Aktuelles

Monday, 25. july 2011 1 25 /07 /Juli /2011 21:50

Freilandtheater im Museum wird gravierend gestört.

Aus dem Protokoll einer Aufführung, strahlend blauer Himmel, 230 Zuschauer. 

Hubschrauber um 20.46 

Hubschrauber um 20.48

Hubschrauber um 21.04 in Sichtweite

Hubschrauber um 21.08

Hubschrauber um 21.17

Hubschrauber um 21.22

Hubschrauber um 21.32

Hubschrauber um 21.37

Hubschrauber um 21.44

Hubschrauber um 22.40

Hubschrauber um 22.53 

Unsere Politiker sind offenbar nicht in der Lage, wenigstens während den Theateraufführungen für Ruhe am Abendhimmel zu sorgen. Wiederholte Interventionen der Theaterspielleitung bei den Amerikanern blieben bisher erfolglos. Unsere amerikanischen Freunde zeigen deutlich, wer das sagen hat.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Friday, 22. july 2011 5 22 /07 /Juli /2011 21:38

Bericht über W. Eckardts GIG Immobilien GmbH & Co. KG

Erstaunen löste ein sehr interessanter WZ- Artikel über Aktivitäten der GIG Immobilien GmbH & Co. KG aus. Anscheinend deutet sich unter der neuen Chefredakteurin Barbara Bedacht ein Stilwechsel an. Während in der Vergangenheit oftmals Bilder von Fußballern, Kirchweihen, Siebenervereidigungen und Vereinsgrillfesten dominierten, wurde mit dem Artikel zu unternehmerischen Aktivitäten des Altbürgermeisters Wolfgang Eckardt ein sehr interessanter Beitrag veröffentlicht. Wenn jetzt noch die bereits angedachte Landkreisseite verwirklicht wird, kann sich die WZ von einem allgemein so bezeichneten "Käsbleedla" zu einer einigermaßen akzeptablen Lokalzeitung wandeln.

http://www.windsbach.de/upmedia/Amtsblatt02-11.pdf

Es verwundert schon sehr, dass Wolfgang Eckardt jetzt plötzlich sein Herz für Altstadtsanierungen ausgerechnet in Windsbach entdeckt, während es früher zu Zeiten des Schießwasenprojektes und des dort geplanten Einkaufszentrums laut Eckardt auf die paar Bäcker und Metzger in der Altstadt von Bad Windsheim nicht ankam. Offenbar ist man bei den Kommanditisten der GIG auch geschockt oder zumindest beleidigt über diese Veröffentlichung in der WZ. Es spricht jedenfalls Bände, dass der Geschäftsführer Wolfgang Eckardt trotz mehrmaliger Versuche für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war. Zu Eckardts Bürgermeisterzeiten wurde keine Möglichkeit eines öffentlichkeitswirksamen Auftrittes ausgelassen, eine WZ ohne Eckardt- Bild hatte damals Seltenheitswert.

Interessant sind auch die Einlagen der Kommanditisten, es scheint in Bad Windsheim eine durchaus kapitalkräftige Oberschicht zu geben:

Dr. Eckardt, Stefan, Bad Windsheim, 100.000,- €

Dr. Meyer, Thomas, Ippesheim, 100.000,- €

Stierhof, Dieter, Bad Windsheim, 100.000,- €

Wild Hans, Bad Windsheim, 75.000,- €

Wild Annette, Bad Windsheim, 75.000,- €

Gerhäußer, Martin, Bad Windsheim, 100.000,- €

Eckardt, Wolfgang, Bad Windsheim, 75.000,- €

Meyer, Bernd, Gallmersgarten, 75.000,- €

Schirmer, Wolfgang, Bad Windsheim, 100.000,- €

Erstaunlich ist auch, dass in Windsbach nicht Spieler, Liebberger, Schwarz und andere als Architekten fungieren, sondern der Architekt der Frankentherme, Sepp Krautloher. Sehr seltsam erscheint auf den ersten Blick auch, dass das Bauunternehmen Gerhäuser nicht als Kommanditist eingetragen ist, aber das hat wohl ganz spezielle Gründe.

