Friday, 6. january 2012 5 06 /01 /Jan. /2012 20:34

Hans Herold will vielleicht doch nicht!

Während gut informierte Kreise bisher von einer fast sicheren CSU- Kandidatur von Herold für die Landratswahl Anfang 2014 ausgingen, ergeben sich mittlerweile doch auch andere Gesichtspunkte. Nach den derzeitigen Bestimmungen dürfen Landräte nicht mehr kandidieren, wenn sie zum Zeitpunkt der Wahl schon 65 Jahre alt sind. Damit wäre eine weitere Kandidatur des bisherigen Landrates Schneider nicht mehr möglich.

Der Landtag will diese Altersgrenze erhöhen, allerdings zumindest laut CSU vorläufig erst ab 2020. Andere Parteien laufen dagegen Sturm und möchten diese Erhöhung des Wahlalters bereits für 2014 haben. Walter Schneider hat schon "große Lust" zu erkennen gegeben, noch einmal zu kandidieren.

Hans Herold wurde ja erst kürzlich in das Präsidium des Bayerischen Landtages berufen. Damit könnte sich eine weitergehende Politkarriere Richtung Staatssekretär o. ä. andeuten, der Posten des Landrates wäre dann für Herold vielleicht garnicht mehr so besonders erstrebenswert.

Damit würde sich einiges im Kandidatenkarussell verschieben. Falls Schneider wieder kandidiert, wird wohl leider keiner der Gegenkandidaten eine reelle Chance haben. Es haben sich einfach zu viele Landkreisbürger an diese nichtssagenden und niveaulosen Friede-Freude-Eierkuchen-Reden des Walter Schneider gewöhnt. Auch dieses Millionendesaster bei der Sanierung des Neustädter Schulzentrums und seine undurchsichtige Rolle zum Erhalt des Bad Windsheimer Krankenhauses scheint LR Schneider durch (fast) ständiges abschnipseln von Absperrbändern bei der Freigabe von Straßenausbauten vor der jeweils herbeizitierten Presse vergessen machen zu können. Es bleibt aber erst einmal abzuwarten, ob diese Wiederkandidatursdrohung Schneiders nicht doch nur leeres strategisches Getöse war, um die Konkurrenz zu verunsichern.

Für die möglichen anderen Kandidaten ergeben sich damit aber zumindest vorerst auch neue Perspektiven. Der von der CSU angedachte Helmut Weiß, Bürgermeister in Obernzenn und stellvertr. Landrat, würde wohl gegen Schneider verlieren, gegen den von der FWG bereits aufgebauten Reinhard Streng, Bürgermeister in Langenfeld, hätte Weiß wohl eine reelle Chance.

Am einfachsten hat es die SPD, die wohl sowieso nur in der Lage ist, einen Zählkandidaten zu bringen.

http://www.landtag-bayern.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/7538_8334.htm

von Richard Müller - veröffentlicht in: Kreistag
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Tuesday, 3. january 2012 2 03 /01 /Jan. /2012 21:48

Über 90.000 Seiten wurden in 2011 gelesen.

Zugriffe und Seitenaufrufe im Blog www.windsa.net sind auch im vergangenen Jahr 2011 weiter gestiegen. Einen kräftigen Schub gab es, als es der Blog im Zusammenhang mit der sogenannten Tagesordnungsaffäre erstmals in die Schlagzeilen der Windsheimer Zeitung schaffte. Offensichtlich gab und gibt es immer noch genug Windsheimer Bürger, denen der Blog zuvor unbekannt war. Rekordmonat war dann auch der November 2011 mit 8880 angesehenen Seiten. Rekordtag seit der Bloggründung am 24.06.2009 war der 20. Juni 2011 mit 604 angesehenen Seiten. Die Anzahl der täglichen Blogbesucher bewegte sich von anfangs um die 30 bis zu über 200 Besuchern in Spitzenzeiten.

Den Newsletter haben momentan 24 Personen abonniert, für diesen kann man sich auf der Eingangsseite oben, bei "Ich mag diesen Blog" eintragen. Jeder Abonnent erhält dann bei Freigabe eines neuen Artikels automatisch eine Email. 

Ab 5.November 2011 ist jeweils die Kommentarfunktion freigeschaltet worden, mit bisher sehr mäßigem Erfolg. Ich gehe deshalb noch einen Schritt weiter und biete auch die Veröffentlichung von Kommentaren ohne Namensnennung des Verfassers an. Allerdings muss mir der Name bekannt sein, auf Wunsch wird dann unter dem Kommentar stehen, "Der Name des Verfassers ist mir bekannt". Absolute Vertraulichkeit wird zugesichert. Ich kann nicht verlangen, dass jemand z. B. seinen Arbeitsplatz wegen eines Kommentars gefährdet. Anonyme Zuschriften werden auch weiterhin nicht veröffentlicht.

Im Verlauf des neuen Jahres wird der Wahlkampf für die Kommunalwahl im Frühjahr 2014 erste deutliche Schatten werfen, es werden dann auch die Weichen für die Bürgermeisterkandidaten gestellt.

