Stadtrat

Thursday, 13. october 2011 4 13 /10 /Okt. /2011 08:24

Dehner und Spieler müssen laufend nachbessern.
Man muss laufend nachbessern und relativieren, bei den Behauptungen und Unterstellungen zur Stadtratssitzung am 28.07.2011. Während zuerst behauptet wurde, die kompletten Unterlagen zur nichtöffentlichen Sitzung seien in der Pause zwischen öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzung an einen Zuhörer weiter gegeben worden, behauptet man jetzt „nur“ noch, ein Zettel mit der Tagesordnung sei während der öffentlichen Sitzung weiter gegeben worden.

Zwischen den Stadträten Dehner und Spieler findet offenbar eine Arbeitsteilung statt. Während STR Dehner als Mann für das Grobe offenbar für die (laufend verbesserungswürdigen) Fakten zuständig ist, liefert STR Spieler die Empörung. Wenn man alle bisher bekannten Äußerungen analysiert, fallen folgende Unstimmigkeiten auf:

  • Wieso hat STR Dehner nicht sofort eingegriffen, als er sah, wie angeblich die kompletten Unterlagen zur nichtöffentlichen Sitzung an einen Zuhörer weiter gegeben wurden? Wieso hat der ansonsten so stimmgewaltige Dehner nicht wenigstens den Bürgermeister durch einen leicht möglichen Zwischenruf alarmiert?
  • Es wäre Dehners unmittelbare Pflicht gewesen, sofort einzuschreiten, wenn er geheime Unterlagen vermutet hätte, stattdessen begann er erst in der nichtöffentlichen Sitzung und/oder danach mit dem schimpfen.
  • STR Spieler, der mit seiner Fraktion, - und wer weiß mit wem noch -, laut WZ merkwürdigerweise die nichtöffentliche Sitzung verlassen musste, hat wohl von dem ganzen Vorfall erst hinterher am Biertisch erfahren. Und das reicht ihm dann, ungeprüft mit falschen Behauptungen unliebsame Kollegen zu diffamieren.
  • Auch in anderen Stadtratssitzungen wurde mehrfach beobachtet, wie Zettel mit der Tagesordnung von (anderen) Stadträten an Zuhörer weiter gegeben wurden, niemand hatte bisher Einwände dagegen.

Glaubwürdigkeit geht auf jeden Fall anders!!

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Thursday, 6. october 2011 4 06 /10 /Okt. /2011 19:47

Zugriffsszahlen für www.windsa.net steigen rapide.

In den vergangenen Jahren versuchte ich mehrfach, den Blog durch Minimarktanzeigen bekannter zu machen. Mit lächerlichsten Begründungen lehnte die Redaktion der WZ ab. Auch ein Versuch bei der FLZ in Neustadt scheiterte. Ein Freund von mir probierte es dann bei der FLZ in Ansbach, ebenso erfolglos.

"Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will", nach dieser Devise schien Verleger Johann Delp zu handeln. Alle Hoffnungen, dass der Blog endlich einmal am Aschermittwoch oder in einer anderen politischen Veranstaltung erwähnt werden würde, zerschlugen sich. Die Herren und Damen Kommunalpolitiker achteten offenbar peinlichst darauf, keine Werbung für den Blog zu machen.

Um so überraschter war ich, dass die Windsheimer Zeitung in einer blamablen und revolverblattwürdigen Falschmeldung jetzt berichtete, die kompletten geheimen Unterlagen der nichtöffentlichen Stadtratssitzung seien von einem Stadtratsmitglied an einen Zuhörer, der zugleich Blogbetreiber ist, weiter gegeben worden. Eine solch tolle Werbung ist fast unbezahlbar, ich bedanke mich ausdrücklich bei STR Spieler, STR Dehner und Redakteur Günter Blank.

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Saturday, 1. october 2011 6 01 /10 /Okt. /2011 12:01

Offensichtliche geistige Aussetzer auf mehreren Ebenen?