Die Leistungsfähigkeit des Bad Windsheimer Bauunternehmens Gerhäuser wurde erneut unter Beweis gestellt, man war bemerkenswerterweise in der Lage, bei einer europaweiten Ausschreibung das günstigste Angebot für Windsbach abzugeben. Das Leistungsverzeichnis wurde sicherlich vom Architekten Krautloher erstellt.

http://www.schmeissner.de/content/index.cfm/fuseaction/1,dsp,0,1,0,0,0,0,Aktuelle-Meldungen-der-Firma-Krautloher-Architekten-GmbH.html 

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Update am 27.07.2011, nach Recherche.

Der eigentliche Stilbruch der WZ ist der, dass es sich bei dem GIG-Bericht um einen unrecherchierten Bericht handelt.

In diesem Bericht werden die Begriffe Projektsteuerung und Projektmanagement im Bezug auf die Geschichte in Windsbach fehlinterpretiert. Dort führt Eckardt's GIG ein eigenes Bauvorhaben durch und das ist klassische Bauträgertätigkeit.

Aber Projektmanagement hört sich natürlich besser an. Projektmanagement ist in der AHO geregelt und besteht primär aus Projektsteuerung und Projektleitung. Ersteres betrifft ausschließlich die Überwachung von Quantitäten, Qualitäten, Bauterminen und Baukosten. Letzteres ist die Erweiterung auf die Bauherrenvertretung mit allen Vollmachten.

Projektsteuerungsleistungen werden bei großen Bauvorhaben, Projektleitungsaufgaben von Auftraggebern vergeben, deren Kerngeschäft sich weit weg von einer Baubegleitung befindet.

Aus fachlicher Sicht wäre der Bericht über die GIG also als billige Werbung zu betrachten.


von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Thursday, 14. july 2011 4 14 /07 /Juli /2011 20:29

Döblers Biervertrag wurde vergessen.

In der Diskussion um Neubau oder Renovierung des bisherigen FSV- Heimes wurde ja kürzlich eine neue Version ins Gespräch gebracht. Man regte an, am bisherigen Ausweichplatz im Großen Boden eine abgespeckte Lösung zu verwirklichen. Damit hoffte man, mit der 120.000 € - "Spende" des Bäcker- und Metzgerladen- Investors Eisenbart finanziell über die Runden zu kommen. Diese abgespeckte Lösung sah keine Gastwirtschaft mehr vor, sondern nur ein kleineres Vereinszimmer.

Damit wäre aber die Brauerei Döbler fast leer ausgegangen, da sie im Gegenzug für einen langfristigen Bierliefervertrag dem FSV einen Kredit eingeräumt hatte, der durch jährliche Rückvergütungen auf die Bierlieferungen getilgt wurde. Von diesem damals eingeräumten Kredit ist noch eine mittlere fünfstellige Summe nicht getilgt und wäre bei der kleinen Lösung im Großen Boden mangels entsprechendem Bierumsatz wohl zur Rückzahlung fällig gewesen. Um diesen fünfstelligen Rückzahlungs- Betrag hätten dann diese 120.000 € verringert werden müssen. Damit wäre diese Version im Großen Boden auch aus finanziellen Gründen hinfällig gewesen.

Damit ist die ganze Diskussion wieder dort angelangt, wo sie begonnen hatte: Das bisherige FSV- Heim wird mit viel Eigenleistung renoviert und die Gaststätte wird weiter betrieben. Der Bierliefervertrag wird weiter bestehen und die Restkreditsumme wird durch Jahresrückvergütungen getilgt. Von finanziellen Ansprüchen aus der Auflösung des Oberlandhauses redet offensichtlich niemand mehr.

FSV- Sportheim: Entscheidung wieder vertagt

FSV-Heim, Neubau steht auf der Kippe

FSV- Heim: Stellungnahme Heinrich Beigel

FSV-Heim: Neue Variante im Gespräch


von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Monday, 11. july 2011 1 11 /07 /Juli /2011 13:06

Liste Land initiiert Windkraftanlage bei Berolzheim.

Auf Initiative von Stadtrat Reinhold Krebelder wurden mehrere mögliche Standorte für Bürgerwindräder im Stadtgebiet von Bad Windsheim in Augenschein genommen. Dabei kristallisierte sich ein Standort südlich von Berolzheim als am besten geeignet heraus. Wenn man auf der Staatsstraße 2253 von Bad Windsheim Richtung Berolzheim fährt, liegt die geplante Fläche in etwa gegenüber der Abzweigung nach Unterntief auf der rechten Seite der Staatsstraße, Richtung Süden und Südosten.

