Aktuelles

Friday, 9. september 2011 5 09 /09 /Sept. /2011 17:45

Neuer Privatparkplatz in der verkehrsberuhigten Zone.

Rolandbild-Kopie-1

Ein Beispiel von der Überheblichkeit unserer Stadtangestellten kann man wiederholt am Bad Windsheimer Wahrzeichen, dem Roland am Marktplatz, beobachten. Offensichtlich sind die paar Meter zur nahen Tiefgarage nicht zumutbar. Wiederholte Reklamationen beim Bürgermeister und bei Stadträten brachten keinen Erfolg, es wird dort immer wieder in der verkehrsberuhigten Zone geparkt. Bürgermeister Ledertheil ist offensichtlich nicht in der Lage, das Parkverhalten seiner Untergebenen zu ändern. Man fühlt sich offensichtlich sehr sicher, in Verwaltung, KKT und Stadtwerken. Vielleicht sollte die kommunale Verkehrsüberwachung hier öfter einmal vorbeischauen. Touristen haben oftmals keine Chance, den Roland ohne lästiges Beiwerk zu fotografieren.

Der Bad Windsheimer Roland ist 8 Meter hoch, zusammen mit Sockel und Baldachin sind es stolze 11 Meter. Dagegen nimmt sich der bekannte Bremer Roland direkt mickrig aus, er hat eine Höhe von 5,47 Metern, zusammen mit dem Sockel sind es 6,07 Meter.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Tuesday, 6. september 2011 2 06 /09 /Sept. /2011 21:25

Keine Ausnahmegenehmigung für Bad Windsheim.

http://tourismus.bad-windsheim.de/v01/mod/de/dokumente/archiv/DE_Erlebnismeile_1__20110728160909.pdf 

Gewerbetreibende und Werbegemeinschaft hatten es versäumt, rechtzeitig entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten, um die Läden am kommenden Sonntag öffnen zu dürfen. Der Termin der Erlebnismeile war seit Januar bekannt, erst jetzt, ein paar Tage vor Beginn der Veranstaltung, wurde man aktiv. Als das Kind schon in den Brunnen gefallen war, erinnerte man sich an die dafür bestimmt nicht zuständige Allzweckwaffe MdL Hans Herold, der das Ding noch hinbiegen sollte. Weder die Regierung von Mittelfranken, noch das Sozialministerium in München erteilten eine Ausnahmegenehmigung  für einen verkaufsoffenen Sonntag anlässlich der Erlebnismeile am Sonntag, dem 11.09.2011.  

Damit wurde eine einmalige Chance für die Ladeninhaber vertan, sich endlich einmal einem erwarteten Massenansturm von 20.000 Besuchern präsentieren zu können. Um die Läden am Sonntag öffnen zu können, hätte ein anderer verkaufsoffener Sonntag gestrichen werden müssen, da jeder Gemeinde pro Jahr nur vier verkaufsoffene Sonntage zustehen. Von dieser Regelung kann nur in ganz seltenen Ausnahmefällen abgewichen werden, als Beispiel seien hier die Passionsfestspiele in Oberammergau genannt.

Da sich auch mehrere Gemeinden aus dem Aischgrund, wie Dachsbach, Uehlfeld, Lonnerstadt und Höchstadt  auf der Erlebnismeile präsentieren, wäre dies durchaus eine Möglichkeit gewesen, Kunden aus dem östlichen Landkreis auf Einkaufsmöglichkeiten in Bad Windsheim aufmerksam zu machen. Es fällt auf, dass auch der Einzelhändler und 3. Bürgermeister Heckel nicht rechtzeitig Maßnahmen anregte.

 

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Sunday, 21. august 2011 7 21 /08 /Aug. /2011 16:38

Auch Landwirte um Bad Windsheim sind betroffen.

Die in Oberlaimbach/Scheinfeld ansässige Ohlmannsmühle  befindet sich in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das Amtsgericht Fürth - Insolvenzgericht - hat mit Beschluss vom 05.08.2011 das Insolvenzverfahren eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Matthias Schneider Nürnberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Es ist vorgesehen, das Insolvenzverfahren zum 01.10.2011 zu eröffnen.

Die unterfränkische Hausbank hatte Antrag auf Insolvenz gestellt. Mehrere Bad Windsheimer Bäcker stehen in Geschäftsbeziehung zur Ohlmannsmühle, mehrere Landwirte im Raum Bad Windsheim sollen bereits Getreide der neuen Ernte geliefert haben. Unter Leitung des Insolvenzverwalters Dr. Schneider wird der Betrieb fortgeführt, bestehende Lieferkontrakte werden erfüllt. Bestehende Forderungen können zur Insolvenztabelle angemeldet werden.