Während einer Stadtratssitzung soll ein Stadtratsmitglied die kompletten Unterlagen für öffentliche und nichtöffentliche Sitzung an einen Zuhörer weiter gegeben haben.

Wenn das auch nur annähernd stimmen sollte, müsste das unter folgenden Voraussetzungen abgelaufen sein: Ein Stadtratsmitglied sitzt am Ratstisch und hat auf jeder Seite mehrere Stadträte neben sich. Ein Zuhörer sitzt ca. 1 Meter dahinter auf einem Zuhörerstuhl und hat auch auf jeder Seite mehrere Personen neben sich. In dieser mehr als öffentlichen und von den in der Nähe sitzenden Personen leicht überschaubaren Situation sollen dann die kompletten Unterlagen vom Stadtratsmitglied nach hinten zum Zuhörer gereicht worden sein?? In dieser einsehbaren Situation musste auch locker zu unterscheiden sein, ob es sich nur um einen Zettel, oder um einen Stapel von Blättern handelt.

So dämlich kann doch nun wirklich niemand sein, geheime Unterlagen auf diese Art und Weise weiter zu geben. Es ist unverständlich, dass dann STR Dehner, STR Krebelder, BM Ledertheil, Windsheimer Zeitung und andere jegliche Sorgfaltspflicht vermissen lassen und solch einen ausgemachten Schmarren überhaupt weiter verbreiten. Wenn man mit nur ein wenig Lebenserfahrung, Logik und Vernunft an die Sache heran geht, musste man unmittelbar zum Ergebnis kommen, dass diese Behauptungen niemals stimmen können. Hier muss man zusätzlich noch berücksichtigen, dass Stadträte im allgemeinen zur intelligenteren Hälfte der Menschheit gehören (sollten).

Es wird wohl in diesem Fall auch so gewesen sein, wie es im wirklichen Leben oft vorkommt, wenn leichtgläubigen Personen gerüchteweise irgend etwas zugetragen wird, was eigentlich so nicht stimmen kann. Wenn ein Gerücht oder eine Behauptung aber dann mit einer einer aus verschiedenen Gründen eher unsympathischen Person zu tun hat, die man sowieso auf dem Kieker hat, ist man geneigt, auch unlogische Behauptungen zu glauben.

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Saturday, 1. october 2011 6 01 /10 /Okt. /2011 11:11

WZ nützt ihr Monopol gnadenlos aus.

Andere zu kritisieren ist die eine Sache, selber kritisiert zu werden eine andere. Dieses Verhalten zeigt sich wieder einmal bei der Windsheimer Zeitung. Da wird von der WZ als Tatsache behauptet, dass ein Stadtratsmitglied die kompletten Unterlagen für öffentliche und nichtöffentliche Stadtratssitzung an einen Zuhörer, der pikantersweise zugleich einen Internetblog betreibt, weitergegeben habe. Ein einziger Telefonanruf hätte genügt, den wahren Sachverhalt aufzuklären, die WZ ließ jegliche journalistische Sorgfaltspflicht vermissen. Der von der WZ abgelehnte Leserbrief:

Kein sensibles Material in falschen Händen!

In der Windsheimer Zeitung vom 29.09.2011 wird behauptet, dass ein Stadtratsmitglied die kompletten Unterlagen für die nichtöffentliche Sitzung an eine Person, die einen Internetblog betreibt, weiter gegeben habe. Da es für Bad Windsheim nur den von mir betriebenen Internetblog www.windsa.net gibt, kann damit nur ich gemeint sein. Die WZ vernachlässigte ihre Sorgfaltspflicht und versäumte es, diese Behauptungen durch eine Befragung der beschuldigten Personen zu überprüfen.

Weil die öffentliche Sitzung am 28.07.2011 sehr lange dauerte und ich nicht wusste, ob noch interessante Punkte anstünden, bat ich ein in der Nähe sitzendes Stadtratsmitglied um kurze Einsicht in die Tagesordnung.