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Monday, 2. january 2012 1 02 /01 /Jan. /2012 21:56

Sonniges Frühjahr machte hohe Stromproduktion möglich.

Die meisten Besitzer von Fotovoltaikanlagen werden sich in den nächsten Tagen und Wochen über satte Nachzahlungen freuen dürfen. Die Stromerträge liegen deutlich über denen des Vorjahres. Unsere vier Fotovoltaikanlagen wurden von der Firma Seiler, Bad Windsheim, installiert. Die Erträge für 2011 sehen wie folgt aus:

  • Anlage 1: BJ 1/2004, Module Solara, WR SMA, Ausrichtung Süd, aufgeständert 28 Grad; 23,904 kwp, Ertrag =1068 kwh/kwp
  • Anlage 2: BJ 8/2008, Module Centrosolar, WR SMA, Ausrichtung Süd, aufgeständert 28 Grad; 24,48 kwp, Ertrag = 1184 kwh/kwp
  • Anlage 3: BJ 6/2004, Module Solara, WR Solarmax, Ausrichtung Süd, Steildach, 45 Grad; 11,952 kwp, Ertrag = 1141 kwh/kwp
  • Anlage 4: BJ 4/2010, Module Centrosolar, WR SMA, Ausrichtung Süd, 18 Grad; 32,76 kwp, Ertrag = 1168 kwh/kwp

Weitere Vergleichsmöglichkeiten gibt es unter www.sfv.de und www.solarlog-home.de, hier können Ergebnisse nach PLZ-Gebieten abgerufen werden. Mittlerweile zeichnen sich aber auch erhebliche Probleme ab, die die zukünftige sichere Stromversorgung nach dem abrupten Atomausstieg zumindest infrage stellen. Es hört sich auf den ersten Blick ersteinmal sehr gut an, wenn es heißt, diese PV- Anlage oder jenes Windrad könnten mehrere Tausend Haushalte mit Strom versorgen. Leider liefern diese Stromerzeugungsanlagen den Strom nicht ständig und nicht kontinuierlich. Es müssen deshalb teure Kraftwerke vorgehalten werden, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Insbesondere bei Fotovoltaikanlagen muss bei stark wechselnder Bewölkung mit sehr stark schwankender Stromproduktion gerechnet werden, was zum Teil erhebliche technische Probleme bereitet. Hier soll bei bestimmten Anlagengrößen eine Nachrüstpflicht für entsprechende Regelmöglichkeiten vorgeschrieben werden. Manche Fachleute sehen die Energiewende schon als gescheitert an. Unter nachfolgendem Link wird die ganze Problematik alternativer Energieproduktion ausführlich beschrieben.

http://www.science-skeptical.de/blog/die-energiewende-ist-schon-gescheitert/006460/

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Saturday, 24. december 2011 6 24 /12 /Dez. /2011 19:52

Ich wünsche allen Bloglesern und Freunden schöne Weinachtsfeiertage und ein gutes Jahr 2012.

Ihr Blog www.windsa.net

Richard Müller

von Richard Müller - veröffentlicht in: Aktuelles
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Saturday, 24. december 2011 6 24 /12 /Dez. /2011 18:56

Viele Gesellschafter wollen aussteigen.

Die Klärschlammverwerungsanlage in Waldeck bei Dinkelsbühl kommt nicht zur Ruhe. Mittlerweile wird das Kürzel KSV auch als Kommunale Stümper-Vereinigung interpretiert. Die Wunschvorstellung vieler Gesellschafter ist, dass von den bisherigen Eigentümern nur die Stadtwerke Crailsheim und die Stadt Dinkelsbühl verbleiben.

Die bereits beschlossenen Änderungen des KSV- Vertrages ermöglichen es, dass die Gesellschafter ihre Anteile an Mitgesellschafter, oder auch an außenstehende Interessenten verkaufen. Durch diesen Anteilsverkauf würde auch die Klärschlamm- Andienungspflicht entfallen. Momentan könnte die Stadt Bad Windsheim ihren Klärschlamm anderweitig weitaus kostengünstiger loswerden.

Die KSV- Anlage war im laufenden Jahr 2011 fast 4 Monate außer Betrieb. Zur Zeit läuft mit der Stromturbine wenigstens der kleinste und unbedeutendste Teil der Anlage wieder. Auch für 2012 wird wieder mit erheblichen Ausfallzeiten gerechnet.

Man darf gespannt sein, welche "Quote" im Falle eines Ausstieges bzw. Weiterverkaufs eines KSV- Anteils für die Stadt Bad Windsheim herausspringt. Den größten Teil der vom damaligen Bürgermeister Wolfgang Eckardt initiierten 2,9 Millionen € - Investition wird man wohl in den Schornstein schreiben müssen. Offenbar ist man soweit, dass ein Ende mit Schrecken sinnvoller erscheint, als dieser bisherige andauernde Schrecken ohne Ende.

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/crailsheim/KSV-Auf-der-Suche-nach-neuem-Geld;art5507,1266726

von Richard Müller - veröffentlicht in: KSV Dinkelsbühl
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