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Wednesday, 17. august 2011 3 17 /08 /Aug. /2011 21:36

Schlechteste Getreideerträge seit Jahrzehnten.

Die letzten Nerven kostet viele Landwirte die heurige Getreideernte, nicht einmal dieses bischen an Ertrag ist einigermaßen problemlos in die Läger zu bringen. Alles was vom Wetter her irgendwie schief gehen konnte, ging auch tatsächlich schief.

  • Miserable Aussaatbedingungen bereits im Herbst 2010, es war zu feucht, die Böden waren bereits durch die feuchte Ernte 2010 verdichtet.
  • Ein kühler Herbst verhinderte, dass die Bestände ausreichend weit entwickelt in den Winter gingen.
  • Ein extrem nasser Winter sorgte für wiederholte Überschwemmungen und für abgesoffene Getreidebestände. 
  • Ein extrem trockenes Frühjahr von März bis Mai mit Wechselfrösten verhinderte ein normales Wachstum, mangels Wasser erfolgte nicht die erforderliche Bestockung, die Bestände erreichten nicht die erforderliche Bestandesdichte und waren viel zu dünn.
  • Am 3. Mai gab es ungewöhnliche Spätfröste bis minus 8 Grad, je nach Wachstumsstadium der Gerste sind Ährenanlagen in der Blattscheide erfroren.
  • Anfang Juni setzte dann ein Wetterumschwung ein, es regnete plötzlich alle paar Tage. Das bereits im Abreifeprozess befindliche Getreide schob dann zwecks Arterhaltung neue grüne Triebe nach, damit entstand der sogenannte Zwiewuchs. Man hat dann einerseits voll ausgereifte Ähren im Bestand und gleichzeitig auch jede Menge grüner Ähren mit kleinen Körnern.
  • Man kann mittels Roundup die Bestände abspritzen und kann dann nach ca 10 Tagen das Getreide abernten. Die grünen Körner des Zwiewuchses schrumpeln mit dieser Methode zusammen und werden dann meist durch den Mähdrescher ausgesiebt.
  • Die andere Methode war, einfach abzuwarten, bis die grünen Körner auch ausgereift sind. Dies kann mehrere Wochen dauern, hier ist das Risiko enorm groß, dass die reifen Halme und Ähren durch Wind und Wetter abknicken, zu Boden fallen und durch den Mähdrescher nicht mehr erfasst werden können. Hier können Verluste bis über 10 % auftreten.
  • Ab Anfang Juli begann dann die Ernte der Wintergerste, die immer wieder von Regenfällen unterbrochen wurde, die Erträge lagen längst nicht bei 45 bis 55 dt je ha, wie Rudolf Fähnlein und Günter Blank in der WZ am Dienstag verkündeten. Die ha-Erträge lagen bei der Wintergerste durchschnittlich bei 20 bis 45 dt je ha, dies ist in etwa die Hälfte einer guten Ernte, bei gleichem Aufwand.
  • Die katastrophalste Frucht war der Raps, der durch Trockenheit, Spätfröste und auch durch Insektenbefall nur extrem niedrige bis gar keine Erträge brachte. Hier waren die Erntemengen je ha von null bis ca 20 dt je ha, bei einem langjährigen Durchschnittsertrag von knapp 40 dt je ha.
  • Mittlerweile sind Gerste und Raps weitestgehend abgeerntet, Triticale ( = Kreuzung von Weizen und Roggen) wohl auch zum größten Teil.
  • Die letzte Getreideart ist immer der Weizen, dieser ist eben nicht größtenteils eingebracht, wie es in der WZ fälschlicherweise hieß. Hier ist durch die dauernden Niederschläge die Gefahr von Qualitätsverlusten gegeben. Die Weizenkörner fangen bei zuviel Regen bereits am Halm zu keimen an und sind dann nur noch als Futterweizen zu gebrauchen. Auch hier fehlt etwa ein Drittel am Ertrag. Auch beim Weizen sind durch Wind und Niederschläge besonders in dünnen Beständen Ähren abgeknickt und bewirken ebenfalls Druschverluste.
  • Das einzige, was noch fehlte, - aber nur im Raum Ickelheim/Obernzenn eintraf -, war ein kräftiges Hagelunwetter. Dies war von vielen Landwirten sogar herbei gesehnt worden, weil Hagelschäden als einzige durch eine Versicherung abgedeckt sind.
  • Weitere Unkosten entstanden durch das trocknen der vielfach zu feuchten Getreidepartien. Auch die Lohndrescher musste sehr gute Nerven haben, um den jeweils kurzfristigen Ansturm zu bewältigen, wenn zwischendurch wiedermal ein Tag schönes Wetter war.
  • Was insgesamt auch nervt, ist dieses Lotteriespiel mit Niederschlägen und Gewittern. Nur einige km weiter Richtung Nürnberg lässt die Ernte nichts zu wünschen übrig, weil es fast immer passend geregnet hat. Auch im Uffenheimer Gau sind die Erträge sehr gut.
  • Des einen Freud ist des anderen Leid, könnte man besonders in diesem Jahr sagen. Obwohl die ca Mitte April gesäten Maisbestände bis Ende Mai teilweise katastrophal aussahen und insbesondere für Biogasanlagen eine Missernte erwarten ließen, erholte sich der Mais dann durch die dauernden Niederschläge erstaunlich schnell, mittlerweile steht hier eine Rekordernte auf den Äckern. 
  • Fast genauso war es mit dem Grasaufwuchs der Wiesen. Der erste Schnitt ergab meistens nur die Hälfte eines normalen Ertrages, auch dies wurde durch die Niederschläge ab Juni wieder ausgeglichen.
  • Insbesondere die Zuckerrübenbauern sehen einer absoluten Rekordernte entgegen. Zum keimen reichten bei rechtzeitiger Saat die wenigen Niederschläge von März bis Mai geradeso aus. Ab Juni war dann kein Wassermangel mehr und die Rüben konnten sich prächtig entwickeln, lediglich mit der Verunkrautung gibt es mangels Wirksamkeit der Unkrautmittel vereinzelt Probleme.
  • Insbesondere die Kombination mit Schweinehaltung verstärkt nochmals die sowieso schon miserable Situation der Betriebe, weil die Schweinepreise schon seit längerem unter aller Sau sind. Momentan kriegt man über die ausgemästete Schlachtsau gerade so die Kosten für Ferkel, Futter, Strom und Tierarzt wieder herein. Insbesondere die hohen Futterkosten schlagen enorm zu Buche. Eine Entlohnung für die Arbeit und für die anteiligen Investitionskosten für das Stallgebäude findet nicht mehr statt.
  • Fazit: Für sehr viele landwirtschaftliche Betriebe wird 2011 als Horrorjahr in die Geschichte eingehen, viele Betriebe werden in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten.