Ich stelle fest: Es wurden nicht die kompletten Unterlagen weiter gegeben, sondern lediglich ein einziger Zettel mit der Tagesordnung für die öffentliche Sitzung. Dies erfolgte während der Sitzung und eben nicht danach. Es stimmt nicht, dass der Zettel erst zurück gegeben wurde, als ein anderes Stadtratsmitglied intervenierte, der Zettel wurde selbstverständlich von mir nach kurzem lesen zurück gegeben. Ich bedanke mich für die effektive und kostenlose Blogwerbung.

Richard Müller

Berolzheim

Die Windsheimer Zeitung teilte per E-Mail ohne Angaben von Gründen mit, dass der Leserbrief nicht zur Veröffentlichung vorgesehen sei, man werde sich aber in der nächsten Woche redaktionell mit dem Thema beschäftigen.

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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Thursday, 29. september 2011 4 29 /09 /Sept. /2011 21:37

WZ veröffentlicht ungeprüfte Behauptungen.

Unter der Überschrift "Sensibles Material in falschen Händen" veröffentlichte die WZ einen katastrophal recherchierten Artikel. Ein Stadtratsmitglied soll einen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht begangen haben, indem es angeblich die kompletten Unterlagen für die nichtöffentliche Stadtratssitzung am 28. Juli einem Zuhörer nach Ende der öffentlichen Sitzung übergeben hatte. Besondere Brisanz erhält der angebliche Vorfall dadurch, dass dieser Zuhörer einen Internetblog betreibt, der sich mit dem Geschehen in Bad Windsheim befasst. Mit diesem  Zuhörer und Blogbetreiber kann nur meine Person (RM) gemeint sein. Die Windsheimer Zeitung hielt es nicht für nötig, das beschuldigte Stadtratsmitglied, oder auch mich, zu befragen. Damit wurde eindeutig gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen.

Weil die öffentliche Sitzung sehr lange dauerte und ich nicht wusste, ob noch interessante Punkte anstehen würden, bat ich ein in nächster Nähe sitzendes Stadtratsmitglied um die Tagesordnung für die öffentliche Sitzung. Ich las die Punkte durch und gab den Zettel sofort wieder zurück.

Eindeutig falsch an der Version in der Windsheimer Zeitung ist damit:

  • Der Zettel wurde mir während der Sitzung gegeben und niemals danach.
  • Es wurden eben nicht komplette Unterlagen weiter gegeben, sondern eindeutig nur dieser eine Zettel mit der Tagesordnung.
  • Es stimmt eben nicht, dass ein anderes Ratsmitglied (Dehner/Krebelder) intervenierte und dann nur deswegen der Zettel zurück gegeben wurde. Vielmehr wurde der Zettel mit der Tagesordnung nach kurzem überlesen zurück gegeben, eine Intervention von irgendjemandem wurde nicht bemerkt.
  • Die angeblich intervenierenden Stadträte Dehner und Krebelder saßen nicht in unmittelbarer Nähe.
  • Der FWG Fraktionsvorsitzende Spieler saß diagonal gegenüber in ca. 10 Meter Entfernung.

Damit ist klar, dass sich die ganze Sache in Luft auflösen wird. Ich habe jetzt endlich die lange erhoffte öffentliche Werbung für meinen Blog, nachdem mir die WZ mehrmals den Abdruck von Anzeigen im Minimarkt verweigert hat.

Man muss sich jetzt fragen, was das ganze dann überhaupt soll. Ich habe vollstes Verständnis, dass der Blog www.windsa.net einige Stadträte ganz schön nervt. Es ist eben nicht besonders angenehm, wenn man bei passender Gelegenheit an das Fiasko einer Architektengemeinschaft am Neustädter Schulzentrum, an die Vergabe der Planungsleistungen zum Feuerwehrhaus, oder auch an die Vergabe eines Hackschnitzeljobs ohne Ausschreibung erinnert wird.

 

 

von Richard Müller - veröffentlicht in: Stadtrat
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