Herbert Vorlaufer, der bereits im Uffenheimer Gebiet mehrere Windräder gebaut hat, lud dann alle infrage kommenden Grundstücksbesitzer zu einer Besprechung ein. Die in Aussicht genommene Fläche hat eine Größe von ca. 30 ha, ein Teil davon befindet sich im Landschaftsschutzgebiet und darf nach momentanem Stand nicht bebaut werden. In Nord-Süd-Richtung soll zwischen den Windrädern ein Abstand von ca. 400 Metern sein, in West-Ost-Richtung mindestens 600 Meter. Des weiteren sind Abstände wegen Lärm und Schattenwurf zur Wohnbebauung der Ortsteile Berolzheim und Unterntief zu beachten. Es ist auch wichtig, dass ein aufnahmefähiges Stromnetz in der Nähe ist, ein belastbarer und möglichst nur geschotterter Weg für die Bauarbeiten sollte vorhanden sein. Man geht von einer Investitionssumme von ca. 4,5 Millionen € je Windrad aus, die Stromproduktion eines Windrades liegt je nach Bauart und Typ bei über 4 Millionen Kilowattstunden je Jahr.

Um eine attraktive Wirtschaftlichkeit hinzukriegen, sollten am Standort mindestens zwei Windräder möglich sein, besser wären drei Windräder. Ca. 40 % der Investitionssumme soll über Anteile von Bad Windsheimer Bürgern finanziert werden, der Rest wird als Fremdkapital aufgenommen, auch die Stadtwerke könnten sich beteiligen.

Je Windrad müssen ca. 60.000 € für ökologische Ausgleichsmaßnahmen aufgewendet werden. Diese Ausgleichsmaßnahmen müssen nicht in unmittelbarer Nähe erfolgen, sondern können über das ganze Stadtgebiet verteilt werden. Es kann sich dabei z. B. um die Umwandlung von für die Landwirtschaft nur wenig rentablen kleineren Grundstücken in z. B. Streuobstwiesen und kleine Teiche handeln. Damit könnten dann auch Bürger anderer Ortsteile von einer Berolzheimer Windkraftanlage profitieren.

Ein Antrag der Liste Land wurde bereits Ende 2010 im Stadtbauamt eingereicht, eine Behandlung im Stadtrat erfolgte aber erst Ende März 2011. Offensichtlich ist auch hier wieder Stadtbaumeister Geismann der Bremsklotz. Eine Stadtratsmehrheit für eine Windkraftanlage erscheint aber trotzdem aus momentaner Sicht möglich.

Eine Realisierung des Projektes erfordert erst einmal noch langwierige Planungs- und Genehmigungsprozesse, mit dem Bau kann kaum vor 2013 begonnen werden. Meiner Meinung nach stehen die Chancen einer Verwirklichung zur Zeit maximal bei 50 zu 50.

http://www.bbv-ls.de/haeufige-fragen-windkraft

 

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Saturday, 9. july 2011 6 09 /07 /Juli /2011 09:32

Bieranstich durch 2. Bürgermeister Dieter Hummel.

HummelAnstich

Nur einen einzigen Schlag benötigte 2. Bürgermeister Dieter Hummel, um am Freitagabend die Berolzheimer Kirchweih 2011 offiziell zu eröffnen. Es versteht sich von selbst, dass handwerkliche Braukunst und ein Bieranstich durch einen Handwerksmeister sehr gut zusammen passen. " Da wurde nichts rumgebembert", kommentierte Dieter Hummel seinen profimäßigen Bieranstich.

Ab 19 Uhr wurde die zwingend zu einer fränkischen Kerwa gehörige Schlachtschüssel angeboten, ab 22 Uhr war dann Discobetrieb mit DJ Freddy angesagt.

Die Kirchweih geht am heutigen Samstagabend weiter mit Unterhaltungs- und Tanzmusik. Am Sonntag wird zum Mittagstisch eingeladen, danach gibt die Stadtkapelle Bad Windsheim ein Standkonzert. Am Montagabend wird zum Kirchweihausklang eingeladen.

Das Essen gibt die Hausmetzgerei Kuhn aus Kaubenheim aus, für Getränke und Bewirtung sind Feuerwehr und Dorfgemeinschaft zuständig.

 

 

 

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