 

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Wednesday, 27. july 2011 3 27 /07 /Juli /2011 22:50

Einschüchterungsversuch läuft ins Leere.

Bereits vor einiger Zeit erhielt ich Besuch von der Polizei, ein Dienstauto parkte vor dem Haus und ein hochrangiger Polizeibeamter klingelte an der Haustür, mit der Bitte um ein Gespräch. Kurz zuvor war im Blog ein Artikel über Drogen und Hausdurchsuchung usw. erschienen.

Unter Hinweis auf diesen Artikel bat man mich, denselbigen etwas zu entschärfen und in Zukunft noch mehr Zurückhaltung zu üben. Auf mein Argument, dass keine Namen genannt wurden, sagte man mir, dass Insider durchaus Zusammenhänge herstellen könnten. Die Polizei wolle nicht in die Lage geraten, gegen mich Ermittlungen einleiten zu müssen, wie es beim damaligen anonymen Blog "windsheimer-geschichten" gegen andere Personen geschah. Ich wies darauf hin, dass man gegen meinen Blog www.windsa.net kaum ermitteln müsse, weil alle Artikel generell nur mit Namensnennung des Autors erfolgten.

Es erfolgte durch mich dann eine leichte Entschärfung des oben genannten Artikels, auf Rückfrage wurde dann bestätigt, dass die Sache so in Ordnung sei.

Das ganze Gespräch verlief sehr sachlich und fair. Was irgendwie nicht zusammen passte, war das erscheinen des Beamten in Uniform und mit Dienstauto. Hier wäre ein Besuch in Zivil wohl eher angemessen gewesen. Am Dorf erregt so etwas immer Aufsehen und genau dies war möglicherwiese auch so beabsichtigt, um mich zu beeindrucken.

Fazit: Der Besuch hat mich in keinster Weise beeindruckt, ich werde den Blog weiterhin betreiben, um aktuelle Themen aufzugreifen und um auf Missstände hinzuweisen. Vielleicht hat ja man auch von Seiten der Politik angefragt, ob man auf den "Müllerblog" nicht irgendwie einwirken könnte.

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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  • : Dies ist der Versuch eines kommunalpolitischen Blogs für Bad Windsheim. Es wurde in der Vergangenheit mehrfach erfolglos versucht, mich mundtot zu machen. Ich bin wirtschaftlich unabhängig und kann mir freie Meinungsäußerung erlauben. Niemand muss meine Meinung übernehmen, niemand muss diesen Blog lesen. Anregungen, Vorschläge und Kritik bitte an MuellerR11@aol.com T.09841/64946 Weiterer Blog: Siebener.over-blog.de
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