es kann nicht sein, dass jeder glaubt, wenn er eine Schwimmbrille auf hat, hat er auch Vorrang auf eine freie 50 Meter Bahn. Mit einer Schwimmbrille sollte man auch besser sehen können. Wer nicht ausweichen will oder kann, kann vielleicht nicht richtig schwimmen oder ist einfach nur rücksichtslos. Und genau dagegen muss was unternommen werden. Auf jeden Fall, wenn das Becken voll ist, kann nicht jeder schwimmen wie er es gerne hätte.

Ohne Rücksicht geht gar nichts und schürt nur Verärgerungen.

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