Monday, 18. april 2011 1 18 /04 /Apr. /2011 22:11

Lenkersheim: Heckel lobt Ledertheil (SPD).

Nicht von der dafür eigentlich zuständigen SPD kam das erste große und öffentliche Lob für Bürgermeister Ledertheil nach fast 3 Jahren Amtsausübung, sondern vom 3. Bürgermeister Heckel.

Während man bei der SPD oftmals mit dem verzweifeln nicht mehr nachkommt, stellte jetzt Jürgen Heckel anlässlich der WiR- Jahreshauptversammlung in Lenkersheim fest, dass Ledertheil im Gegensatz zu seinem abgewählten Vorgänger Eckardt auch andere Meinungen problemlos respektiere und nicht ständig versuche, anderen seine Meinung aufzuzwingen. Für Ledertheil sei es auch kein Problem, anderen die Initiative im Stadtrat zu überlassen. Ledertheil habe wie Heckel auch die Gabe, seine Meinung kurzfristig auch nach bindenden Absprachen zu ändern.

WiR- Vorsitzender Albert Regel war wie schon so oft während des Jahres, auch zur Hauptversammlung verhindert. Es zeigt sich damit, dass, - wie von vielen schon anfangs befürchtet -, Regel nur als Politmarionette für Heckel dient. Es kann auf Dauer nicht gut gehen, wenn man als Vorsitzender seinen Wohnsitz in Rothenburg und seinen Arbeitsplatz noch wesentlich weiter entfernt hat. Zusätzlich ist es sehr problematisch, wenn man oftmals einseitige Informationen über die aktuelle Situation in Bad Windsheim fast nur über die Achse Schweiger/Heckel bekommt.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Parteien
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Friday, 15. april 2011 5 15 /04 /Apr. /2011 20:39

Stadt Bad Windsheim berücksichtigt VGH- Beschluss.

Die Stadt Bad Windsheim wird Flurgänge der Feldgeschworenen nur noch auf Antrag durchführen. Bisher wurden die Grenzsteine in der Flur in drei-, oder vierjährigem Turnus durchgeführt. Obwohl an alle Grenzsteine auch die Stadt, der Landkreis, der Freistaat Bayern oder die Deutsche Bahn angrenzen, wurden Kosten für das aufdecken von Grenzsteinen ohne Verursachernachweis generell den Landwirten in Rechnung gestellt. Dies ist nach dem Urteil des VG Ansbach und dem Beschluss des VGH eindeutig rechtswidrig. Der Tenor des Urteiles war " wer nichts beantragt hat, muss auch nichts bezahlen", oder umgekehrt "wer zahlt, schafft an."

Damit ist auch klar, dass die Landwirte in der Vergangenheit rechtswidrig abkassiert wurden. Bad Windsheim ist bis jetzt die einzige bekannte Gemeinde, die die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigt, viele andere Gemeinden haben auch dieses Jahr wieder Flurgänge in althergebrachter Manier angeordnet. Das Landratsamt NEA hat allen Gemeinden im Landkreis empfohlen, nach aktueller Rechtslage keine Kostenberechnungen für Furgänge zu erheben. Dies wird offenbar von vielen Gemeinden ignoriert, so auch von der Heimatgemeinde des stellvertr. Landrates Helmut Weiß in Obernzenn. Offenbar hapert es mit der Kommunikation im Landratsamt, die Juristen Baumgärtner und Dr. Achatz sollten bei ihrem Landratsvize vorstellig werden.

Diese Anfrage der Stadt Bad Windsheim ist gleichzeitig eine ideale Möglichkeit, die von Politikern und Siebenern so oft beschworene Unverzichtbarkeit und Beliebtheit der Siebener zu testen. Das Ergebnis der Befragung im Ortsteil Erkenbrechtshofen lässt allerdings schlimmes erahnen. Auch in Ickelheim hatte anlässlich einer Versammlung die Anfrage des Siebenerobmannes, ob Flurgänge in Zukunft noch erwünscht seien, keinerlei Resonanz ausgelöst. Es meldete sich kein einziger Landwirt, der diese mittelalterliche Vorgehensweise weiterhin finanzieren wollte.

Die Gemeinden sollten auf Antrag die in der Vergangenheit rechtswidrig abkassierten Gebühren zurück zahlen. Die meisten Siebener werden einen Flurgang an ihren eigenen Grundstücken beantragen, wohl auch, um ihren Nebenverdienst zu sichern.

 BW-Antrag1

 

 

 

 

BW-Antrag111.jpg

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Friday, 15. april 2011 5 15 /04 /Apr. /2011 19:18

Bootsverleih am Freibad

Wer glaubt, dass die bisherigen Fehlinformationen nur die Spitze vom Eisberg sind, hat Recht. Hier der absolute Hammer: Man begebe sich vor das Freibad an den Infostand. Hier wird richtigerweise das neue Freibad beschrieben. Aber, oh weh, mit einem Bootsverleih für eine Bootsfahrt auf dem Weiher. Man gehe weiter die Treppe zum Freibad herauf und lese links im Aushangkasten die aktuelle und gültige Satzung des neuen Freibades durch. Was wird den Gästen hier angeboten? Richtig! Ein Bootsverleih für einen Preis von 2,- €. Diesen Bootsverleih gibt es mit dem Bau des neuen Freibades, also seit ca. 5 Jahren nicht mehr. Wahrscheinlich haben die noch gar nicht gemerkt, dass der Bootssteg jetzt ausserhalb vom Freibad liegt. Wo sind eigentlich die Boote hingekommen, die hier seit 5 Jahren angeboten werden?

