Sunday, 24. april 2011
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08:49
Delp antwortet Schulenburg, Probleme mit Urheberrechten
Ich habe gestern ein Antwortschreiben von der "Inspiration Region Bad Windsheim" mit folgendem Inhalt erhalten.
"Sie monieren den teilweise nicht mehr aktuellen Stadtplan, der in der Inspiration veröffentlicht wird. Dieser Plan ist vor mehreren Jahren im Auftrag der Stadt Bad Windsheim erstellt worden und wurde bis vor einiger Zeit auch aktualisiert. Dies erfolgt
allerdings seit einigen Jahren nicht mehr, da der Plan insgesamt zu schwer lesbar ist. Deshalb ist ein neuer Stadtplan bei der
Stadtverwaltung in Vorbereitung, eine aufwendige Arbeit, die entsprechend zeitintensiv ist. Eine mögliche Alternative wäre der Einkauf über ein kartographisches Büro, was allerdings mehrere
Tausend Euro Kosten verursacht.
Eine Verkleinerung der am Stadtrand aufgehängten Großpläne für die Zwecke der Inspiration ist nicht möglich, dem steht das Urheberrecht,
das bei dem kartographischen Verlag liegt, entgegen. Dies gilt ebenso für den gedruckten Stadtplan, der kostenlos in Bad Windsheim erhältlich ist. Eine Nutzung der Daten für externe Zwecke, wie
z.B. Inspiration, lehnen die Rechteinhaber ab. Wir haben dies mehrfach versucht.
Insofern bitten wir Sie um Geduld, bis der neue Plan erstellt ist. Sie dürfen sicher sein, dass wir an einer Lösung dieses Sachverhaltes
ebenfalls großes Interesse haben."
Ich bedanke mich für dieses Informationsschreiben und gebe diese Information hiermit an die Bügerschaft weiter.
Detlef Schulenburg
von Detlef Schulenburg
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Saturday, 23. april 2011
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22:08
Bioenergie nach dem Atom-Desaster von Fukushima.
Aus aktuellem Grund und als betroffener Landwirt schreibe ich heute auch einmal ausnahmsweise über ein nicht kommunalpolitisches Thema:
Zum Ausbau der erneuerbaren Energien gibt es keine realistische Alternative, aber wieviel Bioenergie können wir uns überhaupt leisten?
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Wind- und Sonnenenergie sind wesentlich effizienter, weil sie nicht den Umweg über die Pflanze nehmen müssen und nicht mit Nahrungsmitteln um die
knappen Agrarflächen konkurrieren.
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Solar- und Windenergie sind bei uns nur sehr unregelmäßig verfügbar, es wird noch sehr lange dauern, bis die nötigen Speicher- Technologien und
Leitungsstrukturen verfügbar sind.
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Regionale Selbstversorgung ist nur im ländlichen Raum möglich.
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Auf Deutschland bezogen ist eine gleichzeitige Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln und Bioenergie vollkommen illusorisch. Momentan produzieren wir
schon auf ca. 18 % der Ackerfläche Bioenergie, damit werden dabei aber nicht einmal 2 % des deutschen Energiebedarfes gedeckt.
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Zur Zeit ist Bioenergie vom Acker nur deshalb rentabel, weil Strom- und Tankstellenkunden zur Kasse gebeten werden.
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Strom aus NaWaRo-Biogas ist dreimal so teuer wie Strom aus Kohle und Erdgas.
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Die Nahrungs- und Agrarpreise werden weltweit durch die Bioenergie nach oben getrieben.
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Der Verbraucher zahlt also doppelt, zum einen durch höhere Sprit- und Strompreise, zum anderen durch höhere Lebensmittelpreise. Dieser Effekt kann
durch die aktuelle fast schon katastrophale Trockenheit wesentlich beschleunigt werden.
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Es wird bereits jetzt klar, die deutsche Politik ist beim EEG zum Teil über das Ziel hinaus geschossen. Stromkunden werden sehr hoch belastet und die
Milch- und Fleischerzeuger sind gegen Biogasanlagen nicht konkurrenzfähig.