Wie lange will man die Gäste in Bad Windsheim noch verscheissern? Ich glaube, es ist an der Zeit, dass hier Zuständigkeiten geklärt werden. Wer ist für so viele Fehlinformationen verantwortlich?

von Detlef Schulenburg - veröffentlicht in: Schulenburg
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Wednesday, 13. april 2011 3 13 /04 /Apr. /2011 20:22

Abhilfe ist dringend nötig.

Jetzt, da sich der Frühling von seiner schönsten Seite zeigt, zieht es Bürger wie Touristen umso mehr in unseren großen Kurpark. Und leider zeigt sich von Jahr zu Jahr mehr, wie stiefmütterlich der Kurpark behandelt wird. Waren es vor Jahren nur geschotterte Wege, die von der Natur zurückerobert wurden, so überwuchern heute Gras und Moos schon gepflasterte Flächen - und dies nicht nur am Rande, sondern durchaus schon ein paar Meter seitlich. Auch die vor einigen Jahren für teures Geld gebauten und co-geförderten Maßnahmen rund um den Steller- Pfad verkommen.

KPark1.jpg

Der Leserbriefschreiber, der jüngst in der WZ monierte, dass man an dem Irrgarten sieht, wie schnell wachsende Buchenhecken tatsächlich wachsen, hatte völlig Recht. Der Irrgarten, - oder doch Labyrint -, kümmert vor sich hin.

Diese Woche ist nun urplötzlich die "Küstensequoie" (Küstenmammutbaum), also die Ansammlung von Baumstämmen, die die Länge eben jenes längsten Baumes der Welt darstellen sollte und für die Kinder als Balancierhilfe diente, weg. Einfach so, nicht mehr da, 120 m Bäumstämme, einfach weg. Zwei Stämme der sicher 25 Stämme waren an einem Ende morsch und hätten getauscht gehört. Aber wo bitte sind die Stämme? Vielleicht sollte man die über eine externe Firma angeheuerten "Kurpark-Ordner" fragen. Ob die es wohl wissen?

Was ist mittelfristig sinnvoller? Geld in den Erhalt des Kurparks stecken, oder Wächter beauftragen, für Recht und Ordnung zu sorgen?

Unweit der "renaturierten", - da überwucherten -, Betonpflastersteine befindet sich der Rosen-Rundgarten. Dass man sich besonders belesen geben wollte, sieht man, da man aus Friedrich Hölderlin einen Friedrich Hölderlein machte, was an sich schon peinlich ist. Kaum mehr zu überbieten ist der Zustand der Schilder, die dem Besucher erklären, welche Rose er gerade betrachtet. Unverständlich ist das schon deshalb, weil der Kurpark zu Zeiten ohne Therme mit deutlich weniger Besuchern gepflegter war, als heute.

Bleibt abschließend nur noch anzumerken, dass der Apothekergarten auch schon das zweite Jahr "demnächst" zu einem Kräutergarten wird. Wann demnächst ist, wissen nur die Götter.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Monday, 11. april 2011 1 11 /04 /Apr. /2011 19:07

Auch Infotafeln inspirieren falsch!

Ich habe heute meine Frau zum Bahnhof gebracht. Bei dieser Gelegenheit habe ich mir die Informationstafeln auf dem Platz direkt vor dem Bahnhof angesehen. Was wird hier unseren ankommenden Gästen geboten? Falsche Informationen! Nämlich alter Käse!

Hier nur einige Beispiele:

Unter Nr. 23 wird mit Bildern noch für unser altes Freibad mit den 3 Becken, dem direkten Zugang zum Weiher und mit einem Bootsverleih geworben. Dieses traumhafte Freibad gibt es schon 5 Jahre nicht mehr.

Unter Nr. 24 wird auf das Cafe und den Altstadtbäck hingewiesen, den es dort schon Jahre nicht mehr gibt.

Unter Nr. 27 wird auf das Cafe Domini hingewiesen. Auch dieses Cafe gibt es schon lange nicht mehr.

Ohne Nr. wird auf die Bürgerbräustuben Kunder hingewiesen, die es auch schon lange nicht mehr gibt.

Für Gäste nur das Beste? Wenn ich hier Gast wäre, ich würde mich sehr schlecht informiert fühlen! Hier wird man ja sogar in die Irre geführt.

Wir Bad Windsheimer brauchen uns wirklich nicht wundern, wenn uns Neustadt immer mehr den Rang abläuft. Wer sich selber ohne Not so darstellt, kann es scheinbar nicht besser. Das ist traurig genug! Hier stimmt doch was am Management nicht! Wer ist zuständig? Weiß man scheinbar nicht so genau, oder?

Also auf geht's, stellen wir uns besser dar! Das muss doch möglich sein!

von Detlef Schulenburg - veröffentlicht in: Schulenburg
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