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Insbesondere die Schweinehalter spielen zur Zeit eine Art Preiskatalysator für die Verbraucher. Sie verfüttern sehr teures Getreide an die Schweine,
um dann für das fertige Mastschwein einen fast lächerlichen Preis zu bekommen. Dies wird auf Dauer so nicht machbar sein.
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Bei weiterhin erheblich wachsender Weltbevölkerung sollte die Nahrungsmittelprduktion Vorrang haben.
Vor diesem Hintergrund müssen Kosten und Nutzen des gegenwärtigen EEG abgewogen werden, Fehlentwicklungen sind zu korrigieren. Wenn das gelingt, wurden
aus Fukushima die richtigen Lehren gezogen.
von Richard Müller
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Friday, 22. april 2011
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11:44
Eigentümer des Handelshofes planen Erweiterung.
"Jetzt erst recht", sagte sich Ferdinand Wahl, der Eigentümer der Landmaschinenfabrik Schmotzer, nachdem ihm die Stadt Bad Windsheim bei seinen Plänen
zum Einbau von Läden in sein Betriebsgebäude wiederholt Prügel zwischen die Beine geworfen hatte. Da kam ihm eine Anfrage der Eigentümer des Handelshofes gerade recht, die wegen einer Erweiterung
des Handelshof-Gebäudes nach Süden angefragt hatten.
Wegen Rationalisierung durch modernere Fertigungsmethoden ist Ferdinand Wahl bereit, eine nicht mehr benötigte Halle abzugeben. Die Halle hat eine Größe
von ca. 1000 qm, so dass sich eine Vergrößerung der Verkaufsfläche des Handelshofes um ca. 800 qm ergeben dürfte. Dies könnte wohl auch eine Antwort auf die Errichtung eines REWE- Marktes an der
Raiffeisenstraße sein, Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.
Stadtrat und Stadtbauamt werden wohl wieder einmal ins rotieren kommen, nachdem man ja gerade einen bisher nicht nachvollziehbaren Schwenk in der
Genehmigungspraxis bei Speier/Polito an der Raiffeisenstraße vollzogen hat.
von Richard Müller
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Friday, 22. april 2011
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11:04
Heunisch reklamiert 12 Meter breite Zufahrt für sich.
Nachdem ursprünglich die mittlerweile eingebauten und teilweise schon in Betrieb genommenen Läden im Betriebsgebäude der Landmaschinenfabrik Schmotzer
durch eine noch anhängige Klage beim VG Ansbach verhindert werden sollen, versucht Heunisch jetzt, zusätzlich durch eine Verhinderung der Stellplätze die Genehmigung der Läden zu Fall zu
bringen.
Eine eingetragene Grunddienstbarkeit sichert der Firma Heunisch die Ausübung eines Geh- und Fahrtrechtes auf einem 6 Meter breiten Streifen zu. Die
Fahrbahn ist insgesamt 12 Meter breit, für die Stellplätze werden etwa 6 Meter in Anspruch genommen. Heunisch sieht sein Fahrtrecht beeinträchtigt, weil man nicht mehr beliebig diese 6 Meter in
Anspruch nehmen kann.
Ferdinand Wahl, der Eigentümer des Schmotzerareals, sieht das Fahrtrecht der Firma Heunisch in keinster Weise beeinträchtigt, weil man auf den
restlichen 6 Metern locker selbst mit überbreiten Fahrzeugen das Betriebsgelände Heunisch erreichen kann. Dies war auch am Donnerstag vor Ostern deutlich ersichtlich, als alle Parkplätze am
Handelshof und auch vor den "Schmotzer-" Läden belegt waren.
Diese Vorgehensweise erinnert an die Klage der Gegner des Europäischen Schullandheimes, wo vergeblich versucht wurde, mit "Nebenkriegsschauplätzen"
einen Baubeginn zu verzögern, in der Hoffnung, dass durch das abspringen wesentlicher Zuschussgeber das Projekt insgesamt zu Fall gebracht werden könnte.
von Richard Müller
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veröffentlicht in: Supermärkte
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Thursday, 21. april 2011
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12:11
von Richard Müller
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veröffentlicht in: Aktuelles
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